Genelec 8341A im Test: Studiomonitore fürs Wohnzimmer?
- Treiber
- 3 (1x Hoch-, 1x Mittel-, 2x Tieftöner)
- Leistung
- 550 Watt (HT: 150 W, MT: 150 W, TT: 250 W)
- Eingänge
- 1x XLR (analog), 1x XLR (AES/EBU)
- Ausgänge
- 1x XLR (AES/EBU)
- Abmessungen (BxHxT)
- 237 x 370 x 243 mm
- Verfügbare Farben
- Unlackiertes Aluminium, oder eine von 120 RAL-Farben
- Paarpreis
- 6638 Euro | 7030 Euro (mit GLM-Kit)
Egal, ob du ein Album im Studio mastern oder auf der Couch genießen möchtest: Die Genelec 8341A liefern ab. Hier treffen Feinzeichnung, Präzision und Kraft auf ein geniales Einmesskonzept. An einem Vorverstärker sorgen die Präzisionsmaschinen für ganz großes Kino in deinem Wohnzimmer.
- Grandioser, absolut unverfälschter Klang im Studio und Wohnzimmer
- Vollumfängliche Klanganpassungen
- Geniale Raumeinmessung
- Große Farbauswahl
- Spontane Klanganpassungen nicht ohne GLM-Kit möglich
- GLM-Software bedarf Zeit und Know-how
Wenn du auch nur entfernt mit der Studio- und Mastering-Szene verbandelt bist, müssen wir dir Genelec nicht mehr vorstellen. Die Finnen haben sich über die Jahre zu einem der wichtigsten Hersteller von Studiomonitoren entwickelt. In unzähligen Studios hängen sie als verlässliches Werkzeug, das genau das macht, was es soll – wenn man versteht, wie man sie benutzt. Und genau das ist der Punkt. Denn Genelec will die Lautsprecher der „The Ones“-Serie nicht nur im professionellen Rahmen, sondern auch vor deinem Sofa platzieren. Der Clou: Das ursprünglich für geschulte Sound-Engineers entwickelte Bedienkonzept bleibt gleich. Wir haben uns die zweitkleinsten „The Ones“ in den Hörraum gestellt und getestet, wie die Genelec 8341A unter Wohnzimmerbedingungen abschneiden. Und keine Sorge: Du kannst dich auch für über 120 andere Farben entscheiden.
Hier findest du die Genelec 8341A in verschiedenen Farbvarianten:
Die Genelec 8341A im Detail
Die meisten von uns getesteten Aktiv-Lautsprecher kannst du direkt an eine oder mehrere Quellen anschließen. Das ist möglich, da sie bereits einen Vorverstärker verbaut haben, an dem du die Lautstärke regeln kannst. Etwas, was reine Musikquellen wie CD-Player oder Plattenspieler nicht bieten. Du greifst einfach zur Fernbedienung der Aktivboxen und passt die Lautstärke an. Es gibt aber auch noch eine andere Art Aktiv-Lautsprecher, über die wir immer mal wieder in unseren Tests stolpern. Jene, die statt eines kompletten Verstärkers samt Quellenwahl und Pegelanpassung „nur“ über Endstufen verfügen. Etwa die Dali Rubicon 6 C oder die GGNTKT Model 3 S.

Wie sie, überlassen es auch die Genelec 8341A einem externen Vorverstärker, für die richtige Lautstärke deiner Musik zu sorgen. Das macht Genelec aber nicht aus Faulheit oder gar mangelndem Know-how. Ganz im Gegenteil: Gerade im professionellen Studio-Umfeld ist das üblich. Schließlich hat jedes Mischpult eine Lautstärkeregelung. Eine zweite braucht es da nicht.
Das wird also ein sehr kurzer Test, könntest du jetzt denken: Wir klemmen die „dummen“ Aktivboxen einfach an irgendeinen Vorverstärker und schauen, wie es klingt. Doch so simpel ist die Sache nicht, denn die Genelec 8341A haben mehr zu bieten, als du mit einem Blick auf ihre schlichte Front denken könntest. Denn auch wenn du in einem Studio keine Boxen mit Volumenregler brauchst: Ein möglichst neutraler, unverfälschter Klang bleibt unersetzlich. Und der hängt nicht nur vom Equipment ab, sondern auch zu einem großen Teil vom Raum selbst.

