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Kopfhörer Kaufratgeber: Welcher Kopfhörer für wen?

Kabelgebunden, kabellos, In-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörer: Die Brandbreite an Kopfhörern und ihren Funktionen, Spezifikationen und Unterschieden ist immens. Wir zeigen dir, welcher Kopfhörer zu dir passt.
Kopfhörer Kaufratgeber: Welcher Kopfhörer für wen?

Die Entwicklung der ersten Kopfhörer, damals noch als simple Konstruktionen aus zwei Mono-Lautsprechern und einem Kopfhörerbügel, geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Einst als Militärtechnik verwendet, entwickelte sich die Erfindung zu einem tragbaren Begleiter, der heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Ob die neuesten Hits von Spotify und Tidal hören, Zoom-Meetings hosten, Podcasts oder Hörbüchern lauschen oder treibende Beats beim Sport pumpen: So vielseitig wie heute war der Einsatz von Kopfhörern noch nie.

Doch ebenso vielfältig wie das Einsatzgebiet sind auch die Unterscheide innhalb des Kopfhörer-Segments. Kleine In-Ear-Kopfhörer treffen auf große Over-Ears, die einen werden via Bluetooth betrieben, die anderen brauchen einen passenden Klinkenanschluss. Soll Noise-Cancelling mit an Bord sein? Oder doch lieber ein HiFi-Kopfhörer ohne viel Schnickschnack? Gerade für jemanden der zum ersten mal Kopfhörer kauft, kann es schwierig sein, die Unterschiede und Spezifikationen zu verstehen. Mit unserem großen Kopfhörer Ratgeber möchten wir dir die Suche nach dem richtigen Modell erleichtern – und dich schneller zum Musikgenuss führen.

Bluetooth-Kopfhörer: Mit Over-Ear, On-Ear und In-Ear kabellos unterwegs 

Du bist auf der Suche nach einem portablen Begleiter und hast den nervigen Kabelsalat satt? Dann könnte ein Bluetooth-Kopfhörer für dich interessant sein. Wie der Name schon verrät, werden die Kopfhörer via Bluetooth mit deinem Gerät verbunden. Besonders für die mobile Nutzung, beispielsweise in der Bahn, ist die kabellose Variante oft deutlich komfortabler. Allerdings ist Bluetooth-Kopfhörer nicht gleich Bluetooth-Kopfhörer. Nicht nur hinsichtlich der Bluetooth-Version, sondern auch bei der Unterstützung von Bluetooth-Codecs, unterscheiden sich die Modelle. Dazu bieten die Hörer unterschiedliche Bauweisen. Es gibt Over-Ear- und On-Ear-Modelle sowie In-Ear-Kopfhörer. Worin die Unterschiede liegen, liest du hier.

Over-Ear-Kopfhörer

Over-Ear-Kopfhörer sind eindeutig die größten Klangboliden unter den Kopfhörern. Anders als On-Ear-Kopfhörer umschließen sie das gesamte Ohr und bieten aufgrund ihrer großzügigen Bauweise Platz für ebenso große Treiber. Dadurch ist es ihnen unter allen Kopfhörer-Typen am besten möglich, den Klang über das gesamte Frequenzspektrum – von den Bässen zu den feinen Höhen, wiederzugeben. Dabei sind Over-Ear-Kopfhörer auch am besten in der Lage, die Klanglandschaft der jeweiligen Songs darzustellen. Durch die Art und Weise, wie die Ohrpolster das gesamte Ohr umschließen, werden die Schallwellen gezielt in den Gehörgang geleitet.

Bose QuietComfort 45 - ANC im Dauereinsatz
Der Bose QC45 überzeugt mit hervorragendem Noice Cancelling und sehr gutem Sitz.

Dazu bieten Over-Ear-Kopfhörer in der Regel einen sehr guten Tragekomfort und kommen mit einer besseren Akkulaufzeit als kleinere Modelle. Doch ebenso wie die Größe von Over-Ears viele Vorteile bietet, birgt sie auch Nachteile: Sie brauchen viel mehr Platz in der Tasche als beispielsweise In-Ear-Kopfhörer. Dazu fallen einige Modelle recht klobig und schwer aus, Design und Größe sprechen nicht jeden an.

Im Laufe der Zeit haben wir viele Over-Ear-Kopfhörer getestet. Besonders gut gefallen haben uns beispielsweise die Sony WH-1000XM4, die Apple AirPods Max oder die Bose QuietComfort 45. In der folgenden Liste findest du noch mehr hochwertige Bluetooth-Modelle.

