Kompaktes HiFi: Diese Stereoanlagen passen in jedes Zimmer
Du willst deine Wohnung mit gutem Klang füllen, hast aber keine Lust auf riesige Boxentürme und Kabelsalat? Dann bist du hier genau richtig. Denn HiFi geht auch anders. Wir präsentieren dir hier mehrere kompakte HiFi-Systeme, die sich perfekt in dein Zuhause einbinden lassen.
Von Allroundern, die alles Wichtige in einem Gehäuse unterbringen, bis zu Mini-Anlagen aus mehreren Komponenten ist hier alles dabei. Nur schick und kompakt sind sie alle. Im Einzelnen achten wir besonders auf folgende Punkte:
- Ausmaße
- Klang
- Anzahl an Komponenten
- Quellen
Jede unserer kompakten HiFi-Systeme für zu Hause hat bei diesen Punkten eine andere Gewichtung, zu allen können wir jedoch eine fundierte Meinung bilden. Du weißt selbst jedoch am besten, worauf du am meisten Wert legst. Ein All-in-One-System nimmt natürlich am wenigsten Platz ein, kann es klanglich aber nur selten mit zwei separaten Lautsprechern aufnehmen.
Auch solltest du dir vorher im Klaren darüber sein, welche Musikquellen Teil deiner HiFi-Anlage sind. Soll dein heiß geliebter Plattenspieler weiterhin angeschlossen werden können? Oder liegt dein Fokus – ganz modern – bei einer nahtlosen Streamingfunktion? Vermutlich kann auch dein Fernseher ein Sound-Update vertragen. Dieser ist meistens optisch ohnehin schon sehr dominant. Umso besser, wenn dein HiFi-System etwas dezenter ausfällt. Wie du siehst, gibt es vieles zu beachten, bevor du dich für ein kompaktes HiFi-System für zu Hause entscheidest. Bei unseren Empfehlungen ist sicher das Passende dabei.
Kompakte HiFi-Systeme für zu Hause – Unsere Empfehlungen
Dali Kupid + WiiM Amp
Klein, bunt und erschreckend günstig
Treiber: 2 (1 x Hochtöner, 1 x Tiefmitteltöner) | Frequenzbereich: 63 Hz – 25 KHz | Eingänge: Bluetooth, AirPlay 2, 1x Cinch, 1x HDMI-ARC, 1x Optisch | Streaming: Spotify Connect, Tidal Connect, Amazon Music HD, Napster, Deezer | Farbvarianten: Schwarz, Beige, Blau, Gelb, Walnuss | Wirkungsgrad: 83 dB (2,83 V / 1 m) | Abmessungen (BxHxT): 140 x 237 x 195 mm | Gesamtpreis: 707 Euro
- Boxen klingen größer, als sie sind
- Amp hat erwachsene Leistungsreserven
- Parametrischer EQ in App
- Elanvoller Klang mit vielen Details
- Große Farbauswahl
- Sehr preiswert
- Schöner, aber naturgemäß etwas dezenter Bass
- Kein Phono-Eingang oder Kopfhörer-Ausgang
HiFi-Setups lassen sich beliebig exzessiv betreiben – sowohl mit Blick auf die Anzahl der einzelnen Komponenten als auch auf deren Preis. Es kann aber auch einfach gehen: eine passive Regalbox, ein kleiner Streaming-Amp, fertig. Und genau für solche Setups ist die Dali Kupid perfekt. Klar, klanglich musst du etwas kompromissbereit sein: Die Kupid gehört nicht zu den bassstärksten Boxen und klingt teilweise im Hochtonbereich etwas scharf. Angesichts ihres geringen Preises spielt sie aber beeindruckend breit und mit viel Liebe zum Detail. Dass es sie zudem in einer erfreulich großen Farbpalette gibt, prädestiniert sie geradezu als HiFi-Einstieg in der Studi-WG.
Stell ihr einen kompakten Streaming-Verstärker wie den WiiM Amp zur Seite und deine erste HiFi-Anlage ist komplett. Der integrierte parametrische Equalizer ermöglicht es dir, den Klang auf deine Vorlieben anzupassen, und einen Subwoofer kannst du notfalls auch noch anschließen, um den Lautsprechern den nötigen Bassboost zu verleihen.
Aktuelle Angebote
Lies hierzu auch unseren ausführlichen Test der Dali Kupid und des WiiM Amp.
