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Die besten CD-Player

CD-Player: Nicht weg zu denken oder schon Teil des alten Eisens? Egal. Die CD ist nach wie vor ein wichtiges Musikmedium. Wir haben die wichtigsten derzeit erhältlichen CD-Player getestet und miteinander verglichen. Hier unsere aktuelle Bestenliste mit den besten aktuellen CD-Playern:
  1. Vorteile
    • Überragender Klang mit SACD, CD und Streaming
    • Komfortables, stabiles HEOS-Streaming
    • Guter Kopfhörerausgang
    Nachteile
    • Kein Vor- / Rücklauf bei UPnP-Streaming
  2. Vorteile
    • Krafvoller, musikalisch stimmiger Klang
    • Vielseitiges, stabiles HEOS-Streaming
    • Zwei Cinch-Ausgänge, hochwertiger Kopfhörerausgang
    Nachteile
    • Bedienung am Gerät etwas fummelig
  3. Vorteile
    • solides, vibrationsarmes Gehäuse
    • warmer, großformatiger Klang
    • spielt auch MP3- und WMA-Sticks
    Nachteile
    • sehr puristisch ausgestattet
  4. Vorteile
    • Stimmiger, musikalischer Klang
    • Sehr leises Laufwerk
    Nachteile
    • Kein Kopfhörer-Ausgang
  5. Vorteile
    • ausgesprochen leises Laufwerk
    • sehr gute Dynamik
    • klarer, feiner Klang
    Nachteile
    • Display zu dunkel

CD-Player kaufen: So findest du den richtigen Spieler für dich

Streaming ist auf dem Vormarsch, aber manchmal muss es eben ein CD-Player sein: Wer eine große Disc-Sammlung sein Eigen nennt oder die Silberlinge einfach wegen deren Handhabung bevorzugt, findet immer noch eine gute Auswahl an Geräten aller Preisklassen. Viele locken mit Zusatzfunktionen vom digitalen Eingang bis zur vollständigen Streamingabteilung, lesen neuartige Disc-Formate oder empfangen Bluetooth. Aber auf was solltest du beim Kauf achten? Hier eine Übersicht über die wichtigsten Funktionen, Features und Fähigkeiten.

Wenn der Klang nervt, ist nicht immer der Player schuld

Grobe Klangfehler leisten sich heute selbst die preiswertesten CD-Player nicht mehr. Wenn eine Anlage unausgewogen und lästig klingt, hat das meist andere Gründe: Lautsprecher, Raumakustik und selbst der Verstärker haben auf die tonale Balance der Musik einen viel größeren Einfluss als die Qualität des Digitalplayers. Einen Hauch von Charakter leisten sich aber auch digitale Musikquellen. Und beim konzentrierten Hören mit einer ansonsten gut abgestimmten Anlage kann dieser Charakter auch durchaus relevant sein.

Wir hören in unseren Tests alle Digitalplayer – ob CD oder Netzwerk – ausführlich an einer hochauflösenden Anlage. Was wir an Klangeigenschaften beschreiben, basiert auf reproduzierbaren Unterschieden. Du solltest dabei aber nicht vergessen, dass wir hier versuchen, sehr feine Nuancen anschaulich zu beschreiben. So leidet zum Beispiel selbst ein „etwas dunkler“ charakterisierer Player nicht wirklich unter Hochtonmangel.

SACD: Seltene Edel-Discs mit kleiner Player-Auswahl

SACD sollte eigentlich der höherwertige Nachfolger der CD werden. Die Edelscheiben blieben aber ein Nischenmedium und wurden selbst vom einstigen Erfinder Sony längst wieder fallengelassen. Um SACDs abzuspielen, braucht dein Player ein spezialisiertes Laufwerk und lizensierte Decoderchips – zusätzlicher Aufwand, der sich im Preis niederschlägt, und von dem der CD-Betrieb nicht profitiert. Mit Ausnahme seltener Japan-Importe weisen alle SACDs zusätzlich eine CD-kompatible Datenschicht auf.

Marantz SACD 30n Schraeg Front
Das Exklusive mit dem Nützlichen gepaart: Der Marantz 30n ist ein SACD-Player mit integriertem Streamer.

Wenn du nur eine Handvoll SACDs besitzt, sollte das Feature deine Kaufentscheidung nicht zu stark beeinflussen, zumal der Klangunterschied meist nicht dramatisch ist. Spezialisierte SACD-Sammler dagegen sollten mit dem Playerkauf nicht mehr allzu lange warten. Den anders als CDs lassen sich SACDs bis heute nur mit sehr großem Aufwand am PC rippen – man ist also auf einen SACD-Player tatsächlich schon deshalb angewiesen, weil es keine alternativen Wiedergabeverfahren gibt.

Lade oder Schlitz? Die Sache mit den Laufwerken

Da die Klangunterschiede nicht riesig sind, rücken andere Qualitäten eines Players mehr in den Fokus. Etwa seine Zuverlässigkeit. Optische Laufwerke sind bauartbedingt anfälliger und empfindlicher als andere Baugruppen. Hier stehen wir als Tester vor einem ähnlichen Dilemma wie die Hersteller: Wie sich ein bestimmtes Laufwerk auf lange Zeit bewährt, findet man eben auch erst nach langer Zeit heraus.

NAD C568 - Laufwerk
Der CD-Player NAD C568 besitzt eine Schublade mit der er die CD aufnimmt.

