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Sonos Ray im Test: Was kann die kleinste Sonos-Soundbar?

Die Sonos Ray ist die günstigste Soundbar von Sonos. Sie klingt gut, ist aber keine uneingeschränkte Empfehlung für alle. Finde hier heraus, ob die Ray die richtige Soundbar für dich ist.
Sonos Ray | HIFI.DE Test
Anzahl Kanäle
2
Anschlüsse / Schnittstellen
Optisch, Ethernet
Sprachsteuerung
Farbvarianten
Matt Schwarz, Matt Weiß
Abmessungen (BxHxT)
559 x 71 x 95 mm
Preis
299 Euro
In Kürze
Wenn du schon andere Sonos-Lautsprecher besitzt, ist die kompakte Sonos Ray ist eine tolle Lösung, um deinen TV-Sound einfach und platzsparend zu verbessern. Als Standalone-Soundbar oder zum Gaming bietet sie jedoch zu wenig Anschlussmöglichkeiten und ist zu unflexibel.
Vorteile
  • Sehr gute Sprachverständlichkeit
  • Einfache Einrichtung via App
  • Sehr kompakt
Nachteile
  • Kein HDMI, kein Bluetooth
  • Nicht mit allen TV-Fernbedienungen kompatibel
  • lediglich ein optischer Eingang

Schon lange vermutet, vor kurzem angekündigt und endlich auf unserem Schreibtisch. Die Sonos Ray wurde bereits gespannt erwartet. Die kleine Schwester von Sonos Beam und Sonos Arc soll es dir erlauben, deinen TV-Sound günstig, einfach und platzsparend zu verbessern. Dabei verzichtet die Sonos Ray auf Atmos oder andere 3D-Spielereien, sondern konzentriert sich auf die Stereo-Wiedergabe der gängigen Tonformate PCM, Dolby Digital und DTS. Die klangliche Abstimmung zielt dabei unter anderem auf eine gute Verständlichkeit von Dialogen und Sprache.

Ebenfalls verzichtet hat man auf einen HDMI-Eingang, lediglich ein optischer Eingang steht dir zum Anschluss deines Fernsehers zur Verfügung. Von diesem simplen Aufbau profitiert auf jeden Fall der Preis, doch das Ganze hat auch handfeste Nachteile, auf die wir noch zu sprechen kommen. Ob die Sonos Ray als Soundbar bis 300 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, hängt nämlich ganz davon ab, wie du die Soundbar nutzen möchtest.

Die Sonos Ray kannst du bereits in Schwarz und Weiß vorbestellen:

Sonos Ray schwarz Regalfach
Die Sonos Ray wurde so gebaut, dass sie auch im engsten Regalfach toll klingen soll. | Bild: Sonos

Sonos Ray: Eine Einordnung

Wir haben bereits die Sonos Arc, sowie beide Generationen der Sonos Beam getestet. Alle drei aktuellen Soundbars sind für bestimmte Anwendungsfälle konzipiert und richten sich dementsprechend an eine jeweils andere Zielgruppe. Die Sonos Arc ist als größte Soundbar von Sonos besonders gut für dein Heimkino-Erlebnis geeignet. Mit ihren Upfiring-Treibern kann sie Dolby-Atmos-Inhalte realistisch abbilden und klingt zudem auch noch hervorragend. Die Sonos Beam ist hingegen als Allround-Soundbar gedacht, die sowohl bei Filmen als auch bei Musik volle Leistung bringen kann. Durch ihre kleineren Maße passt sie zudem auch in kleinere Räume, kann aber dennoch virtuelles Dolby Atmos wiedergeben.

Die Sonos Ray hingegen ist noch kleiner, braucht noch weniger Platz und konzentriert sich auf die Stereowiedergabe. Keine Upfiring-Speaker, kein Atmos – auch nicht virtuell – sondern bessere Verständlichkeit für deine Lieblingsfilme steht im Fokus. Gerade dann, wenn du wenig Platz hast oder deine Soundbar in einem Fach unter deinem Fernseher verstauen musst. Die Sonos Ray ist so kompakt, dass du sie sogar auf dem Schreibtisch unter deinem Gaming-Monitor nutzen könntest – wenn da nicht die eingeschränkten Anschlussmöglichkeiten wären.

Wenn du wissen willst, wie die Sonos Ray im Vergleich mit den anderen von uns getesteten Soundbars abschneidet, findest du hier unsere Bestenliste:

Wie wenig ist genug?

