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Bose Smart Soundbar 300 im Test – besser als Sonos und Teufel?

Die Smart Soundbar 300 stellt die kleinste Soundbar mit Sprachassistenten in Boses Portfolio dar. Wir haben getestet, was die kleine Soundbar zu bieten hat.
Bose Smart Soundbar 300 im Test – besser als Sonos und Teufel?
Anschlüsse / Schnittstellen
HDMI ARC, Optisch, Bluetooth
Sprachsteuerung
Ja (Alexa und Google)
Abmessungen (BxHxT)
69,5 x 5,6 x 10,3 cm
Preis
499,95 Euro
In Kürze
Die Bose Smart 300 ist eine kleine Alltags-Soundbar mit allerlei smarter Features, wie die Sprachsteuerung via Alexa und den Google Assistant. Sie überzeugt im Test mit sauberen, ausgewogenen Klängen für die TV- und Musikwiedergabe.
Vorteile
  • Alexa & Google Sprachsteuerung
  • Wenig Platzbedarf dank kleiner Abmessungen
  • Klare, ausgewogene Klänge
Nachteile
  • Wenig Raumklang
  • Internetverbindung wird vorausgesetzt
  • Kein Display

Die 300 ist die kleinste und preiswerteste smarte Soundbar aus dem Hause Bose. Sie bringt Amazon Alexa, den Google Assistant und weitere coole Features mit. „Gemacht für jeden Tag – und jedermann“, wirbt der Hersteller. Ob’s stimmt?

Die Bose Smart Soundbar 300 findest du hier im Angebot:

Großer Sound aus kleinem Gehäuse? Wie gut klingt die Bose 300?

Für das Innenleben der smarten Soundbar 300 hat sich Bose schon etwas einfallen lassen: Vier Full Range Treiber sind am linken und rechten Ende der Soundbar für den Raumklang verantwortlich, während ein Center-Hochtöner Stimmen und Dialoge klar wiedergeben soll. Was in der Theorie vielversprechend klingt, funktioniert in der Praxis verhältnismäßig gut. Die Abmessungen hört man der kleinen Amerikanerin auf alle Fälle nicht an. Im klassischen TV-Betrieb werden Stimmen klar und deutlich wiedergegeben, Serienjunkies oder Talkshow-Fans sollten auf ihre Kosten kommen.

Bose Smart Soundbar 300
Mit ihren kleinen Abmessungen passt die Bose Smart Soundbar 300 auf die meisten TV-Racks und macht mit ihrer matten, hochwertig anmutenden Kunststoff-Oberfläche samt Metallgitter an der Front auch optisch viel her. Glas ist den höherpreisigen Modellen vorbehalten.

Aber sicher darf es auch mal ein Film sein, mit mehr oder weniger Action? Wir testen mit Spider Man: No way home. Zu viel Raumklang darfst du nicht erwarten, aber auch ohne Effekte von der Seite oder hinten schafft es die Bose Smart Soundbar 300 dich zu fesseln. Das liegt nicht zuletzt auch an der überraschend hohen Maximallautstärke, hältst du dir die Abmessungen der Bar vor Augen. Auch bei höheren Pegeln spielt die kleinste der smarten Bose Soundbars ausgewogen und Verzerrungen sind nur selten wahrzunehmen.

Bose Smart Soundbar 300 Fernbedienung
Auch wenn die kleine Fernbedienung dank Sprach- und Appsteuerung vielleicht nicht so oft zum Einsatz kommt, kann sie die wichtigsten Befehle ausführen.

Gute automatische Klanganpassung

Was der kleinen Bose richtig gut gelingt, ist die automatische Klanganpassung in Echtzeit. Die Software erkennt, welcher Content gerade abgespielt wird und passt die Wiedergabe entsprechend an. So sparst du dir das Umstellen verschiedener Sound-Modi. Feinjustierungen mittels Equalizer lassen sich über die App einstellen. Wenn du wissen willst, wie die Bose Smart Soundbar 300 im Vergleich mit anderen Soundbars abgeschnitten hat, schau doch mal in unsere Bestenliste:

Die Tieftonwiedergabe ist überraschend sauber und satt, auch wenn die Bässe nicht bis tief in den Pegelkeller kommen. Bose setzt hier schon seit vielen Jahren auf die sogenannte Quiet Port Technologie mit Mikromembranen. Das könnte dir auch beim Abspielen deiner Lieblingsmusik gefallen. Generell gelingt der Smart Soundbar 300 der musikalische Part gut, Details meistert sie gekonnt. Schwächen stellen wir im Bereich der höheren Mitten fest. Dafür musst du aber genau hinhören.

Bose Smart Soundbar 300 Details
Bei einer Höhe von nur 5 Zentimetern kannst du die kleine Soundbar ohne Probleme vor den meisten Fernsehern platzieren, ohne den IR-Sensor zu verdecken.

Wenn dir der Bass dann doch nicht ausreichen sollte, lohnt sich die Investition in das Bose Bass Modul 500, das viel Power mitbringt, aber mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 500 Euro genau so viel kostet wie die Soundbar allein. Echten Surround-Sound kannst du mit zwei Rücklautsprechern (Bose Surround-Speakers) für UVP 399 Euro dazu kaufen. Die Verbindung klappt natürlich wireless.

Bose Smart Soundbar 300 im Praxis-Test

Schon beim Anblick der Verpackung fällt auf, dass es sich bei der Soundbar 300 um einen kleinen Vertreter der smarten Bose Serie handeln muss. Das Modell kommt wie die größeren Schwestern Bose Soundbar 500 und Bose Soundbar 900 zunächst ohne externen Subwoofer aus und könnte bei einer Länge von gerade einmal 70 Zentimetern fast als überdimensionale Bluetooth-Box durchgehen. Im Karton sind eine zugehörige Fernbedienung sowie ein optisches Kabel enthalten. Falls du die Bar also via HDMI-ARC anschließen möchtest, solltest du das passende Kabel schon zur Hand haben oder musst nachrüsten. Schade.

Bose Smart Soundbar 300 Anschlüsse
Nicht besonders üppig, aber ausreichend ausgestattet ist die Anschluss-Sektion der Smart Soundbar 300. Den Sub könntest du auch via Kabel verbinden.

Denn zum Austausch mit dem TV empfiehlt sich klar die Verbindung über die entsprechende HDMI-ARC-Buchse. Alternativ steht die digitale Übertragung via Toslink zur Verfügung. Mehr Auswahl gibt es nicht. Konsolen oder Blu-ray Player müssen direkt an den Fernseher angeschlossen werden.

Nicht zuletzt aufgrund ihres leichten Gewichts von 3,2 Kilogramm könntest du die Bose 300 ohne Bedenken auch an der Wand montieren. Schade, dass kein entsprechendes Zubehör im Lieferumfang enthalten ist. Hältst du die „mute“ Taste der Fernbedienung lange gedrückt, wird die Soundausgabe automatisch für die Wandmontage optimiert.

Ungestörter Hörgenuss Du besitzt einen Bose Kopfhörer der QuietComfort oder Sound Sport Reihe? Mit etwas Glück kannst du diesen via SimpleSync mit der Soundbar koppeln und Fernsehen schauen, ohne andere zu stören. Auch das neueste ANC-Modell aus dem Hause Bose, der QuietComfort 45 zählt dazu. Eine genaue Auflistung der kompatiblen Modelle findest du hier.
Bose Smart Soundbar 300 Tasten
Zur Bedienung am Gerät selbst stehen nur zwei „Tasten“ zur Bedienung: Mute sowie die Aktivierung für die Sprachsteuerung.

Die App ist Pflicht

Für die Erstinstallation ist die Verwendung der passenden Bose Music App inklusive Anlegen eines Nutzer-Kontos Pflicht. Nur so kannst du den vollen Umfang an Funktionen nutzen. Wie der Hersteller dich durch den Prozess leitet, ist wiederum sehr vorbildlich gestaltet. Zunächst bindest du den Lautsprecher ins heimische WLAN ein, dann zeigt dir Bose, wie du die Soundbar am besten mit dem Fernseher verbindest und mögliche weitere Komponenten anschließt. Dann kann es losgehen. Display gibt es leider keines, alle Befehle werden lediglich mit dem Aufblinken einer roten oder weißen Status-LED sichtbar. Das kann die Bedienung bisweilen erschweren, wer Bose kennt dürfte darüber aber wenig überrascht sein.

