HiFi-Verstärker Test: Unsere 40 besten Stereo-Amps 2026
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- Leistung im Überfluss
- Kompromisslose Kontrolle über die Lautsprecher
- Raumgreifender, dreidimensionaler Klang
Nachteile- Analoge Eingänge eher warm abgestimmt
- Hoher Preis
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- Sehr ehrlicher, authentischer Klang
- Umfangreiche Streaming-Ausstattung
- Zuverlässige und bequeme Bedienung im Alltag
- Multiroom-fähig (Bluesound)
Nachteile- Klingt für manchen Geschmack vielleicht etwas zu schlank
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- Sehr dynamischer, cleaner, offener Klang
- Überragende Verarbeitung
- Stimmiges Bedienkonzept
Nachteile- Kopfhöreranschluss nur per 4,4-mm-Klinke möglich
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- Straffer, dynamischer Klang
- Hervorragend klingender Phono-Eingang für MM und MC
- DIRAC Live Raumeinmessung
- Überragende Verarbeitung
Nachteile- Kein Touchscreen
- Keine Klangregelung
- DLNA-Streaming bietet wenig Komfort
- Rückseitiger Metallschirm erschwert Kabelanschluss etwas
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- Herrlich lebendiger, natürlich-großformatiger Klang
- Markentypisch edle Verarbeitung, zeitloses Design
- Zahlreiche analoge und digitale Eingänge
- Hervorragend klingender Phono-Eingang
- Überragende Verarbeitung
Nachteile- Keine eigene App, Streaming von Servern dadurch im Komfort eingeschränkt
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Vorteile
- Wunderbar natürlicher, lebendiger Klang
- Für einen Röhren-Verstärker wenig anspruchsvoll, was Lautsprecher angeht
- Als Monoblock mit doppelter Leistung verwendbar
Nachteile- Hoher Stromverbrauch
- Kein Pre-, Line- oder Kopfhörerausgang
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- Sehr kräftiger Klang mit enormer, müheloser Dynamik
- Umfangreiche Ausstattung
- Dank hoher LEistung auch für sehr anspruchsvolle Lautsprecher geeignet
Nachteile- HDMI-ARC hätte die Ausstattung noch runder gemacht
- Griffige, aber wenig elegant aussehende Fernbedienung
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- Absolut neutraler, feiner und zugleich hochdynamischer Klang
- Erstklassige Verarbeitung
- Komfortable Ausstattung und Bedienung
Nachteile- Nur analoge Eingänge
- Alles andere als günstig
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- Sehr kräftiger Klang mit hoher Dynamik
- Umfangreiche Ausstattung, edle Verarbeitung
- Hohe, stabile Ausgangsleistung behält auch schwierige Lautsprecher im Griff
Nachteile- Klingt manchmal schon fast zu unspektakulär
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- Atemberaubendes Design
- Perfekte Verarbeitung
- Fein auflösender, detailverliebter Klang
Nachteile- Setup und Bedienung kompliziert
- Charaktervoller Klang mit Stärken und Schwächen
- App mit erheblichen Verbindungsproblemen
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- Hochauflösender, natürlicher Klang
- Differenzierter Bass, weiträumige Abbildung
- Guter Phonoeingang
- Umfassende Digital- und Analogeingänge
Nachteile- Kein Bluetooth
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- Sehr natürlicher, kraftvoller und transparenter Klang
- Ausgereiftes Bedienkonzept, gute App
- Praxisfreundliche Ausstattung
- Dirac Light Raumeinmessung im Preis enthalten
Nachteile- Kein Ausgang für verkabelte Kopfhörer
- Keine DSD-Wiedergabe
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Vorteile
- Unangestrengt natürlicher, großformatiger Klang
- Guter Phonoeingang für MM und MC
- Erlesene Verarbeitung