Genau dafür hat Genelec eines der effektivsten Kalibrierungssysteme entwickelt, die wir bisher testen konnten. Kombiniere das mit insgesamt 550 Watt pro Lautsprecher, einem Koax-Treiber für Höhen und Mitten und zwei großen Racetrack-Treibern für den Bass, und du hast alle Zutaten für viel Spaß. Für unseren Test haben wir die Genelec 8341A an unterschiedlichen Vorverstärkern und Netzwerk-Playern mit variablem Ausgang angeschlossen, doch auch als Soundbar-Alternative am Fernseher konnten sich die „The Ones“ beweisen.
So klingen die Genelec 8341A
Es ist fast so schwer, den Genelec 8341A einen Klangcharakter zu attestieren, wie ihnen Fehlverhalten nachzuweisen. Denn beides müsste dafür zuerst mal vorhanden sein. Stattdessen machen sie genau das, was du von guten Studiomonitoren erwartest: Sie bilden ab, was du ihnen zuspielst – und das unverfälscht und mit mindestens zwei Vergrößerungslinsen mehr, als wir es von anderen Aktiv-Lautsprechern dieser Preisklasse gewohnt sind. Auch die ebenfalls mit einem grandiosen Koax-Treiber ausgestatteten KEF LS50 Wireless II können hier nicht mithalten.

Wohlgemerkt: Dieser Detailreichtum geht nie auf Kosten der Neutralität. Wenn die Genelec 8341A bei dir zu Hause grell zischeln, wird das vermutlich eher an deinem Raum liegen als an übereifrigen Hochtönern. Zumindest hatten wir in unserem Hörraum selbst bei frisch zurückgesetzten, unkalibrierten Lautsprechern zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es anstrengend klang.
Auch bei grenzwertigen Lautstärken blieben die Genelec 8341A stets unangestrengt und sauber. Verzerrungen konnten wir nie feststellen. Vermutlich ist genau das auch einer der Gründe, warum sie überhaupt so weit aufgedreht werden können, ohne dass einem die Ohren bluten. Mit Ára bátur von Sigur Rós konnten wir, ohne es zu wollen, mehrere neugierige Kolleg:innen ins Hörzimmer locken – durch mehrere geschlossene Feuerschutztüren.

Mit der Raumeinmessung und dem umfangreichen Equalizer haben wir aber natürlich auch herumgespielt. Beide machen die 8341A zu den bisher wohl vielseitigsten Studiomonitoren in unserem Hörraum. Denn jeder Aspekt ihres Klanges lässt sich beliebig feinjustieren. Falls du also gar nicht so neutral klingende Boxen möchtest, lässt sich ihre Frequenzkurve ganz nach deinem Gusto verbiegen.
Hier kannst du das praktische GLM-Kit bestellen:
Räumlichkeits-Boost mit Einmessung
Die üblichen kleinen Rädchen für Höhen und Bass suchst du bei diesen Profis jedoch vergebens. Stattdessen steht dir eine Reihe DIP-Schalter auf der Rückseite bereit. Die sind aber eher als schnelle Notlösung gedacht. Die eigentliche Kür bleibt die hauseigene Software „Genelec Loudspeaker Manager“ (GLM), auf die wir noch im Praxisteil zu sprechen kommen.

Der Live-Mitschnitt von Ben Howards Quiet Me Down klingt schon ohne Einmessung groß, weit und vor allem mit viel Wumms unterfüttert. Nach der Einmessung wird auch die letzte Raummode unseres Hörraums zu einem Raum(ko)mödchen und Howards Stimme scheint sich, von der Altlast in den hohen Mitten befreit, viel freier platzieren zu können. So effizient hat bisher noch keine Einmessung in unserem Raum arbeiten können. Die Genelec demonstrieren hier beeindruckend, wie sich die unterschiedlichen Frequenzbereiche in einem Raum gegenseitig beeinflussen können.
Von der Bühne ins Aufnahmestudio: Black Country, New Road spielt Good Will Hunting ein. Auch hier sorgt die Einmessung für eine klarere, plastischere Stimme. Gleichzeitig wird hier aber deutlich, wie viel der ursprünglichen Basspower wir durch die Einmessung einbüßen. Die ursprünglich knackige Bassdrum verliert deutlich an Drive.
Auch am Fernseher ein Gewinn
Wir würden dich also nicht verurteilen, würdest du den räumlich noch mal feiner strukturierten, aber etwas schlankeren Sound gegen den uneingemessenen, dafür aber bassstärkeren Sound tauschen. Gerade wenn du die Genelec in deinem Wohnzimmer auch für den TV-Sound nutzen willst, kann das Extra an Bass durchaus Vorteile haben. Die Verfolgungsfahrt in The Batman mit Robert Pattinson lässt jeden Gedanken an einen Subwoofer – oder gar eine Soundbar – ganz schnell verblassen.

Alternativ kannst du die Effekte der Einmessungen aber natürlich auch per Software an den entsprechenden Stellen überschreiben und den Bassbereich manuell anheben. Dafür solltest du aber genau wissen, was du tust. Wir haben im Test mit mehreren Klang-Presets experimentiert. Meistens blieben wir bei der auf den Raum kalibrierten Abstimmung hängen. So auch bei der französischen Sängerin Pomme: Jedes Wort von De quoi te plaire transportiert so viel Nähe und Intimität zu uns, dass jedes Klischee von kalten Studiomonitoren wie ein schlechter Witz wirkt.
Aber keine Sorge, das heißt nicht, dass die Genelec altersmilde geworden sind. Sie können dir einen allzu knackig produzierten Track (You’re Not Special von Maggie Lindemann) auch schonungslos um die Ohren hauen. Wie sonst sollst du wissen, welchen Regler du beim Abmischen runterschrauben musst?

Genelec legt uns gegenüber übrigens Wert darauf, alle Lautsprecher gleich abzustimmen. Ganz egal, ob sie primär für eine professionelle oder private Umgebung konzipiert wurden. Nach unserem Hörtest haben wir dem nichts entgegenzusetzen. Die Genelec 8341A sind klanglich in beiden Fällen eine Offenbarung.
Neugierig, wie die Genelec 8341A im Vergleich mit anderen Aktiv-Lautsprechern abschneiden? Unsere Bestenliste hat die Antwort:
Aufbau und Anschlüsse: nur Wesentliches, davon aber viel
In den Aluminiumgussgehäusen jeder Genelec 8341A stecken insgesamt vier Treiber. Hoch- und Mitteltöner sitzen konzentrisch in der Mitte der als großer Waveguide dienenden Schallwand. Koax-Treiber wie diese haben den großen Vorteil, dass ihr Schall vom selben Punkt ausgeht. Das Konzept kennst du vielleicht schon von KEF-Lautsprechern. Gerade in Sachen Bühnenabbildung können solche Systeme die Nase weit vorn haben.

Hinter der Schallwand – und nur durch zwei Schlitze zu sehen – sitzen die beiden ovalen Basstreiber. Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht kontraintuitiv: Warum sollte man dem Schall etwas in den Weg stellen? Weil die Wellenlängen bei so niedrigen Frequenzen deutlich größer sind als der Abstand von Membran zur Schallwand. Selbst bei der Übergangsfrequenz zum Mitteltöner von 500 Hz reden wir immer noch von knapp 70 cm. Die Schallwellen bemerken die Wand also erst gar nicht. Ähnliches haben wir schon bei der Jubilé IO von Backes & Müller feststellen können.
3-Wege-Punktschallquelle
Was du hingegen bemerken könntest, ist, dass die beiden Basstreiber ebenfalls konzentrisch um den Koaxtreiber herum angeordnet sind. Die Genelec 8341A stellen also gewissermaßen eine Punktschallquelle über das gesamte hörbare Frequenzspektrum dar. Auch wenn das im Bassbereich immer unwichtiger wird, weil die Richtwirkung mit sinkender Frequenz abnimmt. Sprich: Je tiefer der Ton, desto mehr breitet er sich kugelförmig im Raum aus und desto schwerer lässt er sich orten. Daher ist es auch relativ egal, wo du den Subwoofer in deinem Wohnzimmer platzierst.

Hoch- und Mitteltöner versetzt jeweils eine Class-D-Endstufe mit 150 Watt Nennleistung in Bewegung. Für die beiden Basstreiber kommt noch eine gemeinsame Endstufe mit noch mal 250 Watt dazu. In Summe kommt die Genelec 8341A also auf dieselbe Leistung wie die Dynaudio Confidence 20A. Auch wenn die 8341A ihre Kraft auf doppelt so viele Treiber aufteilen muss, haben wir es in unserem Test nie geschafft, sie an ihre Kraftgrenzen zu bringen. Und wir haben es ernsthaft versucht.
Zwei mal XLR
Deine Musik kann die Genelec 8341A entweder als digitales Signal oder als analoger Stromfluss betreten. Für beides steht jeweils eine XLR-Buchse pro Lautsprecher zur Verfügung. Bei analoger Kost musst du jeweils ein Kabel für den linken und eines für den rechten Kanal von deinem Vorverstärker zur entsprechenden Box legen. Die digitale Musik fließt hingegen als Stereosignal durch nur ein Kabel.

Du sagst dem verbundenen Lautsprecher dann nur noch, welchen Teil des Signals er an seinen Partner weiterschicken soll. Dafür gibt es eine dritte XLR‑Buchse. Die beiden Ethernet-Buchsen sind keineswegs für eine Verbindung zum Internet gedacht, sondern verbinden die Lautsprecher mit dem GLM-Kit.
Genelec 8341A im Praxistest: Einmessung von Profis für Profis
Für unseren Hörtest haben wir die Genelec per XLR‑Kabel an unseren treuen Eversolo DMP-A6 Master Edition geklemmt. Theoretisch kann das alles sein, was du als HiFi-Anlage in deinem Wohnzimmer stehen hast. Denn der Eversolo dient uns als Streamer, DAC und Vorverstärker. Über die DIP-Schalter auf der Rückseite der Boxen kannst du dein persönliches Klangprofil anlegen und musst dich auf absehbare Zeit nicht mehr um HiFi-Equipment sorgen. Doch die Genelec 8341A können deutlich mehr. Genelec hat uns auch das separat erhältliche GLM-Kit zur Verfügung gestellt, mit dem du die Lautsprecher mit deinem PC und einem Einmessmikrofon verbinden kannst.

Erst hatten wir Bedenken, weil wir den leichten, schwarzen Plastikkasten per USB an den Laptop und per LAN-Kabel an eine der beiden Boxen klemmen mussten. Alles funktionierte aber auf Anhieb. Idiotensicher … bis es dann an die Einrichtung geht, für die du besser die Bedienungsanleitung aufschlägst. Denn es gibt unzählige Optionen, den Klang anzupassen und zu kalibrieren. Da die richtigen Hebel zu ziehen und Häkchen zu setzen, will geübt sein.
Genelec Loudspeaker Manager: vielseitiges Einmess-Tool
Im Grunde ermöglicht dir die – nach einer kostenlosen Registrierung auf der Homepage herunterladbare – Software drei Dinge: die Lautsprecher auf deinen Raum einzumessen, eigene Equalizer anzulegen und verschiedene Presets abzuspeichern. Für alle drei Features musst du das GLM-Kit angeschlossen und die Software offen haben. Wenn du einmal zufrieden bist, kannst du deine Einstellungen auf den Boxen abspeichern und alles andere wieder abbauen. Da wir in unserem Test zwischen verschiedenen Einstellungen wechseln wollten, blieb der Laptop neben uns auf der Couch.

Drei Punkte haben uns bei der Einmessung besonders beeindruckt: Jedes GLM-Mikrofon ist mit einer Seriennummer versehen und wurde von Genelec eingemessen. Vor der Kalibrierung gibst du diese Seriennummer im System ein, damit die Messergebnisse mit jenen des Mikrofons abgeglichen werden können. Schaltest du den DIP-Schalter ganz rechts („Stored“) auf „On“, ignorieren die Lautsprecher alle Klangeinstellungen, die du an ihren Rückseiten vorgenommen hast. Praktisch, falls andere Menschen an den Boxen herumspielen sollten.
Keine Preset-Anpassung ohne GLM
Das einzige Manko dabei: Sobald du den Stored-Schalter deaktivierst, verfallen die Lautsprecher wieder in ihren unkalibrierten Modus, den du dann mit den DIP-Schaltern anpassen kannst. Eine nachträgliche Änderung deiner mit GLM angepassten Klangprofile ist also auch nur möglich, wenn du wieder das GLM-Kit und deinen Laptop auspackst. Im Studio: kein Problem. Du willst auf der nächsten Party kurz mal den Bass aufdrehen, ohne die Raumeinmessung zu verlieren? Da ist ein vollaktives und per App bedienbares Pärchen Technics SC-CX700 praktischer.

Und schließlich die Möglichkeit, deine Messergebnisse samt freiwilligen Angaben zur Raumgröße über die Software an Genelec zu schicken. Wenige Sekunden später erhältst du eine Mail mit einer automatischen Analyse der Daten samt bunter Graphen und ausführlichen und verständlichen Erläuterungen zu jedem Punkt. Denn was hilft dir ein Wasserfalldiagramm deines Wohnzimmers, wenn dir niemand erklärt, ob die gezackten Linien nun gut oder schlecht sind?
Bedienung im Alltag
Bist du mit dem Klang der Genelec 8341A zufrieden, ist ihre Bedienung so einfach wie die deines Vorverstärkers. Denn viel zu bedienen gibt es an ihnen nicht. Liegt ein Signal an, schalten sie sich automatisch ein. Der digitale Eingang wird priorisiert; erst wenn hier kein Signal anliegt, wechseln die Boxen auf den analogen Eingang. Liegt kein Signal an, schalten sie sich nach einer Stunde wieder aus. Sowohl die priorisierte Quelle als auch die Zeit bis zum Standby kannst du im GLM anpassen.

