Startseite Wireless Audio Partybox Teufel Rockster Air 2 im Test: Partybox in der zweiten Generation

Teufel Rockster Air 2 im Test: Partybox in der zweiten Generation

Der Teufel Rockster Air konnte uns mit seiner Anschlussvielfalt und langen Akkulaufzeit überzeugt. Jetzt testen wir seinen Nachfolger.
Teufel Rockster Air 2 Test Titelbild
Preis
699,99 Euro
Abmessungen (BxHxT)
323 x 589 x 344 mm
Gewicht
14,15 kg
Akku-Laufzeit
56 Stunden
Ladedauer
n.A.
Verfügbare Farben
Schwarz
Leistung
80 W RMS
Anschlüsse / Schnittstellen
Bluetooth 5.0, 1 x 3,5-Millimeter-Klinke, 1 x 6,3-Millimeter-Klinke, 1x XLR in
In Kürze
Der Teufel Rockster Air 2 ist leichter, runder und einfacher zu transportieren, als der Vorgänger. Er bringt druckvollen Klang mit viel Bass, eine hohe Maximallautstärke und eine lange Akkulaufzeit für deine nächste Party mit.
Vorteile
  • Griffe für einfachen Transport
  • Eingänge für Mikrofon und Instrumente
  • Lange Akkulaufzeit
  • Druckvoller Klang
Nachteile
  • Keine App
  • Hoher Preis
Für Links auf dieser Seite erhält HIFI.DE evtl. eine Provision vom Shop. Weitere Infos

Der Teufel Rockster Air ist der Mittelweg unter den Rockster-Lautsprechern: Er haut klanglich auf den Tisch, bleibt dabei aber gerade noch handlich genug. Schon der erste Rockster Air konnte uns im Test mit Outdoor-tauglichem Sound und vielen Anschlussmöglichkeiten überzeugen. Jetzt begrüßen wir den Nachfolger, den Teufel Rockster Air 2, im Testlabor.

Hier findest du den neuen Rockster Air 2 direkt bei Teufel:

Teufel Rockster Air 2: Eine neue Design-Ära

Teufels Partyboxen sind massiv. Das gilt selbst für den “kleineren” Rockster Air, den direkten Vorgänger unseres Testobjekts. Wie die weiteren Modelle der Serie trug auch hier nicht nur der kantige Look zum wuchtigen Eindruck bei. Auch die Maße und das Gewicht können sich sehen lassen.

Teufel Rockster Air 2 Test
Teufel geht mit dem Rockster Air 2 neue Design-Wege. Zum Beispiel fokussiert sich das Metallgitter des Lautsprechers nur noch auf die Front.

Der Teufel Rockster Air 2 stellt deshalb in gewisser Hinsicht eine Kehrtwende dar: Er ist etwas leichter und schlanker als der direkte Vorgänger und ist Design-technisch – bis auf das Teufel-Logo und das charakteristische Schwarz-Rot der Marke – weit von ihm entfernt. Schon die Materialwahl lässt ihn zahmer wirken. Das Metallgitter fällt kleiner aus und dominiert nicht über den Kunststoff-Korpus. Mit den geschwungenen Kanten, abgerundeten Ecken und der insgesamt schmaleren Form, ist er fast schon das Gegenteil des kantigen, eher gedrungenen Vorgängers. Gleichzeitig legt er in anderer Hinsicht ordentlich zu: Die unverbindliche Preisempfehlung liegt 100 Euro über der des Vorgängermodells. Mit seinen 700 Euro schließt der Rockster Air 2 fast schon zum Rockster auf, den du für knapp 1.000 Euro erhältst.

So viel zur Familiengeschichte des Rockster Air 2. Wir wollen wissen, was sich unter der Haube verändert hat, und schreiten zum Test. Falls du dir vorher einen Überblick machen möchtest, wie Teufel-Lautsprecher im Vergleich zur Konkurrenz in unseren Tests abschneiden, findest du hier unsere Bestenliste:

Der Teufel Rockster Air 2 im Klang-Check

Es ist natürlich ein Unterschied, ob du Musik für einen Paradewagen brauchst oder nur den Partykeller versorgen musst. Teufels Rockster-Serie hat deshalb unterschiedliche Lautsprechergrößen parat. Der Teufel Rockster Air 2 bildet dabei den Mittelweg: Er ist größer, lauter und stärker als ein Rockster Cross, aber bescheidener und leichter tragbar als das Schwergewicht Teufel Rockster.