Nachteile- Beleuchtung der Zeigerinstrumente bei Tag etwas dunkel
- keine Digitaleingänge
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Vorteile
- Feiner, präziser Klang mit viel Dynamik und Räumlichkeit
- Autmatische Bias-Anpassung
- Viel Leistung für einen Röhren-Amp
- Große Auswahl an Endstufenröhren
- Eco Mode zum Stromsparen
Nachteile- Schwer, heiß und stromhungrig
- Fernbedienung ohne Quellenwahl
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- Feiner, blitzsauberer, zugleich sanfter Klang
- Stabile Leistung, hohe Dynamik
- Phono- und Digitaleingang auf Top-Niveau
Nachteile- 2 Lautsprecherpaare anschließ- aber nicht schaltbar
- Kein Pre-Out
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- Seidig-hochauflösender Klang mit kraftvoller Dynamik
- Relativ Lautsprecher-unempfindlich
- Bluetooth-Empfänger
- Gut klingender Phono-Eingang
- Kopfhörerausgang überzeugt auch hohe Ansprüche
Nachteile- Schwer, heiß und stromhungrig
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- Souveräner, unaufdringlicher Klang
- Rauscharmer, gut klingender Phono-Eingang
- Sehr guter Kopfhörerausgang
- Vor- und Endstufe auftrennbar
Nachteile- Kein HDMI-ARC
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- Feiner, blitzsauberer, zugleich sanfter Klang
- Stabile Leistung, hohe Dynamik
- Guter Phono- und Digitaleingang
Nachteile- Kein Vorverstärker-Ausgang
- Zwei Lautsprecherpaare anschließbar, aber nicht schaltbar
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- Erstklassige Verarbeitung
- Substanzreicher, ausgewogener Klang
- Sehr rauscharmer, voll MC-tauglicher Phonoeingang
Nachteile- Hoher, aber angemessener Preis
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- Gänsehaut-Klang
- Ausgereifte App
- Edles Design
- Makellose Verarbeitung
Nachteile- Nur ein analoger Eingang
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- Feiner, ausgewogener Klang
- Hervorragender, auch MC-tauglicher Phonoeingang
- Edle Verarbeitung
Nachteile- Keine Digitaleingänge
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- Sonorer Klang mit feinen Höhen
- Sehr gut klingendes, MM- und MC-taugliches Phonoteil
- Vornehmes Design und Finish
Nachteile- Verliert bei hohen Pegeln etwas an Präzision
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- Für einen Röhren-Amp ungewöhnlich laststabil und stark
- Sagenhaft natürlicher, intensiver Klang mit subjektiv hoher Dynamik
- Sorgfältige Verarbeitung
Nachteile- Platzierung des Eingangswahlschalters unpraktisch
- Sperrig und heiß
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- Kräftiger Verstärker mit klarem, neutralem Klang
- Sehr gute Streaming-Funktionen
- Raum-Einmessung
Nachteile- Schwächen beim DLNA-Streaming
- Keine Roon-Unterstützung
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- Druckvoller, großformatiger Klang
- Präzises Timing samt feiner, weicher Hochtonwiedergabe
- Klangstarke Phono- und Digitaleingänge
Nachteile- Schönes Display wird nicht ausgereizt
- Kein Bluetooth, kein EQ
- Teuer
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Vorteile
- Sehr breitbandiger, samtig-feinauflösender Klang
- Relativ Lautsprecher-unempfindlich
- Bluetooth-Eingang
- Praktische Bias-Anzeige
Nachteile- Schwer, heiß und stromhungrig
- Kein Kopfhörerausgang, nur zwei Cinch-Eingänge
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- Hervorragende Ausstattung inkl. HDMI und Phono-Eingang
- Sehr gutes Display
- Auswechselbare Seitenblenden
Nachteile- App funktional, aber gelegentlich etwas unübersichtlich
- Klang manchmal zu analytisch
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- Unaufdringlicher, fein aufgelöster Klang
