Startseite › Video-Streaming › Paramount+ › Entscheidung gefallen: So endet der Übernahme-Krimi von Paramount und Warner Bros.

Entscheidung gefallen: So endet der Übernahme-Krimi von Paramount und Warner Bros.

Bereits in der nächsten Woche darf Paramount offenbar die Übernahme von Warner Bros. abschließen. In den USA hat man sich geeinigt.
HIFI.DE bei Google bevorzugen
Paramount Skydance kann Warner Bros. Discovery endlich übernehmen. Bild: Hannah Wernecke via Unsplash

In den vergangenen Wochen und Monaten hat es viele Diskussionen und Kontroversen um die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance gegeben. Nach einigen Verzögerungen sieht es nun danach aus, dass der Deal allerdings früher als erwartet in trockene Tücher gebracht wird: bereits in der nächsten Woche. Denn ein US-Gericht hat eine Einigung des Konzerns mit mehreren Bundesstaaten abgesegnet.

Dem waren zahlreiche Drohgebärden vorausgegangen. Beispielsweise hatte der Chef von Paramount Skydance, Milliardärssohn David Ellison, angedroht, das Hollywoodstudio aus Kalifornien abzuziehen, sollte die Übernahme von Warner Bros. Discovery blockiert werden. Im Zuge des Deals sollen langfristig im Übrigen auch die beiden Streaming-Plattformen HBO Max und Paramount+ verschmelzen. Der neue Gesamtkonzern, der beide Hollywoodstudios vereint, wird dann die Rechte an Marken wie Harry Potter, DC (Batman, Superman, The Flash, etc.), Game of Thrones, Teenage Mutant Ninja Turtles, Spongebob Schwammkopf, Mission: Impossible, Top Gun und mehr unter einem Dach vereinen.

Offen ist noch, wie sich der neue Gesamtkonzern nennen soll, der Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery vereinen wird. Allerdings hat Ellison schon bestätigt, dass der bisherige Mattel-CEO (Barbie, Masters of the Universe) Co-CEO des Unternehmens werden wird. Zudem wird Casey Bloys, der bisher Kopf von HBO gewesen ist, insgesamt das Streaming-Geschäft des Unternehmens führen.

Paramount und Warner Bros. blicken optimistisch in die Zukunft

Hingegen wird sich der bisherige Chef von Warner Bros. Discovery, David Zaslav, wohl aus dem Unternehmen verabschieden. Traurig dürfte er darüber kaum sein, denn er wird wohl fast 600 Mio. US-Dollar in Form von Aktien sowie Auszahlungen mitnehmen dürfen. Im Übrigen gibt es für den großen Deal zwischen Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery auch einige Auflagen. Beispielsweise darf der neue Gesamtkonzern die physischen Studios für mindestens fünf Jahre nicht verkaufen. Zudem musste man sich zu zusätzlichen Investitionen in die US-Filmproduktion von 300 Mio. US-Dollar jährlich verpflichten (via Variety).

Mindestens 30 Filme jährlich muss Paramount/Warner Bros. zudem in den nächsten zwei Jahren ins Kino bringen. Anschließend sollen es in den Jahren drei bis fünf nach der Übernahme mindestens 32 Filme pro Jahr sein. Die Filme müssen zudem mindestens 45 Tage exklusiv in den Kinos laufen. Viele Kreative zeigten sich dennoch von dem Verhandlungsergebnis enttäuscht. Sie befürchten, dass langfristig Arbeitsplätze entfallen und weniger Film- und Serienproduktionen das Ergebnis sein werden.

Für das beste TV-Erlebnis – unsere besten Fernseher fürs Streaming:

zur Startseite HIFI.DE bei Google bevorzugen
Für Links auf dieser Seite erhält HIFI.DE ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit * oder gekennzeichnete. Mehr Infos.
Aktuelle Tests, Deals und News direkt in dein Postfach
Kein Spam. Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.