KEF LS50 Wireless II
Komplette HiFi-Anlage in einem Boxenpaar
Treiber: 2 (Hoch-Mittelton-Koax-System) | Leistung: 2x 760 Watt (280 W MT, 100 W HT) | Eingänge: HDMI, opt. Digital, Coax Digital, AUX (Miniklinke), LAN | HDMI ARC / eARC: ja / ja | Quellen kabellos: AirPlay 2, Bluetooth 4.2, Chromecast, WLAN, UPnP, Roon | Streaming: Ja | Abmessungen (BxHxT): 200 x 305 x 311 mm | Gewicht: 20 kg | Paarpreis: 2.499 Euro
- Komplettes HiFi-System mit Streaming, Bluetooth, Chromecast etc.
- Hervorragender Klang auch am Fernseher über eARC
- Klanganpassung an Aufstellung und Raum per App
- Recht hoher Preis
- Bedienung über Sensortasten manchmal etwas behäbig
Die LS50 Wireless II ist KEFs audiophiler Allrounder. Das Paar Lautsprecher vereint in sich deine komplette HiFi-Anlage samt zweier Endstufen, Streamer und Vorstufe mit einer Fülle an nützlichen Eingängen. Würdest du dieselbe klangliche Finesse durch Einzelkomponenten erreichen wollen, würdest du vermutlich weit tiefer in die Tasche greifen müssen. Wahrscheinlich wären die verschiedenen Produkte von unterschiedlichen Marken und somit nicht annähernd so einfach zu bedienen, wie die Komplettlösung aus einer Hand. Per App und Fernbedienung steuerbar bietet dir die KEF LS50 Wireless II alles, was du brauchst. Egal, ob du Musik per Highres-Streaming genießen oder deinen Fernseher anschließen möchtest.
Hier findest du die KEF LS 50 Wireless II:
In unserem Test erfährst du mehr über die KEF LS50 Wireless II.
Sonoro Meisterstück Gen. 2
Musikgenuss im Alltag – auch von CD
Leistung: 140 Watt (2 x 10, 2 x 30, 1 x 60 Watt) | Eingänge: Cinch, Miniklinke, Digital optisch, LAN, WLAN | HDMI ARC / eARC: Ja / Ja | Quellen kabellos: WLAN, Bluetooth AptX HD | Streaming: Spotify Connect, TIDAL (Connect und Menü), Qobuz, Deezer, Napster, Amazon Music, Internetradio, Podcasts, DLNA/UPnP | Abmessungen (BxHxT): 570 x 168 x 262 mm | Preis: 1.499 Euro (Lack), 1.599 Euro (Walnuss)
- Raumfüllender Klang mit druckvollem Bass
- Bluetooth-Sender z.B. für Wireless-Kopfhörer
- Klingt noch stimmiger als der Vorgänger
- Bass kann zu mächtig wirken
- Kein Multiroom (nur über Chromecast)
In dem gerade einmal 57 Zentimeter breiten, aufwendig lackierten Gehäuse des Sonoro Meisterstück stecken CD-Player, Radio, Netzwerk-Player, Lautsprecher und natürlich ein anständiger Verstärker. Letzterer treibt fünf Schallwandler mit insgesamt 140 Watt an. Musik kannst du via Bluetooth hören oder du nutzt die beliebtesten Streamingdienste. Alles gesteuert über eine aufgeräumte App. Ach ja: analoge und digitale Eingänge gibt es auch noch. Dein Plattenspieler mit Vorverstärker oder Fernseher finden also ebenfalls Platz am Sonoro Meisterstück.
In unserem Test konnte sich diese Kombi auch klanglich beweisen. Besonders begeistert waren wir von der breiten Stereoabbildung, die wir von so einem kompakten Gerät nicht erwartet hätten. Bassfester, entspannter Sound, der auch von audiophilen Aufnahmen nicht in die Knie gezwungen wird, machen das Meisterstück zu einem tollen Allein-Entertainer.
Hier geht’s zum Angebot des Sonoro Meisterstück Gen. 2:
Alle weiteren Informationen findest du in unserem Test des Sonoro Meisterstück.
Rega Brio Mk7 + Canton Townus 30 + Cambridge Audio MXN10
Kompakt, klassisch und doch modern
Leistung: 2x 50 Watt / 8 Ohm, 2x 73 Watt / 6 Ohm | Eingänge: 3x Line Cinch, 1x Phono MM (Cinch), 1x S/PDIF koaxial, 1x S/PDIF optisch | Quellen kabellos: Bluetooth, AirPlay, Chromecast | Integrierte Streamingdienste: Tidal Connect, Qobuz Connect, Spotify Connect, Deezer | Abmessungen Verstärker (BxHxT): 216 x 79 x 365 mm | Abmessungen Lautsprecher: 210 x 360 x 280 mm | Gesamtpreis: 2696 Euro
- Boxen mit sattem Bass und schöner Bühne
- Amp klingt mitreißend, klar und dynamisch
- Komfortables Streaming
- Sehr guter DAC und Phono-Pre im Verstärker
- Feine, hochwertige Verarbeitung
- Keine Track-Infos, da kein Display
Der Rega Brio ist schon ein echtes Urgestein der HiFi-Welt. Wenn du ihn noch nie gehört hast, wirst du baff sein, wie viel Dynamik und Emotion in einem so kleinen, unscheinbaren Gehäuse wohnen kann. Perfekt wird der Hörspaß durch die neuen Digitaleingänge, hinter denen sich ein wirklich ernsthafter, lebendig und präzise klingender D/A-Wandler verbirgt. Dass Rega-Amps mit Plattenspielern – erst recht den hauseigenen – bestens harmonieren, müssen wir schon fast nicht mehr dazuschreiben.
Regallautsprecher: Canton Townus 30
Canton ist mit der Townus 30 ein Allround-Lautsprecher geglückt, der sich sowohl für die Nebenbeibeschallung als auch zum konzentrierten Langzeithören eignet. Die Stärken der Canton Townus 30 liegen im für ihre Größe bemerkenswerten Bassfundament und der entspannten Hochtonwiedergabe. Entspannt heißt hier jedoch keineswegs muffig! Alle wichtigen Details werden klar und mit viel Räumlichkeit wiedergegeben. So lernst du die Stimmen deiner Lieblingsmusiker noch besser kennen. Dazu kommt ein schickes Design, das sich in jeder Wohnung zu Hause fühlt. Wenn du der Canton Townus 30 etwas Abstand von der Rückwand geben kannst, wird sie dich auch an kleinen Verstärkern sehr glücklich machen.
Netzwerk-Player: Cambridge Audio MXN10
Der Cambridge Audio MXN10 konzentriert sich ganz aufs Musikstreaming und liefert für den Preis einen hervorragenden Klang-Gegenwert. Du kannst damit beliebige Anlagen elegant ins Streaming-Zeitalter holen, den Player entweder analog anschließen oder ihn über seine digitalen Ausgänge zum reinen Datenspender machen. Audiophile, die noch eher skeptisch auf Streaming blicken, überzeugt der Cambridge mit seinem unkomplizierten Bedienkonzept – inklusive der Connect-Services von Spotify, Tidal und Qobuz. Verwöhnte Streamingkenner dagegen überrascht er mit seiner klanglichen Kompetenz.
Alle Komponenten findest du hier:
Alle weiteren Informationen findest du in unserem Test des Rotel S14 und der Canton Townus 30.
Naim Mu-so 2
HiFi-System im Soundbar-Format
Leistung: 450 Watt (6 x 75 Watt) | Eingänge: HDMI, opt. Digital, AUX (Miniklinke), WLAN, LAN | HDMI ARC / eARC: Ja / Nein | Quellen kabellos: AirPlay 2, Bluetooth, Spotify Connect, Chromecast, WLAN, UPnP, Roon | Streaming: Spotify Connect, TIDAL, Qobuz, Internetradio, Podcasts | Abmessungen (BxHxT): 628 x 122 x 264 mm | Gewicht: 11,2 kg | Preis: 999 Euro
- Satter Sound mit knackigem Bass
- Hochwertige Verarbeitung
- Umfangreiche App
- Im Mitteltonbereich etwas diskret
- Klangeinstellungen könnten umfangreicher sein
Don’t call it Soundbar! Zwar ist die Naim Mu-so 2 definitiv am besten dafür geeignet, unter einem Fernseher Platz zu finden, doch bietet sie dir sehr viel mehr als es ein Klangriegel normalerweise kann. Mit Lautsprechern vom französischen Spezialisten Focal und einer Menge Kraft unter der schicken Haube gibt dieses HiFi-System Gas. Neben ihrem vollen Klang begeistert die Naim Mu-so 2 aber auch mit einem umfassenden Streaming-Aufgebot, einer HDMI-ARC-Schnittstelle und einer sehr umfänglichen App. Diese erlaubt es auch, die Naim Mu-so 2 mit weiteren Naim-Geräten in einem Multiroom-System zu verknüpfen.
Hier geht’s zu den aktuellen Angeboten der Naim Mu-so 2:
Lies hierzu auch unseren ausführlichen Test zur Naim Mu-so 2.
Argon Audio Forte A5 MK2 + Pro-Ject E1 BT
Schallplatten-Sound ganz ohne Verstärker
Treiber: 2 (1 x Hochtöner, 1 x Tiefmitteltöner) | Eingänge: Bluetooth, HDMI ARC, Optisch Digital, 2 x Cinch (Phono + Line) | Farbvarianten: Weiß, Schwarz, Walnuss | HDMI ARC / eARC: Ja/Nein | Abmessungen (BxHxT): 165 x 270 x 230 mm | Gesamtpreis: 998 Euro
- Klarer, Transparenter Klang mit guter Dynamik
- Sauber eingebundener Tiefton
- Komfortabel als TV-Lautsprecher nutzbar
- HDMI-ARC und Phono-Eingang vorhanden
- Keine Klanganpassung an Standort oder Hörgeschmack
- Keine Bedienelemente an den Boxen
- Kenn je nach Musik und Raum etwas hell klingen
Nun gut, ganz ohne Verstärker geht es nicht. Statt den meist klobigen Amp im Wohnzimmer aufstellen zu müssen, kannst du mit den Argon Audio Forte A5 MK2 zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn die Boxen haben als Aktiv-Lautsprecher ihre Verstärkung schon integriert. Das relativiert auch den etwas erhöhten Preis von 599 Euro. Zudem kannst du deine Musik ja nach Belieben kabellos oder mit Kabel an die Aktivboxen schicken. Das macht die Argon Audio Forte A5 MK2 zu einem besonders unkomplizierten Lautsprecher.
Dickes Plus: Du kannst sie auch ganz einfach per HDMI an deinen Fernseher und per Phono-Eingang an deinen Plattenspieler klemmen. Im Klangtest konnte die Forte mit einem klaren und transparenten Klang glänzen, der mit guter Dynamik vorgetragen wird. Auch der Tiefton fügt sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Je nach Genre oder Raum können die Lautsprecher aber etwas hell klingen.
Plattenspieler: Pro-Ject E1 BT
Nachdem die Debut-Modelle von Pro-Ject mit den Jahren immer hochwertiger, aber auch teurer geworden sind, heißen die echten Plattenspieler für den Einstieg der österreichischen Marke heute Primary oder E. Aus der E-Serie konnten wir zuletzt den E1 BT testen: einen relativ preiswerten Plattenspieler mit Bluetooth.
Aber der moderne Bluetooth-Chipsatz ist nicht alles, was der E1 BT Vinyl-Einsteiger:innen zu bieten hat. Er bringt auch noch einen integrierten Phono-Vorverstärker mit. Mit diesem kannst du den Plattenspieler direkt an deinen Amp oder deine Aktivboxen anschließen. Da auch die Lautsprecher einen Phono-Eingang haben, kannst du bei diesem Set direkt schauen, welcher besser klingt. Das MM-System mit dem Tonabnehmer Ortofon 2M Red verspricht zudem eine hochwertige Abtastung deiner Schallplatten.
Streaming als Bonus: WiiM Mini
Wenn du deinem kompakten HiFi-System für zu Hause ein weiteres Upgrade gönnen möchtest, empfehlen wir dir einen Netzwerk-Player. Durch ihn kannst du deine Lieblings-Streamingdienste bequem zu den Forte A5 MK2 schicken. Der WiiM Mini überzeugte in unserem Test durch tollen Klang und eine fantastische Bedienung, die sogar Multiroom beinhaltet. Hier ist die Devise: Anschließen und vergessen. Dank seines Mini-Formats kannst du ihn nämlich einfach hinter einem der Lautsprecher verstecken. Die komplette Steuerung übernimmt jetzt ja ohnehin die App.
Aktuelle Angebote aller Komponenten:
Lies hierzu auch unseren ausführlichen Test der Argon Audio Forte A5 MK2, des Pro-Ject E1 BT und des WiiM Mini.