- Sehr gut klingender MM-Phono-Eingang
- Ausgänge für Subwoofer, Vor- und Endstufe
Nachteile- Drehgefühl von Lautstärke- und Eingangswahl könnte wertiger sein
- Keine digitalen Eingänge
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- Absolut stimmiger, dynamischer Klang mit analogen wie digitalen Quellen
- Ausgereiftes Bedienkonzept mit guter App und praxisfreundlicher Ausstattung
- DIRAC-Raumeinmessung möglich
Nachteile- Kein Ausgang für verkabelte Kopfhörer
- Keine DSD-Wiedergabe
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Vorteile
- Warmer, ausdrucksstarker Klang
- Automatischer Ruhestrom-Abgleich
- Optionaler Phono-Eingang
Nachteile- Kein Leistungs- und Dynamik-Riese
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- Präziser, ausgewogener Klang
- Feine Verarbeitung, edle Haptik
- Passt mit USB- und HDMI-Port auf den Schreibtisch und ins Wohnzimmer
Nachteile- Kein Phono-Eingang
- Menü mit recht kleiner Schrift
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- Warmer, dennoch lebendiger Klang mit guter Dynamik
- Rauscharmer, gut klingender Phonoeingang
- Kräftiger Kopfhörerausgang
- Reichlich Ein- und Ausgänge
Nachteile- Kein USB-Eingang
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- Gelungener Retro-Look
- Weicher Vintage-Sound
- Zum Streaming-Verstärker erweiterbar
Nachteile- Klingt weniger dynamisch als andere NADs mit ähnlicher Technik
- Lautstärkeregler am Gerät könnte sensibler ansprechen
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- Toller Klang mit breiter Bühne und feinen Details
- Einfache Bedienung am Gerät und per Fernbedienung
- Spotify Connect und Tidal Connect
Nachteile- Nur ein analoger Eingang
- App ist ausbaufähig
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- Natürlicher, musikalisch fließender Klang
- Umfangreiche Ausstattung
Nachteile- HDMI-ARC fehlt
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Vorteile
- Neutraler, großformatiger, fein aufgelöster Klang
- Rauscharmer, gut klingender Phono-Eingang
- Stromversorgung für externe Streamer
Nachteile- Frontplattenbeschriftung sehr klein
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- Sauberer, konturierter Klang mit nuanciertem Mittelton
- Kräftige, dynamische Endstufen in klassischer A/B-Bauweise
- Stimmiges Design, gute Verarbeitung
- Analog wie digital gleichermaßen kompetent
Nachteile- Display nicht immer gut ablesbar
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- Warmer, farbsatter, griffig artikulierter Klang
- Trotz begrenzter Leistung gute Grob- und überragende Feindynamik
- Kräftiger und besser verarbeitet als das Original
Nachteile- Heiß und stromhungrig
- Anschlussfeld stellenweise recht beengt
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Vorteile
- Klingt kraftvoll, sauber und natürlich
- Ordentlicher USB- und sehr guter Phono-Eingang
- Passgenaue, wertige Verarbeitung
Nachteile- Kein Kopfhörer-Ausgang
- Keine Balance- oder Klangregler
Viel hängt von der Wahl deines HiFi-Verstärkers ab. Denn nicht jeder Amp passt zu deinen klanglichen Anforderungen – oder deinen Quellen. Aber keine Panik. Unsere Bestenliste verrät dir nicht nur, welche HiFi-Verstärker besonders gut abschneiden, wir erklären dir hier auch, worauf du bei der Suche nach dem besten HiFi-Verstärker für dich achten solltest. Da wir jedes Jahr die spannendsten und neuesten Verstärker testen, können wir dir genau verraten, welche Kriterien wichtig sind – und welche weniger. Direkt vorweg: Die Watt-Zahl entscheidet fast nie über die Klangqualität eines Verstärkers.