On-Ear-Kopfhörer

Eine weitere beliebte Art von Kopfhörern sind On-Ear-Kopfhörer. Im Gegensatz zu Over-Ears sitzen sie direkt auf den Ohren. Gute Kandidaten für Bluetooth-betriebene Over-Ear-Modelle sind beispielsweise die Bowers & Wilkins PX5 oder der Marshall Major IV. Doch welche Unterschiede gibt es neben dem Sitz auf den Ohren noch?

Bowers & Wilkins PX5 halboffen
Der On-Ear Kopfhörer Bowers & Wilkins PX5 bietet gutes ANC und einen fein abgestimmten Klang.

On-Ear-Kopfhörer eignen sich super für all diejenigen, die gerne die Vorteile von Over-Ear-Kopfhörern nutzen möchten, aber auf das zusätzliche Gewicht der großen Ohrpolster verzichten wollen. Ebenso wie Over-Ear-Kopfhörer bietet die Bauweise noch genug Platz für große Treiber, und klanglich performen einige Modelle gleichauf mit den größeren Modellen. Auch leistungsstarke Akkus können je nach Dimensionierung des Kopfhörers gut im Gehäuse untergebracht werden. Eine gute Isolationsfähigkeit wie bei Over-Ear-Kopfhörern ist bei On-Ear-Kopfhörern aber nur schwer zu erreichen. Durch den etwas luftigeren Sitz gelangen deutlich mehr Umgebungsgeräusche zu dir durch als bei ohrumschließenden Modellen. Und obwohl On-Ear-Kopfhörer leichter zu tragen sind und die Dimensionen geringer ausfallen, sind sie im Vergleich zu In-Ear-Kopfhörern immer noch recht unhandlich.

In-Ear-Kopfhörer

In-Ear-Kopfhörer sind kleine Begleiter, die anders als ihre großen Kollegen im Ohr selbst sitzen. Sie zeichnen sich durch ihre kompakte Bauweise und ihr meist sehr niedriges Gewicht aus (in der Regel zwischen 5 und 7 Gramm pro Hörer). Zwar gibt es auch ein paar kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer, doch die kabellose Variante via Bluetooth-Verbindung, auch True Wireless genannt, hat fast alle anderen Modelle verdrängt. Im Gegensatz zu Over- oder On-Ear-Kopfhörern werden die kleinen Hörer nicht über ein Kabel, sondern in einem Ladecase aufgeladen. Das Ladecase selbst wird meist via USB-C aufgeladen, viele neue Modelle unterstützen auch kabelloses Laden via QI.

Die AirPods Pro im Case
Die AirPods Pro sind die hochwertigsten True Wireless-Kopfhörer aus dem Hause Apple. Anders als die normalen AirPods bieten sie Noise Cancelling.

Der Hauptvorteil von In-Ear-Kopfhörern ist definitiv ihre Größe: Sie passen problemlos in die (Hosen-)Tasche und eignen sich perfekt für den Einsatz unterwegs. In puncto Abschirmung liefern einige Modelle auch gute Ergebnisse. Besonders Memory-Foam oder Silikon-Ohrstöpsel bieten eine gute passive Abdichtung gegen Umgebungsgeräusche. Dazu gibt es natürlich auch einige Modelle, die zusätzlich mit Noise Cancelling ausgestattet sind. Was es damit auf sich hat, beleuchten wir später im Detail.

Die kompakte Bauweise bringt viele Vorteile mit sich, stellt die Ingenieur*innen bei der Entwicklung aber vor große Herausforderungen. Besonders die akkurate Audiowiedergabe ist aufgrund der kleinen Treiber schwierig zu gestalten. Zudem sind viele Kopfhörer durch die kleinen Akkus in ihrer Laufzeit deutlich schwächer als On- oder Over-Ear-Kopfhörer. Viele Modelle schaffen zwischen vier und sechs Stunden, manche Kandidaten sind etwas ausdauernder und kommen auf bis zu zwölf Stunden.

Ein Vorteil von In-Ear-Kopfhörern ist ihr Preis – zumindest in manchen Fällen. Viele Modelle auf dem Markt sind erschwinglich und liegen zwischen 50 und 100 Euro. Aber es gibt auch einige Hörer die weit über 200 Euro liegen und sogar fast 400 Euro kosten. Hierbei unterscheiden sich die Modelle hinsichtlich der Verarbeitung, des Klangs, der Laufzeiten, der Steuerungsmöglichkeiten, der Mikrofone und weiteren Features wie Noise Cancelling oder einer Steuerungs-App. Besonders gut konnten in unseren zahlreichen Tests die Sony WF-1000XM4, die AirPods Pro (für Apple-Nutzer) und die Samsung Galaxy Buds Pro (für Android-Nutzer) abschneiden.

