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Die besten kleinen Soundbars

Eine Soundbar muss nicht gleich ein meterlanges Schiff sein, um deinen TV-Sound zu verbessern. Wir haben die besten kleinen Soundbars für dich gesammelt.
  1. Vorteile
    • Ausgewogener Klang
    • Erstaunlich wirkungsvoller virtueller 3D-Sound
    • Zum Multiroomsystem ausbaubar
    • Platzsparend
    Nachteile
    • Nur ein physischer Audioanschluss
    • Kein Pass-Through möglich
  2. Vorteile
    • Guter virtueller Raumklang
    • Viele smarte Features dank Chromecast built-in
    • Raumkalibrierung
    Nachteile
    • Geringe Maximallautstärke
    • Kein DTS-Decoder
  3. Vorteile
    • Sehr gute Sprachverständlichkeit
    • Einfache Einrichtung via App
    • Sehr kompakt
    Nachteile
    • Kein HDMI, kein Bluetooth
    • Nicht mit allen TV-Fernbedienungen kompatibel
    • lediglich ein optischer Eingang
  4. Vorteile
    • Alexa & Google Sprachsteuerung
    • Wenig Platzbedarf dank kleiner Abmessungen
    • Klare, ausgewogene Klänge
    Nachteile
    • Wenig Raumklang
    • Internetverbindung wird vorausgesetzt
    • Kein Display
  5. Vorteile
    • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
    • Integrierte USB-Soundkarte
    • Kompakte TV/PC-Soundlösung für kleine oder Zweit-Räume
    Nachteile
    • Keine smarten Funktionen
    • Geringe Maximallautstärke
  6. Vorteile
    • Kompakte Abmessungen in hochwertigem Look & Feel
    • Solides Upgrade für mittelpreisige TV-Modelle
    Nachteile
    • Wenig Detailtreue
    • Keine smarten Funktionen

Soundbars gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Sie sind und bleiben der einfachste Weg, dem Sound deines Fernsehers auf die Sprünge zu helfen. Doch nicht in jedem Wohnzimmer ist unbegrenzt Platz für so Heimkino-Setup im Mini-Format. Deshalb stellen wir dir hier besten kleinen Soundbars vor, die wir getestet haben und erklären dir, was du in der ultrakompakten Produktkategorie von einer Soundbar erwarten kannst.

Wann ist eine Soundbar klein?

Bei Soundbars gibt es unterschiedliche Größenordnungen. Für diese Empfehlungen beschränken wir uns aber auf Soundbars, die maximal 70 Zentimeter breit sind. Denn diese Größe passt auch noch gut zu kleineren Fernsehern. Die kleinste Soundbar in diesem Vergleich, die Teufel Cinebar One, passt sogar unter deinen Gaming-Monitor auf dem Schreibtisch. Wenn dein Klangriegel zu weit übers Bild hinausragt, wirkt das schnell unproportional.

Teufel Cinebar One kleine Soundbar frontal
Die kleinste unserer Soundbars – zumindest in der Breite ist die Teufel Cinebar One.

Die Breite ist aber nicht das einzige Maß, dass du beim Kauf einer kleinen Soundbar anlegen solltest. Genauso wichtig ist die Höhe. Schließlich willst du über die Klangleiste hinweg deinen kompletten Fernseher oder Monitor sehen. Am besten misst du also aus, wie hoch der Standfuß deines Fernsehers ist, bevor du dich zum Kauf entscheidest. Hängt dein TV ohnehin an einer Wandhalterung, ist die Höhe der Soundbar unter Umständen nicht ganz so wichtig.

Bose Smart Soundbar 300 kleine Soundbar unter Fernseher
Die Bose Smart Soundbar 300 gehört zu den Größeren unter den kleinen Soundbars. Trotzdem wirkt der Fernseher über ihr fast schon überdimensioniert.

Worauf kommt bei einer kleinen Soundbar sonst noch an?

Nicht nur in der Größe, auch beim Preis unterscheiden sich die hier getesteten Soundbars erheblich, die Spanne reicht von 200 Euro bis knapp 500 Euro. Diese Preise erklären sich nicht allein durch andere Größen, auch im Funktionsumfang gibt es entsprechende Unterschiede.

