Startseite HiFi Elektronik Netzwerk-Streamer T+A MP 2000 R MK II im Test: Musik-Player auf Referenzniveau

T+A MP 2000 R MK II im Test: Musik-Player auf Referenzniveau

Es ist nur der drittgrößte „Multi-Source Player“ der deutschen Edelmarke T+A. Im Hörtest macht uns der MP 2000 R MK II dennoch wunschlos glücklich. In der Bedienung bleiben dagegen ein paar kleine Wünsche offen – noch.
HIFI.DE Test | T+A MP 2000 R MK II
Eingänge
2x Koax-SPDIF, 2x optisch TOSLink, USB-B Audio, USB-A
Audio-Ausgänge
1x Cinch (fix), 1x XLR (fix), digital Koax
Quellen kabellos
Bluetooth aptX
Integrierte Streamingdienste
Tidal, Qobuz, Deezer
Gehäuse-Ausführungen
Schwarz, silber
Abmessungen (BxHxT)
460 x 82 x 400 mm
Preis
6.900 Euro
In Kürze
Luxusplayer mit ausgereifter Technik und Software. Egal, ob über die Digitaleingänge, mit CD oder als Streamer: Klanglich ist der T+A MP 2000 R MK II praktisch unschlagbar, sofern du eine wirklich neutrale, transparente Wiedergabe suchst. Wer dringend Spotify oder Airplay braucht, geht in der getesteten G2-Version noch leer aus.
Vorteile
  • Überragend sauberer, dynamischer Klang
  • Alle Digitalquellen in einem Gerät: CD, Radio, Streaming, Digitaleingänge
  • Top-Verarbeitung
  • Auch über Gerätedisplay und IR-Fernbedienung vollständig steuerbar
Nachteile
  • App erzeugt aktuell (G2-Version) keine On-Device Playlist
  • G2-Version noch ohne Spotify Connect und Tidal Connect
  • G2-Version ohne Airplay
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T+A ist sicher kein HiFi für Einsteiger mit knappem Budget. Für den schicken Stapel aus dem hier getesteten T+A MP 2000 MK II und seinem Vollverstärker-Bruder PA 2000 R ist der Gegenwert eines Kleinwagens fällig. Dennoch kann man dem Unternehmen aus Herford keine dekadente Preistreiberei unterstellen. Die Ostwestfalen bauen ihre Komponenten seit Jahrzehnten ausschließlich am eigenen Standort, und entwerfen ihre Schaltungen nicht mit irgendeinem Preisziel vor Augen. Auch wenn es darüber noch die mächtigen HV-Komponenten gibt, ist es die R-Serie, die die Essenz von T+A definiert: zeitlos, wohnzimmerfreundlich, technisch State of the Art.

Den T+A MP 2000 R MK II gibt es in Schwarz und Silber:

Dass man dem MP 2000 R MK II weder seinen Preis noch sein genaues Baujahr direkt ansieht, ist erwünscht und Teil des Markencharakters. Ohne es je offiziell für sich zu beanspruchen, machte T+A genau da weiter, wo Braun einst aufhörte, hüllte technisch immer anspruchsvollere Geräte in zeitlose, Bauhaus-inspirierte Formen, die auch 20 oder 30 Jahre später noch taufrisch aussehen.

T+A MP 2000 R MK II schräg rechts
Der T+A MP 2000 R MK II vereint zwar viele Quellen in einem Gehäuse, will deshalb aber noch lange nicht Kompromisse im Klang eingehen.

Der MP 2000 R in seinem heutigen Look kam auch bereits 2015 auf den Markt, das MK-II-Upgrade betraf den Streaming-Client, ist also von außen nicht sichtbar. Eine weitere Evolutionsstufe ist in Arbeit, die aber ausschließlich das Streamingmodul betrifft. Dazu gleich mehr im Praxisteil. Der Klang ist davon nicht betroffen. Unser Hörtest gilt also gleichermaßen für Geräte mit G2- und dem angekündigten G3-Prozessormodul.

T+A MP 2000 R MK II im Hörtest: Inbegriff von Präzision

T+A baute schon sehr früh kombinierte CD- und Netzwerk-Player, etwa den „Music Player“ im Jahr 2008. Der erlaubte einen spannenden Hörvergleich: Im Laufwerk die Original-CD, und auf dem Streamer deren bitgenaue Kopie, zugespielt von einer Festplatte. So konntest du direkt zwischen den beiden Versionen umschalten, und hattest abgesehen von der Datenquelle exakt den gleichen Player. Trotz identischer Wandler- und Analogstufen war der Klang aber nicht identisch. Zuvor gerippt und dann gestreamt, klangen CDs oft überraschend deutlich besser.

