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Samsung QN900C 8K-Fernseher im Test: Wirklich besser als die 4K Konkurrenz?

QN900C heißt das absolute TV-Spitzenmodell von Samsung. QLED mit Mini-LED, 8K-Auflösung und sein schlankes Design machen ihm zum Hingucker. Aber ist er wirklich so viel besser als ein 4K-Fernseher?
SAMSUNG QN900C im TEST auf HIFI.DE
Display
NEO-QLED
Auflösung
8K (7.680 x 4.320)
Verfügbare Größen
65", 75", 85"
Getestete Größe
75"
HDR-Unterstützung
HDR10, HDR10+, HLG
Bildfrequenz
100 / 120 Hz
Video-Eingänge
4 x HDMI 2.1
Smart TV
Tizen
Preis (UVP/Straßenpreis)
7.799 Euro / um 7.300 Euro (75 Zoll)
In Kürze
Der QN900C besticht durch seine enorme Helligkeit und eine hohe Farbbrillanz, sowie guten Klang. Um die volle Leistung auszuschöpfen, musst du aber aufs Energiesparen verzichten.
Vorteile
  • Helles, enorm kontrastreiches Bild
  • HDMI 2.1 für 4K und 8K
  • Enorm schlankes Design
  • Guter Klang
  • Große App-Auswahl
Nachteile
  • Relativ kostspielig
  • Kein Dolby Vision
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Der neue 8K-Fernseher Samsung QN900C bildet die oberste Spitze des TV-Sortiments 2023 von Samsung. Und mit Preisen von bis über 10.000 Euro für den 85-Zöller ist er auch der teuerste.

Kein anderer Samsung-TV bietet derzeit mehr Auflösung, Prozessorleistung und Helligkeit. Die Auswahl beginnt beim Samsung QN900C bei 65 Zoll (UVP: 5799 Euro) und endet bei 85 Zoll (UVP: 10.999 Euro). Damit liegen die Preise der 8K-Spitzenmodelle vierstellig über den Preisen gleich großer 4K-Topmodelle wie dem Samsung QN95C oder dem OLED S95C. Was bietet der QN900C mehr als andere Fernseher? Hier kommen die Ergebnisse unserer Tests.

Den Samsung QN900C gibt es in drei Größen:

Samsung QN900C: Schlankes und „grenzenloses“ Design

  • Ultraschlank mit nur 1,5 cm Tiefe
  • One Connect Box

Ähnlich wie sein Vorgänger, der Samsung QN900B, zeichnet das enorm schlanke Design den QN900C aus. Alles, was einen Stecker hat, wird an die separate Slim One Connect Box angeschlossen, welche den Bildschirm mit Bild, Ton und Strom über ein einziges Kabel versorgt.

QN900C Bildschirmkante
Der Samsung QN900C ist ohne Fuß nur 1,54 cm dünn. Das TV-Bild geht dabei an beiden Seiten sowie oben bis ganz an den Rand.

Durch das 2,5 m lange „One Cable“ kannst du somit die Box und allen Kabelsalat unauffällig verschwinden lassen. Bei Bedarf lässt sich die flach gebaute Box auch einfach hinten auf dem Standfuß des QN900C platzieren. Hierfür gehört ein entsprechend kurzes, schwarzes Verbindungskabel zum Lieferumfang.

QN900C One Connect
Die One-Connect-Box kann separat aufgestellt oder wie auf unserem Bild hinter dem TV auf dem Standfuß geparkt werden.

Wie schon bei den Vorgängern gibt es keinen schwarzen Rand um das 8K-Bild herum. „Infinity Design“ nennt Samsung das – wohl in Anlehnung an „Infinity-Pools“. Und mit nur 1,5 cm Bautiefe sowie der One-Cable-Lösung ist der große 8K-TV bestens dazu geeignet, flach wie ein Bild an der Wand zu hängen.

