Phono-Vorverstärker Test: Die 17 besten Phonostufen 2026 im Vergleich
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Vorteile
- Fabelhaft natürlicher, körperhafter Klang mit toller Abbildung
- Sehr rauscharm, hohe Verstärkung
- Umfassend anpassbar
- Eingang für optoelektrische Tonabnehmer
Nachteile- Hoher Preis für reinen Phono-Pre
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- Sehr neutraler, transparenter Klang mit schönem, musikalischem Flow
- Sehr hohe, mühelose Dynamik
- Durchdachte Ausgestattung
- Vorzüglich verarbeitet
Nachteile- Könnte an sehr leisen MCs noch rauschärmer sein
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- Sehr neutraler, transparenter Klang mit schönem, musikalischem Flow
- Umfassend und komfortabel anpassbar
- Vorzüglich verarbeitet
Nachteile- Könnte an sehr leisen MCs noch rauschärmer sein
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- MM- und MC-tauglich, in beiden Modi sehr rauscharm
- Ausgewogener, weiträumiger, verzerrungsarmer Klang
- Balanceregler
Nachteile- Keine Feinanpassung für Kapazität und Widerstand
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- Sehr natürlicher, farbentreuer Klang
- Flexibel anpassbar
- Mit Netzteil PWX upgradefähig
Nachteile- Anpassungs-Schalter nicht beschriftet
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- Dynamischer, kräftig-ausgewogener Klang
- Unkompliziert, rausch- und brummfrei
- Günstige Eingangskapazität
Nachteile- Keine Anpassungsmöglichkeiten
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- Voll MM- und MC-tauglich mit separaten, umschaltbaren Eingängen
- Klingt seidig-präzise und großformatig
- Schön verarbeitete Mini-Komponente
Nachteile- Die Füße geben dem leichten Gerät wenig Halt
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- Impulsschneller, dynamischer Klang
- Gain und Widerstand anpassbar
- Passt zu fast allen MC-Systemen
Nachteile- Recht preisintensiv für reinen MC-Vorverstärker
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- Klingt weiträumig und lebendig
- Sorgfältig verarbeitet
Nachteile- Recht grobes Design für diese Preisklasse
- Einstellungen teilweise im Inneren versteckt
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- Lebendiger, räumlich präziser Klang
- MM- und MC-Eingang mit separaten Buchsen
- Rauscharm
Nachteile- Erdklemme etwas schwer zugänglich
- Wacht nicht automatisch aus Standby auf
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- Klingt fein, strukturreich und sehr dynamisch
- Flexibel konfigurierbar für MM und MC
- Sehr kompakt ohne klangliche Kompromisse
Nachteile- MM/MC-Umschaltung erfordert etwas Mitdenken
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- Angenehmer, satter Klang
- MM-, MC- und Line-Eingang
- Rauscharm, auch bei MC
- USB-Ausgang zum Digitalisieren deiner Platten
Nachteile- Schwer zugängliche Erdklemme
- Auto-Standby nicht deaktivierbar
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- Stimmiger, ausgewogener Klang mit guter Dynamik
- Günstige MM-Eingangskapazität (100 pF)
- A/D-Wandler mit manuellem Aussteuerungsregler
Nachteile- Fummeliger Masseanschluss
- Aussteuerungs-Drehknopf etwas klein
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- Hochwertiges Gehäuse mit Alufront
- Dynamischer Klang, geringes Rauschen
- Läuft wahlweise mit Steckernetzteil oder 9V-Batterie
Nachteile- Keine Kapazitätswahl
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- Preiswerte Phonostufe mit ausgewogen-seidigem Klang
- Sehr geringes Rauschen
- Kompakt und leicht unterzubringen
Nachteile- Kein Ein/Ausschalter
- Nicht die dynamischste Phonostufe ihrer Klasse
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- Rauscharm, keine größeren Verfärbungen
- Klinkenbuchse für Anwendung im DJ- und Studioumfeld
- Sehr kompakt und leicht zu platzieren
- Sehr preiswert
Nachteile- Klang etwas bassarm
- Im Hochton leicht begrenzt, aber nicht dumpf
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- Preiswert und rauscharm
- Stabiles Gehäuse mit griffiger Erdungsschraube
Nachteile- Etwas unausgewogener Klang
Ein Phono-Vorverstärker holt das Beste aus deinem Plattenspieler heraus. Wir haben zahlreiche Modelle getestet und verraten dir hier, welche Phonostue zu dir passt, wo die wichtigsten Unterschiede liegen und, worauf du beim Kauf achten musst.
