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Bose Lifestyle Ultra Soundbar im Test – Sonos muss sich warm anziehen!

Neuer Look, ganz viel Multiroom, aber auch viel Klang? Boses neue Lifestyle Ultra Soundbar verspricht ein tolles Heimkino-Paket. Ob's stimmt, finden wir heraus.
Bose Lifestyle Ultra Soundbar im Test
Anzahl Kanäle
5.1.2
Anschlüsse / Schnittstellen
HDMI-eARC, Subwoofer, Bluetooth, WLAN, Ethernet
AirPlay 2
Ja
Sprachsteuerung
Amazon Alexa
Abmessungen (BxHxT)
1099 x 92 x 125 mm
Preis
999,95 Euro
In Kürze
Bose hat mit der Lifestyle Ultra Soundbar nicht nur eine tolle Option für Heimkino geschaffen, sondern auch ein Multitalent fürs ganze Zuhause. Ein paar Punkte trüben aber leicht das tolle Gesamtpaket.
Vorteile
  • Detaillierter, dreidimensionaler Klang
  • Multiroom-Fähigkeiten
  • Elegantes Design mit Glaselementen
Nachteile
  • Kein Support für DTS-Tonspuren
  • Nur die nötigsten Anschlüsse
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Mit der Lifestyle-Collection hat Bose ein paar neue Lautsprecher auf den Markt gebracht – und auch eine Soundbar. Das Hauptmerkmal: Multiroom, um überall in den eigenen vier Wänden für tollen Klang zu sorgen. Aber: Klingt die Bose Lifestyle Ultra Soundbar auch gut? Und wie schlägt sich das System aus Soundbar, Subwoofer und Lautsprechern? Wir haben alle Kombinationen getestet und verraten es dir.

Du bist schon auf der Suche nach einem guten Angebot für die Soundbar? Hier wirst du fündig:

Das erwartet dich mit der Bose Lifestyle Ultra Soundbar

Mit der neuen Lifestyle-Linie hat Bose gleich mehrere neue Lautsprecher auf den Markt gebracht. Als Herzstück im Wohnzimmer und Heimkino soll die Bose Lifestyle Ultra Soundbar den Platz einnehmen. In dem rund 110 Zentimeter langen Riegel stecken gleich mehrere Lautsprecher, die für sich genommen einem 5.1.2-System entsprechen sollen.

Bose Lifestyle Ultra Soundbar Schrägansicht
Gar nicht so breit, dafür vollgestopft mit Lautsprechern – das ist die Bose Lifestyle Ultra Soundbar

Sprich: In der All-in-One-Soundbar stecken auch Tieftöner für Bass und zwei nach oben gerichtete Lautsprecher für überzeugenden 3D-Sound mit Dolby Atmos. Und das direkt vorweg: Support für DTS-Tonspuren gibt es nicht – weder DTS:X noch die verschiedenen anderen Formate. Da hat man sich vielleicht zu sehr bei der Sonos Arc Ultra inspirieren lassen, die ebenfalls nur Dolby-Tonspuren verwertet.

Wer die Soundbar dann erweitern kann, hat mit dem Bose Lifestyle Ultra Subwoofer und den Bose Lifestyle Ultra Lautsprechern die Chance dazu. Wie das klingt und funktioniert, dazu aber gleich mehr.

So klingt die Bose Lifestyle Ultra Soundbar

Bevor wir aber die neue Soundbar von Bose erweitern, stellen wir sie ganz ohne Begleitung auf den Prüfstand. Schließlich ist es kein Muss, zusätzliche Lautsprecher zu kaufen. Wir schließen die Bose Lifestyle Ultra Soundbar einfach an einen LG OLED G6, werfen noch eine Blu-ray-Disc in unseren Player und schon sind wir mitten im Film.

Denn: Die neue Bose-Soundbar schafft schon für sich eine schöne, breite Klangbühne, die uns schnell packt. Der Klang geht weit über die Maße der eigentlichen Soundbar hinaus und erstreckt sich schön zu beiden Seiten. Wir haben den Eindruck, als würden um uns herum die Autobots und Decepticons in Transformers erbittert um die Erde kämpfen.

Upfiring-Speaker unter Stoff Detailaufnahme
Nach oben abstrahlende Lautsprecher sorgen für klasse 3D-Klang.

Aber nicht nur das, auch über unseren Köpfen ist was los. Die nach oben gerichteten Lautsprecher werfen den Schall an die Decke, von wo er reflektiert wird. Das klappt erstaunlich gut. Klar, eine Dolby-Atmos-Soundbar ohne Rear-Speaker stößt immer an Grenzen und das gesamte Geschehen spielt sich eher vor uns ab. Trotzdem gefällt uns, was wir hören.

