Startseite Heimkino Heimkino-Beamer Hisense C2 Pro im Test – der Heimkino-Würfel, der andere Beamer überflüssig macht?

Hisense C2 Pro im Test – der Heimkino-Würfel, der andere Beamer überflüssig macht?

Für mittlerweile weit unter 2000 Euro verspricht Hisense mit dem C2 Pro Kino-Feeling daheim – und das im schlanken Gehäuse. Ob es gelingt, zeigt unser Test.
Hisense C2 Pro im Test
Lichtquelle
Laser
Auflösung
4K (3.840 x 2.160) per Pixelshift
HDR
HDR10, Dolby Vision, HLG
Zoom (optisch)
Ja
Anschlüsse
2 x HDMI, 2 x USB, Digital-Audio, Klinke, LAN
Smart TV
Ja
Abmessungen (BxHxT)
247 x 247 x 254 mm
Preis
2199 Euro
In Kürze
Für einen mehr als fairen Preis bekommt man bei dem Hisense C2 Pro schon richtig viel Heimkino geboten – und das bei einfacher Bedienung. Das Gesamtpaket kann sich sehen lassen.
Vorteile
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schön helles, farbenfrohes Bild
  • Gaming-Features mit bis zu 240 Hertz
Nachteile
  • Farben nicht immer ganz neutral
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Dass Hisense das Thema Beamer ernst nimmt, zeigt das Line-up von 2025 – denn der Hisense C2 Pro ist „nur“ die Mitte des Line-ups. Für teilweise weit unter 2000 Euro verspricht er viel Heimkino zum fairen Preis – mit jeder Menge Features, die sonst erst bei deutlich teureren Beamern dabei sind. Wie aber schlägt er sich bei uns im Test? Finden wir es heraus.

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Wenn man so will, stellt der C2 Pro die Mittelklasse der Hisense-Beamer aus dem vergangenen Jahr dar – abgesehen von den Ultrakurzdistanz-Beamern. Der Hisense C2 ist etwas günstiger, dafür noch nicht mit optischem Zoom ausgestattet und etwas weniger hell. Noch heller als die Pro-Version ist der Hisense C2 Ultra, der zudem Xbox-zertifiziert ist und mehr Power beim Klang mitbringt.

Schnell im Einsatz – der Hisense C2 Pro

Der Hisense C2 Pro setzt – wie seine Brüder der C2-Reihe – auf eine Art Gimbal-Design. Sprich: Der Projektorkopf sitzt auf einem runden Standfuß und lässt sich frei um 360 Grad drehen sowie nach oben und unten kippen. Das macht die Ausrichtung an der Decke, auf dem Tisch oder im Regal sehr leicht.

Standfuß Detailaufnahme Hisense C2 Pro
Der runde Standfuß mit dem frei beweglichen Kopf erleichtert die Ausrichtung.

Hinzu kommen automatische Hilfen wie eine Keystone-Korrektur und Autofokus, die unkompliziert integriert sind. Auf Knopfdruck bekommst du damit das Bild schnell gerade und scharf – ganz ohne große Vorkenntnisse. In der Regel funktioniert das wunderbar, dabei können auch Hindernisse erkannt und das Bild an die verfügbare Projektionsfläche angepasst werden. Nur gelegentlich braucht es eine manuelle Nachhilfe, damit der Bildausschnitt wirklich perfekt justiert ist. Anders als etwa bei einem Nebula X1 Pro, bei dem die automatische Ausrichtung eigentlich immer sitzt.

Autofokus Einstellung
Den Rest erledigen dann Features wie der Autofokus. | Screenshot: Hisense

Das Design des Hisense-Beamers

Optisch beeindruckt uns Hisense: Der dunkelgraue, nur knapp sechs Kilogramm schwere Projektor misst gerade einmal rund 25 Zentimeter in Breite und Höhe und unter 29 Zentimeter in der Tiefe. Damit lässt er sich wirklich überall integrieren.

Trotz des fast schon filigranen Standfußes wirkt der Hisense C2 Pro sehr schick und steht stabil. Praktisch: Dank optischem Zoom lässt sich das Bild zwischen Projektor und Leinwand flexibel skalieren – ganz ohne Schärfeverlust. Das erleichtert die Einrichtung, gerade falls du ihn in kleinen Räumen aufstellen möchtest.

Stromanschluss Standfuß
Im Fuß steckt der Stromanschluss, das Netzteil ist aber extern und recht ausladend.