Die Extraportion Motivation: Sportkopfhörer

Ebenso wie abends beim Podcast-Lauschen im Bett, finden Kopfhörer auch beim Sport Anwendung und versorgen dich mit den nötigen Beats, um zu neuen sportlichen Hochleistungen zu kommen. Aufgrund ihrer schlanken Größe und ihrer kabellosen Verbindung eignen sich hierbei insbesondere True-Wireless In-Ear-Kopfhörer. Als besondere Herausforderung gilt dabei der Sitz und Tragekomfort. Die Hörer müssen sicher und bequem im Ohr sitzen und auch hektischen Bewegungen standhalten. Um einen guten Halt zu gewährleisten, setzen viele Hersteller auf zusätzliche Bügel, wie beispielsweise bei den Bose Sport Earbuds. Ein weiteres Merkmal von Sport-Kopfhörern ist die IP-Klassifizierung. Sie gibt an, inwiefern die Hörer gegen Wasser, Schweiß und Staub geschützt sind. Hast du vor, die Kopfhörer draußen auch bei Regen zu nutzen, solltest du dir einen In-Ear-Kopfhörer mit entsprechender Schutzklasse kaufen. Gute Begleiter für dein nächstes Workout sind beispielsweise die JBL Reflect Flow oder die Beats Powerbeats Pro.

Noise-Cancelling: Technik für stille Momente

Musik an, Umgebungsgeräusche ade: Das ist das Credo hinter Active Noise Cancelling, oftmals auch mit ANC abgekürzt. Während passives Noise-Cancelling allein durch die Bauweise des Kopfhörers den Außenschall davon abhält, in dein Ohr zu gelangen, beschreibt ANC eine besonderes Technologie zur Auslöschung von Umgebungsgeräuschen. Ohne zu sehr in die Tiefe gehen zu wollen, funktioniert ANC wie folgt: Mikrofone an den Kopfhörern nehmen Außengeräusche auf und geben diese an den Prozessor weiter, der die Geräusche analysiert. Anschließend wird ein Gegenschall (Antischall) erzeugt, der den Umgebungslärm aufhebt. Durch ihre Bauweise schirmen Over-Ear-Kopfhörer Umgebungsgeräusche „von Natur“ aus gut ab – mit der entsprechenden Noise-Cancelling-Technologie realisieren manche Modelle wie die Sony WH-1000XM4  eine auf den Klang reduzierte, von nervigen Störgeräuschen befreite Musikwiedergabe.

Die Sony WH-1000XM4
Die Sony WH-1000XM4 gehören zu den Kopfhörern mit dem besten ANC am Markt.

Wie weiter oben schon angesprochen, ist es gerade aufgrund der Platzbeschränkung bei In-Ear-Kopfhörern schwierig, alle technologischen Features unter einen Hut zu bringen. So gibt es viele Modelle, die zwar über ANC verfügen, Umgebungsgeräusche aber ineffizient abschirmen. Aber natürlich gibt es auch In-Ear-Kopfhörer, die ANC wirklich drauf haben. Mit den Bowers & Wilkins PI7, den Sony WF-1000XM4 (nicht zu verwechseln mit den Sony WH-1000XMX4) oder den Apple AirPods Pro bekommst du leistungsstarke Begleiter, die jede Bahnfahrt zum reinen Musikgenuss verwandeln.

Headsets: Anrufe und Videokonferenzen leicht gemacht

Früher gab es nur ein Ziel bei der Entwicklung von Kopfhörern: Die Schaffung eines möglichst guten Klangs. Das ist zwar heute immer noch einer der wichtigsten Aspekte, aber in Zeiten von Home-Office, virtuellen Meetings und mobilem Arbeiten ist besonders die Mikrofonqualität eine sehr gefragte Eigenschaft. Am besten performen dabei Headsets mit einem externen Bügelmikrofon, doch es gibt auch viele gute Kopfhörer, mit denen du für die nächste Telefonkonferenz bestens aufgestellt bist. Als gute Kandidaten mit einer guten Mikrofonleistung gelten beispielsweise die Bose Headphones 700, der Apple AirPods Max oder der bereits mehrfach genannte Sony WH-1000XM4.

Apple AirPods Max Polster
Die Apple AirPods Max überzeugen mit hochklassiger Mikrofon-Qualität.

