Philips OLED+950 im Test: Brauchst du mehr TV?
- Verfügbare Größen
- 65", 77"
- Getestete Größe
- 65"
- Preis (UVP/Straßenpreis)
- 4.199€ / um 2400€
- Panel Typ
- OLED
- Bildfrequenz
- 100 / 120 Hz / 144 Hz
- HDR-Unterstützung
- HDR10, HDR10+, HDR10+ Adaptive, HLG, Dolby Vision
- Smart TV
- Google TV / Android-TV 12
- Digitaler Tuner
- DVB-T, T2, T2-HD, C, S, S2
- Video-Eingänge
- 2 x HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0
Sein ausgezeichnetes Bild und das vierseitige Ambilight machen den OLED950 von Philips zu einem besonderen Fernseher, der in der Liga der Besten mitspielt. Dank Google TV, HDMI 2.1 und vielen Gaming-Features sowie einer clever gestalteten Fernbedienung lässt der Philips-TV kaum Wünsche offen.
- Hervorragende Bildqualität
- Guter Klang
- Ambilight vierseitig
- Alle relevanten HDR-Formate
- Umfangreiche Ausstattung
- Kein USB-Recording, kein Timeshift
- Nur in 65 und 77 Zoll erhältlich
Im HIFI.DE-Testlabor steht der Philips-Fernseher mit der besten Bildqualität. Es ist der OLED+950 bzw. OLED950, den wir in 65 Zoll mit dem offiziellen Modellcode 65OLED950/12 getestet haben. In puncto Ausstattung braucht sich dieser OLED-TV nicht zu verstecken, auch wenn andere Spitzenmodelle – etwa von Panasonic und Samsung – andere oder mehr Anschlussmöglichkeiten bieten. Dafür hat der Philips sein Ambilight, ein Merkmal, das es nur bei Philips-Fernsehern gibt.
„OLED+950“ oder „OLED950“?
Die absoluten Spitzenmodelle der Marke Philips wie der OLED+959 haben in der Beschreibung oft ein zusätzliches „+“, also OLED+ statt nur OLED. Im Grunde ist OLED+ nur eine Marketing-Bezeichnung, mit der Philips-Hersteller TP-Vision die Hochwertigkeit des Fernsehers unterstreichen will. In den offiziellen Modellbezeichnungen 65OLED950/12 und 77OLED950/12 verschwindet das „+“ jedoch wieder, also sind OLED950 und OLED+950 dasselbe Modell.
Die Auswahl an TV-Größen für OLED950 ist allerdings ziemlich klein. Du bekommst ihn nämlich nur mit 65 oder 77 Zoll Bilddiagonale. Im Vergleich dazu bietet der schon sehr gute Mittelklasse-TV von Philips namens OLED810 mit fünf Größen von 42 bis 77 Zoll eine deutlich größere Auswahl.
Zum Glück liegen die Preise für einen OLED950 oft weit unter den empfohlenen Preisen. Hier kannst du ihn günstig kaufen:
Verarbeitung und Design
Das Design des Ambilight-TV wirkt klassisch: Der Bildschirm ist OLED-typisch dünn und quasi rahmenlos, dahinter das Gehäuse für die gesamte Elektronik und alle Anschlüsse. Lobenswert finden wir, dass die Kabel und Stecker nach der Installation größtenteils hinter einer Abdeckung verschwinden.

Das optische Markenzeichen von Philips, die Ambilight-LEDs, sind hierbei an allen vier Kanten in das Gehäuse eingelassen. Sie umrahmen die Inhalte auf der Mattscheibe mit farbigen Lichtern.
Mit seinem vierseitigen Ambilight schreit der OLED950 geradezu danach, an einer Wand mithilfe einer TV-Wandhalterung aufgehängt zu werden. Doch auch auf dem Sideboard entfaltet der farbige Schein seine Wirkung. Dabei bietet Philips eine Menge von Einstellungsmöglichkeiten, um das Ambilight auf deinen Geschmack oder verschiedene Inhalte anzupassen.

