Startseite Bestenlisten HiFi Elektronik Streaming-Verstärker Die besten Streaming-Verstärker

Die besten Streaming-Verstärker

Streaming-Verstärker und ein Paar Lautsprecher: Mehr brauchst du nicht zum Musikhören. Wir haben die wichtigsten Streaming-Verstärker getestet und miteinander verglichen. Welcher Verstärker am besten zu dir passt und was du bei der Wahl beachten solltest erklären wir dir hier. Hier unsere aktuelle Liste der besten Streaming-Verstärker:
  1. Vorteile
    • Gänsehaut-Klang
    • Ausgereifte App
    • Edles Design
    • Makellose Verarbeitung
    Nachteile
    • Nur ein analoger Eingang
  2. Vorteile
    • Hervorragende Ausstattung inkl. HDMI und Phono-Eingang
    • Sehr gutes Display
    • Auswechselbare Seitenblenden
    Nachteile
    • App funktional, aber gelegentlich etwas unübersichtlich
    • Klang manchmal zu analytisch
  3. Vorteile
    • Hervorragender Klang in jedem Raum
    • HDMI mit eARC für besseren TV-Sound
    • MM-Phonovorstufe für den Plattenspieler integriert
    Nachteile
    • Keine Fernbedienung im Lieferumfang
    • Kein grafisches Display
    • Eigene App und Web-Interface etwas umständlich
  4. Vorteile
    • Druckvoller, sauberer Klang
    • komfortables Streaming
    • große Auswahl an kompatiblen HEOS-Geräten
    Nachteile
    • kein USB-Audio
  5. Vorteile
    • sehr sauberer, natürlicher Klang
    • vornehme Verarbeitung
    Nachteile
    • Keine Lossless-Streamingdienste integriert
    • nur rudimentäres UPnP-Streaming (kein Gapless, keine On-Device-Wiedergabeliste)

Du suchst einen Streaming-Verstärker? Das solltest du wissen:

Eine geniale Kombination: In einem Streaming-Verstärker sind alle Elektronik-Komponenten für eine komplette Anlage enthalten. Die Musik kommt entweder aus dem Netz oder von deiner lokalen PC-Festplatte, USB-HDD oder NAS. Weitere Zuspieler anzuschließen erübrigt sich da meist – es sei denn, du willst noch einen Plattenspieler nutzen oder den TV-Ton in die Anlage holen. 

Genauso vielseitig wie das Musikangebot sind die Spielarten an Streaming-Amps: Von smarten Kompaktgeräten bis hin zu audiophilen Wuchtbrummen reicht das Spektrum. Aber es gibt noch einige Faktoren, die für deinen Musik-Alltag mehr zählen als Größe und Gewicht: Der Streamingteil muss in Ausstattung und Bedienung deinen Vorstellungen entsprechen. Schließlich soll die Anlage ihrem Besitzer zu Diensten sein und nicht umgekehrt.

Netzwerk-Frage: LAN oder WLAN? Am besten beides

Klar: Ohne Netzwerkzugang ist ein Streamer oder Streaming-Amp sinnlos – oder zumindest fast. Es gibt einige wenige Modelle, die tatsächlich ohne App steuerbar sind, und die auf eine direkt angesteckte USB-Festplatte zugreifen können. Damit könntest du dann ohne jede Netzwerk-Infrastruktur Musik machen – etwa für eine Party außerhalb der eigenen Wohnung.

Aber auch diese Offline-fähigen Modelle haben natürlich stets LAN und fast immer auch WLAN eingebaut. Letzteres lassen manche High-End-Hersteller (etwa Linn) aber immer noch weg – und das hat auch seine Gründe: Am LAN-Kabel funktioniert Streaming einfach besser, schneller und stabiler. Und da die Musikdaten dann schon mal nicht mehr das WLAN belasten (HighRes-Formate benötigen immerhin bis zu 10Mbps), hat man mehr Bandbreite für die Geräte, die zwingend auf WiFi angewiesen sind. Dazu gehört zum Beispiel auch das Smartphone oder Tablet, mit dem du deinen Streaming-Amp steuerst.

Einen eleganten Sonderweg geht Sonos, das ein eigenes, von außen unsichtbares Funknetz aufbaut und deinem vorhandenen WiFi somit nicht in die Quere kommt. Ein weiterer Vorteil des Sonos-Netzes ist, dass existierende Player, Amps oder Speaker immer auch als Zugangspunkt für weitere Mitspieler dienen. Damit wächst die Reichweite weit über die eines WLAN-basierten Systems hinaus.

Nachhaltigkeit durch langfristigen Support

Der eigentliche Verstärker in einem Streaming-Amp ist zeitlos: Einmal gut gebaut, lässt er sich in zehn Jahren noch genau so nutzen wie direkt nach dem Kauf. Auch Streamer schaffen das hardwareseitig problemlos: Fehlkonstruktionen und minderwertige Bauteile einmal ausgeschlossen, kann daran praktisch nichts verschleißen oder kaputtgehen. Potentielle Spielverderber sind die Firmware der Geräte und die Steuerungs-Apps: Beide müssen kontinuierlich weiter gepflegt, Fehler behoben, neue Dienste und Protokolle hinzugefügt werden.

naim-uniti-atom-app-quellen
Ein Beispiel für eine gelungene App ist die von Naim. Mit ihr lässt sich zum Beispiel der Naim Uniti Atom spielend leicht steuern. | Screenshot: Naim App

Schau dir daher gerade bei etwas teureren Anschaffungen die bisherigen Erfahrungen mit dem betreffenden Hersteller gut an. Und teste beim Händler – oder besser noch zuhause – ausgiebig, ob das Bedienkonzept deinen Vorstellungen entspricht.

Fehlt eine wichtige Eigenschaft, kann diese theoretisch per Software-Update nachgeliefert werden. Aber egal, ob nur angedeutet oder fest zugesagt: Verlasse dich nicht auf Update-Ankündigungen bei Features, die dir wichtig sind. Es gibt Marken, wo dies absolut vorbildlich geklappt hat: Naim, Linn oder Sonos zum Beispiel leisten auch für ihre ältesten Player bis heute vollen Software-Support. In anderen Fällen standen teure Streamer schon nach wenigen Jahren am Ende ihrer Karriere. Da wir nicht in die Zukunft blicken können, bleibt uns nur der Ist-Zustand und die Update- und Support-Historie: Ersterer muss auf jeden Fall passen. Aus letzterer lernen wir zumindest etwas über die Servicekultur des Herstellers.

High Res, DSD und MQA – oft überbewertet, manchmal dennoch wertvoll

Mit einem verlustfreien Stream in CD-Auflösung bist du für alle HiFi-Anforderungen bereits bestens versorgt. Der Klang eines Albums wird dominant durch Aufnahme und Mastering bestimmt – also im Studio. Ob die Musik dann in CD- oder noch höherer Auflösung deinen Streaming-Amp erreicht, ist zunächst mal sekundär. Denn unter wirklich identischen Bedingungen und mit identischem Ausgangsmaterial hören selbst Profis nur mit Mühe Unterschiede etwa zwischen 44.1 und 96 oder gar 192 Kilohertz Abtastrate.

Aber die Sache hat einen Haken: Das High-Res-Material entsteht oft eben nicht aus den identischen Quellen. Sondern wird für die audiophile Klientel häufig anders gemastert. Etwa mit weniger Kompression, was die Musik leiser, aber auch dynamischer und durchhörbarer klingen lässt. Auch die nicht unumstrittenen MQA-Streams, die zum Beispiel TIDAL anbietet, klingen mitunter deutlich anders als die Standardversion. High Res ist also kein Placebo für High-Ender, sondern ein Schlüssel zu noch größerer Vielfalt und mitunter auch höherer Qualität. Und du musst keine Fledermaus sein, um das würdigen zu können.

Analogeingänge – und was dahintersteckt

Neben der digitalen Musikwelt wollen manche Nutzerinnen und Nutzer auch analoge Quellen anzapfen. Wenn du etwa einen Plattenspieler anschließen willst, brauchst du ein entsprechendes analoges Eingangspaar – entweder gleich als Phono-Input oder als Line-In für einen separaten Phono-Preamp. Solche Eingänge findest du an den meisten Streaming-Amps. Aber nicht immer werden die dort eintreffenden Signale auch wirklich analog weiterverarbeitet.

Cambridge Audio Evo 150 - Anschluesse
Cambridge gönnt dem Evo 150 neben mehreren verschiedenen digitalen Eingängen auch analoge Schnittstellen. Auch für einen Phono-Eingang war noch Platz.

Häufig führen die Line-Inputs direkt in einen A/D-Wandler. Weil Komfort-Features das verlangen – etwa die Weiterleitung angeschlossener Quellen zu anderen vernetzten Streamern – oder um die Schaltung zu vereinfachen. Gut umgesetzt schadet das dem Klang kaum, aber manchmal geht‘s auch ums Prinzip. Sollen deine analogen Quellen einen durchgehend analogen Signalweg bekommen, musst du konkret nach dieser Möglichkeit suchen. Am ehesten findest du sie bei Streaming-Amps, die auf vollwertigen HiFi-Verstärkern basieren.

Digitaleingänge – für TV, Games & Co.

Die meiste digitale Musik wird in aller Regel per Netzwerk in den Streaming-Amp strömen. Zusätzlich gibt es meistens optische und Koax-Eingänge. Am letzteren könnte man den alten CD-Player anschließen, der damit von den moderneren D/A-Wandlern des Streaming-Amps profitieren kann. Der optische Eingang ist auch ein toller Problemlöser zum Anschluss deines Fernsehers. Denn diese Geräte neigen notorisch zur Bildung von Brummschleifen, wenn du sie elektrisch leitend mit der HiFi-Anlage verbindest. Das optische Lichtleiterkabel leitet dagegen keinen Strom und entzieht Brummproblemen damit die Grundlage.

Noch mehr Komfort verspricht der HDMI-ARC-Eingang, den viele neuere Streaming-Amps mitbringen: Er transportiert nicht nur den Fernsehton digital in den Amp, sondern übermittelt auch Steuerbefehle. Der Streaming-Amp gehorcht im HDMI-Modus dann zum Beispiel den Lautstärketasten deiner TV-Fernbedienung und wechselt automatisch zum richtigen Eingang, sobald du den Fernseher anschaltest.

Lyngdorf TDAI-1120 - Rückseite
Auch der Lyngdorf TDAI-1120 besitzt einen HDMI-ARC-Anschluss.

Was können die großen, teuren Modelle besser?

Mit zunehmendem Preis wächst bei Streaming-Amps in erster Linie der Verstärkerteil. Die Streamingfähigkeiten – also auch die Auswahl an Diensten und das Bedienkonzept – bleiben bei vielen Marken vom Einstiegs- bis zum Topmodell gleich. Das überrascht nicht, denn die Idee ist ja, dass mehrere davon in Multiroom-Systemen lückenlos zusammenspielen können.

Der Verstärkerbereich dagegen lässt sich frei skalieren. Kompakte Lifestyle-Geräte holen ihre Leistung meist aus kühl und effizient laufenden Class-D-Modulen, aber es gibt auch sehr ernsthafte, ausgereizte Verstärker klassischer Bauart mit integrierter Streamingfähigkeit. Letztlich entscheidest du selbst – anhand deines Budgets, des Verwendungszwecks und der anzutreibenden Boxen.

Was ist deine Favorit für den besten Streaming-Verstärker? Schreib es uns in den Kommentaren!

Für Links auf dieser Seite erhält HIFI.DE ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit * oder gekennzeichnete. Mehr Infos.