Viele Details – und klare Dialoge

Besonders ins Auge – oder besser ins Ohr – stechen die Details. Bose lässt bei der Lifestyle Ultra Soundbar nichts anbrennen und schafft es, wirklich viele Details zu liefern, die selbst im hektischsten Geschehen nicht untergehen. Wenn sich etwa einer der Autobots verwandelt und jedes noch so kleine Zahnrad irgendwie auch zu hören ist, dann geht das hier nicht verloren.

Verloren geht übrigens auch kein einziges gesprochenes Wort, denn der verbaute Center-Speaker leistet wieder eine hervorragende Arbeit, Dialoge klar verständlich und vor allem natürlich rüberzubringen. Da hat Bose glücklicherweise nichts verlernt und gleich auch noch die KI-Features der Bose Smart Ultra Soundbar übernommen.

Bose Lifestyle Ultra Soundbar Testsituation
Im Test haben wir die Soundbar in verschiedenen Kombinationen gehört.

Auf Wunsch werden per KI nur die Dialoge herausgefiltert und können in drei Stufen verstärkt werden. Und auch bei der Bose Lifestyle Ultra Soundbar funktioniert das wieder wunderbar. Dabei schafft es das Feature nämlich nicht nur, die Stimmen deutlich anzuheben. Nein, ob nun tiefe oder helle Stimmlagen, alles klingt weiterhin sehr natürlich. Und: Die anderen Frequenzen werden im Grunde nicht beeinflusst. Oft klingen Features zur Sprachverstärkung nie so richtig rund – denn alle anderen Elemente des Tons werden ebenfalls verzerrt. Bei Bose allerdings nicht – was sie vielleicht zur besten Soundbar für Dialoge macht.

Bass, wir brauchen Bass

Schon für sich genommen punktet die Bose Lifestyle Ultra Soundbar mit überraschend viel Druck im Bassbereich. Das mag zwar nicht sehr kontrolliert oder super kraftvoll sein. Aber: Serien oder Filme klingen auch so schon schön voluminös und packend.

Noch besser wird es aber mit dem passenden Subwoofer. Der Bose Lifestyle Ultra Subwoofer verbindet sich kabellos mit der Soundbar und sorgt dann für spürbar mehr Bass. Wobei: Er nimmt sich deutlich mehr zurück, als es etwa bei LGs DS95AR der Fall ist. Wer also gerne richtig viel Bass haben möchte, muss in den Einstellungen da nachjustieren.

Subwoofer neben Bose-Soundbar
Der Subwoofer unterstützt wunderbar die Soundbar und sorgt für mehr Druck bei Filmen und Spielen.

Uns gefällt die Standardeinstellung in den meisten Fällen aber sehr gut – nur bei Musik drehen wir auf. Der Lifestyle Ultra Subwoofer von Bose ist kraftvoll unterwegs, verliert gleichzeitig aber nie die Kontrolle und untermalt das Geschehen auf dem Bildschirm ideal. In Kombination mit dem ausgewogenen Klang der Soundbar macht die Kombination richtig Spaß.

Lust auf den Subwoofer bekommen? Hier findest du ihn im Angebot:

Im Set für noch mehr 3D-Klang

Als Soundbar mit Subwoofer ist das Paket also schon klasse. Was ist aber, wenn wir zwei der Bose Lifestyle Ultra Speaker hinzunehmen und dann am Ende ein Soundbar-Surround-Set von Bose im Wohnzimmer stehen haben? Tja, dann wollen wir ehrlich gesagt gar nicht mehr aufstehen. Vielleicht, weil die Speaker schon als einzelne Bluetooth-Lautsprecher funktionieren sollen, bringen sie richtig Power mit. Wir haben sie per App sogar eine Stufe heruntergeregelt – aber das ist Geschmackssache.

Rear-Speaker neben Bose Lifestyle Ultra Soundbar
Die Rear-Speaker machen nicht nur optisch einiges her.

Filme mit Atmos-Tonspur gewinnen aber besonders hinzu. Klar, auch Surround-Tonspuren von Dolby bekommen durch Lautsprecher im Rücken noch viel mehr Mittendrin-Gefühl. Aber wenn wir 3D-Tonspuren liefern, dann liefert die Bose Lifestyle Ultra Soundbar im Paket richtig ab. In Blade Runner 2049 etwa läuft Ryan Goslings K. durch eine Straße nach Hause, während uns ein Luftschiff Reisen verkauft – und das hörbar über unseren Köpfen. So gut haben wir das nur selten gehört.

Die Lifestyle-Lautsprecher kannst du dir hier sichern:

Um direkt den Vergleich zu bemühen: Im Paket lässt die Bose-Soundbar die Konkurrenz von Sonos hinter sich. Und wenn wir den Blick Richtung Samsung HW-Q995GH schweifen lassen, dann gefällt uns die Fülle an Details und auch die klaren Dialoge einen Hauch besser als bei Samsung – Samsungs Spitzenmodell bietet dafür nahtloseren 3D-Klang und mächtigeren Bass, ein im Kreis fliegender Vogel fliegt bei Bose eher in einem abgerundeten Dreieck. Trotzdem: Ein tolles Paket von Bose, das sich klanglich nicht vor den Spitzenmodellen von Samsung, JBL, Sonos oder LG verstecken muss.

Wie sich das Set im Vergleich mit anderen Dolby-Atmos-Soundbars schlägt? Das findest du in unserer Bestenliste heraus:

Die Anschlüsse der Bose Lifestyle Ultra Soundbar

Schauen wir auf die Rückseite der Bose Lifestyle Ultra Soundbar, dann gibt es ehrlicherweise gar nicht viel zu sehen. Ein HDMI-eARC-Anschluss ist dabei, um die Soundbar mit dem Fernseher zu verbinden. Und dann gibt es noch einen Ethernet-Port für stabile Verbindungen zum Internet – kabellos werden WLAN und Bluetooth geboten.

Anschlüsse Bose Lifestyle Ultra Soundbar
Bei den Anschlüssen hätten wir uns etwas mehr Auswahl gewünscht.

Zwei Klinkenanschlüsse gibt es dann auch noch, die dienen aber nur für den Anschluss eines kompatiblen Subwoofers und für Datenverbindungen. Und noch USB-C, aber nur für Service-Zwecke. Keine weiteren Audioanschlüsse also – ein digital-optischer Audioeingang ist aber zumindest für die Verbindung zum TV eh überholt, also auch nicht allzu tragisch. Ein HDMI-Eingang hingegen wäre schön gewesen.

So schlägt sich Boses neue Soundbar im Alltag

Bei der Bedienung hat Bose an einem Punkt nachgebessert – und an einem anderen Punkt eingespart. Aber von vorn: Für die Einrichtung und im Grunde auch die beste Art der Bedienung, solltest du dein Smartphone zücken. Kurz die Bose-App für Android oder iOS laden und schon kann in der App die Soundbar eingerichtet werden. Soundbar, Subwoofer oder Speaker – alle Lautsprecher wurden bei uns schnell erkannt und konnten zusammengefügt werden, damit sie als Einheit im Heimkino spielen können.

Bist du dann in der App, kannst du die Einmessung direkt starten. Und hier ist die genannte Verbesserung: Das funktioniert jetzt per Mikrofon im Smartphone. Einfach kurz an drei Punkten im Raum messen, fertig. Bei der Bose Smart Ultra Soundbar muss man sich noch ein kabelgebundenes Mikrofon in Form eines Haarreifs auf den Kopf setzen. Die neue Art der Einmessung ist deutlich entspannter – und bewirkt, dass der Klang ideal auf deinen Raum angepasst wird.

Die App als einzige Anlaufstelle?

Über die App kannst du dann die Soundbar steuern. Wobei es gar nicht so viele Einstellungen gibt. Du kannst bestimmen, ob alle Lautsprecher zusammenspielen sollen – oder nicht. Und auch Pegel von Höhen, Mitten und Bässen sowie einzelnen Lautsprechern und Kanälen anpassen.

Was es allerdings nicht gibt, das sind Klangmodi. Was in der Praxis aber gar nicht so sehr stört, denn ob Filme oder Serien, der Klang passt. Und wechseln wir dann zu Musik – Spotify Connect zum direkten Streamen ist übrigens dabei –, klingt das mit der Bose Lifestyle Ultra Soundbar auch gut. Es spielen aber immer alle Lautsprecher, eine echte Stereo-Wiedergabe kannst du nicht erzwingen.

Bedienfeld Oberseite Bose Lifestyle Ultra Soundbar
Touch-Bedienfelder auf der Oberseite dienen als Alternative zur App.

Was außerdem fehlt: eine Fernbedienung. Wer also nicht auf die App setzen möchte, muss die Bedientasten auf der Oberseite nutzen – die sind aber bei Musikwiedergabe schon hilfreich. Alternativ greifst du auf deine Stimme zurück. Amazons Alexa ist integriert, für den Google Assistant musst du aber kompatible Geräte koppeln.

Durch das Fehlen der Fernbedienung und im Grunde auch, weil es nur wenige Einstellmöglichkeiten gibt, haben wir am Ende gar nicht vermisst, dass Bose weder Display noch Status-LEDs verbaut hat. So bleibt der Look dann wenigstens auch clean.

Multiroom für Musik im ganzen Haus

Wie bei Sonos auch, steht Multiroom bei den neuen Lifestyle-Lautsprechern von Bose im Vordergrund. Aber, was heißt das genau? Ganz einfach: Lautsprecher und Soundbar können ganz einfach auf Knopfdruck zusammenspielen – oder ganz für sich allein stehen.

Set zusammen im Bild
Mehr als „nur“ ein Soundbar-Set – dank Multiroom sind die Lautsprecher mehr als nur Rear-Speaker.

Du kannst etwa Musik anmachen und die Lautsprecher bei einer Party im Raum verteilen. Oder du spielst auf den Lautsprechern etwas ganz anderes ab, während die Soundbar für den TV-Betrieb genutzt wird. Ein Rear-Speaker bekommt so gleich noch mehr Nutzen und ist nicht „nur“ für Soundeffekte im Film gedacht.

Design und Verarbeitung im Check

Beim Design bleibt sich Bose im Grunde treu. Schon die früheren Soundbars oder auch Subwoofer boten mit einer ziemlich massiven Glasplatte an der Oberseite eine ganz besondere Optik. Neu ist – zumindest bei der Soundbar –, dass die Glasplatte nicht mehr die gesamte Oberfläche bedeckt, sondern an den Seiten jeweils Platz lässt für die Upfiring-Lautsprecher für 3D-Klang. Das ist aus unserer Sicht besser gelöst als bei der Vorgängerin und macht schon einiges her.

Glasplatte Subwoofer
Subwoofer und Soundbar bieten eine Glasplatte als Designelement.

Zumal die Kombi aus Glas und hochwertigem Kunststoff nicht nur gut aussieht, sondern auch sehr gut verarbeitet ist. Die Rear-Speaker – die ja im Grunde eigene Bluetooth-Lautsprecher sind – haben das größte Upgrade bekommen und sehen schön modern aus. Keine Glasplatte hier, dafür passende Optik zum Rest des Sets. Und sie sind komplett kabellos. Ein dicker Pluspunkt.

Cool auch: Soundbar und Subwoofer gibt es in schwarzer und weißer Ausführung, die Bose Lifestyle Ultra Speaker sogar noch in sandfarbener Variante. So sollten Soundbar und Co. in jedes Wohnzimmer passen.

Unser Testurteil zu Bose Lifestyle Ultra Soundbar

Was Bose mit der Lifestyle Ultra Soundbar abgeliefert hat, kann sich sehen und vor allem hören lassen. Ob allein, in Verbindung mit dem Subwoofer oder gleich als ganzes Set: Klanglich punktet das System mit toller Dreidimensionalität, vielen Details und vor allem superklaren, natürlichen Dialogen. Dazu ist die Einrichtung simpel, Multiroom eine tolle Ergänzung und die Optik ein Hingucker.

Wenn dich nicht stört, dass DTS nicht unterstützt wird und bei den Anschlüssen nur das Nötigste dabei ist, dann solltest du definitiv das Bose-Lifestyle-System in die engere Auswahl nehmen – auch wenn die Vollausstattung preislich ordentlich zu Buche schlägt.

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Im Set mit dem Lifestyle Ultra Subwoofer gibt’s eine noch etwas bessere Endnote:

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Und im Paket mit Sub und zwei der neuen Speaker zeigt die Bose-Soundbar dann richtig, was sie kann:

HIFI.DE-Testsiegel-Soundbars-Bose-Lifestyle-Ultra-Soundbar-Set-8.8

Die Bose Lifestyle Ultra Soundbar findest du hier im Angebot:

Und hier gibt’s Subwoofer und Speaker:

Technische Daten
Anzahl Kanäle 5.1.2
Anschlüsse / Schnittstellen HDMI-eARC, Subwoofer, Bluetooth, WLAN, Ethernet
Unterstützte Soundformate Dolby Atmos, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD
AirPlay 2 Ja
Netzwerk Ja
Sprachsteuerung Amazon Alexa
Farbvarianten Schwarz, Weiß
Abmessungen (BxHxT) 1099 x 92 x 125 mm
Gewicht 6,7 kg
Preis 999,95 Euro

Möchtest du wissen, welche Soundbar bei uns ganz vorn im Ranking steht? Dann wirf einen Blick in unsere Bestenliste:

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