Startseite HiFi Elektronik Plattenspieler CES 2026: Audio-Technica präsentiert AT-LP7X – Dreher für MM- und MC-Systeme!

CES 2026: Audio-Technica präsentiert AT-LP7X – Dreher für MM- und MC-Systeme!

Der große Bruder AT-LP8X konnte sich bereits mit Automatik und Direktantrieb in unserem Test beweisen. Der AT-LP7X spart sich beides – und du dir 200 Euro.
CES 2026 | Audio-Technica LP7X vorgestellt Bild: Audio-Technica

Pünktlich zur CES 2026 stellt Audio-Technica seine neueste Plattenspielerkreation vor. Das Rad – oder besser den Plattenteller – will man nicht neu erfinden. Stattdessen will man einen verlässlichen Plattenspieler mit Riemenantrieb und Phono-Vorverstärker konzipiert haben. Wir verraten dir, was du über den voll manuellen Audio-Technica AT-LP7X wissen musst.

Audio-Technica AT-LP7X: Klassischer Riemenantriebler

Auf den ersten Blick sieht der neue Audio-Technica AT-LP7X aus, wie man sich einen typischen Plattenspieler vorstellt. Doch dann fallen die hohen, isolierten Standfüße und die in mattem Schwarz lackierte Zarke mit ihren abgerundeten Kanten auf. Das sieht edel aus und suggeriert, dass sich Audio-Technica hier mehr auf hohe HiFi-Tugenden denn günstigen Bedienkomfort fokussiert. Ein Blick aufs Datenblatt bestätigt die Vermutung: 40 Millimeter dickes MDF bilden, wie schon beim Audio-Technica LP8X, die solide Grundsubstanz des AT-LP7X. Statt aus Alu-Druckguss besteht der Plattenteller jedoch aus schwarzem Acryl, das ebenfalls resonanzdämpfend wirken soll.

Audio-Technica AT-LP7X Detail Lager
Am Tonarm kannst du VTA, Antiskating und Auflagekraft einstellen. Hier: mit aufgeschraubtem Zusatzgewicht. | Bild: Audio-Technica

Der ebenfalls bedämpfte Motor treibt den Teller per Flachriemen und mit wahlweise 33⅓ oder 45 Umdrehungen pro Minute an. Der J-förmige Tonarm ruht kardanisch aufgehängt, in Präzisionslagern. Der Tonarm lässt sich samt Lager in der Höhe verstellen, wodurch du den vertikalen Eintauchwinkel der Nadel (VTA) korrigieren kannst. Solltest du dich für einen besonders schweren Tonabnehmer entscheiden, lässt sich ein Zusatzgewicht (nicht im Lieferumfang enthalten) per Gewinde am eigentlichen Hauptgewicht befestigen. Das Antiskating stellst du bequem per Rädchen am Lager ein. Auf eine Automatik wurde verzichtet. Du musst den Tonarmlift also manuell bedienen.

Phono-Vorverstärker für MM und MC

Ganz ohne Luxus kommt der Audio-Technica AT-LP7X aber nicht. Denn als Plattenspieler mit eingebautem Phono-Vorverstärker kannst du ihn direkt an jeden HiFi-Verstärker anschließen. Dabei lässt er dir sogar die Wahl, ob du ein MM- oder MC-System unter sein Headshell schraubst. Das ist selbst bei hochwertigen Plattenspielern eine absolute Seltenheit. Normalerweise musst du für diese Auswahl zu einem externen Phono-Vorverstärker greifen. Für diesen Zweck kannst du den integrierten Phono-Pre des LP7X auch ausschalten und so das unverstärkte Signal abgreifen.

Audio-Technica AT-LP7X Rückseite Anschlüsse
Der AT-LP7X kann das Plattensignal entweder unverändert oder vorverstärkt ausgeben. Egal, ob du ein MM- oder MC-System nutzt. | Bild: Audio-Technica

Ab Werk ist ein Audio-Technica AT-VM95E verbaut, ein MM-System, das sich nicht nur in unserem Test, sondern auch als Standardausstattung unzähliger Plattenspieler beweisen konnte. Das abschraubbare Headshell vereinfacht den Austausch, die zahlreichen Einstellmöglichkeiten lassen ihn auch sinnvoll erscheinen.

Preis und Verfügbarkeit des Audio-Technica AT-LP7X

Der Audio-Technica AT-LP7X ist ab sofort für eine UVP von 799 Euro erhältlich. Damit liegt er 200 Euro unter dem LP8X und 350 Euro über dem Direktantriebler LP5X, der ebenfalls einen Phono-Pre für MM und MC bietet. Wir sind schon sehr gespannt, wie sich der Plattenspieler in unserem Test schlagen wird. Bis dahin findest du alle bereits von uns getesteten Plattenspieler mit Vorverstärker in unserer Bestenliste:

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