Reduktion aufs Wesentliche ist also Sonos‘ Devise bei der Ray. Das wirkt sich auch auf den niedrigen Preis aus. Gerade einmal 299 Euro verlangt Sonos für seine kleinste Soundbar. Für die Beam werden schon 200 Euro mehr fällig und die Arc kostet sogar knapp 1.000 Euro.

Dafür verzichtet Sonos bei der Ray auf integrierte Mikrofone. Die Soundbar ist also nicht „smart“ und kann sich nur über Zweitgeräte mit Mikro per Sprachbefehl steuern lassen. Davon abgesehen stimmt die Bedienung per App im Aufbau und Funktionsumfang exakt mit jener der anderen Sonos-Soundbars überein. Eine Klanganpassung via TruePlay ist also genauso möglich wie ein Ausbau zum Surround-Set.

Sonos Ray Vergleich andere Sonos-Soundbars
Die Sonos Ray fällt noch mal etwas schmaler aus als die Sonos Beam. Die Sonos Arc erscheint dagegen als Riese. | Bild: Sonos

Aufbau der Sonos Ray: Stereo für beste Dialog-Verständlichkeit

In dem gerade einmal sieben Zentimeter hohen und 55 Zentimeter breiten Gehäuse der Sonos Ray verbergen sich zwei Hochtöner und zwei Tiefmitteltöner. Erstere sind im Gehäuse leicht nach außen gedreht und sitzen in speziellen Schalltrichtern. Beides soll die Klangabgabe beeinflussen und die Stereoabbildung erweitern. Die beiden zentral sitzenden Mitteltöner können einen Teil der Tieftonenergie mithilfe zweier gebogener Bassreflexrohre verstärken.

Diese öffnen sich ebenfalls nach vorn und nicht, wie zum Beispiel bei der Nubert nuPro AS-3500, nach hinten. Dadurch kann die Sonos Ray auch problemlos in einem engen Regalfach untergebracht werden, ohne dass es zu gestautem Bass kommt. Über den genauen Aufbau der Treiber schweigt sich Sonos genauso aus wie über die Leistung der gesamten Soundbar. Der Hersteller gibt jedoch an, dass vier Class-D-Verstärker im Gerät verbaut sein sollen. Einer für jeden Treiber.

Sonos Ray Treiberaufbau Explosion
In der Sonos Ray sorgen zwei nach außen gerichtete Hochtöner für eine möglichst breite Stereoabbildung, während die beiden mittig sitzenden Tiefmitteltöner von zwei gebogenen Bassreflexöffnungen unterstützt werden. | Bild: Sonos

Auch hier zeigt Sonos, dass man die Zielgruppe versteht und eine möglichst alltags- und wohnzimmertaugliche Lösung entwickelt hat. Vermutlich aus dem gleichen Grund wanderten die Leuchtdioden von der Gehäuseoberseite auf die Front der Sonos Ray. So platziert kannst du auch dann erkennen, ob die Soundbar auf einen Befehl reagiert hat, wenn sie in einem engen Sideboard steht.

Die Sonos Ray im Alltag

Auf der Oberseite der Soundbar findest du das schon von anderen Sonos-Lautsprechern bekannte, aufgeräumte Bedienfeld. Die mittlere Taste startet und stoppt die Wiedergabe, über die beiden äußeren Taster passt du die Lautstärke an. Wischst du über die drei Symbole, kannst du Songs überspringen oder zurückspulen. Das Mikrofonsymbol, das bei Lautsprechern wie der Sonos One oder auch der Beam oberhalb des Start-Tasters sitzt, fehlt bei der Sonos Ray. Ohne Mikrofone brauchst du auch keine Taste, um selbige zu deaktivieren.

Die Rückseite ist gewohnt aufgeräumt, bietet dir jedoch noch weniger Anschlussmöglichkeiten als Arc oder Beam. Nur ein LAN-Anschluss und der Eingang für das optische Kabel deines Fernsehers sind vorhanden. Der große Knopf dient der einmaligen Verbindung mit deinem Sonos-System. Über ihn lässt sich die Soundbar aber auch im Handumdrehen wieder zurücksetzen.

Ebenso Sonos-typisch, aber in dieser Gerätekategorie eigentlich ein No-Go: Bluetooth unterstützt die Ray wie die meisten anderen Sonos-Geräte ebenfalls nicht.

Sonos Ray Bedienfeld Oberseite
Das Bedienfeld der Ray ist – wie von Sonos gewohnt – sehr aufgeräumt.

Setup: Sonos-typisch einfach

Im Alltag erweist sich die Sonos Ray als genauso einfach zu bedienen, wie ihre großen Geschwister: Die Sonos App kannst du dir entweder über den App Store oder den Google Play Store kostenlos herunterladen. Anschließend führt dich die App Schritt für Schritt durch die Einbindung der Sonos Soundbar. Inzwischen wirst du vermutlich nicht einmal mehr dazu aufgefordert werden, eine Taste am Gerät zu drücken. Stattdessen sondert die Sonos Ray eine Klangfolge ab, die unser iPad registriert. Einfacher geht es kaum.

Einmal eingebunden, kannst du deine Musikstreamingdienste in die Sonos-App einbetten. So kannst du auf deine Tidal-Playlists zugreifen, ohne die App wechseln zu müssen. Natürlich lässt sich die Sonos Ray über die App auch mit allen anderen aktuellen Sonos-Lautsprechern zu einem Multiroom-System verbinden lassen. Für noch mehr Spaß beim Filmabend kann die Erweiterung zum Surround-System sorgen. Wie schon bei der Sonos Beam oder Sonos Arc kannst du ganz einfach zwei identische Sonos-Lautsprecher (zum Beispiel zwei Sonos One SL oder Sonos Five) als Rear Speaker benutzen. Mit einem passenden Sonos Sub wird das Erlebnis noch besser.

Derzeit gibt es ein Surround-System mit der Sonos Ray und zwei Sonos One direkt beim Hersteller:

Trueplay mit der Sonos Ray

Sonos hat sich mit der Raumkalibrierung Trueplay einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Das in der Sonos-App implementierte Programm nimmt über das Mikrofon deines iPhones oder iPads Testtöne der Soundbar auf und berechnet anhand derer, wie dein Raum den Klang der Soundbar beeinflusst. Anschließend wird der Sound so angepasst, dass die Raumeffekte ausgeglichen werden. Leider funktioniert Sonos Trueplay momentan nur mit iOS-Geräten, weil nur über diese verlässliche Spezifikationen vorliegen.

Sonos Ray TruePlay Einrichtung
Wie die meisten anderen Sonos-Lautsprecher lässt sich auch die Sonos Ray per Trueplay klanglich an deinen Raum anpassen. | Screenshot: Sonos

In unserem Test konnte die Raumkorrektur Trueplay den Sound merklich verbessern: Instrumente und Stimmen wurden noch eine Spur präziser und bekamen sogar etwas Körper. Besonders aber der Bass klang kontrollierter. Das leichte Wummern, welches bei bestimmten Frequenzen durch unser Hörstudio waberte, verschwand praktisch restlos. In der App findest du zudem auch noch einen Regler, mit dem du theoretisch die Tonwiedergabe zeitlich an dein Fernsehbild anpassen kannst. In unserem Test war das jedoch nicht nötig. Über einen rudimentären Equalizer hast du auch noch die Möglichkeit, die Hochton- und Tieftonwiedergabe anzupassen.

Der Trick mit der Fernbedienung

Sonos verspricht, dass du die Ray an „jeden Fernseher anschließen“ kannst. Das stimmt im Prinzip, solange dein TV über einen optischen Digitalausgang verfügt. Fehlt dieser, gibt es zwar oft noch Adapterlösungen, doch da ist es wahrscheinlich einfacher, gleich eine andere Soundbar zu kaufen. Doch auch nachdem du deinen Fernseher per Glasfaser-Kabel an die Sonos Ray abgeschlossen hast, gibt es eine weitere Herausforderung zu lösen: Um beim Fernsehen mal eben die Lautstärke nachzuregeln, ist der Weg über Smartphone und App schnell etwas nervig. Eine klassische Fernbedienung ist und bleibt da die einfachste und bequemste Wahl. Da die Ray selbst ohne Handsender ausgeliefert wird, bietet die Sonos die Möglichkeit, dafür die Fernbedienung deines Fernsehers zu nutzen.