Ohne Standfuß geht es übrigens nicht, denn der Stromanschluss sitzt fest im Sockel. Du könntest den Beamer also nicht einfach vom Fuß trennen und ihn dann so an der Decke montieren. Aber selbst an der Decke dürfte er eine gute Figur machen, das Design ist recht zeitlos, die Farbe bleibt dabei aber Geschmackssache. Gefallen haben uns auch die Verarbeitung und die Auswahl der Materialien.

Die Bildqualität des Hisense C2 Ultra

Der Hisense C2 Pro liefert in Sachen Bildqualität einiges ab: Mit real gemessenen bis zu 200 Nits bei HDR-Inhalten ist er recht leuchtstark. Das reicht vielleicht nicht gegen direkten Sonneneinfall, im leicht abgedunkelten oder gar dunklen Raum macht er aber richtig Spaß. Sein „Sweetspot“, was Helligkeit und Bildqualität angeht, liegt zwischen 100 und 150 Zoll – darüber solltest du nicht gehen, dann lässt die Leuchtkraft zu sehr nach.

Calman Peak Luminance vs. Window Size
Durch die Bank fast 200 Nits Helligkeit – das kann sich sehen lassen. | Screenshot: Calman

Möchtest du noch ein wenig mehr Helligkeit aus dem Heimkino-Beamer herauskitzeln, kannst du das. Allerdings geht das zu Lasten der Farbtreue: Im ultrahellen Modus kippen die Farben sichtbar, weshalb man diesen für Filme besser meidet. Bei Spielen sieht der Modus jedoch gut aus und kann eine Empfehlung für Gamingabende sein.

Neutrale Bilder mit schönen Farben

Sieht man aber von dem Bildmodus ab und wählt einen neutraleren – wie den Bildmodus Film –, dann bekommt man schöne Bilder geliefert. Die Farbraumabdeckung ist dabei überragend: Rund 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums und 96 Prozent des BT.2020-Farbraums – das schaffen die allermeisten Fernseher nicht. Im Test beobachteten wir ein leuchtendes Rot, sattes Blau und starke Kontraste. Ganz neutral sind die Farben nicht, aber ohne Vergleich fällt das kaum auf.

Testsituation Hisense C2 Pro
Filme machen schlicht Spaß – wenn man den passenden Bildmodus wählt.

HDR-Material bringt der Hisense C2 Pro dank Dynamic Tone Mapping nuanciert auf die Leinwand und Details in dunklen und hellen Szenen arbeitet er sauber heraus. Auch Dolby Vision wird unterstützt.

Wie gut sich der Beamer damit im Vergleich schlägt, zeigt unsere Bestenliste:

Scharfes Bild, leichter Lichtsaum

Ein kleines Manko des 0,47-Zoll-DMD-Chips bleibt aber: ein grauer Lichtsaum ums Bild und ein nicht perfekter Schwarzwert. Der stört im Alltag kaum, sollte aber bei der Raumplanung berücksichtigt werden. Bei hellen Flächen zeigt der C2 Pro teils sogenanntes Laser-Speckle – ein leichtes, körniges Flimmern, das durch Interferenzeffekte der Laserlichtquelle entsteht und bei bestimmten Leinwänden stärker auffallen kann.

Hisense C2 Pro Detailansicht Logo
4K-Bilder liefert der Hisense-Beamer schön scharf auf die Leinwand.

Das passiert bei allen Laser-Projektoren. Am besten setzt du auf eine Leinwand mit einem Gain von 1 oder niedriger, falls dich das stört. Ansonsten ist das Bild aber schön scharf, auch wenn die 4K-Auflösung nur per Pixelshifting erzeugt wird.

Pixelshift kurz erklärt Hersteller werben bei Beamern gerne mit 4K-Auflösung. Nur: So viele Pixel zu verarbeiten und darzustellen, ist kompliziert und teuer. Daher greifen viele Beamer auf Pixelshift zurück. Dabei werden durch ein Glas zwischen Linse und Pixelraster zwei Bilder mit niedrigerer Auflösung so schnell hintereinander gezeigt, dass unser Auge sie als ein wesentlich schärferes und somit nah an 4K-Auflösung wirkendes Bild wahrnimmt.

Gaming mit bis zu 240 Hertz

Der Hisense C2 Pro macht besonders beim Gaming ordentlich Spaß: Neben einer knackigen Darstellung in 4K bei 60 Hertz, unterstützt der Beamer nämlich bei Full-HD-Auflösung ultraflüssige 240 Hertz. Gerade bei schnellen Shootern oder E-Sports-Titeln wie Valorant bringt das einen spürbaren Boost in Sachen Flüssigkeit und Reaktionsschnelligkeit.

In unserem Test gab es zwar kleine Anlaufschwierigkeiten am PC bei mehr als 60 Hertz Bildwiederholrate – höhere Bildraten wie 120 Hertz oder 240 Hertz ließen sich bei uns nur per eigener Auflösungseinstellung in der Grafikkartensoftware erzwingen. Waren die aber einmal eingerichtet, sank der Input Lag spürbar und selbst schnellste Titel waren ohne spürbare Verzögerung spielbar.

Gaming Screenshot
Schnelle Wiedergabe und natürlich auch ein passendes Gaming-Menü – der Hisense-Beamer überzeugt beim Zocken. | Screenshot: Xbox Game Studios (Halo Infinite), Hisense

Wer aber nicht am PC zockt oder lieber 4K-Auflösung bevorzugt, bekommt auch bei 60 Bildern pro Sekunde eine tolle Gaming-Performance geliefert. In 120 Zoll aktuelle Spiele wie Clair Obscur: Expedition 33 zu zocken, fühlt sich wie spielbares Kino an. Dank Unterstützung für Dolby Vision und sauberer HDR10-Wiedergabe liefert der C2 Pro auch in Sachen Farbdarstellung ordentlich ab. In Cyberpunk 2077 flimmern Neonlichter, Details und Kontraste präzise über die Leinwand – so macht Night City Spaß!

Die passenden Anschlüsse sind dabei

Trotz kompakter Bauweise bietet dir der Hisense C2 Pro ausreichend viele Anschlüsse. Gleich zwei HDMI-Ports sind dabei, damit du Konsolen, PCs oder Blu-ray-Player anschließen kannst. Einer der Anschlüsse unterstützt natürlich eARC, damit du verlustfrei etwa Dolby Atmos an eine Soundbar ausgeben kannst.

Anschlüsse Hisense C2 Pro
Alles dabei, was man wirklich braucht – sei es für Video- oder Audioübertragungen.

Hinzu kommen zwei USB-Anschlüsse, damit du etwa direkt Bilder oder eigene Dateien abspielen kannst. Für Audio gibt es sowohl einen optischen Digitalausgang als auch einen analogen Klinkenanschluss für ältere Soundsysteme oder Kopfhörer.

Eine Ethernet-Buchse rundet die sichtbaren Anschlüsse ab, WLAN und Bluetooth als kabellose Verbindungsmöglichkeiten runden die Vielfalt ab.

Bedienung und Smart-TV in der Praxis

Der Hisense C2 Pro nutzt, wie seine Geschwister, das eigene VIDAA-Betriebssystem, das in Version 7 sehr ausgereift ist und flüssig läuft. Video-Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Prime Video oder Deezer sind bereits vorinstalliert, viele weitere warten im App-Store und laufen stabil in 4K. Auch der integrierte Media-Player reagiert schnell – USB-Sticks oder Festplatten werden prompt erkannt, wobei im Test nicht alle Videoformate unterstützt werden.

Startseite Vidaa
Ohne Werbung kommt auch Vidaa nicht aus. | Screenshot: Hisense

Die Auswahl der Apps mag vielleicht nicht so groß sein, wie bei etwa Mini-Beamern mit Google TV, aber die wichtigsten Apps sind da und das Angebot wird stetig ausgebaut. Schön auch: Die Einrichtung von Vidaa ist schnell erledigt und selbsterklärend, ein Konto wird nicht zwangsläufig verlangt.

Flotte Bedienung im Alltag

Mögen die Menüs anfangs vielleicht etwas verschachtelt wirken, hat man sich schnell eingearbeitet und findet dann viele Anpassungsmöglichkeiten für Bild, Ton und mehr. Und die Funktionen für die automatische Bildeinrichtung natürlich, die, wie oben beschrieben, oft sehr gut funktionieren.

Fernbedienung Hisense C2 Pro
Schlanke Fernbedienung mit allen wichtigen Tasten – so macht die Bedienung Spaß.

Hat man den Bogen dann raus, belohnt der Hisense C2 Pro das mit sehr schnellen Reaktionszeiten. Ein Tastendruck wird schnell umgesetzt, Apps wie YouTube öffnen sich wirklich schnell. Das macht im Alltag vielleicht nicht so viel aus, macht aber eine Menge Spaß.

So klingt der Hisense C2 Pro

Der Hisense C2 Pro bietet klanglich eine nur gute Leistung. Er setzt auf ein 20-Watt-Stereo-System in Zusammenarbeit mit JBL, inklusive Woofer im Standfuß, und unterstützt Dolby Atmos und DTS:X. Und das hilft dabei, den Klang rund um den Beamer herum zu verteilen, sodass du aus nahezu jeder Sitzposition guten Klang bekommst.

Nahaufnahme Lautsprecher Hisense C2 Pro
Der Sound kann sich hören lassen, fürs Heimkino braucht es aber mehr.

Stimmen sind dabei klar und natürlich, die Bühne für so einfache Lautsprecher recht breit. Mit einem Hisense PX3 Pro kann er vielleicht nicht mithalten und ab höherer Lautstärke verzerrt der Hisense C2 Pro auch etwas den Klang, für zwischendurch ist das aber durchaus gut. Wer natürlich vor allem Raumklang oder mehr Tiefe beim Bass sucht, muss zu einem Soundbar-Surround-Set oder einem AV-Receiver mitsamt Lautsprechern greifen.

Unterschiede zu C2 und C2 Ultra

Wer zwischen den drei Modellen schwankt, sollte vor allem auf drei Dinge achten: Lichtleistung, Zoom und Klang. Der C2 liefert mit 2000 ANSI-Lumen sichtbar weniger Helligkeit als der C2 Pro oder gar der C2 Ultra. Das macht sich bei Tageslicht bemerkbar. Ein großer Unterschied zum teureren Modell ist im Vergleich Hisense C2 Pro vs. Hisense C2 Ultra mit bloßem Auge jedoch nicht zu erkennen.

Hisense C2 Schrägansicht
Von außen wirkt der Hisense C2 kaum anders als der C2 Pro.

Auch beim Zoom gibt’s Unterschiede. Der C2 muss mit einem rein digitalen Zoom auskommen – das kostet Bildschärfe. Mit dem getesteten Pro und Ultra bekommst du dagegen einen optischen Zoom, mit dem sich die Bildgröße bequem anpassen lässt, ohne den Projektor zu verrücken.

Insgesamt würden wir den C2 Pro empfehlen, da der Unterschied zum teureren Ultra nur bedingt ins Gewicht fällt – das leichte Plus an Helligkeit ist kaum zu erkennen.

Unser Testurteil zum Hisense C2 Pro

Wenn du für unter 2000 Euro ein stylishes 4K-Laserkino im Mini-Format suchst, machst du mit dem C2 Pro wenig falsch. Er liefert ein scharfes Bild und ist dabei portabel, sodass er mal eben vom Wohnzimmer in den Garten für eine Filmsession beim Grillabend verwendet werden kann. Außerdem überzeugen die Features. Die Aufstellung ist dank des Designs und der Funktionen wirklich einfach.

Einzig bei der Farbtreue sehen wir leichte Schwächen, die ohne Vergleich oder Referenz jedoch kaum ins Gewicht fallen. Passt der Beamer also sonst zu dir, bekommst du einfach ein tolles Paket zum fairen Preis.

HIFI.DE-Testsiegel-Heimkino-Beamer-Hisense-C2-Pro-8.6

Du suchst nach dem passenden Angebot für den Hisense C2 Pro? Hier findest du es:

Technische Daten
Projektionsart DLP
Lichtquelle Laser
Auflösung 4K (3.840 x 2.160) per Pixelshift
Helligkeit 2600 ANSI Lumen (Herstellerangaben)
HDR HDR10, Dolby Vision, HLG
Bildfrequenz Bis zu 240 Hertz
Lensshift Nein
Fokus Automatisch
Zoom (optisch) Ja
Anschlüsse 2 x HDMI, 2 x USB, Digital-Audio, Klinke, LAN
LAN / WLAN Ja / Ja
Smart TV Ja
Abmessungen (BxHxT) 247 x 247 x 254 mm
Gewicht 5,7 kg
Preis 2199 Euro

Falls du stattdessen einen TV-Ersatz suchst, schau dich doch mal bei den Ultrakurzdistanz-Beamern um:

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