Kompakte HiFi-Systeme für zu Hause – darauf solltest du achten
Wie du siehst, gibt es auch unter den kompakten HiFi-Systemen für zu Hause unterschiedlichste Konzepte. Im Folgenden beleuchten wir, worauf du besonders achten solltest. Vieles hängt dabei von deinen Ansprüchen und deinem Platz ab.
Quellen: Was muss dein kompaktes HiFi-System können?
In Zeiten von digitalen Medien müssen HiFi-Systeme nicht mehr zwangsläufig groß sein. Ein WLAN-Empfänger passt in die hohle Hand und selbst ein CD-Laufwerk lässt sich bequem in All-in-One-Geräten unterbringen. Schwieriger wird es, wenn auch noch deine Plattensammlung bedacht werden soll. Auch ein Plattenspieler passt teilweise zusammen mit Verstärker und Boxen in ein Gehäuse – das beweist recht erfolgreich der The+Record Player von Plus Audio. Das bleibt jedoch die Ausnahme und birgt andere Stolpersteine. Einfacher, günstiger – und meistens auch klanglich besser – ist es hier, wenn du deinen Plattenspieler klassisch per Kabel an dein kompaktes HiFi-System anschließt. Gut, dass das an vielen von uns vorgestellten Empfehlungen problemlos möglich ist.
Ausmaße – die Sache mit dem Platz
Von einem eigenen HiFi-Zimmer werden wohl die meisten Audiophilen nur träumen können. Aber das bedeutet nicht, dass du auch in deinem Wohnzimmer – oder gar deiner kleinen Studienbude – hervorragend Musik hören kannst. Klangliche Kompromisse musst du zwar immer eingehen, die fallen in der Regel aber kleiner aus, als du denkst. Selbst aus einem Sonoro Meisterstück kannst du saftigen Sound herauskitzeln. Bedenke aber, dass auch die kompaktesten HiFi-Systeme, eingepfercht in einem Schrankfach, nicht ihr volles Potenzial entfalten können.

Anzahl der Komponenten
Einige unserer Empfehlungen kommen bereits als All-in-One-System daher. Das heißt, dass sie dir ganz ohne zusätzliche Geräte ermöglichen, Musik zu hören. Die KEF LS50 Wireless II etwa streamen selbstständig und das Sonoro Meisterstück Gen. 2 schluckt CDs. Dennoch kannst du alle unsere Empfehlungen um weitere Quellen erweitern. Das kann beim Naim Mu-so 2 dein Fernseher sein – oder ein Netzwerk-Player bei den Forte A5 MK2.
Je nachdem, für welches kompakte HiFi-System für zu Hause du dich entscheidest, kann es ratsam sein, zusätzlichen Platz für weitere Komponenten freizuhalten. Das gilt natürlich besonders für die Systeme, die ohnehin schon aus mehreren Teilen bestehen.
Kompaktes HiFi-System am Fernseher
Alle großen Fernsehermarken statten ihre Geräte inzwischen mit diesem Audiorückkanal bzw. Audio Return Channel (ARC) aus. Über diesen kannst du ganz unkompliziert den Ton deines Fernsehers anzapfen, ein HDMI-Kabel genügt. Besonders praktisch wird die Verbindung, wenn deine Lautsprecher mit HDMI den Standard CEC unterstützen. Dann kannst du deine Boxen mit der Fernbedienung deines Fernsehers bedienen. So musst du also nicht mehr die Fernbedienung wechseln, wenn du die Lautstärke anpassen möchtest.

Entscheidest du dich für eine unserer Empfehlungen mit separaten Lautsprechern, kannst du diese zudem flexibel aufstellen. Bei der richtigen Aufstellung deiner Lautsprecher kannst du eine deutlich natürlichere Klangbühne erhalten. Denn der linke und rechte Kanal liegen bei All-in-One-Lösungen – exakt wie bei Soundbars – viel enger zusammen.
Fazit kompaktes HiFi-System: Klein heißt nicht leise
Unser Ratgeber hat dir hoffentlich bei der Wahl deines kompakten HiFi-Systems für zu Hause geholfen. Selbst wenn dein Platz begrenzt ist, hast du jetzt einige Anreize bekommen, um deine Musik adäquat zu genießen. Falls du weitersuchen möchtest, findest du hier weitere spannende Ratgeber rund ums Thema HiFi.
Neugierig geworden? In unserer Bestenliste findest du alle von uns getesteten Aktiv-Lautsprecher im Vergleich:








