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JBL Go 5 im Test: Besser in allen Belangen

Der JBL Go 5 leuchtet, hält länger durch und in puncto Wasserschutz auch mehr aus. Reicht das, um den beliebten Vorgänger abzulösen?
JBL Go 5 im Test: Besser in allen Belangen
Preis
49,99 Euro
Maße
101 x 774 x 43 mm (BxHxT)
Gewicht
230 g
Akku-Laufzeit
bis zu 8 Std. / bis zu 10 Std. mit Playtime Boost
Wassergeschützt
IP68
Verfügbare Farben
Weiß, Lila ,Blau, Rot, Schwarz, Rosa, Camouflage
In Kürze
JBL dreht beim Go 5 an den richtigen Stellschrauben und liefert mit Akku- und Wasserschutz-Upgrade, einem ausführlicheren Equalizer, AirTouch und Lichtshow Verbesserungen ohne Ende. Weil die UVP darunter nicht leidet, führt weiterhin kein Weg am Go vorbei.
Vorteile
  • IP68-Schutzklasse
  • Auracast und AirTouch unterstützt
  • App mit verbessertem Equalizer
  • Lichtshow
Nachteile
  • Schwerer als der Vorgänger
  • Verzerrt bei höheren Lautstärken schnell
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Egal ob im Park, im WG-Bad oder im Vintage-Laden des Vertrauens – irgendwo sind wir sicher alle schon einmal dem portablen JBL Go begegnet. Kein Wunder bei dem Paket an Robustheit, solidem Sound und poppigem Design, das JBL da regelmäßig für unter 50 Euro schnürt. Der JBL Go 5 reiht sich da wunderbar ein und könnte dafür sorgen, dass es im Badezimmer bald auch bunt leuchtet. Wir haben den Praxistest gemacht.

Hier findest du die JBL Go 5 im Angebot:

JBL Go 5 im Klangtest: Nicht mehr viel Luft nach oben?

Natürlich ist vor der Benutzung eines Bluetooth-Lautsprechers im Go-Format immer ein wenig Erwartungsmanagement nötig. Wir testen zum selben Zeitpunkt den JBL Xtreme 5 im Testlabor, der in allen Belangen in einer anderen Liga spielt. Um unsere akustischen Geschmacksknospen noch mal zurückzusetzen, setzen wir uns zunächst mit dem JBL Go 4 aufs Sofa.

JBL Go 5 – In der Hand
Der JBL Go 5 bleibt auch in fünfter Generation ultramobil. Beim Sound legt er jedenfalls eine kleine Schippe drauf.

Und schon der Go 4 konnte im Klangtest angesichts seines schmalen Formats mit überraschend erwachsenem und bassstarkem Klang überzeugen. Besonders in den Tiefen hatte der JBL-Lautsprecher im Vergleich zur dritten Generation zugelegt, dabei aber teilweise etwas an Feinfühligkeit in den Höhen eingebüßt.

Der JBL Go 5 macht dieses Versäumnis des Go 4 wieder wett. Zwar reicht er nur noch auf 100 Hertz statt 90 Hertz herunter, spuckt aber dafür ein ausbalancierteres Klangbild aus, als es beim Go 4 noch der Fall war. Das merken wir zum Beispiel bei Arlo Parks‘ Beams. Die Vocals treten beim Go 5 deutlich spürbarer und klarer in den Vordergrund.

Der JBL Go 5 ist nicht der richtige Lautsprecher für dich? Dann findest du in unserer Test-Übersicht bestimmt etwas Passendes:

JBL‑App: Hier geht einiges!

Beim JBL Go 4 kam der App-Support noch neu dazu, beim JBL Go 5 haben wir uns schon dran gewöhnt, über den Griff zum Smartphone noch Feinjustierungen am Sound vornehmen zu können. Tatsächlich fällt die App mit dem Go 5 aber noch ausführlicher aus, als es beim 4er-Modell der Fall war. Der Fünf-Band-EQ wird um zwei weitere Frequenzbänder erweitert und ist nun im vollen Umfang – also wie bei Xtreme 5 und Co. – verfügbar.

Das verleiht dem Go 5 klanglich auch gleich eine größere Flexibilität, als es bei den früheren Modellen noch der Fall war. Wer also die Bassgewalt des JBL Go 4 vermisst oder in der Feinauflösung der Höhen näher an den Go 3 heranrücken möchte, kommt mittels EQ auf seine Kosten.

