Teufel Ultima 25 Aktiv 2 im Test: Was kann die zweite Generation besser?
- Leistung
- 2 x 50 Watt
- Eingänge
- Analog Cinch, Digital optisch, HDMI-ARC, USB-C
- HDMI ARC / eARC
- Ja / –
- Quellen kabellos
- Bluetooth (aptX)
- Streaming
- –
- Abmessungen (BxHxT)
- 315 x 265 x 250 mm
- Gewicht
- 8,5 kg + 6 kg
- Paarpreis
- 549,99 Euro
Die Ultima 25 Aktiv 2 macht Filmton zum Erlebnis, genau wie ihre Vorgängerin. Der Bass wirkt etwas kontrollierter, die Pegelfestigkeit ist unverändert hoch. Mit Musik fehlt ein bisschen Transparenz und Nuancenreichtum, aber der Klang ist auch hier dynamisch und weitgehend unverfärbt. Filmtonfreund:innen gefällt die Ausbauoption zum Wireless-2.1- oder sogar -4.1-System.
- Wuchtiger, pegelfester Bass
- Nützlicher Virtual-Center-Modus („Dynamore“)
- Zum Surround-Set erweiterbar
- Stereoklang könnte besser sein
Die entscheidende Ziffer steht ganz am Ende des langen Modellnamens: Ultima 25 Aktiv 2 heißt die neue, überarbeitete Version der Aktivbox Teufel Ultima 25 Aktiv. Wir mussten zweimal hinschauen, um sicherzugehen, wirklich die neue Box in den Händen zu halten und nicht die Vorgängerversion, die wir 2023 testeten. Aktiv und Aktiv 2 gleichen sich nicht nur namentlich nahezu aufs Haar. Ob – und wenn ja – welche Unterschiede es im Vergleich mit dem Vorläufer gibt, verrät dir unser Test.
Die Teufel Ultima 25 Aktiv 2 kannst du hier in schwarzer oder weißer Ausführung bestellen:
Teufel Ultima 25 Aktiv 2 – Der jüngere Zwilling?
Optisch erkennst du die neuen Aktiv-Lautsprecher eigentlich nur an der noch aufgeräumteren Schallwand. Die zwei horizontalen Zierstreifen, die die Teufel Ultima 25 Aktiv an der Stelle trug, wo sich Tief- und Hochtöner begegnen, sind verschwunden, ebenso der „Ultima“-Schriftzug. Vielleicht hat sich ja herausgestellt, dass die Abdeckungen eh meist draufbleiben, die Kosmetik dahinter also wenig Sinn hat. Gegen diese Vermutung spricht allerdings, dass die Teufel-Entwickler bei den eigentlichen Treibern nach wie vor auch optisch Gas geben.

Wobei die Kombination aus orange gefärbter Glasfaser, naturbelassenem Alu und verchromtem Kunststoff durchaus wertig wirkt. Nur das glänzende Hartplastik der Hochtöner-Montageplatte finden wir etwas laut. Was Firmen wie VW freilich nicht davon abhält, das Material auch im Innenraum von 60.000-Euro-Autos zu verwenden.
Wir müssten uns nicht so auf die Optik konzentrieren, wenn wir an den neuen Teufels irgendwelche interessanteren Unterschiede gefunden hätten. Haben wir aber nicht. Das kann man durchaus positiv sehen. Denn die Ultima 25 Aktiv 2 – alt wie neu – ist ein hervorragend ausgestattetes Aktiv-Boxenpaar. Das du mit deinem Smartphone per Bluetooth, mit deinem TV per HDMI-ARC und mit beliebigen anderen Quellen per optischem oder Cinch-Eingang betreiben kannst.
Ultima 25 Aktiv 2 im Hörtest: Stark mit Filmton – und Musik
An besagtem optischen Eingang haben wir einen Wiim Mini angeschlossen. Der preiswerte Netzwerk-Player erschließt uns die Welt der Streamingdienste und die Musikschätze auf unserem Hörraum-Musikserver. Die Teufel wird damit praktisch zur Streaming-Aktivbox. Den Ton unserer Lieblingsserien und -filme bezieht die Ultima über HDMI-ARC. Und das klingt schon richtig eindrucksvoll.

Tieftoneffekte, etwa von einem landenden Hubschrauber, rumpeln so intensiv ins Wohnzimmer, dass wir selbst in unserem relativ großen Raum den optionalen Subwoofer nicht vermissen. Das Teufel-Pärchen rockt auch mit Musik schon ohne zusätzliche Unterstützung sehr überzeugend. Das muss selbst die etwas teurere Argon Audio Forte 5 Mk2 neidlos anerkennen, die nicht ganz die gleichen Bassreserven mitbringt.
Was die Argon aber eindeutig besser kann, ist verschiedene Schallquellen, etwa in einem Chor, zu separieren und glaubwürdig-plastisch auf eine virtuelle Bühne zu stellen. Da fehlt es der Teufel im Vergleich merklich an Finesse. Der Ton der Berliner Box ist dabei nicht mal besonders dunkel, sondern neutral mit leicht warmem Einschlag. Transparenz und Leichtigkeit lassen sich auch nicht mit höherer Lautstärke erzwingen:

Die Ultima spielt zwar bei Bedarf gnadenlos laut, wirkt dann aber schnell anstrengend. Wir erinnern uns, dass die fast gleichnamige Vorgängerin bei ihrem damaligen Test-Auftritt bereits ganz ähnliche Stärken und Kritikpunkte zeigte. Nur den damals bereits in Grundeinstellung recht freizügig dosierten Bass scheinen die Entwickler etwas zurückgenommen zu haben. Wer’s gern fetter mag, kann ihn natürlich jederzeit wieder reindrehen.
Wie sich die Teufel Ultima 25 Aktiv 2 im Vergleich mit anderen Aktivboxen schlägt, verrät dir unsere Bestenliste:
Aktive Hauptbox mit passivem Beiboot
Wie fast alle erschwinglichen „Aktiv“-Boxensysteme besteht das Ultima-Paar aus zwei ungleichen Schwestern. Die Hauptbox trägt dabei sämtliche Anschlüsse und Bedienelemente sowie die Verstärker für beide Stereokanäle. Die andere Box erhält ihren Signalanteil über ein Stück Lautsprecherkabel aus dieser Hauptbox. Strom- und Signalkabel bleiben also ordentlich vereint auf einer Seite.

Welche Seite das ist, also wo die Hauptbox steht, kannst du im Setup-Menü einstellen. Dort finden sich auch Menüpunkte für Boxenplatzierung und -abstände wie bei einem Surround-Receiver. Tatsächlich ist die Ultima 25 Aktiv 2 mit Teufels eigenen Wireless-Subwoofern und -Effektlautsprechern zu einem richtigen 4.1-Surroundsystem ausbaufähig.
Für den Ton vom Fernseher bietet sich HDMI-ARC als idealer Eingang an, der auch Volume-Steuerbefehle vom TV an die Hauptbox weiterleitet. So brauchst du beim Netflix-Abend nur eine Fernbedienung und hast die andere Hand frei für wichtigere Dinge. Der klangstärkste Eingang für Musikplayer ist der optische Digital-Input, an dem wir im Test den Wiim-Streamer angeschlossen hatten.

Für alle Fälle – etwa einen Plattenspieler mit integriertem Vorverstärker – gibt es einen Cinch-Stereoeingang. Selbst an deinen PC hat Teufel gedacht: Über USB-C verbunden, nutzen Rechner oder Laptop die Boxen direkt als Soundsystem. Dass dabei nicht das moderne, asynchrone USB-2.0-Audioprotokoll zum Einsatz kommt und nur Abtastraten bis 48 Kilohertz unterstützt werden, stört vermutlich nur Computer-Audiophile. Besonders schön finden wir, dass Teufel auch die klassische Radioantenne beibehalten hat. So kannst du ganz einfach deinen Lieblingssendern via UKW und DAB+ lauschen. Ein seltenes Feature unter Aktivboxen.
Gutes Material, schlichtes Finish
Für dein Smartphone und andere Wireless-Quellen verfügt die Ultima 25 Aktiv 2 über Bluetooth. Unterstützt wird auch das klangoptimierte aptX sowie der von Apple-Geräten bevorzugte AAC-Codec. Das gab es alles schon bei der Vorgängerbox, ist aber auch heute noch guter Standard. Unverändert erscheinen uns auch die beiden Lautsprecherchassis in jeder Box. Der Tieftöner ist mit 16,5 cm Durchmesser für diese Art Box schon recht groß.

Seine Membran besteht aus gewobenen, goldgelb gefärbten Glasfasern und kann recht große Hübe ausführen. Ein solider, feststehender Alu-Phaseplug kontrolliert das Abstrahlverhalten im kritischen Übergangsbereich zum Hochtöner. Dieser ist als Gewebekalotte ausgeführt und sitzt etwas versenkt hinter einem chromfarbenen Gitterchen, das sowohl Schutz- als auch akustische Funktion besitzen dürfte.
Das Gehäuse ist wie die meisten guten Lautsprecher aus MDF-Platten geschreinert. Deren hohe Dichte trägt dazu bei, dass die Ultimas vertrauenerweckend schwer in der Hand liegen: Die Hauptbox wiegt immerhin 8,5 Kilo, das Beiboot ohne Anschluss- und Elektronikmodul 2,5 Kilo weniger. Schallwand und Abdeckungen sind immer schwarz, das Gehäuse kannst du wahlweise in „Night Black“ oder „Pure White“ foliert haben.

In jeder Ausführung wirkt die Oberfläche sehr robust. Die Hauptbox verfügt über ein OLED-Display, das nicht nur die gewählte Quelle, sondern bei Bedarf auch die Einstellmenüs anzeigt. Die Lautstärke regeln oder stummschalten und bei USB-Quellen auch skippen kannst du ganz lässig mit dem Touch-Streifen oben auf der Hauptbox. Oder natürlich mit der übersichtlichen IR-Fernbedienung.
Unser Fazit zur Teufel Ultima 25 Aktiv 2
Auch wenn die zweite Generation keine erkennbaren Vorteile gegenüber der Vorgängerin aufweist, bleibt die Teufel Ultima 25 Aktiv 2 eine sehr empfehlenswerte Aktivbox, vor allem für Filmton-Fans mit Heimkinoambitionen. An der Grundabstimmung, den Stärken und auch den kleinen Schwächen des Systems hat sich nicht viel geändert: Audiophile Feinhörer:innen vermissen etwas Offenheit und Nuancenreichtum, aber dafür gibt es andere Spezialistinnen. Filmton stellt die Teufel kraftvoll, konkret und knackig dar. Kombiniert mit einem günstigen Streamer wie dem Wiim Mini ergibt das Teufel-Set eine vollständige Anlage mit preisbezogen sehr gutem Klang.
Hier findest du die Teufel Ultima 25 Aktiv 2 im Angebot:
| Technische Daten | |
| Bauart | 2-Wege Bassreflex |
| Leistung | 2 x 50 Watt |
| Eingänge | Analog Cinch, Digital optisch, HDMI-ARC, USB-C |
| HDMI ARC / eARC | Ja / – |
| Quellen kabellos | Bluetooth (aptX) |
| Ausgänge | Wireless-Transmitter für Sub und Surround |
| Streaming | – |
| Sprachassistenten | – |
| Bedienung | IR-Fernbedienung, Gerät |
| Verbindung Master/Slave | Lautsprecherkabel |
| Abmessungen (BxHxT) | 315 x 265 x 250 mm |
| Gewicht | 8,5 kg + 6 kg |
| Verfügbare Farben | Schwarz, Weiß |
| Paarpreis | 549,99 Euro |
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