T+A MP 2000 R MK II CD-Laufwerk offen
Das massive CD-Laufwerk des MP 2000 R MK II: Streaming- und CD-Funktionen auf Augenniveau.

15 Jahre später haben wir den Vergleich wiederholt. Mit Tales Of A Grass Widow von CocoRosie auf dem T+A MP 2000 R MK II. Und mit etwas anderem Ergebnis: Die beiden Quellen sind jetzt schwerer auseinanderzuhalten. Die einstige Überlegenheit der Streaming-Variante ist nicht mehr vorhanden. Ein winziger Unterschied bleibt, aber kein klares „Besser“ oder „Schlechter“.

Sehr deutlich ist dagegen zu hören, dass der MP 2000 R MK II fantastisch gut klingt. Besser als alles, was wir bislang im Hörraum hatten: Obenrum seidenweich und silbrig schimmernd, in den Mitten ausdrucksstark und farbintensiv, das Bassfundament ausladend und fest strukturiert. Der T+A liefert nach unserem Linn-Altmeister einen in jeder Hinsicht größeren, dramatischeren Entwurf der abgespielten Musik. Das verleiht der Händel-Oper Acis & Galatea prickelndes Live-Feeling, lässt die Sänger und Sängerinnen plastisch und körperreich auf der Bühne erscheinen.

T+A MP 2000 R MK II Rückseite Anschlüsse frontal
Kaum etwas, das du nicht am MP 2000 R MK II anschließen kannst.

Warum die Einspielung mit dem schottischen Barockensemble Dunedin Consort (Linn Records, hier als hochauflösender FLAC-Download) mit Preisen überhäuft wurde, lässt sich völlig mühelos nachvollziehen. Denn neben der schnörkellosen und temporeichen Interpretation und den tollen Solisten ist auch die Tontechnik erstklassig.

Die Technik scheint zu verschwinden

Über den T+A wirkt die Aufnahme weit und detailreich, aber auf gänzlich ungekünstelte Weise. Der Spieler arbeitet mit der bei der Aufnahme verwendeten Digitaltechnik zusammen, als wären es zwei spiegelbildliche Seiten desselben Organismus: Bruchlos, vollständig und selbstverständlich wirkt der resultierende Klang. So selbstverständlich, dass wir uns schnell daran gewöhnen. Bis wir einen anderen Spieler anschließen – nahezu jeden anderen – und feststellen, dass nun etwas fehlt.

T+A MP 2000 R MK II WLAN-Antenne
Wo andere Hersteller auf einen kleinen Plastikstift setzen, hängt bei T+A ein langes Kabel. So soll der Player auch dann sicher mit dem WLAN verbunden sein, wenn er im Schrank verstaut ist.

Der MP 2000 R MK II beeindruckt unabhängig von der musikalischen Stilrichtung. Es muss also nicht Barockmusik oder überhaupt „Klassik“ im weiteren Sinne sein. Jedes nicht ganz lieblos produzierte Rock- oder Jazzalbum rastet ebenfalls auf Anhieb ein.

In ganz feinen Nuancen kannst du den Klang auch auf deine Anlagen-Umgebung feintunen. Der Digitalfilter des T+A bietet vier unterschiedliche Rechenwege, die sich im Zeit- und Amplitudenverhalten geringfügig unterscheiden. Also nicht im Sinne einer Klangregelung. Der Filter ist ja keine Sound-Option, sondern grundsätzlich notwendig, um den Ausgang frei von Hochfrequenz-Nebenprodukten der D/A-Wandlung zu halten.

T+A MP 2000 R MK II Bedienrad
Auch über die Bedienelemente kommst du – wenn auch umständlicher – in jedes Untermenü des MP 2000 R MK II. Nur für die Lautstärke musst du dich an deinen Verstärker wenden.

Das tun alle vier Varianten nahezu gleich gründlich, jedoch mit unterschiedlichen Prioritäten bei Frequenzgang-Linearität und Impulswiedergabe. Besonders natürlich tönte der T+A in unseren Ohren mit dem Filter Nummer vier, der einen sogenannten Bezier-Algorithmus befolgt. Aber du kannst auch den ganz klassischen „kurze“ FIR-Filter wählen, wenn du es lieber etwas heller und konturierter magst. An der klanglichen Überlegenheit des MP 2000 R MK II ändert die Filtereinstellung nichts.

