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Marshall Stanmore III im Test: Bluetooth-Riese fürs Wohnzimmer

Der Stanmore III bringt neben Bluetooth noch mehrere physische Anschlüsse mit, verzichtet dafür aber auf einen Akku. Wir haben ihn getestet.
Marshall Stanmore III Test | HIFI.DE
Gewicht
4,25 kg
Akku-Kapazität / Laufzeit
Anschlüsse / Schnittstellen
Bluetooth 5.2, 3,5 mm Klinke, RCA
Steuerungs-App
Marshall Bluetooth-App
Abmessungen (BxHxT)
350 x 203 x 188 mm
Preis
399 Euro
In Kürze
Der Marshall Stanmore III bietet dir mit zwei verschiedenen physischen Eingängen und der Bluetooth-Verbindung mehrere Wege, Zuhause deine Musik zu hören. Mit auf Reisen kannst du den Marshall-Lautsprecher nicht nehmen – er hat keinen Akku.
Vorteile
  • Kraftvoller Klang
  • Klinkeneingang und RCA-Anschluss
  • Schickes Design
  • Spaßige Bedienung am Gerät
Nachteile
  • Wenige Funktionen in der App
  • Kein Akku für die Nutzung unterwegs
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Marshalls Lautsprecher fallen auf: Das Design macht sie zur perfekten stylischen Ergänzung fürs Wohnzimmer. Darauf zielt der Stanmore III ab: Da der Bluetooth-Lautsprecher keinen Akku hat, wirst du ihn überwiegend ihn nur zu Hause nutzen. Wir stellen den Marshall Stanmore III auf den Prüfstand.

Den Marshall Stanmore III bekommst du gerade günstig bei MediaMarkt:

Bluetooth-Lautsprecher für zu Hause von Marshall

Mit dem Woburn III, dem Acton III und dem Stanmore III hat Marshall eine Reihe Bluetooth-Lautsprecher im Angebot, die speziell für die stationäre Nutzung gedacht sind. Heißt: Diese Bluetooth-Lautsprecher für zu Hause haben keinen Akku, können also nur in Steckdosen-Nähe genutzt werden. Dafür bringen sie eine Reihe physischer Anschlüsse, das typische Marshall-Design und eine durchdachte, spaßige Bedienung mit, die sie gut ins Wohnzimmer integrieren. Wie gut der Marshall Stanmore III klingt und funktioniert, klären wir im Test.

Für einen Überblick, wie sich der Stanmore III im Vergleich zur Konkurrenz schlägt, kannst du dir unsere Bestenliste aller getesteten Bluetooth-Lautsprecher anschauen:

Marshall Stanmore III im Verstärker-Design

Die Bluetooth-Lautsprecher von Marshall werden zwar nicht von Marshall Amplification produziert – diese Aufgabe kommt Zound Industries zu. Dafür folgen sie aber beim Design der ikonischen Tradition des britischen Herstellers von Gitarrenverstärkern. Gemasertes Kunstleder, eine fest gewebte Stofffront und Akzente aus gebürstetem Aluminium: Der Marshall Stanmore III macht sich gut im Regal. Als eins der größeren Modelle der Marshall Bluetooth-Lautsprecher musst du ihm allerdings einiges an Platz freiräumen.

Marshall Stanmore III Design
Kunstleder und Stoffverkleidung: Der Stanmore III sieht edel aus und ist gut verarbeitet.

Unter der Stoffverkleidung versteckt der Marshall Stanmore III zwei seitlich abgewinkelte Hochtöner, die den Klang breiter verteilen sollen. Für den Bass ist ein weiterer Treiber verantwortlich, angetrieben von einem 50-Watt-Verstärker Klasse D und weiter verstärkt durch ein Bassreflexgehäuse.

Der Marshall Stanmore III im Klang-Check

Die zwei Hochtöner schaffen es tatsächlich, dem Stanmore III einen breiten Klang zu verschaffen, obwohl ein echter Stereo-Effelt ausbleibt. Insgesamt klingt der Stanmore III sehr direkt und kraftvoll. Er wird außerdem sehr laut, verzerrt aber in den höheren Lautstärken wie auch der kleinere Acton III.

Wirklich audiophile Musikhörer dürfte der Stanmore III nicht abholen: Dafür fehlt es ihm an Präzision. In unserem Testsong Hold Me Like a Grudge von Fall Out Boy verschmelzen die Instrumente im aufgeregten Refrain, der Marshall schafft es nicht, sie sauber zu separieren. Auch die Tiefen werden in den dominanten Mitten etwas verdrängt.

Marshall Stanmore III Klang
Der Stanmore III spielt kraftvoll genug, dass wir trotz kleiner Unregelmäßigkeiten in der Musik Spaß mit ihm haben.

Einen Song wie La Fama von Rosalía und The Weeknd meistert der Stanmore III besser. Die Stimmen klingen natürlich und Mitten, Höhen und Tiefen halten sich die Waage. Der Stanmore III reicht tief, betont den Bass aber nicht übermäßig. Insgesamt macht das einen ausgeglichenen, wenn auch manchmal unkontrollierten Klang. Dadurch, dass der Stanmore III dir den Klang praktisch entgegenschleudert, macht das ordentlich Spaß.

Praxis: Bluetooth und zwei Anschlüsse

Der Stanmore III ist in erster Linie ein Bluetooth-Lautsprecher, bietet dir aber auch zwei physische Anschlüsse: Einen 3,5-Millimeter-Klinkeneingang und einen RCA-Anschluss. Damit kannst du den Stanmore III mit deinem Fernseher, CD-Player oder einem anderen Gerät wie einem Plattenspieler mit integriertem Phonoverstärker verbinden. Einen HDMI-Anschlusshat der Stanmore, anders als der Woburn III,  jedoch nicht.

Marshall Stanmore III Anschluesse
Der RCA-Anschluss sitzt auf der Rückseite.

Du kannst die Bluetooth-Verbindung, den Klinkeneingang und den RCA-Anschluss gleichzeitig verwenden. Über die “Source”-Taste auf der Oberseite wählst du die Quelle, von der der Stanmore III gerade abspielen soll.

Marshall Stanmore III Bedienung
Der Klinkeneingang und die “Source”-Taste sitzen gut erreichbar auf der Oberseite.

Die Bedienung des Stanmore III

Neben dem Design sind die Tasten auf der Oberseite ein besonderes Merkmal des Stanmore III. Sie sehen nicht nur interessant aus, wie zum Beispiel der Power-Switch, sondern machen die Bedienung des Marshall-Lautsprechers bequem und spaßig. Die “Source”-Taste dient auch zur Kopplung mit einem Bluetooth-Gerät, die Inbetriebnahme funktioniert darüber sehr unkompliziert.

Marshall Stanmore III Bedienung komplett
Die roten Lichter zeigen dir den Status der verschiedenen Einstellungen. Wenn du länger keine Taste bedienst, dimmen sich die Lichter automatisch.

Sobald du verbunden bist, kannst du deine Musik auch über den kleinen Wippschalter rechts steuern. Das funktioniert allerdings nur, solange du Bluetooth nutzt, nicht aber bei Wiedergabe über die physischen Anschlüsse. In der Mitte sitzen drei Drehregler. Die steuern die Lautstärke und regeln die Präsenz Balance der Höhen und Tiefen.

App mit wenigen Funktionen

Falls du möchtest, kannst du auch die Marshall-Bluetooth-App zur Hand nehmen. Die leitet dich ganz einfach durch die Einrichtung. Hier kannst du ebenfalls den Equalizer in zwei Bändern einstellen und den Klang über die “Placement Compensation” auf den Standort des Stanmore einmessen. Die Equalizer-Einstellung verändert den Sound deutlich – mischst du mehr Höhen rein, werden sie schnell sehr scheppernd. Die Placement Compensation verändert den Klang ebenfalls hörbar, verbessert ihn aber nicht merklich. Leider gibt es in der App keine weiteren Funktionen. Für alle, die es simpel mögen, ist er damit aber eine gute Empfehlung.

Marshall Stanmore III App
Die App ist übersichtlich, da sie nur wenige Funktionen bietet. | Screenshot: Marshall

Unser Fazit zum Marshall Stanmore III

Der Marshall Stanmore III soll dein Wohnzimmer bereichern. Dafür bringt er neben der Bluetooth-Schnittstelle noch zwei physische Anschlüsse mit, die ihn mit deinen weiteren Audiokomponenten verbinden können. Auf einen Akku, wie er bei Bluetooth-Lautsprechern üblich ist, musst du zwar verzichten, der Stanmore III ist aber ohnehin zu groß und schwer für den Rucksack. Falls du klangliche Ungenauigkeiten verzeihen kannst, dir aber ein cooles Design, eine einfache Bedienung und physische Anschlüsse wichtig sind, dann ist der Stanmore III eine echte Empfehlung.

Den Marshall Stanmore III bekommst du gerade günstig bei MediaMarkt:

Technische Daten
Gewicht 4,25 kg
Akku-Kapazität / Laufzeit
Wasser- und Staubschutz Nein
Verfügbare Farben Schwarz, Cream, Braun
Leistung 65 W
Anschlüsse / Schnittstellen Bluetooth 5.2, 3,5 mm Klinke, RCA
Steuerungs-App Marshall Bluetooth-App
Stereo-Modus verfügbar (Mit weiteren Speakern) Nein
Mikrofon Nein
Trage-Vorrichtung Nein
Abmessungen (BxHxT) 350 x 203 x 188 mm
Preis 399 Euro

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