Gute Chancen haben „echte“ CD-Laufwerke, die in Firm- und Hardware noch speziell für Musik-Discs entwickelt wurden. Ob eine Schublade aus Metall oder Plastik besteht, hat dagegen keinerlei Aussagekraft für die Lebenserwartung. Wichtig ist eher, dass sie überhaupt vorhanden ist: Schlitzlader stammen meist aus dem IT-Bereich und sind für HiFi-Verhältnisse unnötig miniaturisiert. Sie fallen erfahrungsgemäß etwas häufiger aus, vor allem wenn du sie nicht behutsam bedienst und ihnen nur blitzsaubere CDs fütterst.

Digitalausgänge: Wenn der Player nur Daten liefern soll

Ausgänge, die den digitalen Datenstrom der CD umgewandelt ausgeben, kamen schon bald nach den ersten CD-Playern in Mode. Ihr Nutzen wandelte sich aber mit den Jahren. In den 90ern etwa schloss man seinen CD- oder MD-Recorder daran an, um Digitalkopien seiner CDs zu machen. CD-Ripping auf dem Rechner und später die Streamingdienste haben diese Verwendung heute praktisch bedeutungslos werden lassen.

Denon DCD-600NE Rückseite
Der Denon CD-Player beschränkt sich auf Audio-Ausgänge. Dafür besitzt er einen analogen Cinch-Ausgang und einen optisch-digitalen. | Bild: Sound United

Dafür bieten sich externe D/A-Wandler als spätere Upgrade-Möglichkeit an, wenn der Player etwas in die Jahre gekommen ist. Aus heutiger Sicht ist aber auch das nicht immer sinnvoll: Die Entwicklung im Wandlerbereich ist nicht mehr so stürmisch wie früher. Zudem können Laufwerk und Wandler in einem gemeinsamen, gut gemachten Player Synergien nutzen, die zusammengewürfelten Einzelgeräten verwehrt bleiben.

Offen für weitere Mitspieler: Vom Fernsehton bis zum USB-Stick…

Ein hochwertiger CD-Player kann digitale Daten besser in Musik umwandeln als der oft lieblos behandelte Audiobereich in TV-Geräten, Sat-Receivern und anderen Multimedia-Quellen. Wenn du die Wandlerabteilung deines Players auch mit externen Zuspielern nutzen kannst, lohnt sich die Anschaffung also doppelt. Dafür benötigt der Player digitale Eingänge – nicht zu verwechseln mit den häufiger vorhandenen digitalen Ausgängen, die uns an dieser Stelle aber nichts nützen. Sie kommen hauptsächlich in drei Varianten vor: optisch (TOSlink), koaxial (als einzelne Cinch- oder BNC-Buchse) und als USB-B-Terminal.

Kontaktfreudig: Der Marantz ND8006 bietet nicht nur zwei unabhängige Ausgangspaare (links im Bild), sondern auch ein ganzes Sortiment digitaler Eingänge. Im Bild nicht installiert sind die beiden Antennen für besten Bluetooth- und Dualband-WLAN-Empfang. | Bild: Sound United

Alle haben individuelle Verwendungen, Vor- und auch Nachteile: USB erfordert zusätzlichen Schaltungsaufwand, ergibt aber zusammen mit einem modernen PC oder Mac eine enorm klangstarke Kombination – manchmal sogar besser als das integrierte CD-Laufwerk. Der optische Input bietet den Riesenvorteil, dass er elektrisch nicht leitet. Damit verhindert er Brummschleifen, die sonst sehr häufig entstehen, wenn HiFi und TV in einer Anlage zusammentreffen. Im Idealfall bringt ein hochwertiger CD-Player von jeder Bauform einen Eingang mit.

… oder gleich mit integriertem Streaming

Dass man einen vornehmen D/A-Wandler nicht unnötig mehrfach bezahlen will, leuchtet ein. Daher werden Netzwerk- und CD-Player zunehmend auch als Kombigeräte angeboten. Alle digitalen Musikquellen in einem Gehäuse, mit zentraler Steuerung per App oder Fernbedienung: Das ist eine elegante Lösung, die zudem Platz im Wohnzimmer sparen hilft. Klanglich sind CD und Streaming gleichwertig, mit Highres-Material sind via Netzwerk sogar noch höhere Auflösungen möglich. Wenn du mehr darüber erfahren willst, wo die Unterschiede zwischen CD- und Highres-Qualität liegen, findest du alles wissenswerte in unserem Ratgeber:

Aber auch datenreduzierte Formate wie MP3 können über den richtigen Player absolut vollwertig klingen – zumindest solange sie nicht mit allzu knapper Datenrate encodiert wurden. So erstrahlt neben der gehegten CD-Sammlung gleich auch noch das über Jahre angesammelte Festplatten-Musikarchiv in ganz neuem Licht. Mitunter kannst du portable Festplatten einfach direkt an solchen Playern stöpseln.

Voraussetzung hierfür ist ein USB-Port mit Host-Funktion – meist als USB-A ausgeführt. Aber Vorsicht: Nicht alle Player mit dieser Ausstattung stellen den Inhalt größerer HDDs auch wirklich übersichtlich und alltagstauglich dar. Oft fährst du komfortabler, wenn du deine Sammlung zusätzlich auf einem NAS sicherst, auf das der Player via Netzwerk zugreifen kann.

Übrigens keine Sorge: Nur weil du keine CDs besitzt, heißt das nicht, dass du auf All-in-One-Player verzichten musst. Implementierte Streaming-Module gibt es nicht nur für CD-Player. In unserer Bestenliste findest du alle von uns getesteten Streaming-Verstärker. So hast du Musikquelle und Verstärkung in einem Gehäuse.

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