HiFi-Verstärker: Ein weites Feld
Das Grundprinzip ist einfach: Am einen Ende betritt dein Musiksignal den Verstärker, am anderen Ende verlässt ihn eine elektrische Spannung, die deine Lautsprecher antreibt. HiFi-Verstärker unterscheiden sich jedoch massiv in der Art, welche Signale sie empfangen können, wie sie sie verarbeiten und für welche Lautsprecher sie ideal geeignet sind. Klassische Verstärker wie der NAD C 316BEE V2 empfangen nur analoge Signale, wie sie zum Beispiel dein CD-Player ausgibt. Andere Verstärker können auch digitale Signale empfangen – teilweise sogar kabellos über Bluetooth oder WLAN. In letztem Fall sprechen wir von Streaming-Verstärkern.

Verstärker wie der Rotel DX-5 passen problemlos auf deinen Schreibtisch, sollten aber nicht unbedingt mit den schwersten und widerspenstigsten Lautsprechern gepaart werden. Während Verstärker wie der Marantz Model 10 so ziemlich jeden Schallwandler anschieben können – dafür solltest du ihn aber nur zu zweit anheben. Zwischen diesen Extremen tummeln sich Verstärker vieler renommierter Namen – und solcher, die noch auf dem Weg sind, sich einen zu machen: Denon, NAD und Yamaha sind dir sicher ein Begriff, aber wie sieht es mit Linn, AVM und Unison Research aus? Egal, ob Kassenschlager oder Exot, Röhrenverstärker oder Class-D-Amp: In dieser Bestenliste findest du Amps aller gängigen Verstärkerklassen.
Drei Verstärker und warum wir sie empfehlen
Rotel Michi X5 Series 2
Unser Testsieger unter den HiFi-Verstärkern
Leistung: 2x 350 Watt / 8 Ohm, 2x 600 Watt / 4 Ohm | Eingänge: USB-Audio, 3x S/PDIF (optisch), 3x S/PDIF (Koax), 4x Stereo-Cinch, Phono (MM/MC), Symmetrisch (XLR) | Drahtlos: Bluetooth (aptX, AAC) | Abmessungen (BxHxT): 485 x 195 x 452mm | Preis: 8999 Euro
- Leistung im Überfluss
- Kompromisslose Kontrolle über Lautsprecher
- Raumgreifender, dreidimensionaler Klang
- Analoge Eingänge eher warm abgestimmt
Mit dem Rotel Michi X5 Series 2 geht das Flaggschiff unter Rotels Vollverstärkern in die zweite Runde – und kann die Kraft seines Vorgängers mit noch besserem Klang paaren. Die fassungslos machenden Leistungsreserven, die unbedingte Kontrolle und die ganz große musikalische Geste prägen nach wie vor den Klang. Doch aus den richtigen Quellen holt er noch eine Spur mehr Details, Dynamik und Drama aus deiner Musik heraus als der Michi X5 der ersten Serie.
Dazu kommen eine große Auswahl an digitalen und analogen Eingängen, die so ziemlich jede Musikquelle – inklusive MC-Tonabnehmer – willkommen heißen, und eine phänomenale Verarbeitung. Zwar musst du beim Michi X5 Series 2 weiterhin auf Streaming-Funktionen jenseits von Bluetooth verzichten, trotzdem schafft der Klangbolide es auf den ersten Platz unserer Bestenliste.
Aktuelle Angebote:
Lies hierzu auch unseren ausführlichen Test des Rotel Michi X5 Series 2.
Audiolab 9000A
Ein Röhrenverstärker für fast jeden Lautsprecher
Leistung: 2x 100W (8 Ohm), 2x 160W (4 Ohm) | Eingänge: 3x Line Cinch, 1x XLR, 1x Phono (MM), 2x S/PDIF koaxial, 2x S/PDIF optisch, 1x USB-B, 1x Power Amp In (Cinch) | Drahtlos: Bluetooth aptX HD | Abmessungen (BxHxT): 444 x 89 x 342 mm | Preis: 2299 Euro
- Souveräner, unaufdringlicher Klang
- Rauscharmer, gut klingender Phono-Eingang
- Sehr guter Kopfhörerausgang
- Vor- und Endstufe auftrennbar
- Kein HDMI ARC
Die 9000er-Serie von Audiolab setzt auf das gleiche reduzierte Design wie die günstigeren Modelle der Briten, erweitert es aber um ein schmuckes Display. Doch hinter dem edlen Look verbirgt der Vollverstärker Audiolab 9000A feinste HiFi-Finesse und gut proportionierte Power.
