Startseite Lautsprecher Subwoofer Bluesound Pulse Sub+ im Test: Tiefe Töne für dein BluOS-System

Bluesound Pulse Sub+ im Test: Tiefe Töne für dein BluOS-System

Der Bluesound Pulse Sub+ verspricht ein universelles Tieftöner-Upgrade für das Lautsprecher-Sortiment von Bluesound. Wir haben den kabellosen Subwoofer getestet.
Bluesound Pulse Sub+ im Test – Titelbild
Leistung
150 W
Eingänge
1x RCA
Ausgänge
Abmessungen (BxHxT)
457 x 300 x 146 mm
Preis
849,00 Euro
In Kürze
Der Bluesound Pulse Sub+ ist ein hervorragendes Upgrade für dein BluOS-Sytem – sowohl im Heimkino- als auch im Audioeinsatz. Einziger Wermutstropfen ist sein hoher Preis.
Vorteile
  • Effektvolle Bassverstärkung für Film und Musik
  • Sehr gute, bequeme Einbindung ins Bluesound-System
  • Wir mit Gummifüßen und Wandhalterung geliefert
Nachteile
  • Keine Raumeinmessung
  • Teuer
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Die verschiedenen Lautsprecher des Bluesound-Systems bieten bereits ab Werk einen recht ausgeprägten Bass. Vor allem im Heimkino darf es aber oft ein wenig mehr sein. Wenn du das auch so siehst, könnte der Bluesound Pulse Sub+ eine interessante Option sein. Er erweitert dein Bluesound-Set-up um einen 150-Watt starken Subwoofer. Du kannst ihn kabellos mit den diversen Lautsprechern, Streaming-Verstärkern als auch mit der Pulse Soundbar+ koppeln. Wir haben ihn sowohl im Heimkino- als auch im Musikeinsatz getestet.

Bluesound Pulse Sub+ vs. Pulse Sub: Verbesserungen in vielen Details

Das Plus im Namen deutet es schon an: Der Bluesound Pulse Sub+ ist eine aktualisierte Revision des bewährten Pulse Sub. Gegenüber seinem Vorgänger hat sich der Sub+ nicht nur optisch verändert, Bluesound hat auch an den inneren Werten geschraubt.

Bluesound Pulse Sub+ im Test – Zweite Generation
Der Pulse Sub+ tritt die Nachfolge des Pulse Sub an – und bessert an einigen Stellen nach.

Der verbaute Tieftöner ist um rund 40 Millimeter auf 203 Millimeter gewachsen, die kontinuierliche Ausgangsleistung von 100 auf 150 Watt gestiegen und bei den tiefsten Tönen kommt der Sub+ nun runter bis 22 Hertz, während sein Vorgänger „nur“ 26 Hertz erreichte. All das verspricht in der Praxis einen Zuwachs an Leistung und noch kontrolliertere Bässe.

So klingt der Bluesound Pulse Sub+

Genug der Theorie – wie gut schlägt sich der Bluesound Pulse Sub+ im Klangtest? Um schon einmal ein wenig zu spoilern: mehr als ordentlich.

Zunächst koppeln wir den Tieftöner mit der Bluesound Pulse Soundbar+ und lassen ihn im Heimkino antreten. Schnell wird klar, dass die beiden Komponenten hervorragend aufeinander abgestimmt sind.

Erreicht die Soundbar schon für sich eine recht beeindruckende Klangkulisse, wird der Eindruck mit dem Subwoofer abgerundet. Einen guten Eindruck davon vermittelt die ikonische Wasserglas-Szene aus dem ersten Jurassic Park. Hier lässt uns der zusätzliche Bass in der Kombination aus Soundbar und Sub die nahenden Schritte des Dinosauriers tief in der Magengrube spüren.

Bluesound Pulse Sub+ im Test – Klang
Mit dem Subwoofer erlangen die Bässe der Bluesound-Soundbar an Nachdruck.

Ähnlich intensiv erleben wir die Startsequenz der Endurance in Interstellar. Das Ruckeln und Rumpeln des Raumschiffs erreicht durch den Sub+ eine Intensität, die eine Soundbar alleine nicht ganz schaffen kann.