Aber auch In-Ear-Kopfhörer wie die Jabra Elite 85t sorgen für saubere und klar verständliche Telefonate. Solltest du vorhaben, deine nächsten Kopfhörer (auch) für die Arbeit zu verwenden, ist außerdem Multi-Pairing vielleicht ein wichtiges Stichwort für dich. Mit Multi-Pairing kannst du zeitgleich mehrere Geräte via Bluetooth mit deinen Kopfhörern verbinden und kannst dir das lästige Koppeln und Entkoppeln sparen. So kannst du beispielsweise über deinen Laptop Musik hören und einfach zu deinem Smartphone wechseln, sobald ein Anruf reinkommt.

Hören auf hohem Niveau: HiFi-Kopfhörer

Für all diejenigen, die auf der Suche nach dem besten Klangerlebnis sind, gibt es noch die Sparte der (ganz klassischen) HIFI-Kopfhörer. Sie werden typischerweise via Kabel verbunden und verfügen über einen 6,3 mm Klinkenanschluss. Den Anschluss findest du primär an Verstärkern oder Plattenspielern. Viele Hersteller geben aber auch einen 3,6 mm Adapter mit dazu, um auch den Anschluss an mobilen Geräten wie Smartphones, kleinen DAC oder Laptops zu ermöglichen. Die Preisspanne reicht dabei von Einstiegsmodellen ab rund 150 Euro bis hin zu hochpreisigen High-End-Kopfhörern jenseits der 6000 Euro.

Geschlossen vs. offen

Als grundlegendes Unterscheidungsmerkmal gilt dabei die Bauart: Es gibt geschlossene und offene Kopfhörer. Geschlossene Kopfhörer zeichnen sich dadurch aus, dass sie nach außen hin vollständig geschlossen sind. Zu ihnen zählen beispielsweise die Philips Fidelio X3, die Beyerdynamic T5 oder die benannten Bluetooth-Kopfhörer (Over und On-Ear-Kopfhörer). Die Vorteile von geschlossenen Kopfhörern liegen darin, dass sie zum einen die innenliegenden Technik-Komponenten schützen und zum anderen den Schall nicht nach außen dringen lassen. Damit kannst du also deine Top-Tunes in der Bahn auf voller Lautstärke hören, ohne dabei Bedenken haben zu müssen, deine Sitznachbarn zu nerven. Als Nachteil von geschlossenen Kopfhörern gilt das Raumgefühl: Im Vergleich zu offenen Kopfhörern wirkt die Räumlichkeit deutlich enger.

Sennheiser HD 660S - seitlich liegend
Als offen konstruierter Kopfhörer ist der Sennheiser HD 660S nur für ruhige Umgebungen ohne „Mithörer“ geeignet.

Des einen Nachteil ist des anderen Vorteil: Bei offenen Kopfhörern sind die typischen Vor- und Nachteile genau umgekehrt. Offene Kopfhörer sind, wie der Name schon sagt, offen. Das heißt, dass sie nach außen hin eben nicht geschlossenen sind und die Treiber frei liegen. Dadurch, dass der Schall sich nach außen hin ausweiten kann, generieren offene Kopfhörer einen geräumigeren, luftigeren Klang. Das hat allerdings zum Nachteil, dass nicht nur viele Umgebungsgeräusche hörbar sind, sondern auch die abgespielte Musik für andere hörbar ist. Somit eigenen sich offene Kopfhörer am besten für ruhige Umgebungen. Bewährte und bekannte Modelle im Bereich der offenen Kopfhörer sind beispielsweise der Grado SR80x, der Sennheiser HD660 oder der DT1990 Pro von Beyerdynamic.

Welche Kriterien sollte ich beim Kauf eines Kopfhörers beachten?

Du merkst schon, die Wahl des richtigen Kopfhörers ist nicht ganz einfach und die Vielfalt an verschiedenen Typen und Modellen kann schnell überfordern. Damit du trotzdem den richtigen Kandidaten für deine Ohren findest, solltest du dir vorher ein paar Gedanken machen. Wir zeigen dir folgend, worauf du vor dem Kauf achten solltest.

Anwendungszweck und Bauweise

Einer der wichtigsten Aspekte ist definitiv die Frage nach dem Anwendungszweck: Für was möchtest du deine Kopfhörer benutzen? Je nach Anwendungsfall gibt es Merkmale, auf die du achten solltest. Suchst du beispielsweise nach neuen Kopfhörern für den Sport, so solltest du auf einen entsprechende IP-Klassifizierung, die den Schutzgrad gegen Wasser beschreibt, achten. Ebenso sind auch der Tragekomfort und der Sitz wichtige Kriterien.

