Alexa+ startet in Deutschland ab sofort im Early-Access
Bild: AmazonAmazon hatte Ende 2025 seine neue KI-Assistentin Alexa+ in eine geschlossene Vorschau geschickt. Das heißt, dass bisher nur ein sehr kleiner Kreis hierzulande in den Genuss kommt. Genau das ändert sich jedoch heute. Denn ab sofort startet die breitere Early-Access-Phase. Bevor du dich zu früh freust: Es gibt immer noch ein paar Einschränkungen. Diese betreffen vor allem die Geräte, welche du zum Ausprobieren benötigst.
Denn laut Amazon startet Alexa+ zunächst auf den neuen Generationen der Smart-Displays Echo Show 8 und Echo Show 11 sowie den Lautsprechern Echo Studio und Echo Dot Max. Der Kauf jener Modelle ist also die sichere Bank, um als Erster Zugriff auf die neue KI-Assistentin zu erhalten. Alternativ stellt der Online-Riese dir unter diesem Link die Möglichkeit bereit, dich für eine Einladung vormerken zu lassen. Besitzt du ältere Geräte, dann ist das für dich die beste Chance, solltest du ein Upgrade scheuen.

Jetzt stellst du dir bestimmt die Frage nach den Kosten. Da haben wir sowohl gute als auch schlechte Nachrichten. Erst einmal bleibt Alexa+ in der Early-Access-Phase kostenlos. Sobald diese endet, wird der Dienst satte 22,99 Euro im Monat kosten. Aber: Als Teil des Prime-Abos ist der Dienst wiederum ohne Mehrkosten nutzbar. Da muss man klar sagen, dass eine Einzelbuchung keinerlei Sinn ergibt. Denn es ist deutlich günstiger, Prime zu abonnieren, als Alexa+ separat zu zahlen.
Alexa+ ist deutlich cleverer
Amazon bestückt Alexa+ mit generativer KI. Das heißt, dass du dich mit der neuen Generation viel natürlicher unterhalten kannst. Obendrein versteht die Assistentin Kontexte viel besser und kann auch mehrschrittige bzw. komplexere Aufgaben für dich erledigen. Zudem kannst du Gespräche über mehrere Geräte hinweg führen. Etwa könntest du mit der KI zunächst über die App am Smartphone quatschen und anschließend nahtlos am Smart-TV oder Streaming-Player bzw. über einen Echo-Speaker weitersprechen.
Alexa+ kann für dich dein Smart-Home steuern, Hörbücher bei Amazons Plattform Audible starten oder auch über Spotify Musik und Podcasts zum Laufen bringen. Zum Launch sind in Deutschland auch Dienste und Geräte von Bosch und Siemens verknüpft. Im weiteren Jahresverlauf sollen z. B. auch noch Tripadvisor und GMX folgen.
Eine Besonderheit: Alexa+ kann dein Smart-Home auch über indirekte Hinweise steuern. Beispielsweise könntest du sagen, dass dir zu warm oder zu kalt ist, und schon passt die KI-Assistentin für dich die smarte Klimaanlage an. Grundlegend sind dabei folgende Geräte kompatibel: Fire TV Stick HD (2. Gen.), Fire TV Stick 4K Select, Fire TV Cube (3. Gen.), Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.), Fire TV Stick 4K Plus (2. Gen.) und auch die Fernsehgeräte Ember Omni Mini-LED Series, Ember Omni QLED Series, Ember 4-Series, Ember 2-Series plus Ember Artline.
Außen vor bleiben bedauerlicherweise diese älteren Modelle: Echo Dot (1. Gen.), Echo (1. Gen.), Echo Plus (1. Gen.), Echo Show (1. Gen.), Echo Show (2. Gen.) und der Echo Spot (1. Gen.). An jenen Modellen kannst du weiter die „alte“ Alexa ohne KI-Features verwenden.