Wenn du wissen willst, wie der T+A MP 2000 R MK II im Vergleich mit anderen von uns getesteten Netzwerk-Playern abschneidet, findest du hier unsere Bestenliste:

T+A MP 2000 R MK II: Technischer Aufbau und Praxis

Wie fast alle T+As ist der MP 2000 R MK II nicht nur Streamer oder Netzwerk-Player, sondern ein Multi-Source Player. Er arbeitet also auch als CD-Player, FM- und DAB-Tuner, sowie als D/A-Wandler mit Koax-, optischen und USB-Eingängen. Die ungewöhnliche Funktionsvielfalt kannst du per Smartphone oder Tablet mit der T+A-App „Navigator G2“ steuern, aber auch vollumfänglich mit Fernbedienung und Frontdisplay.

T+A MP 2000 R MK II Fernbedienung
Die Fernbedienung liegt angenehm schwer in der Hand – und ersetzt auf Wunsch die App komplett.

Letzterer Bedienweg ist selten geworden, aber in der Umsetzung wie beim MP 2000 R MK II ist er eine wirklich vollwertige Alternative, wenn du keine App nutzen kannst oder willst. Das liegt auch am Display, einer monochromen, aber gestochen scharfen und brillanten Punktmatrix. Und an der edel verarbeiteten Systemfernbedienung SRC1. Sie reproduziert nicht nur die charakteristischen Gehäusefasen des Players in massivem Alu, sondern verfügt auch über eine Fülle schlauer Funktionen.

Streaming – Auch ohne App

Etwas Gewöhnung ist schon nötig, denn die Tasten sind zahlreich, mitunter doppelt belegt und nicht immer intuitiv beschriftet. So holt die „▲▼“-Taste nicht den Fahrstuhl, sondern führt in den wichtigen Texteingabe-Modus, mit dem du in Streamingdiensten eine Suche starten oder in langen DLNA-Serverlisten direkt zum gewünschten Namen springen kannst. Die Buchstabeneingabe im SMS-Stil wirkt etwas retro. Aber wenn du weißt, was du suchst, kommst du damit überraschend schnell ans Ziel. Natürlich erreichst du per Fernbedienung auch die Grundeinstellungen des Players, und kannst damit sämtliche Funktionen des passenden Vollverstärkers PA 2000 R steuern.

T+A MP 2000 R MK II analoge Ausgänge
Symmetrisch oder asymmetrisch: deine Entscheidung. Nur variabel ist das Ausgangssignal nicht. Du brauchst also einen Vorverstärker.

Zu diesem – oder jedem beliebigen HiFi-Verstärker – schickt der T+A MP 2000 R MK II seine Musik entweder via Cinch, oder XLR. Dabei kannst du die Lautstärke nicht direkt am MP anpassen. Auch wenn er viele HiFi-Geräte in sich vereint, ein Vorverstärker ist er also nicht. Solltest du nach einem Spielpartner für deine Endstufen oder Aktivboxen wie den Dali Rubicon 6 C suchen, bist du mit einem Player wie dem Eversolo DMP-A6 Master Edition besser bedient.

Schwache App-Integration

Die App ist grafisch betont nüchtern gehalten – eine Stilfrage und für T+A sicher passend. Die Herforder verwenden seit einigen Jahren eine eigene Streaming-Plattform, die sie an dieser Schlüsselposition unabhängig von Drittfirmen macht. Aktuell wird im MP 2000 R MK II das hauseigene Player-Modul in der Version G2 verbaut, was zu Anfang kurz für Verwirrung sorgte.

T+A MP 2000 R MK II
Die G2-App des T+A MP 2000 R MK II wirkt auf den ersten Blick etwas anachronistisch. | Screenshot: T+A

Im App Store steht neben der G2-App nämlich auch schon eine G3-Version bereit. Startest du diese, erkennt sie den MP 2000 R MK II zwar, kann ihn aber nicht steuern und schickt dich mit einem Link zur korrekten G2-App zurück in den App Store. Womit sich spätestens jetzt die Frage stellt: Was kann G3, das G2 nicht kann? Einiges, lautet die Antwort, aber nichts, was für audiophile Albumhörer:innen wirklich lebenswichtig wäre.