Der beste Audiolab-Vollverstärker tritt in einer schwierigen Preisklasse an: Für die Glamour- und Prestige-Kundschaft ist der 9000er noch zu günstig und vernünftig. Ganz pragmatische Käufer dagegen finden schon in Audiolabs 8300er- oder 6000er-Serie reichen Klang-Gegenwert, vergleichbar gute Verarbeitung und das gleiche elegant-reduzierte Design. Was der 9000A besser kann, zeigt er dir aber unüberhörbar, sobald du ihn mit Boxen deiner Wahl verbunden hast: So akkurat, fein und intensiv kann der freundliche Audiolab-Hausklang wirken, wenn man ihn konsequent zu Ende buchstabiert.
Hier geht’s zu den aktuellen Angeboten des Audiolab 9000A:
Hier geht’s zu unserem Test des Audiolab 9000A.
Eversolo Play CD Edition
Streaming-Amp mit Riesenkomfort
Leistung: 2x 60 Watt / 8 Ohm, 2x 110 Watt / 4 Ohm | Eingänge: CD-Laufwerk, 1x Line Cinch, 1x Phono MM/MC Cinch (umschaltbar), 1x HDMI-ARC, 1x Optisch, 1x Koax | HDMI ARC / eARC: Nein | Quellen kabellos: Bluetooth, AirPlay2 | Integrierte Streamingdienste: Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, Amazon Music HD, Napster, Deezer, Apple Music, Highresaudio | Abmessungen (BxHxT): 230 x 75 x 230 mm | Gewicht: 2,9 kg | Paarpreis: 799 Euro
- Klarer, unverfärbter Klang
- Erwachsene Leistungsreserven
- Parametrischer Equalizer
- Große Streamingdienst-Auswahl (auch mit Apple Music und Highresaudio.com)
- CD-Laufwerk
- Kein Kopfhörerausgang
Der Eversolo Play – ob mit CD oder nicht – kann neue Besitzer:innen anfangs ein bisschen überwältigen. Das gilt aber für alle Streaming-Amps, und es geht uns bei jedem neuen Modell, das wir in Betrieb nehmen, genauso. Wichtiger ist, wie schnell und wie dauerhaft die Verwirrung in Begeisterung umschlägt: Wenn du nach ein, zwei Tagen das Bedienkonzept durchschaut und etwas Routine damit gewonnen hast, wirst du es vermutlich lieben. Erst recht, wenn du Apple Music oder exotische Streamingdienste wie highresaudio.com nutzt. Denn der Eversolo ist einer von nur ganz wenigen Verstärkern, die auch diese Dienste nativ unterstützen. Der Klang dagegen braucht keine Gewöhnung. Für das Geld wäre man sonst schon froh, einen reinen Verstärker dieser Qualität zu bekommen.
Aktuelle Angebote
Lies hierzu auch unseren ausführlichen Test des Eversolo Play.
So testen wir HiFi-Verstärker bei HIFI.DE
Vertraue keinem Test, bei dem nicht klar wird, nach welchen Kriterien getestet wird. Deswegen erklären wir dir jetzt, was sich hinter unserer End- und den vier Unternoten verbirgt. Denn jeder HiFi-Verstärker muss sich in unserer Redaktion den gleichen, harten Prüfungen unterziehen: Klang, Ausstattung, Praxis und Design:
Klang
Das für uns wichtigste Kriterium ist – wenig überraschend – der Klang. Schließlich sollen deine Lautsprecher mit einem neuen Verstärker deutlich besser klingen, als vorher. Daher lassen wir unseren Verstärker an verschiedenen Lautsprechern laufen. Sie alle sind uns aus Tests wohlbekannt, sie alle haben ihren eigenen Charakter.

Es geht uns in unseren Tests nie darum, einen Verstärker bloßzustellen. Die wenigsten Verstärker klingen an jedem Paar Lautsprecher gleich gut. Viele sind aufgrund ihres Aufbaus sogar nur für ganz bestimmte Lautsprecher geeignet: Röhrenverstärker wie der Unison Research Simply 845 etwa benötigen ganz bestimmte Impedanzen und Wirkungsgrade, um zum bisher bestklingenden Verstärker aufblühen zu können.
Andere Hausnummer, ähnliches Problem: Wirkungsgradschwache Boxen wie die Nubert nuVero 110 werden kompakte Amps à la Volumio Integro schnell in die Knie zwingen. Es ist daher wichtig, zuerst die geeigneten äußeren Umstände für jeden Verstärker auszutesten. Erst dann können wir euch eine faire Klangeinschätzung gewährleisten.
Hat ein Verstärker verschiedene Anschluss-Optionen, testen wir natürlich auch hier fröhlich durch: vielleicht kann der Phono-Eingang nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten, dafür überflügelt der eingebaute DAC auch weit teurere Amps. Schließlich kann es dir egal sein, wie gut sich dein analoger CD-Player anhören würde, wenn du deine Musik nur digital abspielst.
Ausstattung
Der Bereich Ausstattung befasst sich mit allen Features und Anschlüssen, die der HiFi-Verstärker bietet. Simple Verstärker wie der Cambridge Audio AXA35 bekommen hier weniger Punkte, weil sie auf digitale Eingänge verzichten. Dafür kann er mit einer Kopfhörerbuchse und Phono-Eingang punkten. Allrounder wie der Technics SA-C600 hingegen bieten dir neben App-Steuerung, Einmess-Automatik und Radio-Empfang auch noch ein CD-Laufwerk.

Auch kabellose Quellen werden hier gewürdigt. Bluetooth etwa besonders dann, wenn höher auflösende Codecs wie aptX oder LDAC unterstützt werden. Streaming-Amps haben hier die Chance auf ein paar Extrapunkte, wenn sie AirPlay, Chromecast oder den Serverstandard UPnP unterstützen.
Bedienung und Praxis
Auch der beste Klang nützt dir nichts, wenn du das Gerät nicht verstehen kannst. Kein Wunder also, dass wir auch bei der Bedienung und Praxistauglichkeit ganz genau hinschauen. Dazu zählt natürlich die Bedienung am Gerät selbst: Wie einfach lassen sich die grundlegenden Funktionen wie Lautstärke, Quellenwahl und Klang einstellen. Gibt es frei belegbare Preset-Tasten oder gar einen Touch-Screen? Wenn es ein Display gibt, werten wir natürlich auch, wie leserlich er ist. Ein hoher Informationsgehalt und eine einfache Menüführung verschaffen einem HiFi-Verstärker auch hier Vorsprung.

Aber auch aus der Ferne sollte sich dein Verstärker im Bestfall einfach bedienen lassen. Eine Fernbedienung ist daher im Normalfall ein Muss, kann aber auch gegen eine App ersetzt werden. Besonders bei Streaming-Verstärkern legen wir großen Wert auf eine übersichtliche, schnell reagierende App. Viele Einstell-Optionen und integrierte Streamingdienste sind ebenfalls gerne gesehen.
Design
Wenn du deinen HiFi-Verstärker ohnehin im Sideboard versteckst, kann es dir recht egal sein, wie er aussieht. Ins Fach sollte er dann passen. Anders sieht es aus, wenn deine HiFi-Anlage ein prominenter Faktor in deinem Wohnzimmer ist. Entweder soll er dann möglichst diskret mit dem restlichen Interieur verschmelzen (Sonos Amp), oder besonders herausstechen (HiFi Rose RA 180). Egal, wonach du Ausschau hältst, eine gute Verarbeitung und hochwertige Materialien werten jeden Verstärker auf. Da Geschmäcker verschieden sind, bewerten wir hier nur möglichst objektiv, wie ausgefallen und in sich stimmig das Design ist.

Der beste HiFi-Verstärker für dich
Je nachdem, welchen Anwendungsbereich du für deinen Verstärker vorsiehst, kommen unterschiedliche Kandidaten in Betracht. Bevor du dich also auf unsere Bestenliste stürzt, solltest du dir überlegen, was genau du von deinem HiFi-Verstärker erwartest. Gut klingen sollte er vermutlich, aber willst du mit ihm deinen TV-Sound verbessern oder doch deine Plattensammlung neu erleben? Vielleicht soll deine Musik auch ganz modern aus dem Internet gestreamt werden. Oder doch alles zusammen? Wir haben dir die wichtigsten Kaufkriterien aufgelistet.
Streaming-Verstärker: Die Allrounder unter den HiFi-Verstärkern
Möchtest du möglichst bequem Musik streamen, ist ein Streaming-Verstärker vermutlich die richtige Wahl für dich. Über den integrierten Netzwerk-Player kannst du auf deine Streamingdienste zugreifen. Alles, was du jetzt noch zum Musikgenuss brauchst, ist ein Paar Lautsprecher und eine Verbindung zum Internet. Dadurch ist ein Streaming-Verstärker auch die Lösung für alle, deren Wohnzimmer möglichst clean aussehen soll.

Außerdem beschränken sich die wenigsten Streaming-Verstärker auf Musik aus dem Äther. Mindestens eine weitere analoge und digitale Quelle findet an jedem von uns getesteten Streaming-Verstärker Platz. Bisweilen sogar ein Plattenspieler. Auch HDMI-ARC ist oft vertreten, sodass du auch deinen Fernseher am HiFi-Verstärker anschließen kannst. Der Streaming-Verstärker ist somit die „eierlegende Wollmilchsau“ unter den HiFi-Verstärkern. Dennoch kann es auch gute Gründe geben, sich eher auf einen Themenkomplex zu fokussieren.
Phono-Eingang für den Plattenspieler
Hast du deinen Plattenspieler bereits im Wohnzimmer stehen und baust dir gerade eine eigene Schallplattensammlung auf, sollte dein HiFi-Verstärker über einen Phono-Eingang verfügen. Der sieht einem normalen Cinch-Eingang zwar zum Verwechseln ähnlich, führt aber im Inneren deines Amps zu einem Phono-Vorverstärker. Der ist nötig, da eine Plattennadel ein weit leiseres Signal erzeugt als zum Beispiel ein CD-Player. Wenn es sich bei deinem Dreher nicht um einen Plattenspieler mit eingebautem Vorverstärker handelt, benötigst du also zwingend einen HiFi-Verstärker mit Phono-Eingang.

Üblicherweise sind die Phono-Eingänge an einem HiFi-Verstärker auf MM-Systeme ausgelegt. Diese Art Tonabnehmer bildet die große Mehrheit der verbauten Systeme und ist zudem meistens günstiger als die Alternative: das MC-System. Solltest du über einen Plattenspieler mit einem MC-Tonabnehmer verfügen, solltest du darauf aufpassen, dass dein HiFi-Verstärker auch dessen Signal verarbeiten kann. Bei einigen Verstärkern in dieser Bestenliste kannst du den Phono-Eingang entsprechend umschalten.
HiFi-Verstärker am Fernseher: So geht’s
Fernseher übertrumpfen sich immer wieder mit noch besseren Bildern und noch feinerer Auflösung. Die wenigsten können aber mit adäquatem Klang aufwarten. Soundbars können Abhilfe schaffen, mit ausgewachsenen Lautsprechern halten sie aber nur selten mit. Wenn du also ohnehin deine HiFi-Anlage im Wohnzimmer stehen hast, kannst du auch beides verbinden.

Um deinen TV-Sound an deinen HiFi-Verstärker zu schicken, sollte dein Amp eine HDMI-ARC-Schnittstelle besitzen. Mit ihr kannst du den Ton, der normalerweise aus dem TV kommt, über deinen Verstärker wiedergeben. Außerdem erlaubt HDMI ARC dir auch, die Lautstärke mit der Fernbedienung deines Fernsehers zu steuern. Gerade neuere HiFi-Verstärker haben mindestens einen HDMI-Eingang, den du als Audio-Rückkanal verwenden kannst. Aber aufgepasst: Es gibt auch Verstärker, die zwar eine HDMI-Buchse besitzen, über sie aber keine Tonsignale entgegennehmen können. Stattdessen kannst du mit ihr das Interface des Verstärkers auf einem Monitor darstellen.

Wie viel Watt braucht mein HiFi-Verstärker?
Wie viel Leistung dein HiFi-Verstärker wirklich braucht, hängt zu einem großen Teil von deinen Lautsprechern ab. Je nachdem, wie hoch deren Wirkungsgrad ist, reichen schon eine Handvoll Watt aus, um Zimmerlautstärke zu erreichen. Und auch um noch mehr Gas zu geben, braucht es oft nicht viel mehr. Sind deine Lautsprecher allerdings nicht so empfindlich und benötigen mehr Überredungsarbeit seitens deines Verstärkers, solltest du auch mit mehr Watt antworten.
Der Wirkungsgrad wird in Dezibel im Verhältnis zu einer festgelegten Signalstärke und Entfernung vom Lautsprecher angegeben. So findest du zum Beispiel Angaben wie 85 dB (2,83 V / 1 m) Bei einer Signalstärke von 2,83 Volt und einem Abstand von einem Meter erreichte dieser Lautsprecher in der Messung also 85 Dezibel. Typische HiFi-Lautsprecher liegen normalerweise zwischen 80 und 95 dB. Je höher der Wert, desto einfacher kann ein Verstärker sie antreiben. Interessanterweise haben Regallautsprecher häufig einen niedrigeren Wirkungsgrad als Standlautsprecher. Nur weil deine Lautsprecher also kleiner sind, solltest du nicht annehmen, dass dein Verstärker weniger Leistung benötigt.

Ganz im Gegenteil kannst du deinen Lautsprechern mit zu schwachen Verstärkern eher schaden als mit zu starken. Denn nicht die Lautstärke, sondern Verzerrungen werden Treibern gefährlich. Diese treten besonders dann auf, wenn du einen Verstärker bis an seine Belastungsgrenze aufdrehst. Und das passiert dir bei HiFi-Verstärkern mit wenigen Watt schneller als bei Leistungs-Boliden. Sieben weitere Fehler, die du bei deinem Verstärker vermeiden solltest, haben wir dir hier zusammengefasst.
Wichtig ist jedoch, dass du viel Leistung nicht mit gutem Klang verwechselst: Der Lyngdorf TDAI-1120 hat gerade einmal 60 Watt pro Kanal an 8 Ohm und klingt dennoch fantastisch.
Fazit: Darauf solltest du beim Kauf deines HiFi-Verstärkers achten
Wie du siehst, kommt es besonders darauf an, welche Ansprüche du an deinen HiFi-Verstärker hast. In unseren Tests gehen wir auf die oben besprochenen Kriterien ein, die alle in die Bewertung einfließen. Besonderen Wert legen wir aber natürlich auf den guten Klang. Aber natürlich kommt es auch darauf an, welche Ansprüche du an deinen Verstärker stellst: so sollte er mindestens alle für dich relevanten Quellen unterstützen und zu deinen Lautsprechern passen.
Letztlich geht jedoch nichts darüber, es selbst zu Hause auszuprobieren. Wir bei HIFI.DE sind uns sicher, dass auch auf dich der richtige HiFi-Verstärker in unserer Bestenliste wartet. Zum Schluss haben wir hier noch drei weitere HiFi-Ratgeber für dich:


