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Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max im Test: Für mehr Bass beim Spielen

Ein hervorragender Allrounder für alle Kategorien, der mehr als nur Gaming kann. Tolle Verarbeitung, hervorragender Klang und ein brauchbares Mikrofon runden das Headset ab.
Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max im Test
Akku-Laufzeit
40 Stunden
Schnellladefunktion
15 Min. laden für 8 Std. Wiedergabe
Noise Cancelling
Nein
Lieferumfang / Zubehör
USB-A-Dongle, USB-C-zu-USB-A-LadekabelAudiokabel
Gewicht
382 g
Paarpreis (UVP/Straßenpreis)
169 Euro / um 140 euro
In Kürze
Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX bietet wuchtigen Klang und eine gute Verarbeitung, die Surroundfähigkeiten könnten aber etwas besser sein.
Vorteile
  • Basstarker Sound
  • Kompatibel mit allen Konsolen, PC und mit mobilen Geräten
  • Verschiedene EQ-Presets
Nachteile
  • Recht hohes Gewicht und starre Form
  • Unflexibles Mikrofon
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Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max verspricht Premium-Sound, kühle Ohren und perfekte Kompatibilität zur Xbox. In dem robusten Headset soll aber noch mehr stecken, als nur das. Wie gut es sich im Alltag schlägt, möchten wir daher im Testbericht herausfinden.

Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max findest du in Schwarz oder Blau hier im Angebot:

Der Klang des Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max: Bass, Bass, Bass

Nachdem das Gaming-Headset bei uns angekommen ist, zögern wir nicht lang und lassen ein paar Songs auf dem Smartphone laufen – denn neben der Verbindung per Dongle ist auch Bluetooth dabei. Der erste Eindruck: Ein knackiger Bass, der glücklicherweise nur selten die Mitten und Höhen abschwächt oder überlagert.

Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max auf Ständer
Klanglich fast so gewaltig, wie das bullige Design vermuten lässt.

An der Xbox Series X fühlt sich das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max am wohlsten, schließlich ist es mit dem Siegel „Designed for Xbox“ gekennzeichnet. Also ziehen wir auf der Microsoft-Konsole in unzählige, fast aussichtslos wirkende Kämpfe in Elden Ring. Der knackige Bass lässt uns jeden Treffer förmlich spüren. Für unseren Geschmack spielt sich der Bass aber etwas zu häufig ein wenig in den Vordergrund. Am PC können wir im Turtle Beach Audio Hub per Equalizer nachhelfen, an der Xbox steht uns ein Mode-Knopf zur Verfügung, der aber nur Superhuman Hearing einschaltet – ein Modus, der vor allem die Ortung von Schritten verbessern soll. Eine andere Herangehensweise also als beim neuen Spitzenmodell, dem Turtle Beach Stealth Pro.

Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max Treiber Detailaufnahme
Die 50-Millimeter-Treiber sorgen für ordentlich Druck auf den Ohren.

Wechseln wir dann auf die PlayStation 5 – das Headset ist zudem auch mit der Nintendo Switch, dem PC und mobilen Geräten nutzbar – stürzen wir uns in Horizon Zero Dawn. Hier wollen wir die Ortung auf die Probe stellen. Und die ist nicht so stark, wie wir es etwa vom Sony Inzone H9 kennen. Da hilft auch Superhuman Hearing nicht. Stimmen werden zudem nicht ganz so klar und fein wie beim Logitech G Pro X Wireless oder Steelseries Arctis Nova Pro Wireless wiedergegeben.

Klang bei Spielen und Filmen

Die wuchtigen Klangeigenschaften ziehen sich auch bei Filmen und Serien auf Netflix durch. Stimmen bleiben meist klar verständlich, Bässe bleiben knackig.

Bei Musik können wir eine Schwäche des Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max bei Mitten feststellen, sodass einige Passagen mit mittleren Frequenzen, wie feine Streichinstrumente, etwas flacher klingen als beim Beyerdynamic MMX 300. Ansonsten ist das Headset jedoch gut für den Alltagseinsatz gewappnet – vor allem, wenn du basslastigere Musik bevorzugst.

Detailansicht Kopfband
Ob im Alltag oder Gaming, optisch macht das Headset einiges her.

Die Konstruktion und dicken Polster sorgen zusätzlich für eine grundsolide Isolation. Außengeräusche wie Klimaanlagen oder auch Fahrgeräusche in der Bahn werden bereits bei niedriger Lautstärke gut ausgeblendet.

Wenn du auf der Suche nach einem ausgewogeneren Headset bist, lohnt ein Blick in unsere Bestenliste:

Das kann das Mikrofon

Das linksseitig angebrachte Flip-Mikrofon des Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max lässt sich leicht herunterklappen. Allerdings rastet es nur in einer Position ein und ist nicht wirklich flexibel – noch weniger als beim Epos GSP 670. Dadurch kann es, je nach Kopfform, durchaus im Blickfeld hängen bleiben. Für verschiedene Kopfgrößen ist das Mikrofon also nur bedingt geeignet.

Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max mit heruntergeklapptem Mikro
Je nach Sitz und Kopfform bleibt das Mikrofon im Sichtfeld hängen.