Unterschätzen solltest du ihn trotzdem nicht, wie unser erster Test mit Feed The Beast von Kim Petras zeigt. Die Stimme der Sängerin sitzt prominent auf dem pulsierenden Beat. Die wohl wichtigsten Teile des Instrumentals kommen dadurch sehr gut zur Geltung, auch wenn uns im Mittelfeld und in den Höhen Details fehlen. Vor allem der Bass ist, wie es sich für eine Partybox gehört, durchdringend und reicht tief herunter – der Rockster Air 2 klingt selbstbewusst und druckvoll.

Teufel Rockster Air 2 Explosion
Der Hochtöner sitzt beim Teufel Rockster Air 2 in einem Horn, das den Sound weiter verteilen soll.

Bei Janelle Monáes Crazy, Classic, Life ist uns der Bass dann allerdings zu stark. Entspannteres Musikhören lässt der Teufel Rockster Air 2 nicht zu, er fordert quasi Partymusik. Der cleane Beat des Songs Make Me Feel vom selben Album kommt denn auch knackig und mit Nachdruck daher, sobald allerdings der erste Pre-Chorus einsetzt, kämpft der Rockster Air 2 mit der Kontrolle. Noch stärker fällt uns das auf, wenn wir das Genre wechseln: Hold Me Like A Grudge vom neuen Fall-Out-Boy-Album. Die Gitarren treten in den Hintergrund, der Bass drängt an die Front. Patrick Stumps Stimme vermittelt weniger Gefühl, als wir gewohnt sind. Der Teufel Rockster Air 2 zeigt denselben leicht künstlichen Charakter, den wir schon beim Vorgänger wahrgenommen haben. Ihm fehlt es außerdem an Feingefühl, um rockigeren Instrumentals gerecht zu werden.

Teufel Rockster Air 2 Test Klang
Auch wenn sich viel verändert hat: Der rote Streifen ums Gitter bleibt erhalten.

Wenn du draußen in lauten Umgebungen Musik hören willst, können hervorgehobene Höhen und Bässe aber auch von Vorteil sein. Gut also, dass es einen Regler für die Höhen gibt. So bekommen auch noch die Mithörer:innen in der letzten Reihe Sound ab. Dazu trägt auch die wirklich beachtliche Maximallautstärke des Teufel-Lautsprechers bei. Ab rund 70 Prozent der Lautstärke rutscht der Klang leicht ins Schrille ab, aber selbst diese 70 Prozent sind genug, um die Nachbarn auf den Plan zu rufen.

Übrigens: Wir haben den Teufel Rockster Air 2 mit seinem Vorgänger direkt verglichen. Was die beiden Partyboxen genau unterscheidet, erfährst du in unserem Vergleich Teufel Rockster Air 2 vs. Teufel Rockster Air.

Akku: Austauschbar ohne Schraubenzieher

Der Akku einer Partybox ist eine ihrer wichtigsten Eigenschaften. Schließlich will keiner, dass beim Feiern die Musik ausgeht. Beim ersten Teufel Rockster Air war das noch nicht so gut gelöst: Zwar hielt er bis zu 30 Stunden durch, es war aber ärgerlich, dass du den Akku nur aufladen konntest, während die Box eingeschaltet war.

Der Teufel Rockster Air 2 macht da einiges besser. Er soll maximal 56 Stunden durchhalten, also fast doppelt so lang wie der Vorgänger. Das ist beachtlich, da dessen 30 Stunden schon eine Hausnummer sind. Zum Vergleich: Die JBL Partybox 310 verspricht nur bis zu 18 Stunden. In unserem direkten Vergleich Teufel Rockster Air 2 vs. JBL Partybox 310 erfährst du, welche Partybox sich besser schlägt.

Der Teufel Rockster Air 2 verzichtet weiterhin auf Partybeleuchtung, wie sie zum Beispiel der Sony SRS-XP700 mitbringt.

