Startseite Fernseher OLED Fernseher Vergleich der QD-OLED-Fernseher – das können die TVs von Sony und Samsung

Vergleich der QD-OLED-Fernseher – das können die TVs von Sony und Samsung

QD-OLED-Fernseher spielen bei unseren Tests bei der Bildqualität ganz oben mit. Warum das so ist, welche Optionen du hast und was am besten zu dir passt, klären wir.
Die besten QD-OLED-TVs

OLED-Fernseher sind beliebt. Dank selbstleuchtender Dioden ist der Kontrast hoch und das Schwarz tief. Durch Quantum Dots wird bei den QD-OLED-Fernsehern noch bei den Farben und der Helligkeit nachgeholfen. Aber macht das einen Unterschied? Und welcher QD-OLED-Fernseher ist der beste für dich?

Die aktuellen QD-OLED-Fernseher im Überblick

Damit du einen Überblick über die aktuell relevanten Modelle bekommst, möchten wir dir zunächst unsere Testberichte der wichtigsten Optionen kurz zusammenfassen.

Samsung S95F im Test

Samsung S95F

Brillantes Bild trifft auf mattes Display

Auflösung: 4K (3.840 x 2.160) | Display: Mini-LED | Größen: 55″, 65″, 77″, 83″ | Bildfrequenz: 100 / 120 Hz | HDR-Unterstützung: HDR10, HDR10+, HLG | Modelljahr: 2025

  • Bildqualität der Spitzenklasse
  • Matter Bildschirm mit starker Entspiegelung
  • Sehr umfangreiche Ausstattung
  • Große App-Auswahl
  • Alle HDMI-Eingänge mit HDMI 2.1 für Gaming-Features
  • Kopfhöreranschluss nur drahtlos
  • Bedienung könnte noch einfacher sein

Wenn es um den besten Fernseher für helle Räume geht, dann ist der Samsung S95F wohl die perfekte Wahl. Das liegt an der hohen Spitzenhelligkeit und den lebendigen Farben, die ein neutrales, natürliches Bild zeigen. Und natürlich an der matten Beschichtung des Displays, die Spiegelungen eliminiert. Dadurch ist der Samsung-Fernseher aber nicht nur toll für helle Räume, sondern spielt auch ganz oben bei der Bildqualität im Vergleich mit anderen Geräten mit.

Der Rest des Pakets überzeugt gleichermaßen. Der Klang ist mehr als alltagstauglich, die Bedienung gut, das App-Angebot riesig. Das Design gefällt uns außerdem, denn neben der flachen Bauform ist noch eine One Connect Box dabei. Dadurch musst du nur ein dünnes Kabel zum TV verlegen. Am Ende ergibt das alles zusammengenommen die sehr gute Endnote 9,4 bei uns im Testbericht.

Aktuelle Angebote für den Samsung S95F:

Du benötigst noch mehr Details? Hier geht es zum Test des Samsung S95F.

Sony Bravia 8 II im Test

Sony Bravia 8 II

Der beste Sony-TV

Auflösung: 4K (3.840 x 2.160) | Verfügbare Größen: 55″, 65″ | Bildfrequenz: 100 / 120 Hz | HDR-Unterstützung: HDR10, HLG, Dolby Vision | Modelljahr: 2025

  • Hervorragende Bildqualität
  • Flüssiges Gaming mit allen wichtigen Features
  • Große Auswahl an Apps und Streaming-Diensten
  • TV-Twin-Tuner und USB-Recording
  • Nur in 55 und 65 Zoll erhältlich
  • Kein Kopfhörer-Ausgang
  • Zwischenbildberechnung neigt teilweise zu Artefakten

Den Sony Bravia 8 II solltest du nicht mit dem Sony Bravia 8 verwechseln – der ist nämlich kein QD-OLED. Von der verwirrenden Namensgebung abgesehen, erwartet dich hier Sony bester Fernseher. Warum? Weil der Sony Bravia 8 II eine beeindruckende Bildqualität mitbringt. Das liegt unter anderem am QD-OLED-Display, das die Vorzüge von OLED-Fernsehern und QLED-TVs vereint. Du bekommst tiefstes Schwarz, einen hohen Kontrast, viel Helligkeit und lebensnahe Farben.

Obendrein klingt der Fernseher gut, bietet alle Apps, die man so braucht, und macht Gaming zu einer Wucht. Einziger wirklicher Wermutstropfen: Den Sony Bravia 8 II gibt es nur in 55 und 65 Zoll. Das können wir ihm aber kaum ankreiden und so gibt es abschließend eine sehr gute 9,4 als Endnote von uns.

Aktuelle Angebote für den Sony Bravia 8 II:

In unserem Test des Sony Bravia 8 II erfährst du, was noch im Fernseher steckt.

Samsung S90F im Test

Samsung S90F

 Top QD-OLED zum fairen Preis

Auflösung: 4K (3.840 x 2.160) | Größen: 42″, 48″, 55″, 65″, 77″, 83″ | Bildfrequenz: 100 / 120 Hz | HDR-Unterstützung: HDR10, HDR10+, HLG | Modelljahr: 2025

  • Brillantes Bild mit hoher Helligkeit und tiefem Schwarz
  • Guter Ton
  • 4 HDMI 2.1 für Gaming
  • Gute Bedienung und Sprachsteuerung
  • Kein Kopfhöreranschluss
  • Kein Dolby Vision

Den Samsung S90F zählen wir auch zu den QD-OLEDs. Wichtig nur: In Deutschland besitzt ausschließlich das 65-Zoll-Modell ein QD-OLED-Panel. In der Größe bekommst du dann aber brillante Farben, einen hohen Kontrast und tiefes Schwarz. Beeindruckend ist die Spitzenhelligkeit und die Aufrechterhaltung der Helligkeit – selbst bei langen, dunklen Szenen. Gerade im Vergleich zu anderen OLED-Fernsehern eine richtig gute Leistung, die wir mit einer sehr guten 9,5 als Bildnote belohnen.

Hinzu kommt ein guter Klang und vor allem viele Gaming-Features, die insbesondere beim PC-Gaming aufgrund vieler Optionen überzeugen dürften. Ein allgemeiner Nachteil von Samsung-Fernsehern: hier gibt’s kein Dolby Vision. Wenn das kein Problem für dich darstellt, ist der S90F aber eine hervorragende Wahl – und eine sehr viel günstigere noch dazu, zumindest im Vergleich zu der Spitze. In unserem Testbericht erhält er daher die sehr gute Endnote 9,3.

Aktuelle Angebote für den Samsung S90F:

Du möchtest mehr erfahren? Dann schau doch in unseren Testbericht des Samsung S90F.

 

Ist QD-OLED besser als klassisches OLED?

Wir wollen gar nicht zu ausführlich auf die Unterschiede zwischen klassischen OLED-Fernsehern und QD-OLEDs eingehen – denn dazu haben wir einen eigenen Beitrag geschrieben:

So viel sei aber gesagt: Die Kombination aus den Stärken der OLED-Technik und den Vorteilen von Quantum Dots lässt vorwiegend Farben deutlich heller strahlen, die selbst bei hoher Helligkeit kaum ausbleichen. Das ist natürlich in allen Filmen und Serien von Vorteil, insbesondere Animationsfilme können so aber richtig glänzen.

Sony A95L beste QD-OLEDs
Sony wirbt mit unübertroffenem Kontrast – auch dank QD-OLED. | Bild: Sony

Bei HDR-Inhalten fällt die TV-Helligkeit ebenfalls deutlich heller aus, Werte weit über 1000 Nits sind möglich. Herkömmliche OLEDs erreichen solche Werte nur selten – im Grunde schaffen das nur die Spitzenmodelle wie ein LG OLED G5 oder ein Panasonic Z95B mit Primary-RGB-Tandem-OLED-Panel.

Außerdem bieten QD-OLEDs noch breitere Betrachtungswinkel, als es herkömmliche OLED-TVs eh schon tun. Kleiner Nachteil sind mögliche Farbsäume, die auf die veränderte Pixelanordnung zurückzuführen sind – bei normalen Abständen ist das aber nicht sichtbar.

Die Technik gibt es bislang aber nur in 55, 65, 77 und 83 Zoll Bildschirmdiagonale, was dich bei der Wahl der Größe etwas einschränkt.

Wie steht’s um Burn-In?

Ein ständiges Begleitthema bei OLED-Fernsehern – nicht nur QD-OLEDs – ist das Thema Einbrennen oder Burn-In. Und natürlich haben wir hier ebenfalls schon ausführlich zu berichtet:

Auch bei QD-OLEDs halten wir das Risiko – bei normalem Gebrauch – für minimal. Ein Langzeittest bei den Kolleg:innen von rtings.com hingegen besorgte viele, denn hier stellte sich heraus, dass insbesondere QD-OLEDs schneller von Burn-In betroffen seien. Wir möchten dabei aber betonen, dass es sich bei dem Test teils um Extremsituationen und keineswegs um Alltagssituationen handelt.

Wenn du wirklich auf Nummer Sicher gehen möchtest, solltest du aber mindestens zu den QD-OLEDs der zweiten Generation greifen. Laut Aussage von Samsung Display, die die QD-OLED-Panels herstellen, ist die zweite Generation nämlich deutlich weniger anfällig für Nach- oder Einbrenn-Effekte. Da ohnehin aber die noch erhältlichen Modelle eh schon teils noch neuere Panel-Generationen verbaut haben, musst du dir beim Kauf aber keine großen Gedanken machen.

Wie teuer darf der beste QD-OLED sein? Und welche Größe soll es sein?

QD-OLED ist bei Samsung und Sony – den einzigen Herstellern, die auf QD-OLED setzen – das Maß aller Dinge. Mit allzu niedrigen Preise solltest du also nicht rechnen. Allerdings gibt es auch klare Ausnahmen.

Samsung S95C beste QD-OLED
Preislich liegen die QD-OLEDs – zumindest die Spitzenmodelle – noch etwas über den herkömmlichen OLEDs. | Bild: Samsung

Weil Samsung etwa drei OLED-Reihen anbietet, ist schon der Samsung S90F in 65 Zoll oft in sehr guten Angeboten vorhanden. Und auch der Samsung S85F, der in 55 Zoll ein QD-OLED-Panel besitzt, kann für unter 1000 Euro zu haben sein. Teurer als ein vergleichbarer LG-OLED ist ein QD-OLED also nicht unbedingt.

Welche Features sind dir wichtig?

Wie gehabt hast du bei den QD-OLED-Fernsehern nur beschränkte Wahlmöglichkeiten: entweder Sony-TVs oder Samsung-Fernseher. Dennoch lohnt es sich, dir vorab die wichtigen Features und Funktionen zu notieren, damit du die bestmögliche Wahl treffen kannst.

Ist dir etwa Streaming wichtig, hast du bei beiden Herstellern, ob nun mit Tizen oder Google TV, zwei tolle Betriebssysteme mit vielen Apps dabei. Bei den Video-Streaming-Diensten hat Sony dank Google-Unterstützung vielleicht einen Hauch die Nase vorn. Zumal du beim Sony Bravia 8 II noch Sony Pictures Core erhältst, das bestmögliches Streaming verspricht.

Steht Gaming bei dir voll im Kurs, machst du mit beiden Optionen nichts falsch. Samsung hat in puncto Gaming-Fernseher dank vier vollwertiger HDMI-Anschlüsse, einem umfangreichen Gaming-Overlay, dem Gaming Hub und Support für Cloud-Gaming-Dienste wie Xbox Cloud Gaming oder Nvidia GeForce Now aber etwas mehr zu bieten. Neutral ist das Bild bei beiden, einzig Dolby Vision fehlt bei Samsung – was Gamer:innen auf der Xbox Series X vielleicht fehlen könnte.

Der Rest ist wie so oft Geschmack – gerade was Bedienung und das Smart-TV-System betrifft. Bei Sony bekommst du gleich zwei Fernbedienungen mitgeliefert, wodurch du gerade beim linearen Fernsehen Vorteile haben könntest. Die Fernbedienung von Samsung hingegen, die One Remote, kommt reduziert daher und bietet einen Akku, der per Solarpanel sogar ohne Kabel aufgeladen werden kann.

Ist dir Klang wichtig?

Natürlich hängt Klang nicht mit der QD-OLED-Technik zusammen. Aber es könnte trotzdem ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung für den besten, zu dir passenden QD-OLED-Fernseher sein.

Gehst du vom reinen Klang der hier vorgestellten Modelle aus, dann hat Sony mit seiner „Acoustic Surface Audio+“-Technik die Nase vorn. Dabei bringen spezielle Akustiktreiber das Panel zum Schwingen, um einen breiten Klang zu erzeugen. Das Ergebnis beeindruckt mehr als bei den Samsung-TVs, die im Vergleich etwas weniger voluminös klingen.

Soundbar-Tester Thorben im Hörtest
Das Zusammenspiel aus Soundbar und TV nennt Samsung Q-Symphony.

Spannend ist aber, dass beide Vorkehrungen getroffen haben, um in Verbindung mit einer Soundbar noch besser zu klingen. Bei Samsung heißt das Feature Q-Symphony. Eine Samsung HW-Q995GF kann darüber im Einklang mit dem Fernseher spielen, wodurch Stimmen verstärkt aus dem Fernseher und nicht aus der Höhe der Soundbar kommen sollen.

Gerade bei Sonys eher experimentellen Soundbars kann das S-Center-Feature einen Unterschied machen.

Sony bietet ein vergleichbares Feature an, die S-Center-Funktion. Per Kabel kannst du etwa eine Sony Bravia Theatre Quad anschließen und so den Fernseher als Center-Speaker nutzen.

Fazit: So findest du den besten QD-OLED für dich

Bei der Wahl des besten QD-OLED gibt es also ein paar Dinge zu beachten. Viele davon gelten so natürlich auch für andere Fernseher. Zumal es bei den QD-OLEDs immer noch nur wenig Auswahl gibt. Im Detail unterscheiden sich die Modelle von Sony und Samsung aber genügend, um auch hier Unterschiede erkennen zu lassen.

Die Bildqualität spielt bei QD-OLEDs aber auf jeden Fall ganz oben mit. Du erhältst hohe Spitzenhelligkeiten sowie lebendige Farben. Ein Blick in unsere Bestenliste der OLED-Fernseher zeigt, wie gut sie im Vergleich abschneiden:

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