Fehlende Absprache zwischen App und Gerät

In der Tat ist die App-Integration beim G2-Streaming etwas altmodisch. So halten Player und App ihre Song-Wartelisten nicht gegenseitig up to date. Wählst du ein Album per App aus, muss die App während der Wiedergabe erreichbar – und somit zumindest im Hintergrund aktiv – bleiben. Startest du ein Album oder eine Playlist dagegen mit der Fernbedienung übers Player-Display, erfährt die App davon immer nur den aktuell laufenden Titel.

T+A MP 2000 R MK II App Hintergrund
Die Option, die Musik weiterlaufen zu lassen, wenn sich die App im Hintergrund befindet, ist zwar hilfreich, sollte aber eigentlich der Standard sein. Ganz schließen kannst du die App jedoch dennoch nicht, ohne, dass die Wiedergabe abbricht. | Screenshot: T+A

Auch wenn die Wiedergabe auf beiden Wegen stabil und unterbrechungsfrei funktioniert, ist diese Trennung nicht mehr ganz zeitgemäß. Netzwerk-Player wie der Bluesound Node X schaffen das deutlich eleganter. Was G2 ebenfalls nicht unterstützt, sind die modernen „Connect“-Modi bestimmter Streamingdienste. Als Tidal-Abonnent:in kannst du also nicht die Tidal-eigene App zur Steuerung nehmen, sondern bist auf das Menü in der T+A-App angewiesen. Das ist zwar übersichtlich und schnell, enthält dir aber manche Stöber-Rubriken vor – etwa die „empfohlenen Alben“.

Auch die G2-Version ist bereits Roon Ready

Wo wir gerade bei Connect-Streamingdiensten sind: Spotify, den Marktführer unter den Abodiensten, unterstützt das G2-Modul gar nicht. Das ist bei einem so teuren Spieler zwar überraschend, aber auch konsequent: Für ein paar Euro mehr im Monat gibt es mit Tidal und Qobuz Anbieter, die ohne Datenreduktion arbeiten. Falls dein Besuch mal nur Spotify dabeihat und unbedingt etwas spielen will, findet die Musik immer noch über Bluetooth ihren Weg in den Player.

Oder du wählst den medialen Königsweg und schaltet dem MP einen Roon-Server vor. Denn der MP 2000 R MK II ist Roon ready. Ein solcher Server schluckt zwar noch mal etwas Geld für Anschaffung und monatliche Gebühr, liefert aber maximale Qualität, größte Vielseitigkeit und ein traumhaft komfortables Bedienkonzept.

Schließlich gibt es auch noch die Option, auf G3 zu warten, beziehungsweise einen existierenden MP entsprechend upzugraden. Damit hält auch die On-Device-Playlist Einzug, die moderne Connect-Version von Tidal ebenso. Klugerweise hat T+A hier darauf geachtet, dass der klassische Bedienweg per Fernbedienung erhalten bleibt. Ausgenommen ist Spotify, das seit Jahren kein reines Menüinterface mehr anbietet und folglich auch bei T+A „nur“ als Connect umgesetzt sein wird.

Vierfach klingt besser: Der Quadrupel-DAC

Wenn du wirklich von gleichen Mastern ausgehst, ist ein (leicht) datenreduzierter 320-kbps-Stream, wie ihn zum Beispiel Spotify versendet, erstaunlich schwer von einem bitgenauen FLAC zu unterscheiden. Aber egal, ob du maximale Auflösung für solche Spitzfindigkeiten suchst oder einfach nur maximalen Genuss mit jeder Art von Musik: Der Quadrupel-DAC im MP 2000 R MK II ist dafür eines der besten Werkzeuge, das der Weltmarkt zu bieten hat.

T+A MP 2000 R MK II Bullauge mit Logo
Unter dem gläsernen Bullauge des MP 2000 R MK II kannst du einen Teil der Platinen erkennen.

Eine Besonderheit steckt bereits im Namen der hauseigenen Wandlerplatine: Auf dem dicht bevölkerten Audioboard werkeln gleich vier 32-Bit-Stereo-Wandler in einer Art Doppel-Doppel-Differentialmodus. Die raffinierte Zusammenfaltung der insgesamt acht Wandlerkanäle zu einem einzigen Stereopaar halbiert das ohnehin schon extrem geringe Rauschen der Einzelwandler.