Natürlich ist die wirkliche Akkulaufzeit – egal, ob Teufel-Box, JBL-Lautsprecher oder Bluetooth-Lautsprecher eines anderen Herstellers – davon abhängig, mit welcher Lautstärke du hörst. Auch der Tieftonanteil eines Lieds kann sich negativ auf die Akkulaufzeit auswirken, schließlich braucht es viel Energie, um schwere Treiber in Bewegung zu versetzen.

Teufel Rockster Air 2 Test Akku Bild ausgebaut
Elegant gelöst: Den Akku kannst du unterwegs austauschen.

Die wohl wichtigste Verbesserung gegenüber der letzten Generation: Schließt du den Teufel Rockster Air 2 ausgeschaltet ans Stromkabel, lädt er jetzt auf. Auch beim Akkufach hat man nachgebessert. Um das zu öffnen, musst du nicht länger zum Schraubenzieher greifen. Stattdessen reicht es, die beiden Riegel nach unten zu drücken. Dann kannst du auch den Akku austauschen.

Ganz glatt läuft die Sache mit dem Akku aber immer noch nicht. Der Akku kann nämlich nur aufgeladen werden, während er im Lautsprecher steckt. Das regelt eine Soundboks 3 besser. Bei der kannst du den Akku direkt an der Steckdose laden. Trotz des zusätzlichen Aufwands: Wenn du dir einen Zusatzakku für deinen Rockster Air 2 kaufst, hast du immer eine zweite Akkuladung in der Hinterhand. Mit einem Auto bist du sogar noch flexibler. Dann kannst du den Lautsprecher auch einfach über die Autobatterie aufladen – sofern du die 30 Euro Aufpreis für das Anschlusskabel bezahlen möchtest.

Teufel Rockster Air 2 in der Praxis: Besser mit Bollerwagen

Das neu aufgelegte Design hat auch praktische Vorteile. Sowohl oben als auch an den Seiten sind ins Gehäuse Griffe eingelassen, die den Transport erleichtern. Mit einem reduzierten Gewicht von knapp 14,1 Kilogramm sparst du immerhin ein knappes halbes Kilo im Vergleich zum Vorgänger. Um sie bequem über längere Strecken zu tragen, ist das dennoch noch zu viel. Du solltest dir daher durchaus Gedanken über einen Bollerwagen machen.

Teufel Rockster Air 2 Test
Über die Griffe an den Seiten kannst du die Box ganz einfach hochheben.

Anders als der Rockster hat der Teufel Rockster Air 2 keine Rollen und lässt sich deshalb nicht einfach verschieben. Gut, dass Teufel auch an die stationäre Nutzung gedacht hat: Über eine Befestigung im Boden kannst du den Rockster Air 2 auf einem Standfuß montieren. Vom semiprofessionellen PA-Anlagen-Look entfernt man sich zwar mit dem Rockster Air 2, der Anspruch scheint aber noch zu bestehen.

Nur bei Regen solltest du dir überlegen, ob du den Rockster-Lautsprecher wirklich mitnehmen willst. Er hat keinerlei Schutzklasse und sollte weder wirklich nass werden, noch im Sand stehen. Die Bedienelemente, die beim Vorgänger zumindest noch unter einer Klappe lagen, liegen jetzt obendrein komplett frei. Falls du auch am See ohne Bedenken feiern willst, könnte eine Soundboks Go eher etwas für dich sein. Sie trägt die Schutzklasse IP65 (staubdicht und geschützt gegen starkes Strahlwasser).

Bedienung: Viele bunte Rädchen

Eins vorweg: Wie schon der Vorgänger verzichtet der Teufel Rockster Air 2 auf eine Steuerungs-App. In der zweiten Generation kommt noch hinzu, dass auch keine Fernbedienung mehr im Lieferumfang enthalten ist. Du musst alle deine Befehle direkt an der Box ausführen, beziehungsweise in der App deines Musik-Streamingdiensts.

Teufel Rockster Air 2 Test
Wenn der Rockster Air 2 eingeschaltet ist, leuchten die Bedienelemente auf der Oberseite auf. Leider gibt es keine Tasten, um Songs zu überspringen.

Oben auf der Partybox findest du die trotzdem einige Bedienelemente: Den Ein-/Ausschalter, die Bluetooth-Taste, Play/Pause und ein Drehrad, das die Lautstärke verändert. Ebenfalls groß oben auf sind zwei Räder, mit denen du die Tiefen und Höhen individuell rausnimmst oder dazumischst, jeweils mit eigener Beleuchtung.

Das Rad auf der Oberseite ist nicht das Einzige, das die Lautstärke beeinflusst. Schaust du auf die Rückseite, siehst du noch mehr Rädchen. Die entsprechen den verschiedenen Quellen, die du an den Rockster Air 2 anschließen kannst. Wenn du über die Bluetooth-Verbindung mit Maximallautstärke hören willst, musst du also auch hinten das Rad entsprechend einstellen.

Anschlüsse: Karaoke gefällig?

Wie es sich für eine gute Partybox gehört, kannst du mit dem Teufel Rockster Air 2 auch eine Karaoke-Party starten. Dafür sorgt ein XLR-Eingang, den du wahlweise als Mikrofon-Eingang oder Line-in nutzen kannst. Auch einen Instrumenteneingang und eine 3,5-Millimeter-Klinke findest du auf der Rückseite. Ein XLR-Ausgang lässt dich einen zweiten Rockster Air 2 anschließen. In dem Fall kannst du über einen Schalter festlegen, welches Signal der Lautsprecher ausgeben soll: den linken oder den rechten Kanal der Stereo-Tonspur, oder gleich beide im Monobetrieb.

Teufel Rockster Air 2 Anschluesse Ansicht von hinten
Hinten kannst du die Lautstärke der einzelnen Quellen regeln.

Für die kabellose Musikübertragung steht dir Bluetooth 5.0 zur Verfügung. Der Teufel Rockster Air 2 unterstützt die Codecs SBC, AAC, aptX und aptX HD. Du kannst außerdem eine kabellose Verbindung nutzen, um zwei Rockster Air 2 miteinander zu koppeln.

Unser Fazit zum Teufel Rockster Air 2

Der Teufel Rockster Air 2 macht einiges anders, als die Schwestermodelle im Rockster-Lineup. Das fällt auf den ersten Blick am runderen Design auf. Klanglich kann er mit einer hohen Maximallautstärke und druckvollem Bass überzeugen, der zwar für ruhige Musiksessions zu aufdringlich ist, gerade draußen an lauten Orten aber die Musik auch in die hinterste Ecke trägt.

Wer noch eine Schippe drauflegen und einen ganzen Häuserblock beschallen will, greift besser zum größeren Rockster. Von dessen knapp 1.000 Euro ist der Rockster Air 2 preislich gar nicht mehr so weit entfernt: Die neue Partybox kostet 699,99 Euro und ist damit rund 100 Euro teurer als der alte Rockster Air. Ob dir das die Verbesserungen beim Akku und die neue Form wert sind, kommt ganz auf deine Ansprüche an.

HIFI.DE Testsiegel Partybox Teufel Rockster Air 2 8.5

Hier findest du den Teufel Rockster Air 2 direkt in Teufels Online-Shop:

Technische Daten
Preis 699,99 Euro
Abmessungen (BxHxT) 323 x 589 x 344 mm
Gewicht 14,15 kg
Akku-Laufzeit 56 Stunden
Ladedauer n.A.
Powerbank Ja
Wassergeschützt Nein
Verfügbare Farben Schwarz
Leistung 80 W RMS
Anschlüsse / Schnittstellen Bluetooth 5.0, 1 x 3,5-Millimeter-Klinke, 1 x 6,3-Millimeter-Klinke, 1x XLR in
Ausgänge 1 x XLR out
Steuerungs-App Nein
Trage-Vorrichtung Griffe im Gehäuse
Mitgeliefertes Zubehör Stromkabel
Stereo-Kopplung Ja
Treiber 2 (1 x Hochtöner, 1 x Tiefmitteltöner)
Klangeinstellungen Ja

Es darf für dich doch eine Nummer kleiner sein? Auch unter den Bluetooth-Lautsprechern, die wir getestet haben, können einige Modelle Partystimmung aufkommen lassen:

Für Links auf dieser Seite erhält HIFI.DE evtl. eine Provision vom Shop. Weitere Infos
zur Startseite Beitrag kommentieren
Für Links auf dieser Seite erhält HIFI.DE ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit * oder gekennzeichnete. Mehr Infos.