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Amazon Echo Spot im Test: Mehr als nur ein smarter Wecker?

Der Amazon Echo Spot möchte mehr sein, als nur ein vernetzter Radiowecker. Wie gut er in der Praxis ist, verrät dir unser Test.
Amazon Echo Spot im Test – Titelbild
Abmessungen (BxHxT)
113 x 103 x 111 mm
Preis (UVP/Straßenpreis)
94,99 Euro
Gewicht
405 g
Schnittstellen
WLAN, Bluetooth 5.3
Sprachassistenten
Alexa
Anschlüsse
In Kürze
Klanglich solltest du an den Echo Spot nicht allzu hohe Erwartungen stellen. Als Radiowecker, Küchen- oder Badezimmerradio eignet er sich aber dennoch: Hier punktet er mit den vielen Vorteilen der Einbindung ins Alexa-System sowie bequemen Weckfunktionen.
Vorteile
  • Guter Radiowecker mit Nachtmodus und bequemem Schlummermodus
  • Schöne Stimmwiedergabe z. B. bei Podcasts
  • Zuverlässige Sprachsteuerung
Nachteile
  • Klanglich nicht für höhere Ansprüche geeignet
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Mit dem Echo Spot will Amazon einen günstigen Einstieg in sein Alexa-Portfolio liefern. Für vergleichsweise wenig Geld bietet Amazon ein kompaktes Smart-Display-Erlebnis mit Alexa-Sprachsteuerung. Der Echo Spot soll damit nicht nur die Smart-Home-Steuerung erleichtern, sondern auch Musik und Podcasts in deine Zimmer bringen. Wir haben getestet, wie gut das funktioniert, und verraten dir, wie sich der Alltag mit dem Amazon Echo Spot gestaltet.

Den Echo Spot kannst du bei Amazon kaufen:

Optik und Anschlüsse

Auch wenn der Echo Spot vor der 2025er-Echo-Generation erschien, ging seine Designsprache bereits in eine ähnliche Richtung. Das Gehäuse erinnert an eine kompakte, durchgeschnittene Kugel und fügt sich unauffällig in deine Wohnumgebung ein. Auf der zweigeteilten Front beherbergt der Echo Spot einen von Stoff umgebenen Lautsprecher sowie ein Touch-Display mit einer Diagonalen von rund 2,8 Zoll (ca. 7,1 Zentimeter). Der Bildschirm mutet optisch zwar rund an, ist aber in Wahrheit rechteckig. Er sieht damit zwar grundsätzlich schick aus, hat aber auch vergleichsweise breite Ränder um die Anzeige.

Der Echo Spot zeigt standardmäßig die Uhrzeit sowie das Wetter an. Die Optik passt du über die Alexa-App oder direkt am Gerät an. Neben einer Reihe von Designs für die Wetter- und Uhrzeit-Anzeige bietet Amazon auch die Auswahl aus verschiedenen Akzentfarben. Diese Farben dominieren dann die Uhrzeit und die kleinen Animationen, die beispielsweise bei der Wiedergabe von Musik ablaufen.

Amazon Echo Spot im Test – Display
Mit dem Echo Spot kannst du dich nach dem Aufwachen sofort über die Wetterlage informieren.

An der Gehäuseoberseite findest du zwei physische Lautstärke-Tasten sowie einen Schalter, mit dem du das Alexa-Mikrofon bei Bedarf deaktivieren kannst. Amazon hat außerdem einige Sensoren untergebracht. So kannst du die Wecker-Funktion durch Antippen des Gehäuses in den Schlummermodus versetzen.

Bei den Anschlüssen – oder besser: dessen Fehlen – folgt der Smart Speaker leider seinen aktuellen Verwandten wie dem Echo Studio. Auf der Rückseite findest du lediglich den Port für das mitgelieferte 15-Watt-Netzteil. Einen Klinkenausgang, um den Spot an ein Soundsystem anzuschließen, hat Amazon eingespart. Immerhin kannst du Musik via Bluetooth auf externe Zuspieler ausgeben.

