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Alexa+ verlässt die Vorschau – allerdings mit einem großen Haken

Amazon hievt seine KI-Assistentin Alexa+ aus der Beta. Das gilt zumindest für die USA, wo nun alle Prime-Haushalte in den Genuss kommen.
Alexa+ verlässt die Beta und steht ab sofort in den USA breit zur Verfügung. Bild: Amazon

Amazon macht ernst. So hievt man seine KI-Assistentin Alexa+ endlich aus der Vorschau bzw. der Beta. Das bedeutet, die künstliche Intelligenz steht nicht mehr nur einem kleinen Kreis zum Ausprobieren zur Verfügung, sondern allen interessierten Haushalten. Wer dabei Prime abonniert hat, kommt ohne Mehrkosten in den Genuss. Selbst im Web ist die Assistentin inzwischen nutzbar. Doch es gibt für dich immer noch einen ganz wesentlichen Haken.

Zwar hat Amazon Alexa+ auch in Deutschland im Dezember 2025 in den Early Access geschickt, der breite Launch beschränkt sich jedoch zunächst auf die USA. Auch die Webversion im Browser gönnt Amazon aktuell nur den Vereinigten Staaten. Im Übrigen benötigt man dort nicht zwangsweise ein Prime-Abo, um die KI zu beanspruchen. Es gibt auch einen separaten Tarif zum Preis von 19,99 US-Dollar im Monat. Der lohnt sich allerdings im Grunde kaum, weil es dann sinniger ist, gleich das umfangreichere Prime-Abo zu buchen.

Alexa+ steht in den USA jetzt für alle Haushalte stramm.
Alexa+ steht in den USA jetzt für alle Haushalte stramm. | Bild: Amazon

Appetit wecken will Amazon zudem in den USA damit, dass Nutzer:innen Alexa+ auch ohne Abo im Web als Chat oder über die App austesten können. Der volle Funktionsumfang an allen Geräten, z. B. den Echo-Lautsprechern des Anbieters, steht aber eben nur mit einem kostenpflichtigen Abonnement bereit. Im Hintergrund setzt Amazon dabei auf eine Kombination aus eigenen KI-Modellen sowie Lösungen von Anthropic, bekannt für den Chatbot Claude.

Alexa+ steht für die nächste Generation digitaler Assistenz

Natürlich beherrscht Alexa+ viele moderne KI-Kniffe, die der vorherigen Generation fehlen. So kann die Assistentin besser Kontexte verstehen und komplexere Anfragen in natürlicher Sprache beantworten. Dabei vernetzt sie sich natürlich mit den weiteren Diensten von Amazon wie Photos, Prime Video oder Amazon Music. Die künstliche Intelligenz kann nun für dich ganz neue Aufgaben übernehmen – z. B. dir aus vorhandenen Zutaten aus deinem Kühlschrank ein Kochrezept erstellen. Oder du beschreibst vage die Szene aus einem Film und Alexa+ sucht für dich genau den passenden Titel bei Prime Video heraus.

Auch kannst du mit Alexa+ z. B. Dateien wie Fotos, Videos, E-Mails oder Dokumente teilen, um sie gemeinsam auszuwerten bzw. zu bearbeiten. Schade eben, dass wir in Deutschland auf all das aber noch ein wenig warten müssen. Umgehen kannst du das nur, indem du einen VPN-Anbieter nutzt und quasi virtuell in die USA umziehst. Allerdings bräuchtest du dann auch ein separates US-Prime-Abonnement für den vollen Funktionsumfang und würdest dich zudem in eine Grauzone begeben bzw. gegen die Nutzungsbedingungen von Amazon verstoßen. Empfehlen können wir diesen Kniff daher ausdrücklich nicht.

Wir halten dich natürlich zum kommenden, breiten Deutschlandstart von Alexa+ auf dem Laufenden. Im Jahresverlauf sollte es schließlich auch bei uns losgehen.

Lautsprecher mit Alexa (der alten Version) gibt es natürlich schon zu Genüge. Hier findest du die besten:

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