Suchst du hingegen nach Kopfhörern, mit denen du auch verständliche Anrufe tätigen kannst, solltest du auf gute Mikrofone achten. Dazu kommt noch die allgemeine Frage nach der Passform und der Bauart. Willst du dezente und kleine Hörer, die du überall mithin nehmen kannst? Oder ist dir die Größe egal und du suchst nach Kopfhörern, die dein Ohr umschließen? Du solltest gut überlegen, ob ein Paar In-Ear-Kopfhörer, ein Over-Ear- oder doch ein On-Ear-Kopfhörer die richtige Partie ist.

Bluetooth vs. Kabel

Bluetooth oder Kabel? Ein wichtiger Punkt. Viele Kopfhörer setzten mittlerweile auf die Verbindung über Bluetooth. Damit bist du nicht nur mobiler, sondern brauchst auch nicht durchgehend ein lästiges Kabel mit dir rumtragen. Allerdings hat das auch seine Schattenseiten: Die Audio-Qualität ist je nach Codec deutlich schlechter als bei kabelgebundenen Kopfhörern.

Die Bose Headphones 700
Die Bose Headphones 700 lassen sich sowohl per Bluetooth als auch per Kabel verbinden.

Bei kabellosen Kopfhörern spielt zudem die Akkulaufzeit eine große Rolle. Wenn du den Kauf eines Over- oder On-Ear-Kopfhörer beabsichtigst, ist die Frage nicht ganz so relevant. Beide Bauweisen bieten genügend Platz für leistungsstarke und ausdauernde Akkus. Viele Modelle bieten mindestens 18 Stunden Spielzeit mit nur einer einzigen Ladung. Wenn du aber mit In-Ear-Kopfhörern sympathisierst,  wird der Aspekt schon wichtiger. Die Kapazität variiert zwischen vier und 12 Stunden, bei eingeschaltetem ANC reduziert sich die Laufzeit oftmals merklich.

Viele Kopfhörer bieten zudem eine Schnellladefunktion. In der Regel können die Kopfhörer innerhalb von 10-15 Minuten für Spielzeiten variierend zwischen ein und drei Stunden aufgeladen werden.

App: Updates und Einstellungsmöglichkeiten für In-Ear-Kopfhörer

Mittlerweile stellen fast alle Hersteller von kabellosen Kopfhörern spezielle Apps zur Verfügung, die teilweise viele nützliche Funktionen mit sich bringen. Eine der wichtigsten Funktionen liegt dabei in der Möglichkeit, Updates und die neuste Firmware zu installieren. Je nachdem über welches Gerät du die Kopfhörer betreiben möchtest, solltest du auf die Kompatibilität mit dem Betriebssystem achten. Möchtest du dir beispielsweise Apple AirPods Pro kaufen, so ergibt das nur Sinn, wenn du auch ein iOS-fähiges Gerät hast. Ansonsten kannst du keine Updates installieren. Ebenso bei den Pixel Buds von Google: Hierbei wird die App lediglich nur für Android- und Pixel-Nutzer*innen bereitgestellt, alle anderen gehen leer aus.

Die meisten Apps können zudem auch noch mehr als Updates. Die Vielfalt der Funktionen umfasst beispielsweise Equalizer, Suchfunktionen oder Anpassungsmöglichkeiten für die Steuerung.

Budget: Was möchte ich für meinen Kopfhörer ausgeben?

Natürlich ist auch die Frage des Budgets relevant für die Entscheidung. Dabei solltest du dir am besten überlegen, wie viel du maximal ausgeben willst und was für Erwartungen du an den Kopfhörer hast. Gute Kopfhörer gibt es in allen Preisklassen, entscheidend sind hier die Funktionen. Möchtest du ein richtig gutes ANC haben? Sollen die Kopfhörer schick aussehen? Ist dir eine umfangreiche App wichtig? Das Zusammenspiel aus all den genannten Faktoren in diesem Ratgeber führen dich zu deinem perfekten Setup. Die HIFI.DE Redaktion hat dabei eine Vielzahl von Kopfhörer-Test durchgeführt, unsere Top-Empfehlungen haben wir dir in unserer Kaufberatung zu den besten Kopfhörern festgehalten – damit bist du für deine Suche nach dem passenden Modell gut aufgestellt.

Und, weißt du schon welchen Kopfhörer du dir kaufen möchtest? Bist du eher Team In-Ear oder Over-Ear? Lass es uns wissen und schreib es in die Kommentare!

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