Amazon Echo Spot Einrichtung
Die ersten Schritte mit dem Amazon Echo Spot sind Alexa-typisch unkompliziert. | Screenshot: Amazon

Auch auf eine Kamera, etwa für Videochats, musst du verzichten. Das kann aber durchaus auch ein Vorteil sein, wenn du Amazons Privatsphäre-Versprechen nicht ganz traust.

Smart Home: Alexa-Stärken und Display-Schwächen

Der Echo Spot integriert sich nahtlos in Amazons Alexa-Portfolio. Von der Ersteinrichtung via Alexa-App über die Einrichtung von kompatiblen Musik- und Podcast-Diensten bis hin zur Sprachsteuerung über die geläufigen Sprachbefehle ist der Umgang für Kennerinnen gewohnt und für Neueinsteigerinnen leicht zu lernen.

Die Spracherkennung funktioniert zuverlässig, auch wenn wir gerade lautere Musik hören. Die Verarbeitung der Befehle erfolgt nicht ganz so flott, wie auf den 2025er-Echo-Modellen, was sich aber nur im direkten Vergleich bemerkbar macht.

Amazon Echo Spot im Test – Sprachbefehle
Der Amazon Echo Spot erkennt Sprachbefehle auch bei laufender Musikwiedergabe zuverlässig.

Wie gewohnt kannst du auch Alexa-kompatible Smart-Home-Geräte steuern. Bei einigen Geräten blendet dir der Spot auch Schaltflächen auf dem Display ein, etwa für die Lampensteuerung. Das ist praktisch, wenn du den Spot etwa auf deinem Schreibtisch platzierst. Als Matter-Hub agiert der kleine Alexa-Lautsprecher allerdings im Gegensatz zu einigen teureren Vertretern der Echo-Serie nicht.

Echo Spot Display-Optionen
Die verschiedenen Display-Optionen steuerst du wahlweise in der Alexa-App oder direkt am Gerät. | Screenshot: Amazon

Das Display des WLAN-Lautsprechers ist nicht allzu blickwinkelstabil. Schaust du seitlich auf das Gehäuse, bleichen die Farben vergleichsweise schnell aus. Fairerweise dürfte dies angesichts der Darstellung einfacher Informationen wie Wetter und Uhrzeit nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Die Wiedergabe von Videos ist auf dem Echo Spot mangels Apps nämlich nicht möglich. Klar: Auf 2,8 Zoll möchtest du dir sicherlich keine Blockbuster anschauen. Für YouTube-Videos oder eine Nachrichtensendung hätte es aber möglicherweise genügt.

Amazon Echo Spot im Test – Display
Das Display des Echo Spot ist gut leserlich, aber auch nichts Besonderes.

In einem dezent zynischen Seitenhieb können wir im Umkehrschluss statuieren, dass der Echo Spot – anders als die Smart-Displays der Reihe Echo Show – dauerhaft auf die Anzeige von Werbung verzichtet.

Gut gefällt uns der automatische Nachtmodus. Sobald es im Zimmer dunkel wird, reguliert der Echo Spot die Anzeigenhelligkeit stark herunter. Die Anzeige wechselt dann auf eine rote, gedimmte Schrift, die im Dunkeln gut lesbar ist, ohne den Raum auszuleuchten. Das ist vor allem beim Einsatz als Radiowecker hilfreich, weil sie weniger blendet, als etwa der ältere Echo Dot mit Uhranzeige. In den Einstellungen kannst du die Helligkeit aber natürlich auch manuell festlegen.

