Hisense C2 Ultra im Test – der ultimative Beamer von Hisense?
- Lichtquelle
- Laser
- Auflösung
- 4K (3.840 x 2.160) per Pixelshift
- HDR
- HDR10, Dolby Vision, HLG
- Zoom (optisch)
- Ja
- Anschlüsse
- 2 x HDMI, 2 x USB, Digital-Audio, Klinke, LAN
- Smart TV
- Ja
- Abmessungen (BxHxT)
- 247 x 247 x 286 mm
- Preis
- 2499 Euro
Richtig hell, mit gutem Soundsystem und smarten Features – der Hisense C2 Ultra liefert Heimkino auf Knopfdruck. Der Preis ist jedoch verhältnismäßig hoch, verglichen mit seinem Bruder.
- Design sorgt für einfaches Setup
- Helles, knackiges Bild mit satten Farben
- Gaming-Features mit bis zu 240 Hertz
- Schwarzwert ist nicht perfekt
Bis zu 300 Zoll Bilddiagonale, Xbox-zertifiziert, hell, kontrastreich und mehr – das verspricht Hisense mit dem C2 Ultra. Als Flaggschiff der letztjährigen Serie soll der Heimkino-Beamer überzeugen. Ob ihm das gelingt, zeigt unser Test.
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Der C2 Ultra ist das Spitzenmodell der Hisense-Beamer aus dem letzten Jahr dar – abgesehen von den Ultrakurzdistanz-Beamern. Der Hisense C2 ist etwas günstiger, dafür noch nicht mit optischem Zoom ausgestattet und etwas weniger hell. Und der Hisense C2 Pro steht in der Mitte mit genügend Helligkeit, aber kleinen Abstrichen bei Klang und Features.
Design und Einrichtung
Schon nach dem Auspacken sorgt der Hisense C2 Ultra für einen kleinen Wow-Moment. Das Gehäuse in Dunkelgrau sitzt auf einem ungewöhnlichen runden Standfuß, der es in sich hat. Der Projektorkopf lässt sich darauf nämlich horizontal komplett im Kreis drehen und bis zu 135 Grad nach oben neigen, sodass man ihn flexibel in praktisch jede Richtung ausrichten kann.

So kann er an der Decke, im Regal, oder sogar auf dem Wohnzimmertisch schnell platziert werden und er findet jederzeit den richtigen Winkel. Trotz der rund sechs Kilogramm kannst du den Hisense C2 Ultra so auch schnell in einen – zugegeben größeren – Rucksack packen und überall aufstellen. Eine Steckdose muss aber in Reichweite sein. Ganz so bequem, wie ein Mini-Beamer ist er natürlich nicht, wer aber gerne in den eigenen vier Wänden an verschiedenen Orten Filme im Kinoformat sehen möchte, bekommt hier eine bequeme Lösung.

Einmal ausgepackt, sorgt der Standfuß des Projektors für ordentlich Halt. Er beherbergt dabei sogar einen eigenen Subwoofer und verleiht dem Gerät einen sicheren Stand – da wackelt nichts, auch wenn es akustisch zur Sache geht. Das Design ist dabei schön durchdacht, im Grunde unauffällig und dabei gut verarbeitet.
Einrichtung im Handumdrehen
Die Einrichtung des Hisense ist dabei sehr einfach: Hast du erst einmal einen geeigneten Platz gefunden, übernehmen weitgehend clevere Automatiken die Feineinstellung und sorgen für Halt. So stellt der Beamer das Bild via Autofokus selbstständig scharf und richtet es per automatischer Trapezkorrektur gerade aus.

Sogar Hinderniserkennung und Wandfarben-Anpassung sind integriert. Steht zum Beispiel eine Lampe im Bildweg oder ist die Projektionsfläche nicht schneeweiß, erkennt der C2 Ultra das und passt das Bild entsprechend an. Nur in wirklich schwierigen Fällen muss man per manueller Korrektur nachhelfen. Allerdings gilt wie immer: Auf digitale Keystone-Korrektur sollte man nach Möglichkeit verzichten, da sie die Bildschärfe leicht mindert. Dafür ist ein optischer Zoom verbaut, wenn der Beamer doch etwas zu weit weg von der Leinwand steht.
Die Bildqualität des Hisense C2 Ultra
Der Hisense C2 Ultra liefert auf dem Papier 3000 ANSI-Lumen und soll damit heller sein, als seine Brüder. In unserem Test stellt sich eraus: das stimmt. Bis zu 250 Nits haben wir bei HDR-Inhalten ermittelt. Und damit spielt er schon weit oben bei den Heimkino-Beamern mit und ist sichtbar heller als seine kleineren Geschwister.

Die Helligkeit wird dabei äußerst gleichmäßig über die Bildfläche verteilt ist. Das sorgt für ein schön detailliertes Bild bei hellen und dunklen Szenen. Selbst bei Sonnenschein kann man noch viel auf der Leinwand erkennen – auch wenn du direkte Sonneneinstrahlung dennoch besser vermeiden solltest.
Knackscharfes Bild und strahlende Farben
Der Triple-Laser des C2 Ultra von Hisense sorgt für ein scharfes 4K-Bild, auch wenn dies „nur“ durch Pixel-Shift erreicht wird. Die Darstellung wirkt sichtbar detaillierter als bei vielen Full-HD-Projektoren. Wer eine geeignete Leinwand hat, wird mit einem Top-Bild belohnt, doch selbst bei der Projektion auf einer Wand liefert er noch gute Ergebnisse.

Einzig der Schwarzwert ist, bauartbedingt, nicht perfekt. In sehr hellen Szenen flacht der Bildeindruck etwas ab, weil schwarz eher dunkelgrau wirkt. Ein Beamer wie der Sony Bravia Projector 8 kann deutlich besser schwarze Flächen darstellen – kostet aber mehr als das Fünffache.

Dafür bringt der C2 Ultra dank RGB-Lasersystem ordentlich Farbe auf die Leinwand. Die wichtigen Farbräume deckt er sehr schön ab. Das Ergebnis: Sichtbar kräftige Farben und eine spürbar größere Bandbreite bei HDR-Inhalten. Die hohe Helligkeit verschiebt jedoch etwas den Weißwert, wodurch das Bild auch im neutralen Filmmaker-Bildmodus nicht immer wie das Original aussieht. Ohne Vergleich fällt das aber nicht auf.
So sehen Filme aus
Besonders bei Animationsfilmen, Naturdokus oder farbstarken Games spielt der Projektor seine Farbstärke aus – ohne zu künstlich oder unnatürlich zu wirken. Im Filmmaker-Modus bleiben die Farben angenehm natürlich. Hauttöne wirken ausgewogen, der Bildeindruck insgesamt stimmig.

Ob wir am Ende aber einfache SDR-Inhalte schauen oder HDR-Filme überprüfen, das Bild ist scharf, detailliert und kontrastreich. Im letzten Kinoabenteuer von Harry Potter etwa erkennen wir bei Beginn der Schlacht um Hogwarts alles Details von der im Nachtschatten liegenden Zauberschule. Und wenn dann die Geschosse die Nacht erhellen, wird es im Testraum richtig hell. So muss Heimkino sein, das spielt es am Ende keine Rolle, ob Rot oder Blau zu 100 Prozent getroffen werden.
Gaming am Hisense C2 Ultra
Hisense hat erkannt, dass auf Beamern auch gezockt werden will. Dank ALLM – Auto Low Latency Mode – werden Spiele sofort erkannt und der Projektor sofort in den passenden Spielmodus versetzt. VRR ist nicht dabei, das bietet aber kaum ein Beamer. Immerhin aber: Das Ultra-Modell der Hisense-C2-Reihe ist mit dem Label „Designed for Xbox“ ausgestattet. Das soll sicherstellen, dass in Zusammenarbeit mit einer Xbox Series X etwa alles nahtlos funktioniert – was wir bestätigten können.

Du hast dabei die Wahl zwischen scharfen 4K und recht flüssigen 60 Hertz oder aber auch Full-HD mit bis zu 240 Hertz. Da sinkt dann die Latenz spürbar, selbst schnelle Shooter stellen kann kein Problem dar. Wer hingegen lieber ruhigere, kinoreife Singleplayer-Games bevozugt, wird mit dem 4K-Modus glücklich werden – einen Verzögerung zwischen Tastendruck und Aktion auf dem Bildschirm ist kaum spürbar.
Die Anschlüsse des Hisense C2 Ultra
An der Rückseite des C2 Ultra finden sich alle wichtigen Anschlüsse: Von den zwei HDMI -Anschlüssen ist einer natürlich mit eARC ausgestattet, um den Ton inklusive Dolby Atmos verlustfrei an eine Soundbar oder einen AV-Receiver weiterzuleiten.

Ergänzt wird das Setup durch zwei USB-Ports, etwa zur Medienwiedergabe oder Stromversorgung eines Streaming-Sticks. Für stabiles Netz gibt’s einen LAN-Port – alternativ verbindet sich der Beamer drahtlos via WLAN mit dem Router. Auch ein optischer Digitalaudioausgang und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss sind vorhanden.
Bluetooth ist ebenfalls an Bord, etwa für kabellose Kopfhörer. Analoge Videoeingänge oder ein 12-Volt-Trigger fehlen zwar, doch im Alltag dürfte das kaum jemandem auffallen. Im Test wurden alle Quellen problemlos erkannt, auch HDMI-CEC funktionierte im Zusammenspiel mit AV-Receiver und Apple TV 4K zuverlässig.
Bedienung und Praxis
Beim Smart-TV-System setzt Hisense auf die eigene Plattform Vidaa – und die überzeugt im Test mit einer aufgeräumten, flüssig laufenden Oberfläche. Wir konnten im Test nur selten Verzögerungen oder Ruckler feststellen. Und Apps öffnen sich hier teils richtig schnell.
Apps wie Netflix, Prime Video, Disney+ und YouTube sind direkt vorinstalliert und bieten volle 4K- und Dolby-Vision-Unterstützung. Anders als bei vielen Android-Beamern ist Netflix hier offiziell lizenziert – ein großer Pluspunkt.

AirPlay 2 und Miracast sind ebenfalls integriert, sodass Inhalte vom Handy oder Laptop problemlos gespiegelt werden können. Auch Sprachsteuerung per Alexa oder Vidaa Voice ist an Bord. Wer mehr will, kann weitere Apps im Store nachinstallieren oder notfalls einen Streaming-Stick per HDMI anschließen.
Dank Vidaa flott unterwegs
Einziges kleines Manko: Die Menüs für die Bildeinstellungen sind etwas unübersichtlich, bieten aber viele Optionen, um das Bild an den eigenen Geschmack anzupassen. Und mit etwas Eingewöhnung findet man sich gut zurecht – zumal man eh nur selten die Menüs bemühen muss.

Die Fernbedienung bietet dabei alle wichtigen Tasten, um etwa auch schnell zu den beliebtesten Apps oder zu den verschiedenen Eingängen zu wechseln. Zusammen mit der Schnelligkeit von Vidaa macht das einfach Spaß im Alltag.
So klingt der Hisense C2 Ultra
Ton ist oft die Schwachstelle bei Fernseher oder Beamern – auch der Hisense C2 Ultra ist vielleicht nicht geeignet, dir Kino-Feeling zu Hause zu geben, bei dem du Klänge um dich herum hast und der Bass ins Mark geht.

Echt Schwächen leistet sich der Hisense-Beamer aber nicht. Das integrierte 2.1-System von JBL mit 20-Watt-Subwoofer im Sockel und zwei seitlichen 10-Watt-Speakern liefert ausreichend kräftigen Klang. Stimmen sind klar, sogar ein wenig Bass ist spürbar, und selbst bei Action-Szenen bleibt der Ton sauber. Dolby Atmos und DTS Virtual:X werden unterstützt – natürlich ohne echte Höhenkanäle, aber mit hörbarem Raumgefühl.
Unterschiede zu C2 und C2 Pro
Wer sich für das Topmodell der Serie interessiert, bekommt mit dem C2 Ultra das rundeste Gesamtpaket – mit sichtbaren Vorteilen bei Helligkeit, Zoom und Klang. Mit seinen 3000 ANSI-Lumen liefert der Ultra das hellste Bild im Trio – was sich besonders bei Restlicht im Raum bezahlt macht.

Im Vergleich zum C2 Pro oder gar dem Basis-C2 wirkt das Bild etwas strahlender, besonders bei HDR-Inhalten. Auch beim Zoom zeigt sich der Unterschied: Während der kleine C2 nur einen digitalen Zoom bietet und der Pro bereits optisch zoomen kann, bekommst du beim Ultra die komfortabelste Lösung – kombiniert mit motorischer Scharfstellung, automatischer Trapezkorrektur und schneller Einrichtung.
Der dritte Vorteil: der Sound. Der Ultra ist das einzige Modell mit integriertem Subwoofer – und das hört man. Im Direktvergleich klingen Pro und C2 etwas weniger reich beim Bass. Wer also keinen externen Lautsprecher anschließen will, ist mit dem Ultra klar im Vorteil.
Unser Testurteil zum Hisense C2 Ultra
Der Hisense C2 Ultra ist kein typischer Heimkino-Beamer – er ist fast schon ein Mini-Beamer, ein „Überall-dabei“-Gerät, das in jedem Raum oder gar draußen auf der Gartenparty eine gute Figur macht.
Mit seinem drehbaren Design und dem hellem Triple-Laser-Bild ist er wie gemacht für spontane Filmabende. Im Alltag punktet der Würfel mit 4K-Schärfe, starken Farben und einem flüssigen Smart-TV-System. Das macht einfach Spaß, auch wenn das Bild vielleicht nicht ganz an echte Heimkino-Beamer heranreicht – die aber dann auch gerne auch mal das Zehnfache kosten.
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| Technische Daten | |
| Projektionsart | DLP |
| Lichtquelle | Laser |
| Auflösung | 4K (3.840 x 2.160) per Pixelshift |
| Helligkeit | 3000 ANSI Lumen (Herstellerangaben) |
| HDR | HDR10, Dolby Vision, HLG |
| Bildfrequenz | Bis zu 240 Hertz |
| Lensshift | Nein |
| Fokus | Automatisch |
| Zoom (optisch) | Ja |
| Anschlüsse | 2 x HDMI, 2 x USB, Digital-Audio, Klinke, LAN |
| LAN / WLAN | Ja / Ja |
| Smart TV | Ja |
| Abmessungen (BxHxT) | 247 x 247 x 286 mm |
| Gewicht | 6,3 kg |
| Preis | 2499 Euro |
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