Warum brauche ich einen Phono-Vorverstärker?
Wenn du deine Schallplatten zum Klingen bringen willst, ist ein Phono-Vorverstärker unerlässlich. Das bedeutet aber nicht, dass du dir unbedingt eine externe Version anschaffen musst. Viele Plattenspieler kommen nämlich direkt mit eingebautem Vorverstärker daher, sodass du ihn direkt an deinen Verstärker anschließen kannst. Auch gibt es viele HiFi-Verstärker mit Phono-Eingang, die bereits eine Phono-Stufe verbaut haben. Wenn beides bei dir nicht der Fall ist und du das Beste aus deinem Plattenspieler und deiner HiFi-Anlage herausholen willst, schafft ein Phono-Vorverstärker Abhilfe.
In unserem Ratgeber erklären wir dir ausführlich, wann du einen Phono-Vorverstärker wirklich brauchst. Kurz gesagt: Eine Schallplatte stellt besondere Anforderungen an die Signalaufarbeitung. Die kann ein normaler Verstärker nicht bewerkstelligen. Wer Schallplatte sagt, muss daher auch Phono-Vorverstärker sagen. Die besten Plattenspieler mit eingebautem Vorverstärker haben wir ebenfalls für dich getestet.
Die vielleicht wichtigste Frage, die du dir vor dem Kaufen eines Phono-Preamps stellen musst, ist die nach dem Tonabnehmer-System. Hier unterscheidet man meistens zwischen Moving-Magnet-Tonabnehmern und Moving-Coil-Tonabnehmern. Was hier der Unterschied ist, erklären wir dir weiter unten noch. Du musst beim Kauf nur darauf achten, dass der verwendete Vorverstärker das jeweilige System unterstützt. MC-Systeme müssen nämlich deutlich stärker verstärkt werden.
Preislich liegen zwischen den unterschiedlichen Phono-Preamps Welten – gar Universen. Wir haben schon Modelle wie den Dynavox TC-20 getestet, der läppische 25 Euro kostet. Am anderen Ende der Fahnenstange sitzt der Soulnote E-2 ver.2 für knapp 8500 Euro. Wenn du richtig gute Qualität suchst, wirst du aber auch im unteren dreistelligen Bereich fündig. Hier warten etwa Modelle von NAD, Musical Fidelity, Rega oder Cambridge Audio mit sehr guter Leistung zum fairen Preis auf dich.
Unsere Empfehlungen unter den Phono-Vorverstärkern
Bevor wir noch tiefer ins Thema einsteigen, haben wir hier schon mal drei Empfehlungen für dich. Jedes der hier vorgestellten Produkte hat uns auf seine ganz eigene Art begeistert. Sei es beim Klang, den vielseitigen Anschlüssen oder seinem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer weiß: Vielleicht endet deine Suche nach dem idealen Phono-Vorverstärker schon, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.
Soulnote E-2 ver.2
Das absolute Phono-Statement
Eingänge: 3x Cinch (MM/MC), 1x XLR (MC), 1x Cinch+XLR (DS Audio) | Audio-Ausgänge: 1x Cinch, 1x XLR | Eingangskapazität: 100, 200, 350 pF | Abschlusswiderstände: 3Ω, 10Ω, 30Ω, 100Ω, 300Ω, 1kΩ | Gain: 45, 55 dB (MM), 67, 77 dB (MC) | Abmessungen: 430 x 160 x 410 mm | Preis: 8490 Euro
- Fabelhaft natürlicher, körperhafter Klang mit toller Abbildung
- Sehr rauscharm, hohe Verstärkung
- Umfassend anpassbar
- Eingang für optoelektrische Tonabnehmer
- Hoher Preis für reinen Phono-Pre
8490 Euro, 20 Kilo: Der Soulnote E-2, hier getestet in der neuen Version 2, ist schwerer als die meisten Vollverstärker und teurer als die meisten kompletten HiFi-Anlagen. Dabei konzentriert er sich einzig und allein darauf, Phonosignale aus deinem Plattenspieler auf Line-Spannung zu heben, damit sie gleichberechtigt mit denen des CD-Spielers, Tuners oder Streamers weiterverarbeitet werden können. Das macht er aber mit einer solchen Souveränität, dass er selbst so geniale Phono-Pres wie den SPL Phonos Duo dagegen weit zurücklässt.