Für das Zuspiel deiner Lieblingsmusik hast du mehrere Optionen zur Auswahl: Spotify Connect, AirPlay 2, Bluetooth oder über einen beliebigen Streamingdienst via Chromecast built-in. Die Bedienung klappt tadellos und in Sekundenschnelle.

 

Du kannst die Soundbar auf diese Weise auch steuern und weitere Einstellungen tätigen, beispielsweise eine erweiterte Klanganpassung. Auch zwischen den Musikdiensten, Radio oder anderen Quellen lässt sich bequem hin- und herswitchen. Hier kannst du dir deine eigene Favoriten-Liste anlegen. Auch Presets stehen zur Wahl.

Über die App kannst du die Smart Soundbar 300 auch mit anderen smarten Lautsprechern der amerikanischen Firma gruppieren, um deine Musik gleichzeitig in mehreren Räumen wiedergeben zu können. Die Bose Music App findest du kostenlos im App Store und im Google Play Store.

Hört aufs Wort: Alexa und Google

Egal ob du Amazon- oder Google-Fan bist: Diese Soundbar lässt sich über beide Sprachdienste steuern und hat dieses Feature auch direkt eingebaut. Einmal über die Apps eingebunden, lassen sich die wichtigsten Befehle ausführen als auch klassische Services wie die Wetterabfrage nutzen. Dank dualem Mikrofon-System wird deine Stimme sogar bei mittlerer bis hoher Lautstärke gut erkannt. Über die sogenannte Voice4Video Technologie lässt sich zusätzlich der via HDMI angeschlossene Fernseher steuern. Das klappt im Test überraschend gut und kann sich als äußerst nützlich erweisen – hast du die Fernbedienung verlegt oder nicht zur Hand.

Bose Smart Soundbar 300 mit TV
Die Bose Smart Soundbar 300 fällt kauf auf und lässt sich gut integrieren. Zur Verbindung mit dem TV wählst du am besten HDMI (ARC).

Test-Fazit zur Bose Smart Soundbar 300 mit Sprachsteuerung

Eingangs haben wir die Frage gestellt, ob Bose mit seinem Werbeslogan „Gemacht für jeden Tag – und jedermann“ zu viel versprochen hat. Nach dem Test können wir getrost sagen: Wenn du eine Soundbar für den Alltag suchst, die deinen TV-Sound verbessern und Musik abspielen soll, dürfte die Smart Soundbar 300 eine gute Wahl sein. Sie überzeugt mit sauberen Klängen und einer verhältnismäßig hohen Maximallautstärke trotz kleiner Abmessungen, lässt sich bequem per Alexa oder Google Sprachbefehl steuern und bietet freie Auswahl in puncto Streaming-Dienste. Obendrein passt sie vor die meisten Fernseher. Extras wie 3D-Sound oder eine automatische Klanganpassung sind teureren Modellen vorbehalten. Für 500 Euro ist die 300er zwar auch kein Schnäppchen, aber eine gute Wahl – Internetverbindung vorausgesetzt.

HIFI.DE Testsiegel Soundbar Bose Smart Soundbar 300 7.6

Hier gehts zum aktuellen Angebot:

Technische Daten
Anzahl Kanäle 2
Anschlüsse / Schnittstellen HDMI ARC, Optisch, Bluetooth
Unterstützte Soundformate
AirPlay 2 Ja
Netzwerk Ja
Sprachsteuerung Ja (Alexa und Google)
Farbvarianten Schwarz
Abmessungen (BxHxT) 69,5 x 5,6 x 10,3 cm
Gewicht 3,2 kg
Preis 499,95 Euro

Weitere interessante Alternativen zur Bose Smart Soundbar 300 findest du auch in unserer aktuellen Bestenliste der von uns getesteten Soundbars:

Was hältst du von der Bose Smart Soundbar 300? Worauf kommt es dir bei einer Soundbar an? Schreib es uns in die Kommentare!

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