Startseite Streaming Clients FireTV Amazon Fire TV Cube im Test: Was taugt die Neuauflage des Streaming-Würfels?

Amazon Fire TV Cube im Test: Was taugt die Neuauflage des Streaming-Würfels?

Der Amazon Fire TV Cube hat in der dritten Generation nicht nur einen frischen Look erhalten, sondern auch neue Tricks gelernt. Unser Test zeigt, ob der Premium-Streamer sein Geld wert ist.
Fire TV Cube (2022) im Test | HIFI.DE
Preis
160 Euro
Auflösung
4K UHD (3840 x 2160)
HDR-Unterstützung
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
Anschlüsse
HDMI-In, HDMI-Out, USB, LAN, WLAN (Wi-Fi 6E), Bluetooth 5.0 + LE
Sprachsteuerung
Alexa
In Kürze
Der Amazon Fire TV Cube bleibt auch in der dritten Generation die Premium-Variante des Fire TVs. Neu sind der schnellere Prozessor, bessere Spracherkennung und ein etwas schickeres Design. Außerdem kannst du externe Geräte per HDMI an den Fire TV Cube anschließen – das macht die Streaming-Box zur ersten Wahl im smarten Heimkino.
Vorteile
  • Hohe App-Verfügbarkeit
  • 4K HDR wird unterstützt
  • Gute Spracherkennung
  • HDMI-Eingang für weitere Geräte
Nachteile
  • Recht große Box
  • Werbung auch als Prime-Kunde
  • Eingeschränkte Kompatibilität mit Smartphones

Rund drei hat Amazon das Topmodell seiner Fire-TV-Serie unverändert angeboten. Entsprechend umfangreich sind die Änderungen, die sich im Fire TV Cube der dritten Generation finden: Der Prozessor soll deutlich schneller arbeiten, Alexa besser zuhören, und WiFi 6E verspricht noch zuverlässigere Netzwerkverbindungen. Und nicht zuletzt kannst du jetzt sogar externe Geräte per HDMI an den Fire TV Cube anschließen und steuern.

Amazon Fire TV Cube (2022) von schräg links
Der neue Fire TV Cube ist auf den ersten Blick etwas eleganter und erwachsener geworden.

Im Gegenzug hat Amazon auch an der Preisschraube gedreht, denn die dritte Ausgabe des Cubes kostet mehr als sein schon nicht ganz günstiger Vorgänger. Lohnt sich die Investition oder tut es auch ein günstigerer Fire TV Stick? Unser Test des neuen Amazon Fire TV Cube verrät es dir!

Aktuelle Angebote zum Fire TV Cube:

Design und Anschlüsse

Bei der dritten Generation des Fire TV Cubes hat sich Amazon von der glatten Plastik-Optik des Vorgängers verabschiedet. Stattdessen ist das 2022er-Modell mit dunkelgrauem Stoff eingehüllt. Er fügt sich damit eleganter in die Umgebung ein und ist zudem nicht mehr so anfällig für Fingerabdrücke. Mit seiner Höhe von 8,6 Zentimetern ist der Cube nach wie vor eher darauf ausgelegt, neben statt vor dem Fernseher zu stehen.

Die Anschlüsse der Amazon Fire TV Cube (2022)
Die auffälligste Neuerung am neuen Fire TV Cube ist der HDMI-Anschluss für externe Geräte.

Unabhängig davon sollte der Cube mindestens 30 Zentimeter vom TV oder der Soundbar entfernt stehen, damit die Spracherkennung nicht gestört wird. Wie gehabt signalisiert ein Leuchtstreifen, ob der Fire TV Cube gerade auf Alexa-Anfragen hört. Außerdem kannst du über vier Tasten die Lautstärke der Antworten einstellen, das Mikrofon stummschalten oder eine Alexa-Anfrage auf Knopfdruck initiieren.

Fire TV Cube (2022): Bedienfeld
Privatsphäre auf Knopfdruck: Mit der Mikrofon-Taste kannst du die Mikrofone des Fire TV Cube stummschalten.

Über einen USB-Anschluss kannst du externe Speichermedien an den Cube stöpseln und die darauf gespeicherten Inhalte abspielen. Das funktionierte in unseren Tests sowohl mit USB-Sticks als auch externen Festplatten in Kombination mit dem VLC Player reibungslos.