Angesteuert werden die vier DAC-Chips von einem 56-Bit-Signalprozessor, den T+A mit hauseigenen Filteralgorithmen programmiert. Zwischen diesen kannst du per Fernbedienung oder App nach Belieben hin- und herschalten, bis du deinen Favoriten gefunden hast. Unserer ist – wie im Hörtest schon erwähnt – der „Bezier“-Filter.

T+A MP 2000 R MK II Screenshot App Filter
Über die Filter kannst du den Klang an deinen persönlichen Geschmack anpassen. Die Unterschiede sind jedoch deutlich filigraner als bei herkömmlichen Equalizern. | Screenshot: T+A

Weiter stromaufwärts stoßen wir auch auf den mutmaßlichen Grund für die Klangähnlichkeit zwischen verschiedenen Digitalquellen, die wir im Hörtest beobachtet hatten: Eine akribische galvanische Entkopplung der Wandlersektion von der vorausgehenden Elektronik einerseits. Und eine hochgenaue, mehrstufige Taktrekonstruktion andererseits, die sich dynamisch auf die Qualität des ankommenden Datenstroms einstellen kann. So liefert selbst der per optischem TOSlink angeschlossene 100-Euro-Streamer Wiim Mini im Hörtest überragende Ergebnisse, kaum schlechter als die des internen Netzwerk-Players.

Eigener, komplett separater Wandlerbereich für DSD

Eine weitere Besonderheit: Der oben beschriebene Quadrupel-DAC dient allein der Wandlung von PCM-Signalen. Die verwendeten Chips können zwar auch DSD-Bitstreams umsetzen. Sie arbeiten dabei aber – wie fast alle DACs „von der Stange“ – nicht konsequent im puristischen Einbit-Verfahren. T+A leitet DSD daher in einen eigenen, komplett diskret aufgebauten Wandlerbereich um, den die Herforder selbst entwickelt haben. Fast schade, dass DSD-Streams unser Testmuster nur über den USB-Eingang erreichen können. Wer größere Mengen an DSD-Alben auf seinem Server hortet, hat damit ein starkes Argument für die G3-Streamingplattform: Damit lässt sich das Einbit-Format dann auch per DLNA-Streaming direkt auf dem MP 2000 R MK II abspielen.

T+A MP 2000 R MK II CD-Laufwerk offen
Der T+A MP 2000 R MK II schafft spielend den Spagat zwischen Medien-Allrounder und Highend-Klangakrobat.

Unser Fazit zum MP 2000 R MK II

Zugegeben: Wir mussten uns an den MP 2000 R MK II kurz gewöhnen. Unser Testgerät kam noch mit dem G2-Streamingboard, das ein paar ungewöhnliche, aber letztlich nicht fatale Feature-Lücken aufweist. Auf der anderen Seite funktioniert das Zusammenspiel von CD, Radio, Streaming und D/A-Wandler im Alltag sehr elegant. Und in manchen Situationen ist die klassische IR-Fernbedienung sogar den besten Apps überlegen. Vom Klang ganz zu schweigen: Der ist, egal ob an den Cinch- oder den symmetrischen Ausgängen, von lupenreiner Perfektion und zugleich größter Eleganz geprägt.

HIFI.DE Testsiegel Netzwerk-Player T+A MP 2000 MK II 8.9

Konnten wir dich überzeugen? Dann findest du den T+A MP 2000 MK II hier im Angebot:

Technische Daten
Eingänge 2x Koax-SPDIF, 2x optisch TOSLink, USB-B Audio, USB-A
Audio-Ausgänge 1x Cinch (fix), 1x XLR (fix), digital Koax
Kopfhörer-Anschluss
Chromecast Built-In
Quellen kabellos Bluetooth aptX
Integrierte Streamingdienste Tidal, Qobuz, Deezer
MQA
Roon ready Ja
Multiroom-fähig
Raumeinmessung
Netzwerk LAN, WiFi
Gehäuse-Ausführungen Schwarz, silber
Mitgeliefertes Zubehör Systemfernbedienung, Netzkabel, LAN-Label, Cinchkabel, Antennen
Abmessungen (BxHxT) 460 x 82 x 400 mm
Gewicht 8 kg
Preis 6.900 Euro

Separate Netzwerk-Player wie der MP 2000 R MK II sind dir etwas zu teuer? Vielleicht ist dann eher einer der von uns getesteten Streaming-Verstärker das Richtige für dich:

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