Amazon Echo Spot im Klangtest

Der Amazon Echo Spot reißt klanglich erwartungsgemäß keine Bäume aus. Das bedeutet aber nicht, dass du ihn nicht für die Musikwiedergabe nutzen kannst. Akustische Klänge transportiert die smarte Halbkugel erstaunlich akzeptabel in unseren Testraum. Ein Beispiel liefert Yard Sale. Das ruhige Duett von Ben Harper und Jack Johnson klingt warm, klar und angenehm. Sobald es etwas lauter wird, kommt der Spot aber erwartungsgemäß schnell an seine Grenzen. Gitarrenriffs, Hip-Hop-Beats oder schwerere EDM-Bässe kommen deutlich weniger raumfüllend zur Geltung, als beispielsweise beim Echo Dot Max.

Amazon Echo Spot im Test – Anschluesse
Ein Ladeanschluss, das war’s: Der Amazon Echo Spot verzichtet auf physische Anschlüsse.

Angesichts von Größe und Einsatzzweck können wir das aber verzeihen. Der Echo Spot eignet sich nämlich durchaus als smartes Küchen- oder Badezimmerradio. Das liegt auch an seiner beachtlichen Lautstärke, die er ohne allzu großes Scheppern erreicht. Praktisch uneingeschränkt überzeugen kann zudem die Sprachwiedergabe. Nachrichten, Hörbücher und Podcasts gibt der Amazon Echo Spot ebenso glasklar wie laut und deutlich wieder. Nutzt du einen Alexa-tauglichen Podcast- oder Hörbuch-Dienst, ist der Echo Spot ein hervorragendes Wiedergabegerät dafür.

Amazon Echo Spot im Test: Unser Fazit

Der Amazon Echo Spot ist eine gelungene Fusion aus Radiowecker und smarten Alexa-Funktionen. Die Kombination aus gut funktionierender Sprachsteuerung, vergleichsweise ordentlichem Klang und dezenten, aber hilfreichen Display-Funktionen kann im Alltag überzeugen.

Ob sich der Kauf des Echo Spot für dich lohnt, hängt aber vor allem vom geplanten Einsatzort ab. Suchst du etwa einen vernetzten Wecker, der dich mit deiner Lieblingsplaylist weckt und gleichzeitig per Sprachbefehl das Licht steuern kann, ist der Spot eine gute Wahl. Gleiches gilt natürlich auch für andere Räume, in denen du primär eine vielseitige Alexa-Integration mit leichten Musik- oder Podcast-Ansprüchen umsetzen möchtest.

Hast du hingegen die Ambition, einen größeren Raum auch mit anspruchsvoller Musik zu beschallen, liegst du beim Echo Spot wohl eher falsch. Hier liefert Amazon vor allem in Form des Echo Dot Max bessere Angebote, zumal der Markt für Smart Speaker mit reichlich Alternativen gespickt ist.

Eine wichtige Rolle spielt auch der Preis des Echo Spot. Zum Kurs seiner offiziellen Preisempfehlung von knapp unter 100 Euro gibt es eindeutig bessere Alternativen. Da Amazon den Spot aber häufig rabattiert, relativiert sich der Preisfaktor. Im Angebot gehört der Echo Spot nach wie vor zu einem der interessantesten kompakten Smart Speaker auf dem Markt.

HIFI.DE-Testsiegel-WLAN-Lautsprecher-Amazon-Echo-Spot-7,9

Aktuelle Angebote

Technische Daten
Abmessungen (BxHxT) 113 x 103 x 111 mm
Preis (UVP/Straßenpreis) 94,99 Euro
Gewicht 405 g
Schnittstellen WLAN, Bluetooth 5.3
Sprachassistenten Alexa
Multiroom-fähig Ja
Stereo-Modus verfügbar (Mit weiteren Speakern) Ja
Treiber 1x Tieftöner, 3x Breitbänder
Anschlüsse
Verfügbare Farben Grau

Du suchst aktuell nach einem Smart Speaker, aber der Echo Spot ist dir nicht flexibel genug? Dann wirf einen Blick auf unsere Bestenliste:

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