Ebenfalls neu sind in der App die Einstellungen zur Lichtshow, die sich an den LED-Leisten des JBL Go 5 abspielt. Analog zum Xtreme 5 hat die Go-Reihe nämlich in diesem Jahr ein Partylicht spendiert bekommen, dessen Rhythmus du in der App regeln kannst. Aber Achtung: Die Farbe der Lichter lässt sich in der App – anders als beim Xtreme 5 – nicht bestimmen. Stattdessen richtet sich die Farbe nach der Farbversion des Go 5, die du dein Eigen nennst.

JBL Go 5 – Schrägansicht mit Licht
Bist du im Besitz eines blauen JBL Go 5, musst du dich auch mit blauem Licht zufriedengeben. Hier sollte die Kaufentscheidung also gleich doppelt ästhetisch gut durchdacht sein.

Der rote Go strahlt also rot, der blaue blau und der Go in Camouflage-Optik in Camou… Halt! Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Eine kurze Online-Recherche offenbart, dass sich die Camouflage-Version dann doch mit Grün zufriedengibt und der schwarze Go weiß statt schwarz strahlt. Zwei Entscheidungen, die wir so nur gutheißen können.

Ansonsten kannst du in der App den Akkustand überwachen, die Stereo-Kopplung verwalten und den Playtime Boost aktivieren.

Praxistest: Akku und Wasserschutz

Womit wir auch schon beim Akku wären. Dieser werkelt auch ganz ohne Playtime Boost schon etwas stärker und lässt den Go 5 satte acht statt sieben Stunden am Stück klingen. Mit Playtime Boost, der die Tiefen größtenteils herauskürzt und den manuellen Equalizer deaktiviert, werden daraus sogar zehn Stunden. Das würden wir aber wirklich nur im äußersten Notfall oder eben für Podcasts und Hörbücher empfehlen, weil der Musik damit schon einiges an Tiefe abhanden kommt.

JBL Go 5 – Anschluss USB-C
Der USB-C-Anschluss des JBL Go 5 lädt den Go auf und versorgt ihn mit Musik. Zur Powerbank macht er den Speaker nicht.

Ein kleines Upgrade bekommt der Go 5 auch bei der Wasserschutzklasse spendiert. Anstelle von IP67 steht hier IP68 auf dem Datenblatt. In der Praxis bedeutet das, dass der Go 5 auch dauerhaft untertauchen darf. Du kannst den JBL Go 5 also prinzipiell bedenkenlos in der Dusche platzieren – und auch da stehen lassen. Nur für die Aufladung würden wir dann doch eine Steckdose im gesunden Abstand zur Dusche empfehlen.

Apropos Aufladung: Diese erfolgt über einen USB-C-Anschluss, der gleichzeitig auch für Audioquellen herhalten kann. Eine Powerbank-Funktion fehlt weiterhin. Bei der limitierten Akkuleistung wäre das aber auch nicht besonders ergiebig.

Auracast und Airtouch: So koppelt der Go 5

Der Go 4 gehörte zur ersten Generation an JBL-Lautsprechern, die auf den offenen Standard Auracast statt des proprietären Partyboosts setzen. Mittlerweile ist der Go da mit Flip 7, Charge 6, Boombox 4, Xtreme 5, Grip und weiteren Partybox-Modellen in bester Gesellschaft, sodass du deine eigenen vier Wände nach Belieben mit JBL-Lautsprechern pflastern kannst.

JBL Go 5 – In der Hand
Wenn dir in Zukunft jemand so die Hand reicht, weißt du, was zu tun ist. Mittels AirTouch spielen zwei Go 5 kinderleicht in Stereo.

Das Gute an Auracast ist, dass nicht länger nur JBL-Lautsprecher untereinander gekoppelt werden können, sondern der Go 5 zum Beispiel auch zusammen mit einem Kilburn III arbeiten kann. Diese Flexibilität können wir beim Go 5 nur lobend hervorheben, besonders weil der kleine Lautsprecher auch als Auracast-Streamer funktioniert. Auf Knopfdruck sendet der Go 5 die aktuelle Wiedergabe an andere Auracast-fähige Geräte, das können selbst teurere Bluetooth-Lautsprecher anderer Marken nicht.

Via Auracast kannst du theoretisch auch zwei Go 5 miteinander koppeln. Weil Auracast aber keine räumliche Einmessung vornimmt oder zwischen unterschiedlichen Stereo-Spuren unterscheidet – hier bekommen alle Lautsprecher dasselbe Signal ausgespielt – hat der Go 5 noch ein kleines Ass zur Stereo-Kopplung im Gepäck: AirTouch.

JBL Go 5 – Bedienfeld seitlich
An der Seite des Go 5 thront unscheinbar der Auracast-Knopf. Ein Druck startet direkt den Stream.

Um zwei Go 5 (mit dem Go 4 klappt das leider nicht) als Stereo-Paar aufzusetzen, kannst du dich entweder durch die App klicken oder du hältst die beiden BT-Speaker einfach aneinander. Die Klangwürfel erkennen sich direkt gegenseitig und beginnen, ihre entsprechende Stereo-Spur zu übernehmen.

Besonders bei einem so weitverbreiteten und gleichzeitig erschwinglichen Lautsprecher gefällt uns dieses Feature wirklich gut. Der spontanen Stereo-Kopplung mehrerer Lautsprecher wird so jede Hürde genommen.

Bedienung am Gerät

Einen kleinen Exkurs wollen wir hier noch zur Bedienung am Gerät wagen. Neben Power-, Auracast- und Bluetooth-Buttons kannst du direkt am Gerät nämlich auch noch die Lautstärke regeln oder die Wiedergabe pausieren.

JBL Go 5 – Bedienfeld
Die wichtigsten Bedienelemente verfrachtet JBL auf die Oberseite des Go 5.

Ein Mikrofon ist nach wie vor nicht verbaut und der Partyboost-Button ist natürlich auch nicht am Start – für AirTouch ist kein Tastenbefehl nötig.

Design: Jetzt leuchtet’s überall

Spätestens seit der dritten Generation hat sich im Design des JBL Go wenig getan. Auch der JBL Go 5 rüttelt kaum am bewährten Design, sondern setzt weiterhin auf die Kombination aus robustem Äußeren und praktischer Trageschlaufe, die den Go 5 mit einem Karabinerhaken direkt an Rucksack, Duschvorhang oder Gürtel fixiert.

Die einzige nennenswerte Änderung, die an diesem Punkt im Test auch keine aufmerksamen Leser:innen mehr überraschen sollte, ist die Beleuchtung über zwei Lichtleisten, die das JBL-Logo an der Front einrahmen.

JBL Go 5 – Frontalansicht
Manchmal reichen schon kleine Veränderungen, um dem neuen Lautsprecher eine eigene Identität zu verleihen. Beim Go 5 ist es sicherlich die Beleuchtung, die ihn hauptsächlich vom Vorgänger abhebt.

JBL scheint hier entschieden zu haben, dass Bluetooth-Lautsprecher – egal, wie groß oder klein sie sind – ein wenig Partylicht vertragen können.

Der JBL Grip hat’s im Dosenformat vorgemacht und der Go 5 trägt’s auch in die nächstkleinere Produktkategorie. Weil darunter weder die Akkulaufzeit noch die UVP leiden müssen und die Lichter in der App ja auch problemlos deaktiviert werden können, haben wir gegen diese kosmetische Änderung nichts einzuwenden. Eine nette Spielerei ist sie allemal. Im Dunkeln kann ein Stereo-Paar dann schon für unter 100 Euro für eine angenehme Lichtstimmung sorgen.

Unser Fazit zum JBL Go 5

Der JBL Go 5 fühlt sich an wie die sinnvolle Weiterentwicklung eines bewährten Konzepts. JBL geht mit den Upgrades auf die Aspekte ein, die beim Go 5 auch tatsächlich von Gewicht sind. AirTouch macht die spontane Kopplung noch einfacher, Akku- und IP-Upgrade qualifizieren den Go 5 jetzt endgültig als Camping- und Badezimmer-Speaker und der verbesserte Equalizer gibt noch mehr Freiraum zur klanglichen Selbstverwirklichung.

Mit der Lichtshow als stimmigem i-Tüpfelchen führt in dieser Preisklasse wohl kaum ein Weg am Go 5 vorbei. Es sei denn, der Grip kommt dem Go preislich noch näher. JBL sorgt mit der Erweiterung des Portfolios nämlich am ehesten für Konkurrenz aus dem eigenen Haus.

HIFI.DE Testsiegel Bluetooth-Lautsprecher JBL Go 5 7.6

Aktuelle Angebote

Der Go 5 ist nichts für dich und du willst noch flexiblere Konnektivität? Wir haben zahlreiche WLAN-Lautsprecher im Testlabor untersucht:

Technische Daten
Preis 49,99 Euro
Maße 101 x 774 x 43 mm (BxHxT)
Gewicht 230 g
Akku-Laufzeit bis zu 8 Std. / bis zu 10 Std. mit Playtime Boost
Wassergeschützt IP68
Verfügbare Farben Weiß, Lila ,Blau, Rot, Schwarz, Rosa, Camouflage
Ladedauer 3 Stunden
Leistung 4,8 Watt
Frequenzbereich 100 Hz - 19 kHz
Anschlüsse / Schnittstellen Bluetooth 6.0, USB-C
Steuerungs-App Ja
Mikrofon Nein
Trage-Vorrichtung Ja
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