In der Rückwand findest du entsprechende Gewindebuchsen für eine Wandhalterung. Im Lieferumfang ist hingegen ein schwerer Standfuß enthalten. Dieser bietet eine ausreichende Standsicherheit, verhindert aber nicht, dass das ultraflache Display ins Schwanken kommt, wenn man es mal anfasst. Der 75“ Bildschirm ist zudem mit seiner großen Fläche ein wenig biegsam. Insgesamt würden wir uns bei 75 und 83 Zoll mehr mechanische Stabilität wünschen.

QN900C: Die Bildqualität hängt am Strom aus der Steckdose

  • Ab Werk Eco-Betrieb
  • Maximale Helligkeit kostet Strom

Das ist wirklich Einstellungssache: Wie gut und hell das Bild des Samsung 8K-Boliden ausfällt, hängt zunächst von den Einstellungen für Energiesparen ab. Denn aufgrund der geltenden EU-Richtlinien darf der Fernseher – im Durchschnitt mit den werkseitigen Einstellungen – höchstens 144 Watt aus dem Stromnetz ziehen, wenn er Standard-Inhalte wie lineares Fernsehen wiedergibt.

Samsung erfüllt die Bedingungen mit seinen 8K-TVs mithilfe eines speziellen Eco-Modus, welcher nach der Inbetriebnahme voreingestellt ist. Der drosselt die Helligkeit der Mini-LED-Bildschirm-Beleuchtung, was sichtbar zulasten der Strahlkraft und Ausdrucksstärke der Bilder geht. Für HDR-Inhalte wie beim 4K-Streaming via Amazon, Netflix oder Disney+ gilt diese Grenze aber nicht. HDR sieht viel besser aus als SDR, und der Energiebedarf steigt auf über 400 Watt.

Samsung 8K QN900C Energiesparlösung
Wenn du die „Energiesparlösung“ ausschaltest, werden Standard-Inhalte heller und kräftiger dargestellt. Auch HDR-Bilder bekommen so ihre beste Beleuchtung.

Wer helle, kräftige Bilder auch bei Standard-Bildmaterial wünscht, ist gewissermaßen gezwungen, auf das Energiesparen zu verzichten. Du findest die entsprechende Einstellung unter dem Punkt Energiesparlösung. Der Weg dahin führt über die allgemeinen Einstellungen / Systemeinstellungen und das Menü „Ein/Aus und Energiesparen“. Mit der ausgeschalteten Energiesparlösung bekommen auch Standard-Bilder (SDR) mehr Bilddynamik und Lebendigkeit. Und auch die HDR-Wiedergabe ist erst ohne die Energiesparmaßnahme so entfesselt, dass der QN900C seine volle Leuchtkraft entfaltet und an die 2.000 Nits Spitzenhelligkeit erreicht. Mehr zu den Details der Bildqualität im Folgenden.

Wie der QN900C im Vergleich mit anderem QLED-TVs dasteht, zeigt dir unsere QLED-Bestenliste:

Bildqualität: Der QN900C als HDR- und SDR-TV

  • Großartige Spitzenhelligkeit
  • Nur bei HDR geringe Blooming-Effekte
  • Erstklassige Farbwiedergabe

Seine besten Bilder zeigt der QN900C zusammen mit unserem 4K-Referenz-Blu-ray-Player DP-UB9004 von Panasonic. Denn der 8K-TV rechnet die 4K-Auflösung des Players lupenrein hoch. Mit 4K-HDR auf Ultra-HD-Blu-ray Disks mit HDR10 oder HDR 10+ kann er seine Stärken voll ausspielen: Eine ausgezeichnete Farbwiedergabe, enorme Bilddynamik und überragende Spitzenhelligkeit zeichnen ihn generell aus. Nach wie vor musst du bei Samsung lauf die Unterstützung von Dolby Vision leider verzichten.

Helles Bild mit sehr natürlichen Hauttönen

Fangen wir mit der Spitzenhelligkeit an: In unserem TV-Labor kommt das Samsung-QLED-Topmodell auf sage und schreibe 1.882 Nits. Und zwar bei völlig neutralen Bildeinstellungen im Bildmodus HDR-Filmmaker. Damit ist er einer der hellsten Fernseher überhaupt und übertrifft die hellsten OLED-TVs, auch den Samsung OLED S95C, bei Weitem. Gleichzeitig verfügt er mit 32 x 60 LED-Zonen über 1.920 einzeln regelbare Helligkeitsbereiche. Das Local Dimming des Samsung QN900C kann also engmaschig einzelnen Bildpartien genau die Lichtmenge zuteilen, die gerade gebraucht wird.

SAMSUNG QLED QN900C
Der Samsung QN900C überzeugt durch helle und kräftige Bilder für HDR-Inhalte.

Strahlend helle Spitzlichter wie Scheinwerfer im Dunkeln oder die gleißende Mittagssonne im Film Life Of Pi wirken damit realistisch und lebensnah. Von den grell aufzuckenden Blitzen der „Schlacht um Hogwarts“ in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 werden wir förmlich geblendet. Die Bilddynamik wird selbst bei Tageslicht noch spürbar, weil das hell leuchtende QLED-Display sehr gut entspiegelt ist. Scheint eine Lichtquelle direkt auf den TV, führt dies jedoch dazu, dass sich ein Regenbogen-Muster quer über den Screen zieht.

Absolut beeindruckend fällt die Natürlichkeit von Hauttönen aus. Zur Kontrolle haben wir den professionellen Referenzmonitor BVM HX-310 von Sony eingesetzt. Im HDR-Filmmaker-Modus kam der Samsung QN900C nahezu exakt an die Studio-Referenz heran, wenn es um Gesichter und Hautfarbe ging. In den dunkelsten Bildbereichen, bei fast schwarzen Schattierungen, kann der QN900C jedoch nicht mithalten. In diesem Aspekt wird er von einem OLED-TV wie dem LG G3 oder dem kleineren Panasonic OLED LZW984 klar geschlagen. Auch der Samsung S95C als QD-OLED-Fernseher kommt mit dem Fast-Schwarz-Testvideo besser als der Neo-QLED zurecht.

Bildverarbeitung auf Top-Niveau

Hersteller Samsung spricht von einem „8K-Prozessor mit 64 neuronalen Netzen“, der die Bildsignale im QN900C intelligent verarbeiten soll. Wie der Prozessor genau arbeitet, können wir mit unseren Mitteln zwar nicht analysieren, aber dafür umso besser, was dabei herauskommt. So gelingen dem Samsung ein ausgezeichnetes Farb- und Helligkeitsmanagement und eine weitgehend fehlerfreie Bewegungsglättung. Selbst bei Szenen in Full-HD-Auflösung, die er erst auf 8K hochrechnen muss, macht der Samsung mit der Motion-Plus-Funktion kaum Halo-Artefakte ins bewegte Bild. Damit ist er eine echte Empfehlung für alle, die Wert auf saubere, scharfe Bewegtbilder legen, zum Beispiel beim Fußball-Match.

Licht- und Schattenseiten der Neo-QLED-Technik

Das Neo-QLED-Display von Samsung leuchtet mit Mini-LEDs und Quantum Dots hinter seinem LCD-Panel, hat ausgefuchstes Local Dimming und eine sehr gute Entspiegelung. Die großen, unbestreitbaren Vorteile sind die enorm hohe Spitzenhelligkeit und das Farbvolumen, das auch bei höchster Helligkeit noch kräftige Farben liefert. Im HDR-Test erreicht der QN900C mit rund 95 % Prozent eine annähernd vollständige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums. Kein OLED erreicht eine solche Helligkeit wie dieser QLED.

Seine großartige Bilddynamik und den hohen Kontrast verdankt der QN900C vorrangig seinem feinfühlig gesteuerten Local Dimming. Die 1.920 einzeln geregelten Dimmingzonen bringen den HDR-Bildeindruck sehr nahe an die besten OLED-TVs mit ihren selbstleuchtenden Pixeln. Aber trotz aller technischen Fortschritte lässt sich „Blooming“ bei HDR nicht völlig vermeiden: Direkt neben sehr hellen, scharf umrissenen Objekten auf schwarzem Grund schimmert noch ein bisschen Backlight durch – der sogenannte Blooming-Effekt. Dafür ist der QN900C eben auch superhell bei HDR, während es bei SDR so gut wie keine nennenswerten Nebeneffekte mehr gibt.

QN9000C 8K- Fadenkreuz SDR
In unserem Fadenkreuz-Testbild (4K, kein HDR) treten keine nennenswerten Lichthöfe (Blooming) auf, und das Schwarz ist praktisch perfekt.

Anschlussmöglichkeiten beim Samsung QN900C

  • Nur digitale Verbindungen
  • HDMI: 8K bis 60Hz, 4K bis 120 Hz
  • TV-Twintuner für DVB-C, -T2HD und -S/S2

Fast alle Anschlüsse des Samsung QN900C befinden sich in der kompakten One-Connect-Box, welche du entweder mit der One-Cable-Solution vom Display getrennt verstecken oder direkt hinter dem Fernseher auf seinem Standfuß andocken kannst. Unmittelbar in der Nähe des One-Connect-Steckers auf der Display-Rückseite gibt es noch einen USB-C-Port, um eine Webcam zu installieren. Diese könntest du für Google Duo-Chats mit dem Fernseher nutzen.

One Cable für Samsung One Connect
Das One Cable für die Samsung One Connect Box liegt in zwei Ausführungen bei: 2,5 m und 15 cm für die Platzierung der Box hinter dem Display.

Wie bei Samsung üblich, gibt es keinen einzigen analogen Anschluss, auch keinen Kopfhörer- oder Subwoofer-Anschluss. Dafür stehen aber Bluetooth, Wi-Fi und WLAN als drahtlose Verbindungen bereit. Neu in diesem Jahr ist die Unterstützung einer Steuerung für Philips-Hue-Leuchten. So kannst du passend zu den TV-Bildern farbiges Umgebungslicht erzeugen, etwa für eine intensivere Gaming-Atmosphäre. Die nötige App dazu findest du im Samsung App Store. Die App zu installieren kostet dich nur ein wenig Zeit, sie zu aktivieren allerdings 129 Euro.

HDMI 2.1  lässt keine Wünsche offen

Vier hochmoderne HDMI 2.1-Eingänge in der flachen Anschlussbox bieten so ziemlich alles, was du von HDMI 2.1 derzeit erwarten kannst. So verarbeiten die HDMI-Eingänge bis zu 144 Bilder pro Sekunde in Ultra-HD-Auflösung (4K) oder 8K-Videos mit maximal 60 fps. Und sie unterstützen dabei Samsung-typisch HDR10, HDR10+ und HLG, sowie variable Bildrate (VRR) und automatische Umschaltung aufs verzögerungsfreie Gaming mit ALLM (Auto Low Latency Mode).

ONE CONNECT BOX ANSCHLÜSSE
Alles, was einen Stecker hat und digital arbeitet, findet seinen Anschluss an der One-Connect-Box.

Der QN900C unterstützt 8K-Auflösung bis 60 fps. Das führt zu einer besseren Bewertung der Anschlussmöglichkeiten, doch es gibt kaum 8K-fähige HDMI-Quellen. Allenfalls PC-Grafikkarten sind realistisch. Ein High-End-Gaming-PC mit einer Nividia GeForce RTX 3090 wäre etwa ein möglicher Zuspieler, um Gaming mit 8K-Auflösung zu liefern.

Aber der QN900C kann auch ganz herkömmliches Fernsehen. Über Twin-Tuner empfängt er SD- und HD-Sender per Kabel, Satellit und Antenne. Wenn du einen USB-Speicher andockst, steht zeitversetztem Fernsehen und TV-Aufnahmen praktisch nichts im Wege. Zusätzlich sind Online-TV-Dienste wie HD+ und Zattoo an Bord, welche HDTV von allen namhaften Sendern per übertragen, ohne dass du einen Kabelanschluss oder eine Schüssel benötigst.

Reicht dir vielleicht doch die 4K-Auflösung unserer Top-Twenty-TVs? Dann schau doch mal in die 4K-TV-Bestenliste!

Smart-TV

Selbstverständlich setzt Samsung auch beim QN900C auf Tizen. Das Betriebssystem reagiert in der Praxis meistens flott auf Eingaben. Im Startmenü findest du personalisierte Vorschläge zu Inhalten, die dir gefallen könnten. Oder auch Werbung, die sich bei Samsung nicht vermeiden lässt.

Homescreen Samsung QN95C
Der Homescreen bietet einige Vorschläge für personalisierte Inhalte. | Screenshot: Samsung Tizen

Grundsätzlich ist die Grafik-Oberfläche des Samsung QN900C eher auf Streaming als auf Fernsehen ausgelegt. Die große Auswahl und Verfügbarkeit von Apps übertrifft etwa die Konkurrenz durch LG-Fernseher. Ob Gaming-, Video- oder Musik-Streaming-Dienste, du solltest die passende App im Store finden können. Xbox Cloud Gaming ist sogar im Samsung Hub für Online Games vorinstalliert. Apropos Online-Gaming: Samsung hat den Gaming-Hub ausgebaut und bietet neben Xbox, Nvidia GeForce Now und Luna sowie Utomik nun auch Titel von Antstream Arcade und Blacknut.

Außerdem kannst du mit dem QN900C Sprachsteuerung nutzen oder per Apple Airplay einfach Inhalte auf iPhone oder iPad mit dem TV-Gerät teilen.

Die Bedienung des QN900C

Es wäre eine schöne Geste gewesen, wenn Samsung dem teuersten Modell eine Premium-Fernbedienung spendiert hätte, etwa mit Metallgehäuse und ein paar hilfreichen Tasten mehr. Aber es ist das gleiche Modell wie bei den anderen Samsung-QLED-TVs. Immerhin laden sich die Samsung-Geber über Solarzellen auf der Rückseite mit Energie auf, was das Auswechseln von Batterien überflüssig macht.

Die
Die kompakte Fernbedienung kommt mit wenigen Tasten aus, die Steuerung findet im Wesentlichen auf dem Bildschirm statt.

Weil es nur wenige Tasten auf der Fernbedienung gibt, läuft praktisch alles über Bildschirmmenüs. Und die meisten Tasten haben eine doppelte oder gar dreifache Funktion, je nachdem, ob du sie kurz oder lang drückst. Eine Verbesserung gegenüber den Vorgänger-Modellen findet sich auf der linken Seite des Homescreen. Klappst du die Seitenleiste auf, findest du nun den Punkt „Verbundene Geräte“, um schneller deine Quellen wechseln oder Smart-Home-Geräte bedienen zu können.

Ton im Test: So klingt der QN900C

  •  Unterstützung von Dolby Atmos
  • Räumliches Klangbild
  • Samsung Q-Symphony in Verbindung mit Soundbar

Samsung hat in dem extrem schmalen Display-Gehäuse eine Menge Lautsprecher untergebracht. Flache Tief- und Mittelton-Lautsprecher auf der Rückseite sorgen für ein recht solides Fundament und füllig klingende Stimmen. Für die Höhen, Musikalität und Raumklang-Effekte sind winzige, nicht sichtbar verbaute Hochtöner zuständig. Dabei unterstützt Samsung auch das 3D-Audioformat Dolby Atmos.

SAMSUNG QN900C
Rechts und links auf der Rückseite des QN900C sorgen superflache Lautsprecherchassis für das klangliche Fundament.

Im Praxistest schafft der „Object Tracking Sound“ von Samsung, eine akustisch breite und hohe Bühne aufzubauen. Doch verglichen mit anderen Spitzenmodellen wie einem Sony Mini-LED-TV X95K oder dem Panasonic-OLED LZW2004 bietet der Samsung unserer Meinung nach weniger „Druck und Wumms“. Hier hilft die Kombination mit einer Premium-Soundbar wie der HW-Q995GC. Sie bringt neben einem Subwoofer und größeren Treibern auch die Möglichkeit, über die Samsung Smart-Things-App den Atmos-Sound kombiniert über TV-Lautsprecher und Soundbar wiederzugeben.

Fazit: Unser Testurteil für den Samsung 8K-QLED QN900C

Der 8K-Fernseher QN900C von Samsung überflügelt fast alle anderen Fernseher mit seiner großen Helligkeit und überzeugt mit nahezu perfekter Farbwiedergabe im Filmmaker-Modus.  Dank guter Entspiegelung ist er auch besser als mancher andere in einem hellen Raum zu nutzen. Wenn 8K für dich persönlich wichtig ist und du dich für einen großen Fernseher mit maximaler Leistung interessierst, dann kommt ein QN900C ganz klar für dich infrage. In unserem Test überzeugte er neben Bildqualität auch mit gutem Ton und mit seiner Smart-TV-Ausstattung.

Alternativen mit 8K-Auflösung gibt es nur sehr wenige, etwa den Vorgänger QN900B. Oder einen 8K-OLED-TV von LG. Anders sieht es aus, wenn du 4K-Fernseher ins Kalkül einbeziehst: Mit dem QLED QN95C und dem QD-OLED S95C bietet Samsung selber zwei sehr starke Alternativen mit Ultra-HD-Auflösung (4K). Als superflacher Fernseher bestens für die Wand käme dann aber auch ein LG G3 mit ins Rennen.

HIFI.DE Testsiegel-Fernseher-Samsung-GQ75QN900C-9.1

Hier geht’s direkt zum Angebot des Samsung QN900C:

Technische Daten
Panel Typ LCD mit Mini-LED- / Quantum-Dot-Backlight
Display NEO-QLED
Auflösung 8K (7.680 x 4.320)
Verfügbare Größen 65", 75", 85"
Getestete Größe 75"
HDR-Unterstützung HDR10, HDR10+, HLG
Bildfrequenz 100 / 120 Hz
Digitaler Tuner 2 x DVB-T/T2, -C / -S/S2
Video-Eingänge 4 x HDMI 2.1
HDMI-Funktionen 4K@120Hz, 8K@60Hz, eARC, ALLM, VRR, CEC
Sonstige Anschlüsse LAN, opt. Digitalausg., CI+, 3 x USB, USB-C
Sprachsteuerung Bixby, Google Assistant, Alexa
AirPlay 2 Ja
Drahtlos WLAN, Bluetooth
Smart TV Tizen
Maße mit Sockel 1655 x 1017 x 286 mm (75 Zoll)
Maße ohne Sockel 1655 x 946 x 15 mm (75 Zoll)
Gewicht ohne Standfuß / mit Standfuß 31,2 kg / 43 kg (75 Zoll)
Durchschnittliche Leistungsaufnahme (SDR / HDR) 141 W / 410 W (SDR / HDR)
Energieeffizienzklasse G
Preis (UVP/Straßenpreis) 7.799 Euro / um 7.300 Euro (75 Zoll)

Wenn dir doch ein “normaler” 4K-Fernseher genügt, kannst du mit den Topmodellen in unserer Bestenliste viel Geld sparen:

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