Kleine Soundbars: Das Upgrade für deinen TV-Sound

Eins vorweg: Wenn es dir nur darum geht, den dünnen Sound deines TVs ein wenig aufzubessern, dann bist du mit den Soundbars in diesem Vergleich gut bedient. Beim Sound sind den kompakten Modellen aber natürlich rein physisch Grenzen gesetzt. Elf Treiber, wie sie zum Beispiel eine Sonos Arc unter ihrem Gehäuse versteckt, bringt die kleine Schwester Sonos Ray nicht unter. Je nachdem, für welche Soundbar du dich entscheidest, wird auch das Upgrade durch einen Subwoofer unverhältnismäßig: Die Sonos Ray und ein Sonos Sub Mini sind deutlich teurer als eine Sonos Beam. Wenn also nur die Sonos Ray passt, musst du dich darauf einstellen, dass sich ein Subwoofer eher weniger lohnt.

Sonos Sub Mini und Beam
Sowohl in der Größe, als auch beim Preis passt der kleinere Sonos-Subwoofer, der Sub Mini, eher zur Beam. Die Ray wirst du also höchstwahrscheinlich ohne Sub verwenden.

Dolby Atmos ohne Upfiring-Speaker

Daraus folgert auch, dass die meisten kleinen Soundbars dir kein Dolby Atmos bieten können – zumindest kein echtes. Bei einer Sonos Beam stolperst du über den Begriff „virtuelles“ Dolby Atmos. Das heißt, die Soundbar hat keine Upfiring-Treiber, die Sound an die Decke und von dort von oben auf dich abstrahlen. Stattdessen simuliert spezielle Software den räumlichen Klang. In unserem Test der Beam fanden wir den Effekt überraschend überzeugend, Dolby-Atmos-Soundbars mit Upfiring-Speakers sind aber eine andere Hausnummer.

Wie viele Anschlüsse passen auf eine kleine Soundbar?

Eins der wichtigsten Features jeder modernen Soundbar ist der HDMI-Anschluss. Da ist es auch egal, in welcher Größenordnung du dich bewegst. Sofern du nicht einen besonders alten Fernseher ohne HDMI-Schnittstelle zuhause hast, sollte deine Soundbar auf jeden Fall HDMI bieten. Der modernste Standard ist eARC, den brauchst du aber prinzipiell nur, wenn deine Soundbar Tonspuren mit hoher Bandbreite wie bei Dolby Atmos wiedergeben kann und soll. Ansonsten reicht auch HDMI-ARC.

Bose Smart Soundbar 300 Anschluesse
Die Bose Smart Soundbar 300 ermöglicht dir auch, einen Subwoofer per Kabel zu verbinden.

Ein weiterer Standard, genauer gesagt HDMI-CEC, hat den Vorteil, dass dein Fernseher dann die Soundbar als solche erkennt. Nur so kannst du die TV-Fernbedienung nutzen, um die Lautstärke zu regeln. Die meisten Soundbars bieten dir sowohl HDMI, als auch die Möglichkeit, Toslink, also eine optische Verbindung, zu nutzen.

Mehr physische Anschlüsse bieten wenige kleine Soundbars. Bei den kabellosen Verbindungen gibt es aber Unterschiede. Prinzipiell sind jedoch WLAN und Bluetooth möglich.

Bedienung am Gerät, per App – oder per Sprachbefehl?

Die Anzahl der Bedienoptionen, die du erwarten kannst, hängt stark von der Preisklasse ab. Tasten direkt am Gehäuse haben sie alle, wenn auch oft Soundbar-typisch in bescheidenem Ausmaß. Auch eine Fernbedienung liegt vielen Soundbars bei. Wenn dein Favorit per HDMI-Kabel mit deinem Fernseher verbunden werden kann, kannst du zumindest die Lautstärke in der Regel auch mit der TV-Fernbedienung anpassen. Wenn der Hersteller eine eigene Steuerungs-App für seine größeren Soundbars anbietet – bei Bose und Sonos der Fall – können meistens alle Modelle damit genutzt werden.

Sonos Beam Bedienelemente
Neben den Befehlen zur Musikwiedergabe kannst du über die Mikrotaste das Gerät auch auf taub stellen.

In puncto Sprachassistenten sind die Soundbars dann doch dürftiger aufgestellt als ihre größeren Konkurrenten. Oft verzichten die Hersteller bei ihren kleineren Modellen auf eigene Mikrofone. So kann dich zum Beispiel eine Sonos Ray nicht verstehen. Die teureren Modelle, wie eine Bose Smart Soundbar 300, haben wiederum eigene Mikrofone. Sprachassistenten sind also in dieser Preis- und Größenkategorie keine Selbstverständlichkeit. Wenn dir diese Art der Bedienung wichtig ist, solltest du vor dem Kauf unbedingt ins Datenblatt schauen.

Was ist dir an deiner neuen, kleinen Soundbar besonders wichtig? Auf welches Feature kannst du absolut nicht verzichten? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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