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PlayStation 5: Sony gibt Hardware-Details bekannt

Sony zeigt, was in seiner Next-Gen Konsole PlayStation 5 stecken wird. Mehr Leistung, neue Lösungsansätze zur Performanceverbesserung aber auch bekanntes erwarten uns. Was genau wird die neue Konsole zu bieten haben?
PlayStation 5: Sony gibt Hardware-Details bekannt Bild: Sony

Nachdem bereits Microsoft vorgelegt hat, rückt nun auch die japanische Konkurrenz Sony nach und zeigt, was ihre Konsole auf dem Datenblatt mitbringt. So wie auch die Xbox soll auch Sonys PlayStation 5 zum Weihnachtsgeschäft 2020 erscheinen.

PlayStation 5: 3,5 GHz, 8 Kerne, 2304 Shader-Einheiten

Als am Mittwoch Mark Cerny, leitender System-Entwickler der PS5, die ersten Hardware-Daten präsentiert, stehen besonders der neue 8-Kern-Prozessor, die Grafik (GPU) mit 2304 Shader-Einheiten und die daran gekoppelten 16 GByte RAM im Rampenlicht.

Auch wenn die Anzahl der Shader-Einheiten identisch zum Vorgänger-Modell sind, hat Sony hier ein Ass im Ärmel. Die GPU in der PlayStation 5 soll mit einer höheren Taktfrequenz und moderner RDNA-2-Architektur schneller rechnen können und eine hohe Leistung abrufen können. Die Taktung der GPU beträgt in der neuen Generation bis zu 2230 MHz – im Vergleich: Die PS4 Pro kam lediglich auf 911 MHz. Aus der neuen Frequenz ergibt sich eine theoretische Rechenleistung von 10,3 statt der bisherigen 4,2 TeraFlops.

CPU und GPU teilen sich den Energiezufluss, der je nach Belastung dynamisch verteilt werden kann. | Bild: Sony

Durch die Verwendung der gleichen Anzahl der Shader-Einheiten ergibt sich außerdem ein vorteilhafter Nebeneffekt. Sony kann so leichter abschätzen wie PS4 Spiele auf der neuen Generation abwärtskompatibel werden und gegebenenfalls den Takt angleichen.

Sowohl bei der Grafikeinheit als auch beim 3,5 GHz starken Acht-Kern-Prozessor setzt Sony nicht auf feste Taktfrequenzen, sondern auf eine Boostfunktion. Bei Desktop-Grafikkarten orientiert sich ein solcher Boost primär an der Chip-Temperatur. Anders bei der PS5: Hier soll die Konsole zu keinem Zeitpunkt einen festgelegten (nicht benannten) Stromverbrauch überschreiten. Um dies einzuhalten können Prozessor und Grafikkarte ihren Takt drosseln. Ein um wenige Prozent reduzierter Takt soll laut Cerny schon eine Senkung der Leistungsaufnahme von 10 Prozent bedeuten, während der Spieler davon überhaupt nichts merke.

825 GByte Flash-Speicher und 16 GByte GDDR6-RAM

Von den Prozessoren zum Speicher: Sony setzt bei der PS5 auf 8 x 2 GByte GDDR6 RAM mit einer Frequenz von 7000 MHz mit 14 Gbps. Daraus ergeben sich schlussendlich 16 GByte RAM mit durchgängigen 448 GByte/s.

Die Geschwindigkeit des neuen Speichers der PlayStation5 im Vergleich zum Vorgänger. | Bild: Sony

Der im Zusammenspiel funktionierende 825 GByte große Flash-Speicher die Auslastung der RAM senkt, da die GPU weniger Daten bei sich behalten müsste, wenn diese im Endeffekt gar nicht genutzt werden würden. Durch einen integrierten SSD-Controller, der Datenpakete verarbeitet und dekomprimiert, müssen die CPU Kerne weniger arbeiten.

Der Speicher lässt sich außerdem erweitern. Herkömmliche PCIe-SSDs sind geeignet, müssen jedoch mit PCIe 4.0 ausgestattet sein. Dabei soll man sogar 4-TByte große Modelle verwenden können. Eine Kompatibilitätsliste will Sony noch beizeiten nachreichen.

Hier siehst du alle Hardware-Daten der PlayStation 5 auf einen Blick. | Bild: Sony

Die PlayStation 5 soll wie Microsofts Konkurrenz Konsole Xbox Series X zum Weihnachtsgeschäft dieses Jahres erscheinen. Einen offiziellen Preis für die PS5 hat Sony bisher nicht verlauten lassen. Leaks sprechen jedoch von 449 Euro Startpreis für den deutschen Markt.

Wirst du in die neue Konsolen-Generation einsteigen? Bist du eher an der neuen Xbox Series X oder der PlayStation 5 interessiert? Teile deine Meinung in den Kommentaren mit der Community!

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