Nicht nur der Preis suggeriert, dass der E-2 ver.2 etwas für Menschen ist, die den audiophilen Luxus suchen. Auch die Anschlussvielfalt predigt das. Denn bis zu vier Plattenspieler kannst du gleichzeitig am Phono-Boliden betreiben. Einer von ihnen kann sogar mit einem optoelektrischen Tonabnehmer von DS Audio ausgestattet sein. Und ganz nebenbei kannst du die Entzerrungskurve auf über 140 historische Plattenlabel anpassen. Der Soulnote E-2 ver.2 ist also weniger eine Phonostufe, als gleich die ganze Phonotreppe.
Lies hierzu auch unseren ausführlichen Test des Soulnote E-2 ver.2.
Rega Fono Mini A2D Mk2
Preisknaller vom Traditions-Unternehmen
Eingänge: 1x MM | Audio-Ausgänge: 1x RCA Line, 1x USB-B | Eingangskapazität: 100 pF | Abmessungen: 100 x 24 x 125 mm | Preis: 139 Euro
- Stimmiger, ausgewogener Klang mit guter Dynamik
- Günstige MM-Eingangskapazität (100 pF)
- A/D-Wandler mit manuellem Aussteuerungsregler
- Fummeliger Masseanschluss
- Aussteuerungs-Drehknopf etwas klein
Für weniger als ein Zehntel (!) des SPL-Preises kommst du an unseren Preis-Leistungs-Tipp. Regas preiswertester Phono-Vorverstärker bringt ein Feature mit, das nicht mal das teure Topmodell hat. Dank integriertem A/D-Wandler und USB-Schnittstelle spielt er Dolmetscher zwischen Plattenspieler und Computer. Damit bespielt der Rega Fono Mini A2D Mk2 trotz seines mehr als fairen Preisschilds eine ganz eigene Nische und liefert noch dazu wirklich rauscharmen Sound. Du musst hier allerdings beachten, dass sich der Rega-Verstärker nur mit MM-Systemen versteht. Dann bekommst du mit dem Rega Fono Mini A2D Mk2 aber einen mehr als kompetenten Phono-Preamp, der noch dazu extrem kompakt ist.
Aktuelle Angebote des Rega Fono Mini A2D Mk2:
Lies hierzu auch unseren ausführlichen Test des Rega Fono Mini A2D Mk2.
Cambridge Audio Alva Duo
Für MM, MC und deinen Kopfhörer
Eingänge: 1x MM, 1x MC | Audio-Ausgänge: 1x RCA Line, 1x Kopfhörer 6,3mm | Eingangskapazität: 100 pF | Abmessungen: 215 x 50 x 160 mm | Preis: 349 Euro
- MM- und MC-tauglich, in beiden Modi sehr rauscharm
- Ausgewogener, weiträumiger, verzerrungsarmer Klang
- Balanceregler
- Keine Feinanpassung für Kapazität und Widerstand
Auf dem zweiten Platz unserer Bestenliste tummelt sich ein weiterer Preis-Leistungs-Tipp, mit einem Alleinstellungsmerkmal. Der Cambridge Alva Duo kostet 349 Euro, was natürlich auch ein ordentliches Investment ist, leistet dafür aber auch einiges. Neben einem Sound, der locker mit der Spitze unserer Bestenliste mithalten kann, dient der Cambridge Audio Alva Duo auch als Kopfhörerverstärker. Außerdem versteht sich der Alva Duo sowohl mit MM- als auch mit MC-Systemen.
Hier kannst du den Cambridge Audio Alva Duo direkt kaufen:
Lies hierzu auch unseren ausführlichen Test des Cambridge Audio Alva Duo.
So testet HIFI.DE Phono-Vorverstärker
Um die Vergleichbarkeit all unserer Preamp-Tests zu gewährleisten, halten wir uns im Testlabor an ein striktes Muster. Dabei berücksichtigen wir die Leistung jedes neuen Phono-Vorverstärkers in vier unterschiedlichen Kategorien. Aus diesen Zwischennoten ergibt sich am Ende dann eine Gesamtnote. Die Kategorien lauten: Klang, Ausstattung, Praxis & Bedienung und Design. Der Preis spielt bei uns in der Notenvergabe keine Rolle.
Klang: So testen wir den Sound
Um den Klang eines Phono-Vorverstärkers nachvollziehbar bewerten zu können, müssen wir die unterschiedlichen Geräte natürlich mit vergleichbarem Equipment testen. Ein Phono-Preamp ist schließlich nur ein Modul in einem Sound-System. Dabei achten wir sowohl auf den Klangeindruck allgemein als auch auf etwaiges Rauschen, das bei der Wiedergabe auftritt. Selbst unser aktueller Testsieger musste hier wegen eines leisen Rauschens etwas Federn lassen.

Außerdem testen wir den Sound gesondert an MC- und MM-Systemen – wenn unser Prüfling dies zulässt. Weil die Verstärkung hierbei jeweils unterschiedlich stark ausfallen muss, können sich hier durchaus Unterschiede im Sound oder in den Störgeräuschen ergeben. Und die müssen und sollen sich auch in der Gesamtnote niederschlagen. Du kannst die einzelnen Zwischennoten für MM oder MC zwar nicht einsehen, sehr wohl aber in den jeweiligen Tests nachlesen, wie die Preamps in den jeweiligen Kategorien performt haben.
Zu guter Letzt gibt es natürlich auch noch Fälle, in denen entweder die MC- oder die MM-Bewertung komplett wegfällt, weil der Verstärker das jeweilige System nicht unterstützt. Dafür gibt es in der Klangnote keine Punktabzüge, weil der Sound eines Verstärkers mit MM-Eingang ja nicht dadurch schlechter wird, dass er keinen MC-Eingang besitzt. Die Eingänge werden dafür in der Ausstattungsnote berücksichtigt, zu der wir als Nächstes kommen.
Das testen wir bei der Ausstattung
Der Test der Ausstattung erfolgt bei uns anhand einer vordefinierten Checkliste. Hier kommen auch MM- und MC-Support zum Zug. Dazu gesellen sich dann Punkte für alle vorhandenen Anschlüsse sowie sonstige Extras – etwa Anpassungsregler für den Widerstand, die Verstärkung, MM-Kapazität und mehr. Im Test findest du zusätzlich meist noch Fotos von den Anschlüssen, damit du dir auch selbst ein Bild machen kannst.
Praxis, Bedienung und Design: Die letzten Teilnoten
Bei Praxis, Bedienung und Design können wir uns recht kurz fassen. Ersteres bewerten wir einerseits anhand der Bedienung am Gerät, etwa mit Display oder Schaltern, andererseits nach unserem subjektiven Empfinden. Ist die Bedienung intuitiv? Besonders umständlich? Ist eine Fernbedienung enthalten? So kommt die Note für Praxis & Bedienung zustande.

Beim Design beschränken wir uns auf die Materialqualität, die Verarbeitung und die Ästhetik. Hier soll unser subjektives Empfinden die Note nicht zu stark verzerren, weil der Verstärker ja im Endeffekt optisch zu deinem Setup passen muss und nicht in unser Testlabor.
Welche Anforderungen stellt dein Tonabnehmer?
Die Suche nach dem besten Phono-Vorverstärker sollte immer mit einem Blick auf deinen Tonabnehmer beginnen. Es gibt nämlich verschiedene Systeme, die unterschiedliche Anforderungen an deinen Phono-Preamp stellen. Man unterscheidet primär zwischen Moving-Magnet-Tonabnehmern und Moving-Coil-Tonabnehmern.
MM-Systeme bilden den guten – und im Regelfall auch günstigeren – Standard. Daher sind auch die meisten HiFi-Verstärker mit Phono-Eingang auf dieses System ausgelegt. MC-Systeme geben ein um ein Vielfaches leiseres Signal ab. Entsprechend müssen sie deutlich stärker verstärkt werden. Eine Ausnahme bilden sogenannte High Output MCs. Diese basieren zwar auf der Technik eines MC, haben aber eine einem MM-Tonabnehmer ähnelnde Ausgangsspannung.

Du solltest also vor dem Kauf genau überlegen, welches System du benutzt – und ob du es in Zukunft vielleicht wechseln möchtest. Es gibt nämlich Phono-Vorverstärker, die nur MM- oder MC-Systeme verstärken können, oder solche, die gleich beide unterstützen. Die Pro-Ject Phono Box S2 Ultra zum Beispiel versteht sich mit beiden Systemen einwandfrei. Also: erst Tonabnehmer einbauen, dann Phono-Pre wählen.
Praxistauglichkeit beim Phono-Pre
Darüber hinaus geben dir einige der von uns getesteten Exemplare weitere Einstelloptionen. MM-Systeme profitieren zum Beispiel von der passenden Kapazität, während bei MC-Systemen die richtige Eingangsimpedanz entscheidend ist. Je nachdem, wie häufig du dein System tauschst – vielleicht besitzt du ja sogar einen Plattenspieler mit mehreren Tonarmen und unterschiedlichen Systemen – sollten diese Einstellungen möglichst einfach vorzunehmen sein.

Der SPL Phonos ist da ein Paradebeispiel. Alle Einstellungen können direkt an der Front vorgenommen werden. Andere Vorverstärker, wie etwa der Lehmann Audio Black Cube Statement, setzen stattdessen auf Reihen von winzigen Dip-Schaltern auf der Unterseite. Das macht es dir deutlich umständlicher.
Digitalisieren mit dem Phono-Vorverstärker
Deine Plattensammlung soll dich auch unterwegs begleiten? Dann hast du sicher schon darüber nachgedacht, deine Vinyl-Schätzchen zu digitalisieren. Manch ein Phono-Vorverstärker bietet dir dafür eine USB-Schnittstelle. Der oben bereits vorgestellte Rega Fono Mini A2D MK2, aber auch ein NAD PP 4 können sogar die Lautstärke des digitalen Ausgangssignals an deine Bedürfnisse anpassen und so ein Übersteuern verhindern. Passende Computerprogramme, wie etwa Audacity, gibt es zuhauf und oft kostenlos im Internet.

Wie viel willst du ausgeben?
Wie bei so vielen Bereichen der HiFi-Welt kannst du auch für Phono-Vorverstärker eine Menge Geld ausgeben. Was du tatsächlich investierst, hängt ganz von deinen eigenen Anforderungen ab. Stehst du ganz am Anfang des Hobbys Vinyl, kannst du schon mit knapp 60 Euro sehr glücklich werden. Das bewies unlängst erst der Dynavox TC-5B. Es gibt auch die ein oder andere Stereo-Anlage für Vinylfans, die komplett ohne externen Phono-Vorverstärker auskommt.
Wenn du jedoch auch schon mehrere hundert oder sogar tausende Euro in deinen Plattenspieler und Verstärker gesteckt hast, kann ein zu simpler Phono-Vorverstärker zum Flaschenhals werden, der das Potenzial deiner HiFi-Anlage ausbremst. Ob es dann wirklich 3000 Euro für den SPL Phonos Duo sein müssen, oder aber 250 Euro für einen Kasten von Pro-Ject, entscheiden du und deine Ohren.
Fazit: Worauf achten beim Kauf von Phono-Vorverstärkern?
Du wirst es schon herausgelesen haben, aber wir fassen es dir hier noch mal kurz zusammen. Vor dem Kauf eines Phono-Vorverstärkers solltest du dir auf jeden Fall darüber im Klaren sein, ob du ein MC- oder MM-Tonabnehmersystem benutzt. Viele Preamps unterstützen beide Typen, sodass du hier auch bei zukünftigen Anschaffungen auf der sicheren Seite bist. Mindestens genauso wichtig ist wohl die Anzahl und Auswahl der Anschlüsse.
Du willst deine Platten auch noch digitalisieren? Dann solltest du nach einem USB-Ausgang Ausschau halten. Dein Kopfhörer soll auch eine Buchse bekommen? Dann ist ein Kopfhörer-Anschluss ein Muss. Und zu guter Letzt spielt natürlich auch der Preis eine Rolle. Von zwei- bis vierstelligen Modellen ist alles zu haben, und auch ein günstiger HiFi-Verstärker mit integriertem Phono-Preamp könnte deinen Ansprüchen gerecht werden.
Neugierig geworden? Hier haben wir dir weitere spannende Artikel rund ums Thema HiFi und Vinyl-Genuss zusammengestellt:


