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Sonos One im Test: Smart Speaker mit gutem Klang

Der Sonos One kommt als Nachfolger im gleichen Look wie der Play:1 daher - doch jetzt auch mit Unterstützung für Sprachassistenten. Wir haben den Sonos One getestet und zeigen dir, was in ihm steckt!
Sonos One Schrägansicht
Abmessungen (BxHxT)
161 x 119 x 119 mm
WLAN-Verbindung
802.11 b/g 2,4 GHz
Schnittstellen
Ethernet-Port, AirPlay 2
Sprachassistenten
Amazon Alexa, Google Assistant
Preis
229 Euro
In Kürze
Der Sonos One ist ein kompakter Smart Speaker mit hervorragendem Klang für seine Größe. Dank Unterstützung sowohl für Alexa als auch Google Assistant sowie der Einsatzmöglichkeit als Stereo-Paar oder Rear-Speaker in einem Sonos Heimkino-System ist er einer der flexibelsten Smart Speaker auf dem Markt.
Vorteile
  • Hervorragender Klang
  • Sowohl Amazon Alexa als auch Google Assistant stehen zur Wahl
  • Hochwertige Verarbeitung
Nachteile
  • Die Spracherkennung könnte noch etwas besser funktionieren

Mit dem Sonos One bringt die amerikanischen Klangschmiede Sonos den offiziellen Nachfolger des Play:1. Die Größte Neuerung ist die Sprachsteuerung. Der Sonos One ist mit sechs Mikrofonen ausgestattet und unterstützt Sprachsteuerung sowohl via Alexa als auch Google Assistant. Apple-Fans dürfen sich über die Integration von AirPlay 2 freuen, Chromecast hingegen ist leider nicht an Bord. Das Design passte Sonos ganz subtil an moderne Maßstäbe an, ohne den Look des Vorgängers radikal zu ändern.

Welchen Eindruck macht der Nachfolger des beliebten Sonos Play:1? Lohnt sich ein Upgrade? Ist der Sonos One ein geeigneter Einstieg in die Welt von Sonos? Dies und vieles mehr erfährst du in unserem Sonos One Test!

Sonos One im Klang-Test

Schon mit dem Play:1 brachte Sonos einen hervorragenden Klang auf die Bühne. Der Sonos One hat die gleichen äußeren Dimensionen, auch unter der Haube werden Mittel- und Hochtöner in derselben Größe verbaut wie beim Vorgänger.

Lautsprechergitter Detail
Die beiden Treiber sitzen hinter einem stabilen Metallgitter, das den Sonos One umzieht.

Ausgestattet mit zwei Class-D Verstärkern für einen Hoch- sowie Mitteltöner bezwingt der Sonos One jede klangliche Hürde, die man ihm hinwirft. Ob sehr feine und detaillierte orchestrale Klänge, feines Piano Spiel, Pop oder bassintensive, elektronische Musik – der Sonos One steht bei keiner Musik schlecht da.

Für eine Anpassung an die Raumakustik sorgt Sonos mit seinem Trueplay. Mithilfe der Sonos-App und einem (Apple-)Smartphone misst du den Speaker für die Akustik des Raums ein. Der Sonos Speaker passt hiermit seinen Klang an um die akustischen Besonderheiten des Raums wie Größe, reflektierende Flächen und Objekte im Raum zu berücksichtigen.

Sonos Equalizer
Noch nicht zufrieden mit dem Sound? Sonos bietet dir in der App einen Equalizer. | Quelle: Sonos App

Um dem Sound deiner Sonos Speaker deine persönliche Note zu verpassen, bietet die Sonos-App dir einen Zweiband-Equalizer. Etwas feine Einstellungsmöglichkeiten wären hier zwar schön, aber besser als gar keine Einstellmöglichkeiten.

Der Sonos One im detaillierten Klangtest

Wir haben für den Sonos One einen stabilen Untergrund gewählt und mit Trueplay den Raumklang eingemessen. Anschließend lauschen wir verschiedenen Musikgenres und machen uns einen detaillierten Eindruck der Soundperformance.

Feines Gitarrenspiel und Gesang im Vordergrund: Um uns einen Eindruck davon zu machen, wie der Sonos One die feineren Nuancen einer Gitarre und eine Stimme in klassischer Singer-Songwriter Konstellation darstellt.

Als der legendäre Neil Young mit seinem Song Powderfinger aus dem Sonos One schallt, sind wir im Test sehr angetan. Sowohl die Stimme des Singer-Songwriters als auch die akustische Gitarre klingen sauber und deutlich aus dem One.

Auch dichter instrumentalisierte, akustische Stücke wie Devils Respite von Menahan Street Band kommen detailliert aus dem schwarzen Lautsprechergitter des One. Hier ist der Anteil der Tiefen deutlich höher als noch beim ruhigen Stücks Neil Youngs.

Und der Sonos One meistert auch diese tieferen Frequenzen. Bassline und Kickdrum legen sich wie ein dicker Teppich unter den kraftvollen Klang von Saxophon und Posaune. Dazu gesellt sich auch noch eine verhältnismäßig zaghafte Gitarre, der der Sonos One aber klanglich genug Raum einräumt.

Um der One ihre Power im unteren Frequenzbereich zu entlocken, hören wir uns den elektronischen Song Lost in Yesterday von Tame Impala an. Die knackige Kickdrum kommt gemeinsam mit der prägnanten Bassline harmonisch zur Geltung. Die darüber liegenden Synthesizer und der Gesang passen sich gut ins Klangbild ein und kommen trotz der präsenten Tiefen nicht zu kurz.

Doch nicht nur Musik, sondern auch gesprochene Inhalte klingen großartig auf dem Sonos One. Ob Radio, Podcasts, Hörbücher oder im Heimkino – der One liefert eine klare und gut verständliche Stimmwiedergabe. Dabei können es ebenso leise Szenen in Filmen oder Hörspielen als auch laute und scharfe Stimmen sein. Der Sonos Speaker liefert stets eine kristallklaren und sehr gut verständlichen Sound.

Stereo-Modus und Multiroom

Sonos wäre nicht Sonos, wenn du auf Funktionen wie Stereo-Kopplung und Multiroom-Integration verzichten müsstest. Wie üblich hast du mit dem Sonos One die Möglichkeit mit einem weiteren Sonos One oder Sonos One SL ein Stereopaar zu bilden.

Beim Thema Multiroom hast du alle Freiheiten. Jedes Sonos-Produkt lässt sich im Heimnetzwerk in Räumen gruppieren und sowohl gemeinsam als auch getrennt voneinander steuern. So kannst du bis zu 32 Sonos Speaker in ein Sonos Multiroom System einbinden. Mit seiner Sprachsteuerung kann der Sonos One die zentrale Einheit bilden und deine gesamte Sonos-Welt steuern.

Smartfeatures und Sprachassistent: Mit Sonos hast du die Wahl

Ein Smart Speaker kann noch so gut klingen, ohne Sprachassistenten und zusätzliche Features hat er das „Smart“ in seinem Namen nicht verdient. Hier weiß Sonos wieder zu strahlen. Im rechteckigen Gehäuse hat Sonos dem One nämlich ganze sechs Mikrofone untergebracht, wodurch der Speaker jeden Befehl versteht. Das funktioniert durchaus gut, reagiert aber nicht ganz so sensibel auf Sprachbefehle wie z.B. die neuste Amazon Echo Generation.

Sonos App Sprachassistenten
Bei Sonos kannst du wählen, ob du Alexa oder den Google Assistant nutzen möchtest. | Quelle: Sonos App

Bei der Spachsteuerung hast du die Wahl zwischen Amazons Alexa und dem Google Assistant. Dabei kannst du den Sonos One ganz einfach in ein bestehendes Netzwerk von Google Assistant Geräten wie dem Google Nest Audio oder Amazon Geräten wie dem Amazon Echo einbinden.

Eine Einschränkung gibt es allerdings dabei: Während die nativen Smart Speaker von Amazon und Google unter ihren Artgenossen uneingeschränkte Multiroom-Features unterstützen, dürfen Sonos Speaker anderer Hersteller, wie eben Sonos, leider nicht mitspielen. Baust du hingegen ein Netzwerk ausschließlich aus Sonos Speakern auf, gibt es bei der Nutzung keine Einschränkungen.

Sonos One: Schnell aber nicht so schnell wie ein Amazon Echo

Der Sonos One ist mit insgesamt sechs Mikrofonen ausgerüstet. Damit versteht der schwarze Sonos Speaker jeden Befehl. Auch leisere oder weiter entfernte Befehle nehmen die Fernfeld-Mikrofone ohne Probleme auf. Selten passierte es im Test, dass der One nicht auf unseren Befehl reagieren wollte.

Oberseite
Der Sonos One versteckt in seinem Inneren 6 sensible Mikrofone, die jedem deiner Befehle an Alexa oder Google Assistant lauscht.

Zugegeben dauert die Reaktion auf unseren Sprachbefehl ein wenig länger als es bei einem nativen System mit Alexa und einem Echo oder dem Google Assistant und einem Google Nest Audio. Diese minimal längere Reaktionszeit ist zwar spürbar, in der Praxis aber nicht unbedingt störend.

Sonos App Mein Sonos-Seite und Durchsuchen
Auf der Seite Mein Sonos zeigt dir die App deine zuletzt und häufig gespielten Inhalte. Unabhängig davon auf welcher Streaming-Plattform sie zu finden sind. | Screenshots: Sonos App

Auch Streamingdienste kannst du natürlich mit dem Sonos One und dem gewählten Sprachassistenten verknüpfen. Mit dabei sind die wichtigsten Anbieter wie Apple Music, Spotify, Tidal, Deezer und noch viele mehr. Du hast sogar die Möglichkeit innerhalb der Sonos-App die riesigen Mediatheken der verschiedenen Anbieter durchstöbern.

Sonos One SL: Wo ist der Unterschied?

Wer sich schon mal nach dem Sonos One erkundigt hat, stößt auch auf den Sonos One SL. Schnell herrscht hier Verwirrung, denn optisch sind die beiden Lautsprecher kaum zu unterscheiden.

Der Unterschied: Während der Sonos One als Smart Speaker mit integriertem Mikrofonen für den Sprachassistenten daherkommt, fällt dieses Feature beim One SL komplett weg. Er eignet sich also perfekt als Ergänzung in einem Multiroom– oder Heimkino-System oder als zweiter Lautsprecher zusätzlich zum One, um die beiden im Stereo-Modus miteinander zu koppeln.

Sonos One Design: Gelungener, subtiler Facelift

Auf den ersten Blick unterschiedet sich der Sonos One kaum vom Vorgänger Play:1. Bei genauerem Hinsehen fallen aber einige Details auf, die jetzt deutlich moderner und passender aussehen.

Touchbedienung
Die Bedienung geschieht beim Sonos One über die sehr gut funktionierende Touchfläche auf der Oberseite des Lautsprechers.

Eine große Neuerung gibt es bei den Bedienelementen auf der Oberseite. Sonos verzichtet beim One auf physische Knöpfe wie sie noch auf dem Play:1 zu finden waren. Stattdessen werden die minimalistischen Eingabefelder für Play/Pause, die Lautstärke und das (De)aktivieren des Mikrofons auf hervorragend funktionierende Touchflächen reduziert.

Detail Front
Der Sonos One ist mit seinem elegant schlichten in jeder Umgebung ein echter Hingucker.

Das Lautsprechergitter, in das der One gehüllt ist, ist nicht länger silber oder grau, sondern entspricht auch der sonstigen Farbe des Lautsprechers (in diesem Fall schwarz), was einen sauberen, einheitlichen Look mit sich bringt.

Rückseite und Anschlüsse
Sonos versteckt den Ethernet-Anschluss und die Verbindungstaste unauffällig auf der Rückseite des Sonos One.

Auf der Rückseite versteckt sich mit der Verbindungstaste der einzige physische Knopf am Sonos One. Darunter sitzt ein Ethernet-Anschluss, um den Speaker direkt mit deinem Router zu verbinden. Unter dem Sonos One versteckt sich der Anschluss für das Stromkabel, das sich unauffällig aus der Öffnung auf der Rückseite windet.

Sonos One Test: Unser Testfazit

Sonos hat mit dem Sonos One das Basisgerät für sein Lautsprecher Universum erfolgreich erneuert. Der Smart Speaker überzeugen gerade im Vergleich zur Konkurrenz von Google und Amazon mit grandiosem Klang, der einen überraschend tiefen und sauberen Bass mitbringt. Dazu kommen kräftige Mitten, die besonders bei Sprachwiedergabe sauber klingen und auch feinen Nuancen im oberen Frequenzbereich genügend Platz einräumen.

Das sehr subtile aber gelungene Design-Update im Vergleich zum Vorgänger Sonos Play:1 macht den Sonos One nicht nur zu einem Genuss für die Ohren, sondern auch für die Augen. Die dezent mit einer Touchoberfläche auf der Oberseite platzierten Bedienelemente funktionieren hervorragend und runden das saubere Gesamtbild ab.

Zu guter Letzt laufen auch die Smartfeatures Sonos-typisch problemlos. Besonders die Möglichkeit zwischen Google Assistant und Alexa zu wählen halten viele Smart Home Optionen offen. Die Spracherkennung funktioniert nicht ganz so gut wie die der neusten Amazon Echo Generation, aber in Summe handelt es sich beim Sonos One um einen der besten Smart Speaker auf dem Markt.

 

Sonos One Testsiegel 8,8 Sehr gut

Aktuelle Angebote

Technische Daten
Abmessungen (BxHxT) 161 x 119 x 119 mm
Gewicht 1,85 kg
WLAN-Verbindung 802.11 b/g 2,4 GHz
Schnittstellen Ethernet-Port, AirPlay 2
Sprachassistenten Amazon Alexa, Google Assistant
Stereo-Modus verfügbar (Mit weiteren Speakern) Ja
Steuerungs-App Ja
Treiber Hochtöner, Tief/Mitteltöner
AUX-Eingang/Ausgang Nein
Verfügbare Farben Schwarz, Weiß
Preis 229 Euro

Hast du Interesse an dem Sonos One? Besitzt du bereits einen Sonos One? Teile deine Meinung und Erfahrungen in den Kommentaren mit der Community!

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