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TCL C845 im Test – der Fernseher für richtig helle Räume?

Viele Gaming-Features, bis zu 2.000 Nits und ein hoher Kontrast dank Mini-LED. Der TCL C845 verspricht vieles – ob er das auch in unserem Test halten kann?
TCL C845 im Test
Display
Mini-LED
Auflösung
4K (3.840 x 2.160)
Verfügbare Größen
55", 65", 75", 85"
Getestete Größe
55"
HDR-Unterstützung
HDR10, HLG, HDR10+, Dolby Vision
Bildfrequenz
100 / 120 Hz
Video-Eingänge
2 x HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0, AV-In
Preis (UVP/Straßenpreis)
1.499 € / um 1.500 €
In Kürze
Wenn du HDR-Inhalte oder im hellen Raum kontrastreiche Bilder genießen möchtest, dann ist der TCL C845 eine richtig gute Wahl. Nur im dunklen Raum meint er es etwas zu gut – aber da helfen ein paar Einstellungen schnell weiter.
Vorteile
  • Kontrastreiches, lebendiges Bild
  • Sehr hohe Spitzenhelligkeit
  • 4K-Gaming mit allen Features und bis zu 144Hz
  • Große App-Auswahl dank Google TV
Nachteile
  • Teils erhöhte Schwarzwerte
  • Fehlerhafte Übersetzungen in den deutschen Menüs
  • Keine USB-Recording-Funktion
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Dass TCL auch Mini-LED- sowie QLED-Technik beherrscht, durften wir schon in mehreren Testberichten herausfinden. Mit dem TCL C845 kommen wir jetzt aber in Gefilde, in denen technisch Samsung oder Sony – zumindest auf dem Papier – auch nicht mehr als TCL zu bieten haben. Und das bei einem deutlich geringeren Preis. Ob der TCL C845 auch in der Praxis überzeugt, finden wir in unserem Test heraus.

Wir haben uns den 55 Zoll großen TCL 55C845X1 ins HIFI.DE-TV-Labor geholt. Außerdem gibt es den TCL-Fernseher noch in 65, 75 und 85 Zoll im Angebot:

Einordnung in die TCL-TV-Riege: Who is who bei den Mini-LED?

Weil die Bezeichnungen der Fernseher immer etwas Rätselhaftes haben, wollen wir dir einen kurzen Überblick geben. Der TCL C845 zählt zu den Spitzenmodellen des Herstellers, die mit Mini-LED- und QLED-Technik ausgerüstet sind. Darüber sind der TCL C955 und X955 angesiedelt, die es aber nur in den TV-Größen 85 oder 98 Zoll gibt. Sie bringen noch mehr LED-Dimming-Zonen und mehr Spitzenhelligkeit mit.

Direkt darunter befindet sich der TCL C805, der ebenfalls schon Mini-LED und QLED vereint, dabei aber nicht ganz dieselben hohen Werte bei Spitzenhelligkeit und Dimming-Zonen erreicht wie der C845. Außerdem hat der C845 das aufwendigere Soundsystem an Bord. Noch eine Stufe darunter steht der TCL C745, ein QLED-Fernseher mit Local Dimming. Ohne Local Dimming kommt dann der TCL C645 aus, weiter darunter fallen die herkömmlichen LED-TVs wie der TCL UHD870.

Technisch gleich: MQLED87

Dieselbe Technik wie der hier getestete TCL 55C845 hat laut Hersteller auch das Fachhandels-Modell 55MQLED87, sodass unser Testergebnis auch auf MQLED87 anwendbar ist. Doch aufgepasst! Neben den Angeboten für MQLED876 findest du auch TCL QLED870, der entspricht aber dem günstigen und einfacher gestrickten C745 und nicht dem C845.

Das Design des TCL C845

  • Mittiger, stabiler Standfuß
  • Saubere Verarbeitung
  • Recht schlanke Bauweise

Dass sich der TCL C745, der C805 und der TCL C845 recht ähnlich sind, spiegelt sich auch im Design wider. Im Endeffekt könnte vor uns im Testlabor auch der TCL C805 stehen.

Profil TCL C845
Im Profil präsentiert sich der TCL-TV recht schlank.

Machen wir ein paar Schritte zur Seite, fällt aber der größte Unterschied auf – der TCL C845 präsentiert sich schlanker. Rund 30 Millimeter kommen weg, sodass sich das Profil moderner gibt. Ein wenig erinnert der Aufbau sogar an OLED-Fernseher, weil es einen schlankeren oberen Teil und einen dickeren Teil gibt, in dem die Technik steckt.