Das Tiefton-Upgrade macht sich aber nicht nur bei derart imposanten Szenen bemerkbar, sondern funktioniert auch bei subtileren Klängen. Erfreulicherweise schafft der Bluesound Pulse Sub+ in praktisch allen Situationen den Spagat aus Bass-Mehrwert und vornehmer Zurückhaltung. Selbst bei lauten Explosionen oder lauten Soundtracks spielt sich der Tieftöner nie übertrieben in den Vordergrund und überdeckt das restliche System.

Ein Wermutstropfen könnten die fehlende Equalizer-Funktion sowie der Verzicht auf eine automatische Raumeinmessung sein. In unserem Testraum empfanden wir das in der Praxis aber nicht als größeren Nachteil.

Alle Subwoofer, die wir getestet haben, kannst du übrigens hier vergleichen:

Auch bei Musik stark

Im Heimkino schlägt sich der Bluesound Pulse Sub+ also durchaus beachtlich. Hörst du mit deinem Bluesound-System primär Musik, darfst du aber ebenfalls einen Mehrwert erwarten. Wir haben ihn zu diesem Zweck neben der Soundbar mit einem Bluesound Pulse Mini 2i gekoppelt und eine Reihe von herausfordernden Bass-Tracks abgespielt.

Einen Eindruck von der Präzision bekommen wir in Les Claypools Cosmic Highway. Der Bluesound Pulse Sub+ bringt das filigrane Bassspiel des Primus-Musikers hervorragend zur Geltung, ohne sich dabei auch nur im Ansatz zu verschlucken.

Bluesound Sub+ Musikeinstellungen.
Bei der Musikwiedergabe macht der Bluesound Sub+ einen ähnlich guten Job wie im Heimkino. | Screenshot: Bluesound

Dass es auch lauter sein darf, beweist der Sub+ in ‌Scary Monsters and Nice Sprites von Skrillex. Ohne Dröhnen und Scheppern transportiert der Bluesound-Subwoofer die anspruchsvollen Bassdrops des Tracks in unseren Testraum. Gleiches gilt für die groovigen Bass-Lines im Billy-Eilish-Cover Bad Guy, dessen Interrupters-Version du vielleicht aus der zweiten Staffel von The Umbrella Academy kennst.

Design: Elegant stehend, liegend oder an der Wand

Rein optisch setzt der Bluesound Pulse Sub+ auf schlichte Eleganz. Das Gehäuse ist exzellent verarbeitet und angesichts der Bass-Kraft vergleichsweise kompakt. Du kannst ihn wahlweise flach auf die mitgelieferten Gummifüße platzieren, sodass er je nach Möblierung sogar unter einem Sofa verschwinden kann. Alternativ kannst du ihn auch aufstellen oder an der Wand anbringen – die entsprechende Halterung ist im Lieferumfang enthalten.

Bluesound Pulse Sub+ im Test – Aufstellung
Der Bluesound Pulse Sub+ ist flexibel einsetzbar – sogar an der Wand.

Die Oberseite ist von einem Lautsprechergrill aus feinem Stoff geprägt, auf der das Bluesound-Logo prangt. Der Grill lässt sich abnehmen und je nach Aufstellort drehen. Neben der von uns getesteten schwarzen Variante bietet Bluesound seinen Subwoofer auch im weißen Gehäuse an.

Einrichtung, Anschlüsse und Bedienung: (Fast) alles per App

Die Einrichtung des Bluesound Sub+ erfolgt im typischen Bluesound-Geist über die BluOS-App. Wie gewohnt musst du dir dafür kein Konto einrichten, was ein Vorteil gegenüber Sonos und diversen anderen Herstellern ist. Nach dem Einschalten kannst du dich via Smartphone, Tablet oder PC mit dem Sub verbinden und ihn in dein Netzwerk einbinden. Anschließend wählst du aus den bereits eingerichteten Lautsprechern den Partner für den Subwoofer. Natürlich kannst du den Pulse Sub+ später auch jederzeit mit einem anderen Speaker koppeln.

