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JBL Bar 5.0 Multibeam im Test: kleine Soundbar mit virtuellem Atmos

JBLs einteilige Soundbar bietet Virtual Dolby Atmos, Chromecast built-in, AirPlay und modernste Schnittstellentechnologie für Bild und Ton. Wie klingt das Gesamtpaket?
HIFI.DE Test | JBL Bar 5.0 MultiBeam
Anzahl Kanäle
5.0
Anschlüsse / Schnittstellen
HDMI-eARC, Optisch, Bluetooth, HDMI-In
Unterstützte Soundformate
Dolby Atmos
Abmessungen (BxHxT)
709 x 58 x 101 mm
Preis
399 Euro
In Kürze
Die kompakte Soundbar JBL 5.0 MultiBeam bietet für ihre Größe und den schlanken Preis eine solide klangliche Leistung, viele Streaming-Möglichkeiten und eine einfache Bedienung.
Vorteile
  • Guter virtueller Raumklang
  • Viele smarte Features dank Chromecast built-in
  • Raumkalibrierung
Nachteile
  • Geringe Maximallautstärke
  • Kein DTS-Decoder

JBL stellt mit der Bar 5.0 MultiBeam Soundbar eine kompakte TV-Soundlösung vor, die ohne externen Subwoofer auskommt und obendrein sogar Dolby Atmos mitbringt. Für etwas mehr als 300 Euro gibt es außerdem Google Chromecast built-in und modernste Schnittstellenkompatibilität à la eARC und Dolby Vision dazu. Wir testen, was die Kleine „im“ Kasten hat.

Virtueller Rundumklang – JBL’s Bar 5.0 MultiBeam macht’s möglich?

Heutzutage muss eine Soundbar mehr können, als „nur“ den TV-Sound tunen. Lassen wir die smarten Features mal außer Acht, kommt es vor allem auf ein mitreißendes Film- oder Musikerlebnis an. Dafür braucht es ziemlich viel Technik und ausgeklügelte Algorithmen, um den oftmals mehrkanaligen Surroundsound trotz kompaktester Bauweise mit Hilfe von Wandreflexionen im Raum zu verteilen. Hier kommt die JBL Bar 5.0 MultiBeam mit Dolby Atmos ins Spiel. Wie der Name schon sagt, soll der kleine Speaker den Sound in die Vertikale und Horizontale „beamen“.

Hier geht’s direkt zum Angebot der JBL Bar 5.0 MultiBeam

Frontalansicht JBL Bar 5.0 MultiBeam
Die 5.0 MultiBeam Soundbar misst gerade einmal 71 Zentimeter Länge bei einem Gesamtgewicht von knapp drei Kilogramm.

Das Kürzel 5.0 im Modellnamen verrät, dass Sound über fünf Kanäle ausgespielt wird. Das passiert mit insgesamt fünf 4,8 x 8 Zentimeter großen Treibern, wovon einer je rechts und links an der Seite platziert wurde. Jede Einheit wird mit 50 Watt angetrieben, sodass die Gesamtleistung 250 Watt beträgt. Vier 7,5 Zentimeter Passivmembranen sind für die tiefen Töne verantwortlich.

MultiBeam Sound aus der JBL Bar 5.0 MultiBeam
Virtueller Surroundklang heißt bei JBL „MultiBeam“ und will den Klang mittels Reflektionen im ganzen Raum verteilen. | Bild: JBL

Einen externen Subwoofer können die vier nicht ersetzen, meistern ihre Rolle aber verhältnismäßig gut und zuverlässig – für Standard TV-Content. Stehst du auf Action-Knüller oder schmeißt gerne die eine oder andere Party, solltest du dich nach Unterstützung umsehen. Für tiefe, spürbare Bässe ist die JBL Bar 5.0 MultiBeam nicht gemacht.

Mehr Raumklang mit Virtual Dolby Atmos

Die JBL Bar 5.0 Multibeam spielt weit kräftiger und dynamischer, als man es ihr auf den ersten Blick zutrauen würde. Dabei schafft sie es, auch mittelgroße Räume mit Sound zu füllen. Aktivierst du das Atmos-Upmixing, gewinnt das gesamte Geschehen noch einmal an Räumlichkeit dazu. Einzelne Effekte lassen sich zwar nicht an der Decke, aber weiter oben im dreidimensionalen Raum verorten. Drehst du die Lautstärke voll auf, kommt die Kleine – wie so viele ihrer Bauart – an die Grenzen.

Wie steht es um klassischen TV-Sound wie Nachrichtensendungen oder Serien? Hier gibt es ein paar Punktabzüge für die zum Teil etwas unpräzise Sprachwiedergabe, die von weit hinter der Bar zu ertönen scheint – Atmos an oder aus. Abhängig von dem/der Sprecher*in beziehungsweise Schauspieler*in hört sich das etwas unnatürlich an.

Upfiring Lautsprecher der JBL Bar 5.0 MultiBeam Soundbar
Eigentlich zeichnen sich die nach oben abstrahlenden Lautsprecher für den dreidimensionalen Klang in der Vertikalen verantwortlich. In diesem Fall verstecken sich darunter aber je ein Tieftöner.

Einen DTS-Decoder besitzt die JBL Bar 5.0 MultiBeam nicht. Entsprechende Tonformate werden deshalb als PCM-Ton wiedergegeben. Musik hören macht mit dieser kleinen Soundbar auf alle Fälle Spaß. Dabei fallen ihr beschwingte Pop- oder Rocklieder leichter als gefühlvolle Titel wie der Klassiker Hello von Adele. Dann kommen auch hier stimmliche Ungenauigkeiten zum Vorschein.

Neben der JBL Bar 5.0 MultiBeam haben wir viele weitere Soundbar-Modelle getestet. Hier unsere aktuelle Soundbar-Bestenliste:

Die JBL Bar 5.0 MultiBeam im Praxis-Test

Die einteilige Soundbar kommt in einem handlichen Karton geliefert und ist innerhalb kürzester Zeit ausgepackt. Bei nur knapp drei Kilogramm Gesamtgewicht und kompakten Abmessungen von 70,9 x 58 x 101 Millimetern tust du dir da sehr leicht. Mit zum Vorschein kommt eine zugehörige Wandhalterung, das Netz- sowie HDMI-Kabel und eine Schnellstart-Anleitung mit den wichtigsten Details zur Inbetriebnahme.

Optisch und haptisch macht die JBL Bar 5.0 MultiBeam einen soliden und wertigen Eindruck. Das neutrale, metallene „grau“ dürfte dir gut gefallen und in viele Wohnrauminterieurs passen.

Lieferumfang JBL Bar 5.0 MultiBeam
Der Lieferumfang der JBL Bar 5.0 MultiBeam fällt großzügig aus und umfasst neben dem HDMI-Kabel auch eine praktische Halterung für die Wandmontage.

Für die kleine Größe bringt die JBL Bar 5.0 MultiBeam allerlei Anschlüsse mit: LAN, optisch, USB, HDMI-In und HDMI eARC. Am Fernseher anschließen kannst du die kleine Solokünstlerin via HDMI eARC oder Toslink. Empfohlen wird klar der erste Verbindungsweg, der dank des kleinen Kürzels „e“ auch hochauflösende Tonformate, wie Dolby Atmos oder DTS:X verlustfrei übertragen kann. Außerdem wird die Soundbar beim Ein- und Ausschalten des TVs dann automatisch mit geregelt. Für Zuspieler wie (Ultra HD) Blu-ray-Player wählst du die einzige noch freie HDMI-Buchse an der Soundbar – oder alternativ eine noch freie Anschlussmöglichkeit dieser Art an deinem TV.

Anschlüsse JBL Bar 5.0 MultiBeam
Die wichtigsten Buchsen stehen an der Rückseite der JBL Bar 5.0 MultiBeam bereit. Am USB-Slot können derzeit aber nur Updates aufgespielt werden.

Kopierschutz HDCP 2.3: Für Bild und Ton perfekt gerüstet

Die eARC-Schnittstelle zeigt sich auch dafür verantwortlich, dass Inhalte in Ultra HD mit HDR10 oder Dolby Vision Mittels 4k pass-through verlustfrei via HDMI weitergegeben werden. Selbst wenn das mittlerweile schon fast zur Standard-Ausstattung von Soundbars gehört, ist es angesichts des schmalen UVPs dieses Modells keine Selbstverständlichkeit. Auch einige Streaming-Anbieter setzen derzeit schon auf dieses Format.

Zur Steuerung wird eine kleine, leichte Fernbedienung mitgeliefert, welche zwar nur wenige, aber die wichtigsten Tasten zur Bedienung offeriert. Alternativ steht ein Touchpanel auf der Oberfläche der Bar zur Verfügung. Hier musst du bisweilen etwas fester drücken, damit die gewünschte Aktion erfolgt. Das hat man aber nach kurzer Zeit raus.

Fernbedienung JBL Bar 5.0 MultiBeam
Die Fernbedienung fällt eher spartanisch aus und bietet neben On/Off die Möglichkeit zur Lautstärkeregelung, zum Aktivieren der virtuellen Atmos-Funktion sowie den Quellenwechsel. Über wenige Spezial-Funktionen (lange gedrückt halten) lassen sich weitere Einstellungen tätigen.

Hast du also alle Kabel angeschlossen, kann es auch schon losgehen. Gleich zu Beginn empfiehlt sich die MultiBeam Raumkalibrierung, die das virtuelle Surround-Sound-Tuning auf die Gegebenheiten deines Zimmers anpasst. Hierfür hältst du die HDMI-Taste 5 Sekunden lang gedrückt. Die Einmessung dauert ca. eine Minute und funktioniert tadellos. Rein klanglich gesehen bist du an diesem Schritt fertig mit der Installation. Einzig der Bass lässt sich noch individuell abstimmen.

Touch-Panel JBL Bar 5.0 MultiBeam
An der Oberseite stehen vier Tasten zur Auswahl: Power, Lautstärke +/- sowie die Auswahl des Eingangs.

Zur Integration in das Heimnetzwerk, um Google Chromecast oder Airplay nutzen zu können, kannst du verschiedene Apps verwenden, beispielsweise Google Home, Amazon Alexa (bei einem angeschlossenen Alexa-Gerät) oder JBL BAR Setup für Android oder iOS. Wir haben uns für erstere Variante entschieden. Die App leitet in wenigen Schritten durch den Vorgang, nach kurzem ist die JBL Bar 5.0 MultiBeam mit dem Internet verknüpft. Alternativ kannst du die Soundbar auch über ein Netzwerkkabel ins Heimnetz einbinden.

Über das Multiroom Feature von Amazon lässt sich die JBL Bar 5.0 zudem mit anderen Lautsprechern in deinem Zuhause koppeln und unterschiedliche oder die gleiche Musik abspielen.

 

Hast du vielleicht bereits einen Smart Speaker von Google oder Amazon zu Hause, kannst du die kompakte Soundbar dann auch einfach mittels Sprachassistent steuern. Musik wird vom Handy oder Tablet auch via Bluetooth 4.2 abgespielt.

Test-Fazit zur JBL Bar 5.0 MultiBeam

Die JBL Bar 5.0 MultiBeam ist smart, exzellent verarbeitet und bringt viele coole Features mit. Spielst du gerne mal spontan Musik ab und streamst die neueste Serie auf Netflix, ist dieser kompakte TV-Lautsprecher angesichts der guten Preis-Leistung eine hervorragende Wahl. Obendrein ist sie sehr einfach und auf vielerlei Weise zu bedienen. Erwartest du dir mehr von einer Soundbar und hast idealerweise mehr Platz zur Verfügung, solltest du dich nach größeren, potenteren Modellen umsehen.

HIFI.DE Testsiegel Soundbar JBL Bar 5.0 MultiBeam 7.6

 

Hier gehts zum aktuellen Angebot:

Technische Daten
Anzahl Kanäle 5.0
Anschlüsse / Schnittstellen HDMI-eARC, Optisch, Bluetooth, HDMI-In
Unterstützte Soundformate Dolby Atmos
AirPlay 2 ja
Netzwerk ja
Sprachsteuerung nein
Farbvarianten Schwarz
Abmessungen (BxHxT) 709 x 58 x 101 mm
Gewicht 2,8 kg
Preis 399 Euro

Hier findest du weitere Soundbars, die in unserem Testlabor von unseren Expert*innen geprüft wurden:

Was hältst du von der JBL Bar 5.0 MultiBeam? Worauf kommt es dir bei einer Soundbar an? Schreib es uns in die Kommentare!

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