Standfuß TCL C845
Die Rückseite des Standfußes bietet auch die Möglichkeit, Kabel versteckt zu führen.

Das etwas schlankere Design führt sich beim Standfuß fort. Auch hier erinnert er optisch an den kleineren Bruder, kommt aber mit flacherer Standplatte daher und wirkt somit edel. Überhaupt: Die Verarbeitung bewegt sich durchgehend auf einem hohen Niveau und der Fernseher kann am Ende mit einem modernen Look punkten.

Bildqualität des TCL C845

  • Extrem hohe Spitzenhelligkeit
  • Toller Bildeindruck bei hellen Räumen
  • Support für alle HDR-Formate

Besonders gespannt sind wir bei dem TCL-Fernseher auf die Bildqualität. Denn die technischen Daten klingen schon vorab sehr vielversprechend. TCL spricht von rund 2.000 Nits Spitzenhelligkeit, mindestens 480 Dimming Zonen – immerhin handelt es sich hier um einen Mini-LED-Fernseher – und einem hohen Kontrast. Und das als kleiner Teaser: Damit untertreiben sie noch!

Neben der Mini-LED- ist hier auch QLED-Technik verbaut. Wie für QLED-Fernseher üblich, verspricht das helle, lebendige Farben. Was ergeben unsere Messungen von Helligkeit, Kontrast und Farbtreue?

So hell kann kaum ein Fernseher

Wir zählen nach und können bestätigen: Unser Testmodell, ein 55-Zoll-Fernseher, bietet wirklich 480 Dimming Zonen. Damit überflügelt der 55-Zoll-Mini-LED-TV beispielsweise Sonys Top-Modell, den Sony X95L, der die gleiche Anzahl erst in 65 Zoll mitbringt.

TCL C845 Uniformität
Dank Local Dimming und vielen Zonen franst das Kreuz nicht aus.

Das bedeutet: Die Hintergrundbeleuchtung ist in 480 Bereiche unterteilt, die einzeln angesteuert werden können. Das hat den großen Vorteil, dass ein helles Objekt vor dunklem Hintergrund kein sonderlich sichtbares Blooming hinterlässt. Stell dir einen hellen, blinkenden Satelliten vor der Schwärze des Alls vor. Bei herkömmlichen LED-LCD-TVs müsste auch um den Satelliten herum viel Hintergrund beleuchtet werden, um überhaupt ein sichtbares Bild zu erzeugen – die Folge: um das helle Objekt ist das Bild heller. Eben nicht mehr schwarz, sondern eher grau. Beim TCL C845 ist das nicht der Fall, weil die Hintergrundbeleuchtung in so viele kleine Zonen aufgeteilt ist, die unterschiedlich hell leuchten können.

HDR Peak Window Calman
Bei einem zu 25 Prozent weißen Fenster klettert die Helligkeit auf über 2.200 Candela pro Quadratmeter, auch Nits genannt. | Screenshot: Calman

Local Dimming in so vielen Zonen hat aber auch für den Kontrast große Vorteile. Im Schachbrett-Test ermitteln wir einen wahnsinnig hohen ANSI-Kontrast von fast 17.000:1. Das können nur noch OLED-Fernseher toppen. Ach, und dann ist da natürlich noch die extrem hohe Spitzenhelligkeit. Die steigt in bestimmten Situationen auf über 2.200 Nits. Da kommt kein OLED-Fernseher heran, selbst mit einem MLA-OLED-Bildschirm nicht. Und auch ein Samsung QN95C mit QD-OLED bietet da nicht mehr.

Wie sich der TCL im Vergleich zu anderen Mini-LED-TVs schlägt, zeigt ein Blick in unsere Bestenliste:

Bildqualität im Alltag

Wir nehmen das direkt vorweg: Der TCL C845 kann richtig hell – und drückt einem das in der Praxis dann auch förmlich auf. In SDR messen wir etwa weit über 1.000 Nits Helligkeit. Und das ist schlicht zu viel. Nur zur Einordnung: In der Regel sind SDR-Inhalte, seien es Blu-rays, DVDs oder das alltägliche Fernsehprogramm, in 100 Nits produziert worden. Mittlerweile hat sich zwar eher ein Wert um 200 Nits für entspanntes Sehen zuhause eingependelt, aber auch davon ist der TCL C845 in der Standardeinstellung weit entfernt.

Unser Tipp: Zunächst einmal den Modus „Kino“ einschalten. Der kommt einem natürlichen Look am nächsten. Und dann solltest du tatsächlich einfach den Helligkeitssensor einschalten – den findest du in den Intelligenten Bildeinstellungen. So passt sich die Helligkeit des Fernsehers an die deines Raumes an. Das hinterlässt einen optisch deutlich angenehmeren Bildeindruck.

SDR Colorchecker Calman
Obwohl Abweichungen über Delta Error 2 schon als sichtbar gelten, präsentieren sich etwa Hauttöne natürlich beim Sichttest. | Screenshot: Calman

Perfekt sind die Messungen dann aber nicht. Das rührt vor allem daher, dass unser Testmodell einen leichten Drang zum Bläulichen hat und somit der Weißwert (D65) verfälscht ist, was auch die restlichen Messwerte etwas runterzieht. Zahlen sind am Ende aber nicht alles und wir freuen uns über ein farbenfrohes und vor allem sehr kontrastreiches Bild. Und die starke Nachschärfung, die wir noch beim TCL C805 bemängelt haben, ist hier nicht mehr so ausgeprägt vorhanden.

Aber: Auch mit Helligkeitssensor oder herunter geregelter Helligkeit wirkt uns das Bild oft etwas zu kühl. Regeln wir den Blauanteil der Farben etwas herunter, haben wir nichts mehr zu meckern – aber das ist natürlich nur mit teurem Messequipment zuverlässig möglich.

HDR-Performance der Spitzenklasse

Bei so viel Helligkeits-Power sollten ohnehin HDR-Inhalte im Vordergrund stehen. Auch hier punktet der TCL C845 wieder mit der Unterstützung aller gängigen HDR-Formate.

Und was sollen wir sagen? Highlights, seien es helle Sterne und Planeten in Rogue One: A Star Wars Story oder die magischen Blitze, die Hogwarts Schutzschild in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2 in Schutt und Asche verwandeln, haben wir selten so brillant gesehen. Auch die Messungen bestätigen: Neben rund 1.900 Nits Spitze im 10-Prozent-Weißfenster, folgt der TCL C845 auch nah der EOTF. Damit gibt er Helligkeitsabstufungen genau wieder.

HDR Grayscale Calman
Bei diesen Messungen steht die HDR-Performance unter einem guten Stern. | Screenshot: Calman

Sobald Filme dann aber sehr dunkel werden, strauchelt der TCL C845. Das liegt wieder daran, dass er zu viel Helligkeit pusht und damit auch die Schwarzwerte anhebt. Daher ist auch hier unser Tipp, den Helligkeitssensor einzuschalten. Untypisch, will man HDR doch möglichst viel Helligkeit haben, aber so wirkt das Bild plastischer, tiefer, kontrastreicher. Und gleichzeitig verlierst du auch nicht so viel Spitzenhelligkeit, dass Highlights nicht trotzdem scheinen könnten.

Der ideale Fernseher für helle Räume

Viele Fernseher sind mittlerweile so hell und so gut entspiegelt, dass sie problemlos in hellen Räumen verwendet werden können. Aber der TCL C845 könnte sie zumindest in der Helligkeit übertrumpfen. Wir haben einfach mal das Licht eingeschaltet und wurden mit einem kontrastreichen Bild belohnt. Weder unser Referenzmonitor noch der Samsung QN95C konnten da mithalten.

TCL C845 Schrägansicht
Gerade in hellen Räumen macht der TCL C845 eine richtig gute Figur.

Zugegeben, ganz neutral wirkt das Bild so nicht mehr. Dafür kannst du selbst in den dunkelsten Szenen von Game of Thrones oder Gravity problemlos alle Details erkennen. Zusammen mit einer guten Entspiegelung macht das einfach Spaß.

Spaß macht übrigens auch das Bewegtbild, Artefakte oder Fehler tauchen bei aktivierter Zwischenbildberechnung nur selten auf. Das dürfte der TCL C845 auch dem schnellen 120-Hertz-Panel zu verdanken haben.

Gaming mit dem TCL C845

  • Bis zu 240 Hertz möglich
  • Alle Gaming-Features dabei
  • Dolby-Vision-Gaming bei 120 Hertz

Es war nicht anders zu erwarten. Auch Gaming ist auf dem TCL C845 einfach eine Wucht. Auf der einen Seite sorgen dafür 120 Hertz Bildwiederholrate – oder 144 Hertz bei passendem PC. Sogar 240 Hertz sind möglich, dann bei halber Auflösung. Der Input Lag ist mit rund acht Millisekunden in 120 Hertz und rund 16 Millisekunden bei 60 Hertz erfreulich gering.

TCL C845 Gaming-Overlay
Das Gaming-Overlay-Menü ist praktisch für ein paar Infos oder schnelle Einstellungen – wenn es auch etwas seltsam übersetzt ist. | Screenshot: Squanch Games (High on Life), TCL

Andererseits ist es einfach das knallige, helle Bild, dass beim Gaming richtig Spaß macht. Und dabei ist der Spielmodus dann auch noch recht neutral unterwegs – etwa wie bei Sony-Fernsehern. Als Gaming-Fernseher beherrscht er sogar Dolby-Vision-Gaming bei hoher Bildwiederholrate. Klar, Features wie VRR und ALLM sind ebenfalls dabei und runden das Erlebnis regelrecht ab.

Diese Anschlüsse sind dabei

Der TCL C845 hat fast alle Anschlüsse, die man sich so wünschen kann:

  • Vier HDMI-Anschlüsse, zwei davon mit allen Gaming-Features
  • Ein USB-Anschluss
  • Ethernet-Buchse
  • Digitaler Audioausgang
  • Triple-Tuner
  • AV-Eingang
  • Kopfhörer-Ausgang

Praktisch sind vor allem die Kopfhörerbuchse sowie der AV-Eingang – so klemmst du sogar alte Geräte wie Spielekonsolen problemlos an. Kopfhörer kannst du natürlich auch per Bluetooth verbinden und auch WLAN ist verbaut.

Anschlüsse TCL C845
Hier sollte jede Person den passenden Anschluss finden.

Dass kein Twin-Triple-Tuner dabei ist, ist kaum ein Problem, denn eine Aufnahme-Funktion gibt’s hier ohnehin nicht, ähnlich wie bei Philips-Fernsehern.

Vollgepackt mit Inhalten – Google TV befeuert Smart TV

  • Viele Apps zum Streamen
  • Startmenü gibt Inhaltsempfehlungen viel Platz
  • Übersetzungen ins Deutsche nicht immer gelungen

TCL hat sich beim C845 ebenfalls für Google TV als Betriebssystem entschieden. Und das hat gute Gründe. Das wichtigste dürfte für dich die sehr große Auswahl an Apps sein. Zumindest im Bereich der Video-Streaming-Dienste bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt. Mit Nvidia GeForce Now ist auch Cloud Gaming dabei, in dem Bereich bieten aber Samsung-Fernseher noch die größte Auswahl.

Perfekt ist mit Google TV trotzdem nicht alles, uns stört vor allem die Einblendung sehr vieler Empfehlungen auf dem Startbildschirm. Zwar lernt dich der Fernseher mit der Zeit besser kennen und gibt gute Vorschläge ab, dennoch wird auch das nicht immer gewünscht sein. Und den Apps, die du anpinnen und nach Belieben sortieren kannst, wird dadurch am Ende nur wenig Platz am unteren Rand eingeräumt.

Startmenü TCL C845
Viel Werbung in Form von Inhaltsvorschlägen. | Screenshot: TCL

Kein generelles Problem bei Fernsehern mit Google TV, wohl aber bei TCL: Die Übersetzungen der Menüs und Einstellungen ins Deutsche sind an manchen Stellen unverständlich, teilweise gar falsch. Hier würden wir uns in Zukunft mehr Sorgfalt wünschen. Wer allerdings Englisch kann, sollte zumindest für die Ersteinrichtung die Sprache wechseln und dürfte dann auch alle Menüpunkte verstehen.

Du kannst auch die Einrichtung von Google TV aussetzen, dann ist weniger auf dem Startbildschirm los. Allerdings verlierst du dann etliche Apps sowie den Zugriff zum App-Store oder zu der Sprachsteuerung.

Die Bedienung des TCL C845

  • Sprachsteuerung per Mikrofon im TV
  • Zügige Bedienung
  • Zweckmäßige Fernbedienung

Denn klar: Auch der Google Assistant ist an Bord. Und das auch hier wieder per verbautem Mikrofon in Fernbedienung und im TV, wie wir es etwa vom Amazon Fire TV Omni QLED kennen. Die Bedienung per Sprache funktioniert sehr zuverlässig und ist, auf Wunsch ohne Fernbedienung, ziemlich praktisch. Natürlich kannst du das Mikro auch stummschalten, der Schalter ist am Infrarot-Empfänger unter dem TCL-Logo verbaut.

Fernbedienung
Ob Streaming, TV oder Mediatheken – die Fernbedienung bringt alle wichtigen Tasten mit.

Natürlich ist auch eine traditionelle Fernbedienung beim TCL C845 dabei. Die kommt mit allen wichtigen Tasten und ist optisch zweckmäßig gehalten. Direktwahl-Knöpfe sind ebenfalls vorhanden, um direkt zu Netflix, Prime Video und YouTube zu wechseln. Die Bedienung ist dabei flott, durch Menüs oder Anmeldefenster können wir uns schnell klicken. Der Fernseher geht zudem schnell an und ist nach nur wenigen Sekunden betriebsbereit.

So klingt der TCL-TV

Der TCL C845 hebt sich nicht nur beim Bild von seinen kleineren Geschwistern ab. Ein Blick auf die Rückseite zeigt auch einen Zusatz beim Ton: ein Subwoofer. Statt „nur“ Stereo hier also ein 2.1-Setup. Und klar, natürlich werden sowohl Dolby Atmos und DTS:X unterstützt – zur Wiedergabe am Fernseher oder per Passthrough, um es an AV-Receiver oder Soundbars weiterzuleiten.

Subwoofer Rückseite
Der auf der Rückseite erkennbare Subwoofer ist in Zusammenarbeit mit Onkyo entstanden.

Die Zugabe eines Subwoofers überzeugt. Ob nun Blade Runner 2049 oder eine Runde Halo Infinite auf der Xbox Series X, durch das Mehr an Tiefton bekommen alle Szenen mehr Tiefe. Da Sprachen zudem jederzeit sehr klar herüberkommen, haben wir schlichtweg Spaß. Vielleicht ist der Sound nicht so räumlich, wie bei manch anderem Fernseher, dafür aber detailreich und kraftvoll. Für den Alltag mehr als ausreichend, aber selbst bei Filmen und Serien brauchbar.

Unser Testurteil zum TCL C845

Richtig viel Strahlkraft steckt in dem TCL C845. Für einen fairen Preis bekommst du hier einen der hellsten Fernseher auf dem Markt. Damit er im Heimkino überzeugt, muss er jedoch ein wenig gebändigt werden. Andererseits überzeugt er bei Tag oder in hell erleuchteten Räumen mit einem kontrastreichen, lebendigen Bild. Da zudem der Sound auch stimmt, ein gutes Gesamtpaket für jedes Wohnzimmer.

Zusätzlich macht er als Gaming-Fernseher richtig was her und bietet, den passenden PC vorausgesetzt, blitzschnelles Gaming. Da können wir dann auch getrost über die fehlerhaften Übersetzungen oder das überfrachtete Startmenü hinwegsehen.

HIFI.DE-Testsiegel-Fernseher-TCL-55C845X1-8.8

Aktuelle Angebote zum TCL C845:

Außerdem findest du im Handel das technisch gleiche Gerät unter der Bezeichnung TCL 55QLED87:

Technische Daten
Display Mini-LED
Panel Typ LCD (VA) mit Quantum Dots
Auflösung 4K (3.840 x 2.160)
Verfügbare Größen 55", 65", 75", 85"
Getestete Größe 55"
HDR-Unterstützung HDR10, HLG, HDR10+, Dolby Vision
Bildfrequenz 100 / 120 Hz
Digitaler Tuner 1 x DVB-S/S2, -C, -T2HD
Video-Eingänge 2 x HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0, AV-In
HDMI-Funktionen 4K@144 Hz, eARC, ALLM, VRR, CEC
Sonstige Anschlüsse LAN, opt. Digitalausg., CI-Slot, 1 x USB 2.0, Kopfhörerausgang
Sprachassistenten Google Assistant
AirPlay 2 Ja
Drahtlos WLAN, Bluetooth
Smart TV Google TV
Maße mit Sockel 1225 x 794 x 280 mm
Maße ohne Sockel 1225 x 716 x 72 mm
Gewicht ohne Standfuß / mit Standfuß 16,3 kg / 18,4 kg
Durchschnittliche Leistungsaufnahme 83 W / 220 W (SDR / HDR)
Energieeffizienzklasse (SDR / HDR) G / G
Preis (UVP/Straßenpreis) 1.499 € / um 1.500 €

Alle von uns getesteten Fernseher findest du in unserer Bestenliste:

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