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Multiroom: Das musst du über Sonos-Lautsprecher wissen

Sonos gehörte 2002 zu den Pionieren von vernetzten Heim-Netzwerken. Per Sonos lässt sich die ganze Wohnung und das ganze Haus musikalisch vernetzen. HIFI.DE erklärt, was du über Sonos-Speaker wissen musst.

Sonos gehört zu den beliebtesten Multiroom Streaming-Systemen auf dem Markt. Das Unternehmen startete 2002 mit dem Ziel, Heimnetzwerke in das digitale Zeitalter zu bringen. Inzwischen gibt es eine breite Sonos-Produktpalette. Doch wie genau funktioniert das Sonos-Prinzip?

Sonos: Multiroom-Setups über WLAN

Jedes Sonos-Produkt lässt sich über das Heimnetzwerk verbinden. Die Geräte bilden das sogenannte SonosNet. So bieten die Lautsprecher bei einer stabilen WLAN-Verbindung eine komfortablere Handhabung als Bluetooth-Speaker. Dabei wird die Internetgeschwindigkeit nicht beeinflusst.

Insgesamt lassen sich auf diese Weise bis zu 32 Sonos-Speaker miteinander verbinden um die ganze Wohnung oder das ganze Haus gleichzeitig bespielen zu können. Nachdem Sonos 2002 dieses Konzept entwickelte, zogen zahlreiche Hersteller wie Bose oder Google nach. Dennoch konnte Sonos sich am Markt halten und bietet inzwischen neben Lautsprechern auch eine Soundbar und einen Subwoofer an. Damit lässt sich auch ein 5.1 Heimkinosystem zusammenstellen.

Sonos Produktpalette
Sonos bietet eine breite Produktpalette an. Alle Geräte lassen sich über das Netzwerk miteinander verbinden. | Bild: Sonos

Insgesamt besteht der Kern des Sortiments aus dem Speaker Sonos One mit Alexa und Google Sprachsteuerung, den Wireless-Lautsprechern Play:1 und Play:5, den Soundbars Beam, Playbar und Playbase sowie dem Subwoofer Sonos Sub. Diese stehen auch in verschiedenen Bundles zum Verkauf.

Sonos-Netzwerk einrichten: Erste Schritte

Alles muss einfach sein – das scheint ein Motto von Sonos zu sein, wenn es um die Bedienung und die Einrichtung der Geräte geht. Dazu benötigt man nämlich nur die Sonos-App, die für Android und iOS verfügbar ist. Zum Einrichten muss der Speaker gefunden und mit dem eigenen WLAN gekoppelt werden.

Die Sonos-Speaker lassen sich in wenigen Schritten einrichten. | Bild: Sonos

Für das Hinzufügen weiterer Speaker müssen diese dann mit dem SonosNet gekoppelt werden. Hierzu muss nichts weiter getan werden, als den Speaker in der App auszuwählen und den Sync-Knopf an dem Speaker zu drücken. Wie gesagt: Alles ist sehr einfach gehalten.

Sobald die Speaker verbunden sind, kann man sie nach dem Raum benennen, in dem sie stehen. So kann man sie später auch einzeln ansteuern, wenn man nicht alle Geräte auf einmal bespielen möchte.

Sonos Trueplay – richte die Speaker richtig aus!

Ein besonderes und hilfreiches Feature der Sonos-Geräte ist Trueplay. Leider ist diese Funktion nur mit einem iOS-Gerät nutzbar, da die Sonos-App dazu das Mikrofon des iPhones oder iPads benötigt. Trueplay ermöglicht es, den Klang der Lautsprecher an den Raum anzupassen.

Auch bei den Trueplay-Einstellungen werden die Nutzer Schritt für Schritt durch den Vorgang begleitet. | Bild: Sonos

Hierzu muss man in der App unter Raumeinstellungen auswählen, dass Sonos Trueplay eingerichtet werden soll und anschließend mit dem Apple-Gerät durch den Raum gehen. So erkennt die App die Raumumgebungen und an welcher Stelle im Raum der Speaker steht und passt so die Ausstrahlung des Tons dementsprechend an. Dies kann natürlich jederzeit rückgängig gemacht werden, sollte sich die Hörerfahrung verschlechtern.

Spotify, Apple Music & Co. – die von Sonos unterstützten Apps

Die Bedienung der Sonos-Speaker per Sonos-App funktioniert einwandfrei. Anders als bei einer Bluetooth-Verbindung wird jedoch nicht einfach jeglicher vom Smartphone abgespielte Ton über die Lautsprecher wiedergegeben. Wer beispielsweise gerne Youtube-Videos über externe Boxen laufen lässt, sollte sich besser nicht für Sonos entscheiden.

Sonos sorgt jedoch durchaus dafür, dass man musiktechnisch nicht auf dem trockenen sitzt. Ob Apple Music, Spotify, Amazon Prime Music, Google Play Music, Deezer oder Tidal – Sonos Speaker bieten die ganze Palette der großen Streaming-Dienste. Auch der Hörbuch-Dienst Audible ist beispielsweise mit dabei.

Man kann per Sonos zwar nicht einfach den Smartphone-Sound abspielen, die Auswahl an unterstützten Diensten ist jedoch sehr groß. | Bild: Sonos

Sonos lässt sich dabei über die Apps der einzelnen Dienste ansteuern, sofern man sich mit dem Abspielgerät im gleichen WLAN-Netz aufhält. Stabiler ist es allerdings, wenn man die Sonos-App dafür nutzt. Dort kann man sich bei seinen Diensten anmelden und auf die eigene Musik zugreifen. Besonders ist dabei für Nutzer von mehreren Streaming-Diensten, dass Playlisten auch Plattformübergreifend erstellt werden können.

Ein Blick in die Sonos-Zukunft

Im September 2019 kündigte Sonos drei neue Produkte an. Während zwei dieser Neuheiten als Nachfolger in die Fußstapfen bereits existierender Produkte treten, bestätigten sich mit dem Sonos Move Gerüchte über den ersten Sonos Bluetooth-Speaker. Damit öffnet sich der Hersteller erstmals einer anderen Verbindungstechnik und ermöglicht so auch eine mobile Nutzung. Hierfür verspricht der Hersteller ein robustes Gehäuse und bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit.

Ob Sonos weitere Produkte mit Bluetooth herausbringen wird, ist noch nicht bekannt. Außerdem angekündigt wurde aber die Sonos One SL, welche die Sonos Play:1 ablösen wird, und der Sonos Port als Nachfolgemodell des Sonos Connects. Beide Modelle lassen sich per WLAN oder AirPlay 2 ansteuern, Bluetooth wird nicht unterstützt.

Jetzt ansehen: Aktuelle und kommende Smart Speaker 2019

Der Smart-Speaker Markt wächst seit einigen Jahren und wird von Amazon Echo und Google Home dominiert. Auch Apple versucht mit seinem HomePod, den Markt zu erschließen. Wie gut sich Sonos in Zukunft gegen die Big Player behaupten kann, wird sich zeigen.

Alexa und Google-Sprachsteuerung werden zumindest unterstützt. Verbunden mit der Erfahrung in Sachen Konnektivität und Klang macht dies Sonos zu einem ernsthaften Player in der Zukunft der Smart-Speaker.

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