Für unseren Heimkino-Test haben wir unseren Eversolo gegen einen Cambridge Audio EXN100 ausgetauscht. XLR-Ausgänge haben beide, aber der Cambridge punktet mit HDMI ARC. Du musst also nicht einmal mehr die Fernbedienung wechseln, um den TV-Pegel anzupassen. Links und rechts deines Fernsehers stechen sie so ziemlich jede Solo-Soundbar in Sachen Stereoabbildung und Basskontrolle aus. Falls du also auf großen Surround- oder Atmos-Sound verzichten kannst – und das nötige Kleingeld hast –, solltest du wirklich über ein Pärchen Aktivboxen wie die 8341A nachdenken. Der Klanggewinn bei Musik ist gigantisch.
Design: Mehr als 120 Farben
Die Genelec 8341A entstehen komplett im finnischen Werk, direkt am Porovesi-See. Das Gehäuse besteht aus Aluminiumguss, der in deiner Wunschfarbe lackiert oder auf Hochglanz poliert wird. Das Firmenlogo auf der Front wird aus Kontrastgründen nachträglich wieder freigefräst. Als Teil der „The One“-Kollektion kannst du dein Pärchen auch in einer von 120 RAL-Farben bestellen. Unser Exemplar wurde etwa in „Turquoise Blue“ (RAL 5013) geliefert.

Damit die Boxen trotz ihrer gewölbten Seiten stabil stehen, ruhen sie auf einem Gummisockel mit vier Auslegern. Diese von Genelec Iso-Pod getauften Ständer erfüllen nebenbei zwei sehr wichtige Aufgaben: Einerseits sorgen sie für ein Mindestmaß an Dämpfung, damit die 8341A deinen PC nicht anregen. Andererseits ermöglichen sie dir auch, die Boxen exakt auf deine Ohren auszurichten. Die Iso-Pods lassen sich nämlich verschieben, sodass die Boxen um ±15° angewinkelt werden. Praktischerweise kannst du die Ständer auch an die Seite schrauben und die Boxen dann horizontal ausrichten.
Fazit Genelec 8341A: Profiwerkzeug, auch im Wohnzimmer
Ob du jetzt in deiner Wohnung oder einem Sternerestaurant in der Küche stehst: Ein gutes, scharfes Messer hilft dir in beiden Fällen. Ähnlich ist es mit den Genelec 8341A. Ja, sie sind primär für den professionellen Einsatz im Studio zugeschnitten. Von der jahrelangen Entwicklung profitierst du aber auch zu Hause. Denn ihr Klang überragt auch vom Sofa aus alles, was wir in dieser Preisklasse bisher an Aktiv-Lautsprechern im Hörraum stehen hatten. Und das in Gehäusen, die gerade auch noch neben den Fernseher – oder auf einen großen Schreibtisch – passen.
Die Kalibrierung per GLM-Software ist nichts, was du zwischen Tür und Angel machen solltest. Dafür sind die Features zu vielfältig. Einmal mit den Einstellungen zufrieden, wird aus den 8341A jedoch eine Plug-in-and-forget-Lösung. Denn im Alltag entscheidet nur die verbundene Elektronik darüber, wie einfach oder schwer sie zu bedienen sind. So wachsen die Lautsprecher problemlos mit deinen Ansprüchen und deiner Hardware mit. Ganz egal, ob du Blockbuster schauen oder mit deinem Lieblingsalbum entspannen möchtest.
Hier findest du die Genelec 8341A im Angebot:
| Technische Daten | |
| Treiber | 3 (1x Hoch-, 1x Mittel-, 2x Tieftöner) |
| Bauart | 3-Wege, geschlossen |
| Leistung | 550 Watt (HT: 150 W, MT: 150 W, TT: 250 W) |
| Frequenzbereich | 38 Hz – 37 kHz (-6 dB) |
| Eingänge | 1x XLR (analog), 1x XLR (AES/EBU) |
| Ausgänge | 1x XLR (AES/EBU) |
| Auflösung | max. 192 kHz / 24 Bit |
| HDMI ARC / eARC | – |
| Quellen kabellos | – |
| Streaming | – |
| Bedienung | Gain-Regler, DIP-Schalter für EQ, Einmess-Software in Verbindung mit GLM-Set |
| Verbindung Master/Slave | XLR (AES/EBU) |
| Abmessungen (BxHxT) | 237 x 370 x 243 mm |
| Gewicht | 9,8 kg |
| Verfügbare Farben | Unlackiertes Aluminium, oder eine von 120 RAL-Farben |
| Paarpreis | 6638 Euro | 7030 Euro (mit GLM-Kit) |
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