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Sonos Sub Mini im Test: Kompakt-Subwoofer für kleine Räume

Der Sonos Sub Mini erweitert Multiroom-Welt von Sonos um eine kleinere Alternative zum großen Sonos Sub. Wie sich die kleine Bassbox in unserem Hörtest schlägt, liest du hier.
HIFI.DE Test | Sonos Sub Mini
Leistung
Eingänge
LAN
Abmessungen (HxØ)
305 x 230 mm
Verfügbare Farben
Schwarz, Weiß
Preis
499 Euro
In Kürze
Innerhalb des Sonos-Kosmos ist der Sonos Sub Mini ein praktischer Begleiter für kleine und mittlere Räume. Dank seines diskreten Aufbaus und der Einmessung mit TruePlay fügt er sich gut in deine Sonos-Anlage und dein Zuhause ein. Der Preis ist jedoch recht hoch.
Vorteile
  • Toller Klang in kleinen bis mittleren Räumen
  • Einfache Bedienung via Sonos App
  • Raumeinmessung TruePlay
Nachteile
  • Bass könnte etwas mehr Kontrolle bei Musik vertragen
  • Hoher Preis

Erst gab es Vermutungen, dann geleakte Fotos und schließlich Patentschriften. Dass Sonos einen kleineren Subwoofer, passenden zu den beiden Soundbars Ray und Beam entwickelt, war schon lange bekannt. Jetzt endlich steht der Sonos Sub Mini zum Test in unserem Hörstudio und kann sich in Kombination mit verschiedenen Sonos-Lautsprechern beweisen. Wie sich der Kleine dabei schlägt und was du sonst noch über ihn wissen musst, liest du hier.

Sonos Sub Mini mit Sonos Beam und Sonos One
Der Sonos Sub Mini bildet die ideale Ergänzung der Soundbar Sonos Beam. So kann zusammen mit zwei Sonos One ein vollwertiges Surround-Set entstehen.

Hier geht’s direkt zum Angebot des Sonos Sub Mini:

Der Sonos Sub Mini in Kürze

Trotz seines geringen Volumens kann der Sonos Sub Mini ordentlich aufdrehen. In seinem gerade einmal 30 Zentimeter hohem und 23 Zentimeter breitem Gehäuse verstecken sich zwei Basstreiber in Sonos‘ Version einer Force-Cancelling-Konstruktion. Die beiden Treiber liegen sich dabei gegenüber und bewegen sich gleichzeitig aufeinander zu, bzw. voneinander weg. Durch diesen Aufbau soll der Sub Mini besonders vibrationsarm spielen und möglichst viel Energie in die Schallerzeugung stecken können. Genau andersherum kennen wir das etwa vom Subwoofer KEF KC62 oder der Devialet Phantom I 103 dB – hier sind die Treiber Rücken montiert und zeigen nach außen.

Sonos Sub Mini Öffnung Treiber
Die beiden Treiber des Sonos Sub Mini liegen sich im Inneren gegenüber.

Als echter Sonos-Lautsprecher lässt sich der Sonos Sub Mini natürlich in dein Sonos-Universum einbinden und auf diese Weise fast jeden Sonos-Speaker im Bassbereich unterstützen. Durch die Sonos App ist die Bedienung spielend leicht und via Trueplay passt er sich klanglich an deinen Raum an. Im Vergleich zu anderen Subwoofern hat er jedoch den Nachteil, dass du auf weitere Sonos-Lautsprecher angewiesen bist. Eingänge für Fernseher oder Verstärker suchst du an ihm vergeblich.

Nicht das richtige für dich? In unserer Bestenliste findest du alle von uns getesteten Subwoofer:

Anschlüsse und Einstellungen

Den Sonos Sub Mini mit anderen Subwoofern zu vergleichen, kann schnell unfaire Züge annehmen. Schließlich ist er Teil der Sonos-Welt und auf den entsprechenden kabellosen Betrieb abgestimmt. Um mit dem Sonos Sub Mini also etwas anfangen zu können, brauchst du mindestens einen weiteren Lautsprecher von Sonos. Dementsprechend sind die einzigen Anschlüsse, die du am Subwoofer findest, der für das Strom- und LAN-Kabel. Aus demselben Grund findest du auch keine Einstellmöglichkeiten am Subwoofer selbst. All das befindet sich schön aufgeräumt in der Sonos App.

Sonos Sub Mini Anschlüsse Boden
Spartanische Anschlussmöglichkeiten. Nur Strom- und LAN-Kabel finden ihren Platz am Sonos Sub Mini. Und selbst letzteres ist für den Betrieb nicht notwendig.

Setup und Bedienung des Sonos Sub Mini

Wie es sich für Sonos gehört, könnte das Setup kaum einfacher sein. Einmal an seinem Platz aufgestellt und mit Strom versorgt, ploppt auch schon ein Fenster in der Sonos App auf, die dich über ein neues Gerät in Reichweite informiert. Alternativ verstehen sich der Sub Mini und neue Smartphones auch via NFC. Um zu bestätigen, dass der Sub wirklich in deinem Besitz ist, drückst du einmal auf die große Taste auf der Front und schon kann’s losgehen.

Sonos Sub Mini Sonos App Setup
Das Setup des Sonos Sub Mini ist – wie von Sonos gewohnt – einfach. | Screenshot: Sonos

Per App kannst du den Sonos Sub Mini nun einem Raum hinzufügen. Wie bei einer HiFi-Anlage oder einem Heimkino-System ergibt ein Subwoofer nur dann Sinn, wenn du weitere Lautsprecher hast, die die anderen Frequenzbereiche abdecken. In unserem Test haben wir den Sub Mini unter anderem mit der Sonos Beam Gen. 2 verbunden. Aber auch als Verstärkung deines Stereopaares Sonos One kommt er zum Beispiel infrage.

Trueplay sorgt für den perfekten Sound

Statt auf eine Reihe von Reglern für Phasenkorrektur, Übergangsfrequenzen und Lautstärke, setzt Sonos auf ein Einmessprogramm. Trueplay ist als Teil der Sonos App über iOS-Geräte nutzbar. Einmal gestartet, stößt dein Sonos-Set Töne aus, die von Wänden und Möbeln reflektiert und vom Mikrofon deines iPhones oder iPads aufgenommen werden. Daraus errechnet Trueplay dann den bestmöglichen Sound. Damit der Klang nicht nur im Sweetspot vor deinen Lautsprechern gut klingt, fordert dich Trueplay auch dazu auf, im Raum umherzugehen und dein iPad auf und ab zu bewegen. So soll der ganze Raum erfasst werden.

Sonos Sub Mini Sonos App Trueplay
Auch Trueplay ist an Bord, sofern du denn Apple-Nutzer*in bist. | Bild: Sonos

Trueplay funktioniert allerdings nur mit ausgewählten Apple-Produkten, da nur über diese genügend verlässliche Mikrofondaten vorliegen. Android-Geräte kommen von verschiedensten Herstellern, mit hunderten Mikrofonen. So könnten keine verlässlichen Daten gewonnen werden. In unserem Test des Sonos Sub Mini ist die Wirkung deutlich zu hören. Der Bass schaukelt sich nicht mehr hoch, klinkt knackig und kräftig, ohne die anderen Teile der Musik zu übertönen. Du solltest dir also überlegen, ob du dir fürs Einmessen nicht kurz ein iPhone bei einem Freund leihst.

Sonos Sub Mini mit Sonos Beam
Die Soundbar Sonos Beam bildet mit dem Sonos Sub Mini ein hervorragendes Team.

Der Sonos Sub Mini im Klang-Test

Von der ersten Filmszene an ist klar, dass Sonos hier alles aus dem geringen Volumen geholt hat. Explosionen scheinen deine Beine hinauf zu wandern, während die Sonos Beam Stimmen und helle Töne gut im Raum verteilt. Doctor Strange in the Universe of Madness mit seinen großen Trommeln und lauten Actionszenen ist der perfekte Testfilm. Hier zeigt der kleine Sub, was in ihm steckt und versieht jede Szene mit dem nötigen Fundament.

Sonos Sub Mini seitlich
Trotz seiner geringen Größe kann der Sub Mini einiges an Luft bewegen.

In Verbindung mit der Sonos Beam entstand so ein sehr runder und harmonischer Klang, aus dem du den Übergang zwischen Sub und Soundbar nicht ohne Weiteres heraushören konntest. Immer mit dabei: eine gehörige Portion Tiefgang. Der hilft nicht nur bei Filmen, sondern zum Beispiel auch bei North von Prince.

Für große HiFi-Tugenden fehlte dem kleinen das letzte Bisschen Kontrolle, wie sich bei Deeply Disturbed von Infected Mushroom zeigt. Für gute Stimmung auf Partys kann der Sub jedoch allemal sorgen.

Sonos Sub Mini vs. Sonos Sub: Welcher Sub für deinen Raum?

Im Vergleich zu seinem großen – und deutlich schwereren – Bruder Sonos Sub, wirkt der Sub Mini fast schon mickrig. Und auch klanglich kann der Sonos Sub mit mehr Durchschlagskraft und Präzision aufwarten. Auch kommt er erst bei höheren Pegeln an seine Grenzen. In vielen Räumen ist er aber einfach zu groß und kann dadurch sein volles Potenzial nicht ausschöpfen. Ähnlich wie bei der Suche nach dem richtigen Lautsprecher ist also auch hier oftmals „mehr“ nicht gleich „besser“. Ein kompakter Regallautsprecher klingt in kleinen Räumen oft besser, als eine große Standbox und der Sonos Sub Mini hat uns mit seiner Leistung auch in unserem recht großen Hörraum nicht enttäuscht.

Sonos Sub Mini vs. Sonos Sub
Auch wenn der große Bruder Sonos Sub nochmal mehr Bassgewalt besitzt, kann auch der kleine Sub Mini überzeugen.

Zudem kostet der Sonos Sub Mini 350 Euro weniger als sein großer Bruder. Für große Räume und den ultimativen Filmsound solltest du eher zum Sonos Sub greifen. Zumal er perfekt zur Sonos Arc passt. Für mittlere bis kleine Räume, oder Einzimmerwohnungen ist der Sonos Sub Mini die sicherlich bessere Alternative. Hier paart er sich perfekt mit den beiden kleineren Soundbars von Sonos: der Sonos Beam oder der Sonos Ray.

Test-Fazit Sonos Mini Sub: Toller Sub mit happigem Preis

Wenn du bereits Sonos-Lautsprecher dein Eigen nennst, denen du im Bass mehr Kontur verleihen willst, ist der Sonos Sub Mini definitiv eine Empfehlung von uns. Um einiges kleiner als sein großer Bruder, der Sonos Sub, klingt er auch gerade in kleinen Räumen voll, ohne es zu übertreiben. Das Einmess-System Trueplay holt das letzte Bisschen Ton aus deinem Sonos-System heraus und per App ist der kleine sehr einfach zu bedienen. Der einzige Wermutstropfen ist jedoch der Preis. An ihm lässt sich leider nichts machen: 500 Euro verlangt Sonos für den Sonos Sub Mini. Genau so viel also, wie für die designierte Partnerin Sonos Beam.

Ob dir das Mehr an Klang diese Summe wert ist, musst du selbst entscheiden. Immerhin gilt, was für alle Sonos-Produkte gilt: Du kannst sie jederzeit erweitern und musst nichts zusammen kaufen. Dadurch kannst du dich erst davon überzeugen, ob die wirklich einen Subwoofer brauchst, bevor du in den Sub Mini investierst. Bereuen wirst du es aber vermutlich nicht.

HIFI.DE Testsiegel Subwoofer Sonos Sub Mini 8.1

Hier geht’s direkt zum Angebot des Sonos Sub Mini:

Technische Daten
Treiber 2 (Force-Cancelling-Aufbau)
Frequenzbereich Bis 25 Hz
Leistung
Eingänge LAN
Ausgänge
Abmessungen (HxØ) 305 x 230 mm
Gewicht 6,35 kg
Verfügbare Farben Schwarz, Weiß
Mitgeliefertes Zubehör Stromkabel, Kurzanleitung
Preis 499 Euro

Alternativen zum Sonos Sub Mini findest du in unserer Bestenliste:

Was hältst du vom kleinen Sonos-Subwoofer? Problemlöser für kleine Räume oder ist er dir doch zu teuer im Vergleich zu anderen Sonos-Produkten? Schreib es uns in die Kommentare!

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