Wie sich der neue Fire TV Cube im Vergleich mit den anderen Streaming-Clients von Amazon schlägt, siehst du in unserer Bestenliste:

Der USB-Port erlaubt alternativ die Verwendung von USB-Webcams. Mit einem entsprechenden Modell kannst du den Fire TV Cube dann für Alexa-Videoanrufe verwenden, bei denen deine Gesprächspartner*innen auf dem Fernseher erscheinen.

Amazon Fire TV Cube: Leuchtring
Wie auch bei den Echo-Geräten zeigt ein in verschiedenen Farben pulsierender Leuchtring an, dass Alexa aktiv ist.

Neu in der dritten Generation des Würfels ist die Möglichkeit, externe Geräte über einen HDMI-Eingang an den Fire TV Cube anzuschließen. Das funktioniert etwa mit Blu-ray-Playern und sogar anderen Streamingclients wie dem Apple TV 4K. Über einen Menüpunkt auf der Startseite von Fire OS kannst du jederzeit zum angeschlossenen Gerät wechseln und dieses dank HDMI-CEC-Funktion sogar über die Fire-TV-Fernbedienung steuern.

Fire TV Cube 2022 Anschlüsse wechseln
Über einen Menüpunkt auf der Fire-OS-Startseite schaltest du auf ein angeschlossenes HDMI-Gerät um oder nutzt den Medienplayer für USB-Geräte. | Screenshot: FireOS

Kleiner Wermutstropfen: Der HDMI-Port entspricht dem HDMI 2.0-Standard. Konsolen wie die PS5 oder Xbox Series X erreichen also beim Durchschleifen nicht die vollen 4K-UHD-Auflösung mit 120 Hertz. HDR-Signale wie Dolby Vision reicht der Cube hingegen tadellos an den TV weiter.

Auch beim Ethernet-Anschluss hat Amazon etwas gegeizt. Er bietet nur eine Übertragungsgeschwindigkeit von 100 Mbit/s statt der zeitgemäßen Gigabit-Bandbreite. Fairerweise genügt die Kabelgeschwindigkeit für sämtliche 4K-Streams, sodass die Entscheidung in der Praxis wenig Nachteile bringt.

Amazon Fire TV Cube (2022): Ethernet-Anschluss
Die WLAN-Verbindung des Amazon Fire TV Cube nach dem Standard Wi-Fi 6E ist topmodern. Der Anschluss für den verkabelten Netzwerkzugang ist jedoch auf 100 MBit/s limitiert.

Wirklich modern präsentiert sich der Fire TV Cube hingegen bei der WLAN-Nutzung. Als erstes Fire-TV-Gerät ist er nämlich fit für WiFi 6E. Hast du also bereits einen 6-GHz-Router im Einsatz, kann sich das Upgrade alleine für die störungsfreie Streamingerfahrung lohnen. Wir haben den Cube allerdings in einer „klassischen“ WiFi-6-Umgebung getestet, in der es ebenfalls zu keinerlei Empfangsproblemen kam.

Fire OS und die Streaming-Apps auf dem Fire TV Cube

Auf dem Fire TV Cube der dritten Generation läuft das bewährte Amazon-Betriebssystem Fire OS, ab Werk in Version 7.3. Die Startseite bietet dir einen Mix aus installierten Apps und Film- und Serientipps. Letztere haben natürlich einen gewissen Fokus auf Amazon-Dienste, doch auch andere Angebote kommen zum Zug.

Die Startseite des Fire TV Cube entspricht in weiten Teilen den üblichen Fire-OS-Standards. | Screenshot: FireOS

Im Amazon App Store findest du praktisch alle relevanten Video- und Musikangebote in aktuellen und gut auf die Fire-TV-Oberfläche angepasste Versionen. Unrühmliche Ausnahme ist weiterhin Sky Q, da der Pay-TV-Dienst bei den Streaming-Clients lediglich auf dem Apple TV 4K vorkommt. Android-Apps, die nicht direkt verfügbar sind, kannst du bei Bedarf manuell installieren. Ein Beispiel dafür ist das vielseitige Mediacenter Kodi, das hervorragend auf dem Fire TV Cube funktioniert.

Die Suche nach Inhalten in den Streamingdiensten ist nach etwas Eingewöhnungszeit gut gelungen. Willst du etwa Filme mit bestimmten Schauspieler*innen sehen, kannst du einfach eine Namenssuche starten. Fire OS zeigt dir dann die Ergebnisse an und verrät dir dabei auch, ob sie in einem deiner Abos enthalten sind oder ob du sie separat erwerben musst.

Amazon fasst die verfügbaren Streamingoptionen für Filme und Serien mittlerweile gut zusammen. | Screenshot: FireOS

Manchmal sind die Ergebnisse etwas verwirrend, wenn beispielsweise Serien bei mehreren Anbietern mit unterschiedlichen Kaufoptionen verfügbar sind. Insgesamt macht Amazon aber mittlerweile einen guten Job dabei, die verfügbaren Inhalte zu finden.

Live TV auf dem Fire TV Cube
Live-TV ist für den Fire TV Cube dank passender Apps und dedizierten Tasten auf der Fernbedienung kein Problem. | Screenshot: FireOS

Sehr praktisch ist der Live-TV-Teil der Oberfläche, den du auch direkt über eine Taste auf der Fernbedienung erreichst. Hier bündelt Fire OS die verschiedenen Apps mit Live-TV-Inhalten, darunter neben den ÖR-Mediatheken auch Waipu.tv, Joyn oder die Amazon-eigenen Spartenkanälen.

Insgesamt bietet Fire OS auf dem Fire TV Cube viele Möglichkeiten zur Anpassung und Einbindung von Inhalten aus vielen Streamingquellen. Vor allem im Vergleich zur Konkurrenz von Apples tvOS oder auch Android TV wirkt die Oberfläche allerdings teils etwas überfrachtet und erfordert Einarbeitungszeit.

Werbung Fire TV
Werbeeinblendungen auf der Bedienoberfläche sollten in dieser Preisklasse ein No-Go sein. | Screenshot: FireOS

Störend ist allerdings, dass Amazon auch auf seinem Premiumgerät Werbebanner ins System hievt. Diese weisen nicht nur auf vielleicht spannende Filme und Serien hin, sondern immer häufiger auch auf Angebote von Werbekunden. Es wäre mehr als wünschenswert, eine werbefreie Version des Fire TV Cube erwerben zu können – und sei es gegen Aufpreis, wie es bei Amazons eBook-Readern der Kindle-Serie geht.

Bild und Ton auf höchstem Niveau

Erwartungsgemäß gibt sich der neue Amazon Fire TV Cube bei der Bildqualität keinerlei Blöße. Ob lokale oder gestreamte Videos, die Bilddarstellung ist jederzeit fehlerlos. Das gilt sowohl für HDR-Content, den der Cube sowohl mit Dolby Vision als auch im für Samsung-TVs relevanten HDR10+ sauber darstellt, sondern auch für Nicht-4K-UHD-Material.

Fire TV Bildrate anpassen
Der Fire TV Cube passt die Bildrate an den laufenden Inhalt an. | Screenshot: FireOS

Amazon hat dem 2022er Fire TV Cube eine neue Upscaling-Engine spendiert, die SD-Videos tatsächlich gut für 4K-TVs aufarbeitet. Die Ergebnisse konnten uns auf unserem Testfernseher, dem LG OLED C2, voll und ganz überzeugen. Fairerweise sah das gleiche Material aber auch auf einem Fire TV Stick 4K Max nicht sichtbar schlechter aus.

Sehr gut ist, dass Amazon die Anpassung der Bildraten an das Videoformat sowohl in Apps als auch bei lokal gespeicherten Videos unterstützt – seit Kurzem funktioniert das auch bei Netflix.

So laufen etwa Kinofilme mit den vorgesehenen 24 Bildern pro Sekunde über den Bildschirm, während beispielsweise TV-Produktionen mit 50 Hertz gespielt werden. Das funktioniert in der Praxis hervorragend und verhindert nerviges Ruckeln oder auch Weichzeichner-Effekte, die einige Streaming-Boxen produzieren.

Alle bisher von uns getesteten Streamingboxen findest du in unserer Bestenliste:

Um sicherzustellen, dass der Fire TV Cube das Bild optimal darstellt, solltest du einen Blick in die Einstellungen werfen. Hier kannst du im Menü „Töne und Bildschirm – Bildschirm“ unter anderem die Farbtiefe und den HDR-Modus konfigurieren. Empfehlenswert ist, die „Dynamikumfang-Einstellungen“ von „Immer an“ auf „Adaptiv“ umzuschalten. So sorgst du dafür, dass der Fire TV Cube nur bei entsprechend kompatiblen Inhalten in die HDR-Darstellung wechselt.

Fire TV Cube Bildeinstellungen
Mit den richtigen Einstellungen liefert der Fire TV Cube stets ein hervorragendes Bild. | Screenshot: FireOS

Im gleichen Menü aktivierst du über den Punkt „An Originalbildrate anpassen“ das Framerate-Matching. In der Regel passt der Cube die Einstellungen automatisch an deinen Fernseher an, es kann sich aber dennoch lohnen, die Einstellungen zu checken.

Auch bei den Audioformaten geht Amazon in die Vollen. So decodiert der Fire TV Cube problemlos Dolby-Atmos-Tonspuren. Über ein mittlerweile veröffentlichtes Update hat der Würfel zudem die Fähigkeit erhalten, Tonspuren in DTS, DTS-HD und Dolby True HD verlustfrei an entsprechende Soundsysteme weiterzuleiten.

Fire TV Cube: Performance und Fernbedienung

Absolut gar nichts zu bemängeln gibt es an der Performance des Fire TV Cube. Die von Amazon versprochene Leistungssteigerung macht sich vor allem im Vergleich zu älteren Fire TV Sticks bemerkbar. Die Navigation durch die Fire-OS-Oberfläche funktioniert auf dem Cube pfeilschnell. Apps starten verzögerungsfrei und auch bei der Wiedergabe aufwändiger Streams stellen wir keinerlei Ruckler oder andere nervige Aussetzer fest.

Ob mit Amazon-Diensten oder Drittanbietern, der Cube arbeitet stets flott und ruckelfrei. | Screenshot: FireOS

Im Direktvergleich mit dem Fire TV Cube der zweiten Generation oder auch dem Fire TV Stick 4K Max fällt der Leistungszuwachs bei der Alltagsnutzung hingegen nicht so sehr auf. So oder so ist der Fire TV Cube mehr als flott genug und dürfte auch ausreichend Reserven für künftige Fire-OS-Updates in petto haben.

Die Steuerung des Fire TV Cubes mit der beigelegten Fernbedienung geht entsprechend flott von der Hand. Die Tasten sind aber nach wie vor recht klein, was vor allem anfangs einen häufigen Blick auf die Tastenbelegung erfordert. Die Remote erlaubt auch die Lautstärkensteuerung von Fernseher und angeschlossenen Receivern, sodass du nicht mehr zur normalen TV-Fernbedienung greifen musst.

Für Live-TV-Dienste bietet sie neben einem direkten Zugriff auch Tasten zum schnellen Senderwechsel. Optional kannst du sogar Infrarot-Geräte mit der Fire-TV-Fernbedienung steuern; die entsprechende Konfiguration erledigst du in den Einstellungen. Wie gewohnt gibt es auch Schnellzugriffstasten, die dich schnell zu Disney+, Netflix sowie den Amazon-Diensten Prime Video und Amazon Music bringen.

Neue Fernbedienung Amazon Alexa
Die Pro-Fernbedienung passt zwar perfekt zum Fire TV Cube, doch du musst sie separat kaufen. | Bild: Amazon

Etwas unverständlich ist aus unserer Sicht, dass Amazon seinem Premium-Streamer nicht auch gleich die neue Fire TV Remote Pro beilegt. Die separat erhältliche Fernbedienung bietet neben einer Hintergrundbeleuchtung zwei zusätzliche Tasten. Diese kannst du per Alexa-App frei programmieren, etwa für Smart-Home-Routinen. Außerdem kannst du sie per Alexa-Befehl orten, was auf manchem Chaos-Sofa ein Mehrwert sein kann.

Fire TV Bildschirm übertragen
Die „Display duplizieren“-Funktion ist nicht mit allen Android-Smartphones kompatibel, etwa Googles Pixel-Serie. | Screenshot: FireOS

Auch die tiefe Integration mit Smartphones, wie sie Apple TV 4K für iPhones oder der ChromeCast mit Android-Smartphones bietet, geht dem Fire TV Cube etwas ab. Ein Äquivalent für die Streaminglösungen AirPlay 2 oder ChromeCast fehlt dem Amazon-Universum nach wie vor, wenn auch eine Bildschirmübertragung mit einigen Android-Geräten funktioniert.

Fire TV Cube im Alexa-Test

Das nach wie vor größte Alleinstellungsmerkmal des Fire TV Cube im Vergleich zur restlichen Fire-TV-Familie ist die Möglichkeit, Alexa-Sprachbefehle auch ohne Griff zur Fernbedienung an den Fernseher zu schicken. So suchst du etwa nach Streaming-Inhalten, startest Apps oder steuerst die Bildschirmeingaben auf Zuruf. Schon bei der ersten Einrichtung bietet dir der Cube per Alexa-Sprachausgabe diverse Hilfestellungen an.

Fire TV Cube Alexa
Ob Wetterbericht oder Gerätesteuerung: Alexa-Anfragen nimmt der Fire TV Cube auch freihändig entgegen.

Die ins Cube-Gehäuse integrierten Mikrofone erkennen die Alexa-Triggerworte in unseren Tests auch bei lauter TV-Wiedergabe tadellos. Anders, als beispielsweise beim Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung, kannst du den Fire TV Cube auch dann zur Steuerung deiner Alexa-tauglichen Smart-Home-Geräte nutzen, wenn der Fernseher ausgeschaltet ist. Auch Wissensfragen oder die übliche Wetterabfrage beantwortet dir der Cube, ohne dafür den TV einzuschalten.

FIre TV Cube Alexa Musik
Für die Musikwiedergabe schaltet der Cube den Fernseher ein, obwohl er auch einen guten internen Lautsprecher bietet. | Screenshot: FireOS

Sehr schade: Obwohl der Cube einen recht lauten und gut klingenden internen Lautsprecher besitzt, kannst du ihn nach wie vor nicht für die Musikwiedergabe verwenden. Sobald du Spotify und Co. startest, schaltet der Cube nämlich auch den Fernseher ein und gibt die Musik darüber aus. Als Ersatz für einen Amazon Echo Dot eignet sich der Fire TV Cube (2022) daher nicht, obwohl er es klanglich durchaus sein könnte.

Davon abgesehen ist der Fire TV Cube eine hervorragende Basis für die Heimvernetzung mit Alexa.

Unser Testfazit zum Amazon Fire TV Cube (2022)

Die Liste an Neuerungen, die die dritte Generation des Fire TV Cube mit sich bringt, ist üppig. Tatsächlich hat Amazon an vielen sinnvollen Stellschrauben gedreht und den Premium-Streaming-Client sinnvoll optimiert.

Amazon Fire TV Cube: Frontansicht
Amazons Fire TV Cube bleibt auch in der neuen Generation einer der besten Streaming-Clients, die es gibt. Ob du die Premium-Vorteile des teuren Cube jedoch wirklich nutzt, ist eine andere Frage.

Die Möglichkeit, externe Geräte anzuschließen, ist in vielen TV-Setups ein echter Vorteil. Die zusätzliche Prozessorleistung sowie die Unterstützung für störungsfreies WLAN dank WiFi 6E macht den Fire TV Cube zudem zukunftssicher. Auch bei der Unterstützung für Audio- und Videoformate gibt sich Amazon keinerlei Blöße. Als Gesamtpaket ist der Fire TV Cube also eine hervorragende Lösung für das Videostreaming, die zudem die Brücke zur Smart-Home-Zentrale mit Alexa schlägt.

Bleibt noch die Frage, ob sich der saftige Aufpreis im Vergleich zum Fire TV Stick 4K Max lohnt? Geht es dir primär um die App-Nutzung, können wir diese Frage entspannt verneinen: Die Nutzungserfahrung von Fire OS ist hier nahezu identisch.

Der Cube lohnt sich vor allem dann, wenn du deinen Fernseher und die damit verbundenen Geräte per Alexa-Sprachsteuerung fernbedienen willst. Auch die Anschlussmöglichkeiten für USB-Geräte und sogar externe Zuspieler können ein Mehrwert sein, den die Sticks (und auch viele andere Streaming-Clients) nicht bieten.

Testergebnis AMazon Fire TV Cube (2022) | HIFI.DE

Aktuelle Angebote zum Fire TV Cube:

Technische Daten
Preis 160 Euro
Auflösung 4K UHD (3840 x 2160)
HDR-Unterstützung HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
Bildfrequenz bis 60 fps
Speicherplatz 16GB
Anschlüsse HDMI-In, HDMI-Out, USB, LAN, WLAN (Wi-Fi 6E), Bluetooth 5.0 + LE
Betriebssystem Fire OS
Prozessor Octa-Core (4 x 2,2 GHz, 4 x 2,0 GHz)
Sprachsteuerung Alexa
Videoformate H.265, H.264, VP9, AV1
Audioformate AAC-LC, AC3, eAC3 (Dolby Digital Plus), FLAC, MP3, PCM/Wave, Vorbis, Dolby Atmos (EC3_JOC)
Fotoformate JPEG, PNG, GIF, BMP
Abmessungen (BxHxT) 86 x 86 x 77 mm

Alle bisher von uns getesteten Streamingboxen findest du in unserer Bestenliste:

Was ist deine Meinung zum Amazon Fire TV Cube der dritten Generation? Wäre der Streaming-Würfel etwas für dein TV-Setup oder bevorzugst du eine andere Lösung? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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