Tiefe Stimmen gibt das Mikrofon dabei akkurat wieder. Bei höheren Stimmen und somit bei höheren Frequenzen leidet die Qualität aber etwas. Dein gesprochenes Wort wird dann etwas verrauscht wiedergegeben. Dennoch bleibt deine Stimme mit dem Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max stets verständlich.

Mikrofon Nahaufnahme
Das recht bullige Mikrofon lässt leider viele Nebengeräusche durch.

Allzu laut darf die Umgebung jedoch nicht sein: Das Mikrofon bietet keine Geräuschunterdrückung, sodass im Test sogar Geräusche eines draußen laufenden Rasenmähers noch zu hören sind.

Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max im Alltag

Optisch ist das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max sehr aufs Gaming getrimmt. Das fällt besonders bei dem vorliegenden Modell mit blauer Grundfarbe und kupferfarbenen Akzenten auf. Trotz Kunststoff ist die Materialgüte hoch und der Softlack-Überzug machte haptisch einen guten Eindruck.

Headset mit eingeklapptem Mikrofon
Eingeklappt erkennt man das Mikrofon kaum mehr.

Das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max wiegt mit rund 380 Gramm deutlich mehr als andere Gaming-Headset und sitzt etwas zu fest an – vor allem im Vergleich zu einem Steelseries Arctis Nova 7. Besonders bei größeren Köpfen kann dies mitunter störend sein. Nach etwa zwei Stunden Tragezeit müssen wir eine Pause einlegen. Die etwas starre Form hat noch einen Nachteil: Der Kopfhörer lässt sich nur schwer transportieren, da sie nicht gut faltbar oder biegsam sind. Immerhin lässt sich das Mikrofon hochklappen, was die Tragbarkeit zumindest etwas erhöht.

Rückseite Ohrpolster
Klasse: Auf der Rückseite des Ohrpolstern kannst du in verschiedenen Stufen eine Lücke im Ohrpolster schaffen, wodurch das Headset mehr Platz für einen Brillenbügel bietet.

Die Bedienung am Headset

Auf der Unterseite des Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max findest du zahlreiche Knöpfe und Regler. Neben dem obligatorischen Lautstärkeregler gibt es einen Regler für das Mikrofon, den Superhuman-Hearing-Knopf, den Ein-/Aus-Schalter und den Bluetooth-Knopf zur Koppelung abseits des USB-Dongles. Das verlangt etwas Eingewöhnung, da die Knöpfe nah beieinander liegen.

Bedienelemente
Die Bedienelemente sind alle an der linken Ohrmuschel zu finden.

Der USB-Dongle sorgt im Test für eine stabile Verbindung, die jedoch nicht sonderlich weit reicht. Im Test können wir uns höchstens vier Meter vom Gaming-PC entfernen, bevor es zu Aussetzern kommt. Latenzen sind hingegen mit dem USB-Dongle nicht bemerkbar. Diese gibt es hingegen wie zu erwarten bei der Bluetooth-Verbindung, die sogar gleichzeitig funktioniert. Du kannst also bequem mit dem Smartphone telefonieren oder Musik hören und am PC spielen.

Die restliche Bedienung des findet, zumindest am PC, in der Software statt, die neben den üblichen Firmware-Updates auch Zugriff auf einige EQ-Presets bietet. Glücklicherweise ist die App nicht überladen und bietet nur wenige Einstellungsmöglichkeiten.

Akkulaufzeit

Hier spielt das Turtle Beach Headset durchaus im mittleren Bereich. Bis zu 40 Stunden verspricht der Hersteller, die wir auch in unseren Tests durchaus bestätigen können. Bei einer Nonstop-Wiedergabe hält das Headset 42 Stunden durch und lässt sich in rund zwei Stunden mit dem mitgelieferten USB-Kabel wieder voll aufladen. An die Werte des HyperX Cloud Alpha Wireless reicht das aber natürlich nicht heran.

Zubehör Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max
USB-Kabel und farblich passender Dongle sind natürlich im Lieferumfang dabei.

Unser Testfazit zum Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max

Das Turtle Beach hat es nicht einfach: Es positioniert sich dank des Preises und Auftretens eindeutig im High-End-Segment, kann aber nicht ganz mit dem genauso teuren Logitech G Pro X Wireless mithalten – zumal Logitech mit einer noch besseren Verarbeitung und dem klassenbesten Mikrofon aufwartet. Dennoch gefällt uns das Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 Max gut und sollte in die engere Auswahl genommen werden, falls du basstarken Sound suchst und dir das Design gefällt oder es dir wie angegossen auf dem Kopf sitzt.

HIFI.DE-Testsiegel-Gaming-Headset-Turtle-Beach-Stealth-700-Gen-2-Max-8.2

Hier findest du das passende Angebot zum Turtle Beach Stealth 700 Gen 2 MAX

Technische Daten
Wandler 50 mm
Akku-Laufzeit 40 Stunden
Schnellladefunktion 15 Min. laden für 8 Std. Wiedergabe
Bluetooth Ja
Gleichzeitige Verbindungen Ja
Noise Cancelling Nein
Kompatibilität PC, Xbox, PlayStation, Switch, mobile Geräte
Lieferumfang / Zubehör USB-A-Dongle, USB-C-zu-USB-A-LadekabelAudiokabel
Gewicht 382 g
Paarpreis (UVP/Straßenpreis) 169 Euro / um 140 euro

Weitere von uns getestete Gaming-Headsets findest du in unserer Bestenliste:

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