BluOS App Subwoofer einrichten.
Die Ersteinrichtung des Subwoofers über die BluOS-App ist schnell erledigt. | Screenshot: Bluesound

Einmal eingerichtet, verrichtet der Pulse Sub+ seinen Dienst weitgehend vollautomatisch. Während der Wiedergabe kannst du über die App die Bassintensität, Phase und den Crossover bestimmen, bei dem der Subwoofer die tiefen Töne vom verbundenen Player übernehmen soll.

Wir waren dabei mit der Standardeinstellung von 80 Hertz zufrieden, du kannst aber jederzeit zwischen 40 und 200 Hertz nachjustieren. Wie du deinen Subwoofer optimal auf deine persönlichen Vorlieben einstellen kannst, zeigen wir dir in diesem Ratgeber.

Manuelle Steuerung und Line-in-Anschluss

Alternativ zur App kannst du die Lautstärke des Subwoofers auch über die Tasten auf der rechten Gehäuseseite regeln. Hier findest du auch einen Knopf zum Ein- und Ausschalten.

Bluesound Pulse Sub+ im Test – Bedienung
Praktisch: Über ein kleines Bedienfeld kannst du die Lautstärke des Subwoofers regeln.

Auf eine echte Fernbedienung musst du verzichten, durch die Qualität der BluOS-App empfinden wir das aber nicht als Nachteil. Die Option ist damit vor allem für den Einsatz des Subs außerhalb des Bluesound-Systems interessant.

Bluesound Controller macOS.
Wie alle BluOS-Komponenten kannst du den Bluesound-Tieftöner nicht nur via Smartphone, sondern auch am PC oder Mac konfigurieren. | Screenshot: Bluesound

Sämtliche Anschlüsse findest du auf der Unterseite des Subwoofers, etwa den Line-in-Port. Standardmäßig agiert der Pulse Sub+ kabellos mit den anderen Lautsprechern, doch du kannst ihn auch traditionell mit deinem AV-Receiver verkabeln. Ist dein WLAN nicht besonders stabil, findest du außerdem einen LAN-Port für den direkten Anschluss an dein Netzwerk. Firmware-Updates kannst du zudem über einen USB-Anschluss manuell auf dem Tieftöner installieren.

Bluesound Pulse Sub+ im Test – Anschlüsse
An Anschlüssen bietet der Pulse Sub+ nur das Nötigste. Er arbeitet größtenteils kabellos.

Unser Fazit zum Bluesound Pulse Sub+

Der Bluesound Pulse Sub+ ist ein hervorragendes Upgrade für dein BluOS-basiertes Soundsystem. Er kann tatsächlich sowohl im Heimkino- als auch im Audioeinsatz überzeugen und den nötigen Wumms in dein Wohnzimmer bringen. Dabei beherrscht er wuchtige Klänge ebenso wie dezent-subtile Töne. Sowohl klanglich als auch bei der Verarbeitung haben wir damit kaum etwas auszusetzen, sieht man von Details wie der fehlenden Raumeinmessung ab. Der Elefant im Raum ist der nicht gerade geringe Preis. Willst du etwa die Soundbar+ ergänzen, musst du für den Sub+ noch einmal fast genauso tief in die Tasche greifen. Eine günstigere Variante für kleinere Räume, wie es beispielsweise Sonos mit dem Sub Mini anbietet, hat Bluesound derzeit nicht im Sortiment. Innerhalb des Bluesound-Systems ist der Pulse Sub+ damit für Fans von tiefen Tönen alternativlos. Bist du hingegen flexibel, können günstigere Subwoofer ähnliches erreichen.

Aktuelle Angebote

Technische Daten
Leistung 150 W
Eingänge 1x RCA
Ausgänge
Kabellos WiFi
Gewicht 8,25 kg
Abmessungen (BxHxT) 457 x 300 x 146 mm
Preis 849,00 Euro

Du würdest deinen neuen Subwoofer gern direkt im Paket mit der passenden Soundbar kaufen? Dann wirf einen Blick auf unsere Bestenliste:

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