Sonos Ray: TV-Fernbedienung anlernen
Gewohnt einfach führt dich die Sonos-App durch die Einrichtung der TV-Fernbedienung. Screenshot: Sonos

Das ist eine nette Idee, und die Einrichtung funktioniert dank der gewohnt guten Nutzerführung in der App auch hervorragend – wenn dein Fernseher eine Fernbedienung hat, die mit Infrarot arbeitet. Diese traditionellen Fernbedienungen, die Steuersignale mit unsichtbarem Infrarot-Licht senden, werden nur leider immer seltener.

Infrarot oder nicht?

Viele moderne (Smart) TVs setzen nämlich längst auf Fernbedienungen mit Bluetooth. Mit der Funktechnik lassen sich mehr Daten übertragen, etwa von Lagesensoren, berührungsempfindlichen Trackpads und natürlich Sprachbefehle. Generell gilt: Hat deine Fernbedienung ein eingebautes Mikrofon? Funktioniert die Fernbedienung auch, wenn du damit nicht auf den Fernseher zielst, sondern in die entgegengesetzte Richtung? Dann handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ein Modell mit Bluetooth. Und dann musst du jedes Mal, wenn du die Lautstärke der Sonos Ray verändern willst, zu, Smartphone greifen.

Gaming: Sound-Upgrade mit Hindernissen

Auch die eingangs erwähnte Idee, die Sonos Ray als Desktop-Soundbar unter dem Gaming-Monitor zu nutzen, ist wegen des fehlenden HDMI-Eingangs nur unter bestimmten Umständen sinnvoll. So hat zum Beispiel die populäre Playstation 5 von Sony keinen optischen Ausgang. Auch an vielen Spiele-PCs findet sich die Schnittstelle nicht mehr. Und damit ist die Ray in diesen Fällen komplett raus.

Sonos Ray Gaming-Soundbar?
Gaming ist mit der Sonos Ray nur eingeschränkt sinnvoll.

Sonos muss sich die Frage gefallen lassen, ob der Verzicht auf die HDMI-Schnittstelle nicht Sparen am falschen Ende war.

Klang: Perfekte Sprachverständlichkeit, leichte Schwächen bei Musik

In unserem Hörstudio versorgen wir die Sonos Ray über WLAN mit Musik und via TOSLINK mit TV-Sound. Beides funktionierte auf Anhieb und im Fall der optischen Verbindung auch komplett lippensynchron. Recht schnell zeigt die Sonos Ray, dass ihr Fokus tatsächlich bei der Wiedergabe von Filmton und gesprochenem Wort liegt. Im Frequenzbereich der menschlichen Stimme scheint Sonos der Ray etwas mehr Kraft verliehen zu haben. Dadurch zeichnen sich Stimmen auch beim dumpfesten Tatort erfreulich klar ab.

Sonos Ray seitlich
Aus ihren kompakten Abmessungen holt die Sonos Ray verblüffend viel Sound heraus.

Auf der anderen Seite sorgt dieser Fokus jedoch bei der Musikwiedergabe für teils scharfe Überhöhungen. Maria Menas Stimme in Viktoria wirkt dadurch zwar etwas grell, der Song gewinnt aber auch an Präsenz. Da gab es schon ganz andere Soundbars, die Musik viel schärfer würzten. Dein Musikgenuss ist definitiv nicht gefährdet – verschweigen können und wollen wir es aber auch nicht. Wenn es dir also primär um guten Musik-Sound geht, ist die Sonos Beam vielleicht eine bessere Option für dich.

Dialoge zu verstehen, kann je nach Dialekt schon bei der eigenen Muttersprache kompliziert werden. Noch sportlicher wird es, wenn du deine Lieblingsserie auf Netflix mit der originalen Tonspur genießen willst. Peaky Blinders ist hier das beste Beispiel, mit dem von Cillian Murphy und seinen Kollegen gesprochenen Birminghamer „Brummie“. Die Sonos Ray macht es dir merklich einfacher, auch genuschelte Passagen zu verstehen.

Sonos Ray Anschlüsse
Bei der Ray verzichtet Sonos auf einen HDMI-eARC-Anschluss. Stattdessen kannst du deinen Fernseher per optischem Kabel mit der Soundbar verbinden. | Bild: Sonos

Bass mit der Sonos Ray

Aber Filme bestehen ja nicht bloß aus Dialogen. Oftmals folgen Worten laute – und explosive – Taten. Matrix strotzt nur so von Action-Szenen, die mit guter alter 90er-Jahre Techno-Musik unterlegt sind. Hier helfen der kleinen Soundbar Sonos Ray ihre beiden gebogenen Bassreflexöffnungen. Es liegt in der Natur der Sache, dass du von einer so kompakten Soundbar nicht dasselbe Basserlebnis erwarten kannst, wie von einem ausgewachsenen Heimkino-Set. Dennoch schafft die Sonos Ray einen für ihre Größe realistischen Tieftonbereich, der auch den ein oder anderen Knall in deine Richtung wirft. Natürlich kannst du, mit einem passenden Subwoofer gepaart, deutlich mehr Bass aus deinem Sonos-Set herauslocken. Der Sonos Sub Mini entpuppt sich hier als idealer Begleiter.

Sonos Ray Schallwand Gitter
Hinter dem Gitter der Schallwand verbirgt die Sonos Ray zwei Hoch- und zwei Tieftöner für breiten Stereosound und knackige Bässe.

Für kleine Wohnzimmer oder die WG-Bude, ist die Sonos Ray mit ihrem knackigen Sound und der klaren Sprachverständlichkeit eine absolute Bereicherung. Musikalisch kann sie es zwar nicht ihrer großen Schwester Sonos Beam aufnehmen, doch den flachen Sound der meisten flachen Fernseher verbesserst du mit der Ray erheblich.

Design: Schlanke Soundbar Sonos Ray

Sonos bleibt sich auch bei seiner kleinsten Soundbar treu. Die Ray strahlt eine bauhaussche Schlichtheit aus. Die Form beugt sich hier ganz und gar der Funktion. Das Gehäuse besteht aus mattem Kunststoff und verjüngt sich nach hinten, wodurch die Sonos Ray noch weniger Platz einnimmt, als es von vorn den Anschein hat. Die vier Treiber sind hinter einer Blende aus gelochtem Kunststoff verborgen. Mit ihren 71 Millimetern ist sie zwar zwei Millimeter höher als die Sonos Beam, dafür aber knapp zehn Zentimeter kürzer. Wie die meisten Sonos-Produkte kannst du auch bei der Sonos Ray zwischen der hier getesteten schwarzen Variante und einer weißen wählen.

Sonos Ray seitlich
Mit ihrer nach hinten abfallenden Form nimmt die Sonos Ray noch weniger Platz ein, als die Sonos Beam.

Testfazit Sonos Ray

Als günstige Standalone-Soundbar kann die Sonos Ray eine gute Wahl sein. Zumindest, wenn du dir über die Einschränkungen wie den fehlenden HDMI-Eingang und die nicht vorhandene Bluetooth-Kompatibilität bewusst bist. Dann muss sich die Ray aber dem Vergleich mit Mitbewerberinnen stellen, die für das gleiche Geld mehr bieten. Etwa die Teufel Cinebar One, die zwar kein Musikstreaming, dafür aber HDMI und Bluetooth hat. Oder die Samsung HW-Q610B, die sogar zusätzlich einen eigenen Subwoofer mitbringt.

Wenn du aber schon ein Sonos-System zu Hause hast, dein Fernseher einen optischen Tonausgang hat und über eine Infrarot-Fernbedienung verfügt (oder dich die umständliche Lautstärke-Regelung via App nicht stört), gibt es allerdings kaum etwas, das gegen die Sonos Ray spricht. Sie ist klanglich der vergleichbaren Konkurrenz überlegen – besonders, wenn du mit der Soundbar auch mal Musik hören möchtest – und passt sich nahtlos in die famose Streamingwelt von Sonos ein – was will man mehr?

 

 

Die Sonos Ray kannst du in Schwarz und Weiß bestellen:

Technische Daten
Lautsprecher-Leistung (Hersteller-Angabe)
Anzahl Kanäle 2
Anschlüsse / Schnittstellen Optisch, Ethernet
Unterstützte Soundformate PCM, Dolby Digital 5.1, DTS Digital Surround
Netzwerk Ja
AirPlay 2 Ja
Sprachsteuerung
Farbvarianten Matt Schwarz, Matt Weiß
Abmessungen (BxHxT) 559 x 71 x 95 mm
Gewicht 1,95 kg
Mitgeliefertes Zubehör Optisches Kabel (1,5 m)
Preis 299 Euro

In unserer Bestenliste kannst du alle von uns getestete Soundbars vergleichen:

Wie gefällt dir die Sonos Ray? Kann Sonos dich mit der kleinen Klangleiste überzeugen, oder greifst du doch lieber zur größeren Beam? Erzähl es uns in den Kommentaren!

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