Das Ambilight von Philips kann wahlweise auch mal der Musik anstelle des TV-Bildes folgen. In den erweiterten Einstellungen von Display und Ton kannst du das bunte Licht an die Farbe der Wand hinter dem TV anpassen, die Helligkeit der unteren Ambilight-Leiste regeln und weitere persönliche Einstellungen vornehmen.

Weitere Möglichkeiten für die Amblight-Nutzung findest du in der App Ambilight-Auswahl. Dort sind unter anderem ein Sonnenaufgangswecker oder ein entspanntes Lounge-Light für deinen Wohnraum für den Fernseher mit Ambilight verfügbar.
Philips OLED950 – die Bildqualität
Bei der Farbe, im Kontrast und der Bildverarbeitung spielt der Philips OLED950 in der obersten Klasse. Die Bildmodi Filmmaker und Calman bieten die beste Bildqualität für dein Heimkino-Erlebnis, weil sie natürliche Farben von hoher Genauigkeit liefern und dabei das originale Bild nicht manipulieren. In Kontrast, Leuchtkraft und Farbtreue macht dem OLED950 so schnell keiner was vor. Der Philips liegt damit über weite Strecken Kopf an Kopf mit LGs OLED G5 und Panasonics Z95B, die unsere Liste der Fernseher mit der besten Bildqualität anführen.

Was Philips-Fernseher anders machen als TVs anderer Hersteller, zeigt sich insbesondere bei speziellen, kritischen Filmausschnitten. So in einer Szene der Serie Game of Thrones, die in dunklen Gewölben spielt und nur eine mäßige Bildqualität mitbringt. Bei spärlichem Licht von flackernden Fackeln zeigt der Philips OLED950 feinere Schattierungen und weniger Artefakte als beispielsweise ein Samsung S90D – wohlgemerkt im Filmmaker-Modus.
Ein Fernseher mit „Ambient Intelligence“
Alle reden von AI und meinen künstliche Intelligenz, englisch „Artificial Intelligence“. Philips gibt den zwei Buchstaben A und I noch eine eigene Bedeutung, die „Ambient Intelligence“. Das soll durchaus eine schlaue Technik sein, die die Bildwiedergabe an die Lichtverhältnisse im Raum anpasst. Im Labortest und im HIFI-DE-Shootout haben wir diese Funktionen der neutralen Wiedergabe halber abgeschaltet. In einigen praktischen Versuchen konnten wir sehen, dass die Ambient Intelligence das Bild in der Helligkeit behutsam und sinnvoll regelt.
Eine ziemlich praktische Funktion ist, dass der Fernseher Filme automatisch erkennen und sein Bild darauf einstellen kann. Welchen Bildmodus der TV für Filme anwenden soll, kannst du auswählen. Damit ersparst du dir in vielen Fällen den Bildmodus von Hand zu wechseln, wenn du etwa von Sport auf Krimi umschaltest.

Der hellste OLED-Fernseher ist ein OLED von Philips – unter bestimmten Voraussetzungen.
Das ist ein Rekord: 4060 Nits erreicht der OLED950 von Philips, das ist die höchste Spitzenhelligkeit, die wir jemals bei einem Fernseher gemessen haben. Noch etwas höher könnte ein vielleicht ein Mini-LED-TV von TCL kommen, dann aber wohl nicht mit vergleichbarer Bildqualität.

Den Helligkeitsrekord schafft der Philips allerdings nur unter bestimmten Bedingungen: Es klappt im bläulichen und sehr hellen Bildmodus HDR-Kristallklar wenn lediglich 2 Prozent der Bildfläche mit reinem Weiß gefüllt sind, während der Rest des Bildes schwarz ist. Der Vorteil für die Praxis: Dies bedeutet brillant leuchtende Glanzlichter in dunklen Szenen, strahlende Sterne und Feuerwerke am Nachthimmel.
Bei dunklen Filmpassagen lässt der Kristallklar-Modus aber auch schon mal das Weiß in den Augen unnatürlich aufblitzen. Diese Nebenwirkung kannst du komplett vermeiden, wenn du den Filmmaker-Modus nutzt.
Die wichtigsten Messwerte für den Philips OLED950 in 65 Zoll
-
- Spitzenhelligkeit (HDR): 2.204 Nits (Modus Filmmaker, 10-Prozent-Fenster)
- Farbtemperatur (CCT) : 6.510 Kelvin (Modus: SDR Filmmaker)
- Farbumfang UHDA-P3: 99,85 % (HDR10)
- Durchschnitt dE2000 (SDR): 1,17 (Calman ColorChecker)
Bewegtbild mit dem Philips OLED950
Im Kino ruckeln 24 Bilder pro Sekunde über die Leinwand. So ähnlich soll das für Heimkino-Fans auch sein. Damit das cineastische Bild filmtypisch aussieht, ohne dabei unangenehm zu „stottern“, bietet Philips im Filmmaker-Modus eine eigene Motion-Einstellung namens „Film“.
Wenn dich das 24p-Ruckeln stört, kannst du im Bildmenü unter Bewegung für flüssigere Bewegungen mit hoher Schärfe sorgen. Mit der Einstellung Standard nimmt das Ruckeln deutlich ab, verschwindet aber nicht ganz. Noch flüssiger laufen die Bilder mit der Einstellung Gleichmäßig. Wenn du die maximale Glättung wählst, nimmst du allerdings etwas mehr Artefakte in Kauf.
Während unseres Tests mit verschiedenen Szenen und 4K-Videos hatten wir den Eindruck, dass die Qualität der Bewegungsglättung durchaus von der neuen Dual-Prozessor-Technik profitiert. Zudem hat Philips automatische Erkennungen von Filmen und Sportinhalten eingebaut, die du zusätzlich nutzen kannst.
Wie der Philips OLED950 im Vergleich mit anderen von uns getesteten Fernsehern dasteht, verrät dir unsere Bestenliste:
HDR mit dem OLED950
- Spitzenhelligkeit über 2200 Nits mit neutralen Farben
- Alle relevanten HDR-Verfahren
- Erstklassige Bildqualität
Seine beste Leistung zeigt der OLED950, wenn du 4K-HDR-Videos abspielst. Hier können der AI-Prozessor und das Panel des OLED-Fernsehers ihre Fähigkeiten richtig entfalten. Der Philips-OLED unterstützt mit Dolby Vision, HDR10+ und HDR10 alle HDR-Verfahren für 4K-Streaming und Ultra-HD-Blu-rays.
Die HDR-Bilder verarbeitet der Fernseher einwandfrei und deckt dabei den HDR-Farbraum P3 mit 99,8 Prozent vollständig ab. Im neutralen HDR-Filmmaker-Modus erreicht er Spitzenhelligkeiten von rund 2200 Nits und verhält sich dabei fast so präzise wie ein Referenz-Monitor.

Im Sehtest mit HDR-Testvideos und Ultra-HD-Blu-rays überzeugt der OLED950 mit ausgezeichneter Farbtreue, einer sehr hohen Bilddynamik und dem OLED-typischen perfekten Schwarzwert. So machen HDR-Streaming-Videos auf Netflix mit Dolby Vision und auf Prime Video mit HDR10+ einen hervorragenden Eindruck, der auch einem Vergleich mit unserem Referenzmonitor standhält. Allein damit konnte es der OLED950 gut mit den Topmodellen von LG und Samsung aufnehmen.

Filme wie Maria Stuart, Königin von Schottland oder Netflix-Produktionen wie The Umbrella Academy sind in Dolby Vision produziert. Mit dem Bildmodus Dolby Vision hell zeigt der Philips einwandfreie Bilder. Der Lichtsensor sorgt dafür, dass Schattendetails auch in einem beleuchteten Zimmer erkennbar bleiben. Überzeugend wirken Hauttöne und Landschaften, spektakulär Explosionen und Blitze. So bildet der Philips-Fernseher sowohl helle als auch dunkle Details in schwierigen HDR-Szenen ab.
Ein Beispiel: Bei der Schlacht um Hogwarts in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2 auf 4K-Blu-ray-Disc sind die hellen magischen Blitze mit mehr als 2000 Nits gemastert. Der Philips OLED950 bringt sie überzeugend grell auf den Schirm und zeigt dabei noch ein paar mehr feine Details als andere Fernseher.
Im direkten Vergleich mit anderen TV-Spitzenmodellen zeigt sich darüber hinaus, dass der OLED950 HDR-Inhalte, deren Master-Helligkeit bis zu 4000 Nits beträgt, besonders gut auf seine Panel-Helligkeit anpasst. Selbst die kritischen HDR-Szenen aus dem Film PAN auf 4K-Blu-ray meistert der OLED950 tadellos.
Hochkarätige Technik
Im Philips OLED950 stecken erstklassige technische Zutaten, allen voran das sogenannte OLED Meta-3-Panel mit RGB-Tandem-Technologie. Die gleiche OLED-Technologie findest du in den Top-Modellen von Panasonic und LG. Gesteuert und überwacht wird die Bildqualität von der „P5 Dual-Picture Engine mit KI“. Der Prozessor kann die Bildqualität in Feinheiten noch etwas mehr und vielleicht auch etwas „intelligenter“ verbessern als sein Vorgänger. Um sichtbare Unterschiede zu anderen Top-OLEDs festzustellen, braucht es freilich den direkten Vergleich und geschulte Augen.
Philips OLED950 – die Anschlüsse
Der Ambilight-Fernseher bietet neben dem herkömmlichen TV-Empfang zwei HDMI-Eingänge mit HDMI 2.1 und zwei klassische HDMI 2.0-Eingänge. Dank HDMI 2.1 hat er alle wichtigen Gaming-Features, um eine Konsole wie die Xbox Series X oder Playstation 5 mit allem Drum und Dran auszuspielen. Für PC-Gamer:innen ist interessant, dass er bis zu 144 Bilder pro Sekunde und variable Bildwiederholraten dank VRR unterstützen kann.

Wie viele andere Hersteller verzichtet Philips auf USB-Recording und doppelzügige TV-Tuner. So kannst du keine TV-Sendungen aufzeichnen. Zeitversetzt fernsehen geht also nur online, wenn die Sendung in der entsprechenden Mediathek zu finden ist. Viele Fernseher von Panasonic, Samsung, LG und Sony sowie Hisense beherrschen dagegen das Aufzeichnen, sobald eine Festplatte angeschlossen ist.
Mit seinem analogen Kopfhörer-Ausgang bietet der Philips einen Anschluss, der von LG und Samsung nicht mehr zu bekommen ist. Den kann am beispielsweise auch für den drahtlosen Hörverstärker Oskar nutzen. Zum Glück ist der Kopfhörer-Ausgang zudem getrennt von den TV-Lautsprechern regelbar.

Bedienung
Die Fernbedienung von Philips ist nach unserer Meinung vorbildlich gemacht. Obwohl es nur relativ wenige Tasten gibt, vermissen wir tatsächlich nichts. Ein besonderer Trick sind die versteckten Ziffern. Wenn du die „123“-Taste in der Mitte (zwischen Lautstärke und Progamm-Wahl) drückst, geht eine innere Beleuchtung an und ein Ziffernfeld kommt zum Vorschein.
Ohne den Umweg über die Beleuchtung erreichst du das Schnellmenü, die Eingangswahl und die vier farbigen Funktionstasten. Die sind wichtig, wenn du die Online-Mediatheken der TV-Sender nutzen möchtest. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Fernsteuerung keine herkömmlichen Batterien benötigt und du sie per USB-C-Kabel oder einem Drahtlos-Ladegerät mit Energie aufladen kannst.

Einen nicht so schönen Punkt an der Fernbedienung gibt es aber doch: Die kleinen grauen Buchstaben sind ohne helles Licht relativ schwer zu lesen. Doch die Beschriftungen sind im Alltag wichtig, um das Kurzmenü, das Optionsmenü und den TV Guide gezielt aufzurufen.
Die Bildschirm-Menüs sind teils von Google TV vorgegeben, teils von Philips gestaltet. Obwohl das Philips-Menü etwas verschachtelt ist und man über verschiedene Wege zum Ziel kommen kann, lassen sich viele Funktionen leicht auffinden.

Insgesamt kommt man meist gut mit der Bedienung zurecht. Gerade wer klassisches Fernsehen über Satellit oder Kabelanschluss nutzt, kann sich über Favoritenlisten und einen übersichtlichen, informativen Programmführer freuen. Ansonsten kannst du dank des Google-TV-Systems auch eine gut funktionierende Sprachsteuerung für den Smart-TV ausprobieren.
Smart-TV mit vielen Funktionen
- Große Auswahl an Google-TV-Apps
- „Basic TV“ ohne Google-Anmeldung möglich
Das Smart-TV-System Google TV punktet mit einer riesigen Auswahl von Video-Streaming-Dienst und bietet viele Online-Apps, die über den App-Store zugänglich sind. Sprachsteuerung unterstützt der Ambilight-TV über seine Fernbedienung mit eingebautem Mikrofon. Das Mikrofon arbeitet dabei nur, wenn du die entsprechende Taste auf der Fernbedienung gedrückt hältst.
Wenn du keine Sprachsteuerung brauchst und auf eine große Auswahl an Apps verzichten kannst, ist unser Tipp, den smarten Fernseher als „Basic TV“ ohne Google-Anmeldung in Betrieb zu nehmen. Dann bekommst du auch nicht so viel Werbung angezeigt.
Gaming mit Ambilight
Die HDMI-Eingänge 1 und 2 überzeugen mit allen wichtigen Gaming-Funktionen, die du brauchst, um eine Playstation 5 oder Xbox Series X auszureizen. Per ALLM, dem Auto Low Latency Mode, schaltet er automatisch auf verzögerungsfreien Spielbetrieb um und erkennt die angeschlossene Konsole automatisch.
Der neue Philips OLED950 unterstützt Gaming in 4K-HDR bis 144 Hertz. Die variable Bildrate VRR hilft dabei mit, dass Bilder nicht ruckeln oder zerreißen. Passend dazu hat auch das Ambilight einen Gaming-Modus, der dynamischer als sonst wirkt.

Über die heute üblichen Gaming-Features hinaus hat der OLED950 noch mehr Funktionen, die du über das Gaming-Schnellmenü steuern kannst. Klassiker sind die Zielhilfe für Shooter und die Übersicht über die Einstellungen. Dazu kommen Zoom-Funktionen, Verstärkung von Konturen oder die Möglichkeit bestimmte Farben auszufiltern. Zur Intelligenz des Fernsehers gehört außerdem, dass er manche Spiele selbständig erkennt und sich die Einstellungen dafür merkt.
Die Klangqualität: Richtig guter Ton
Das Lautsprecher-System ist bis auf die Tiefton-Lautsprecher in der Rückwand unsichtbar verbaut. Unsichtbar sind die Zweiwege-Kombinationen, die für klare Details im Klang sorgen. Der Klang ist insgesamt ausgewogen und alltagstauglich. Dank umfänglicher Einstell-Möglichkeiten kannst du den Sound gut für dich persönlich abstimmen. Wer allerdings vollen Heimkino-Sound genießen will, wird dennoch kaum um eine gute Soundbar herumkommen.

Bei Philips-Fernsehern kannst du den Klang der eingebauten Lautsprecher auf mehrere Arten anpassen. Außer den vorprogrammierten Klangmodi gibt es einen Equalizer und eine Funktion zur Raumeinmessung. Mit dem Mikrofon in der Fernbedienung und einem Rauschen als Testsignal erstellt der TV automatisch eine Klangkorrektur, die du anschließend annehmen oder verwerfen kannst.

Falls dein Hörvermögen eingeschränkt ist, kannst du dem Mikrofon der Fernbedienung außerdem eine persönliche Klangeinstellung vornehmen. Die personalisierte Abmischung ist dann auf das eigene Gehör so abgestimmt, dass du Details besser hören solltest.
Der OLED950 in Line-up von Philips und seine Konkurrenten
Unser Testgerät thront ganz oben im TV-Sortiment von Philips. Dicht unter ihm steht der OLED+910, der über eine integrierte Soundlösung von Bowers & Wilkins verfügt und der auch in der Größe 55 Zoll verfügbar ist.
In der Bildtechnik unterscheiden sich die beiden Topmodelle durch den Prozessor: Der OLED950 hat mit dem P5 AI Dual Processor die stärkste Bildtechnik an Bord, während der OLED910 mit der einfacheren Variante P5 AI Perfect Picture Engine arbeitet. Unterhalb dieser Topmodelle sitzt der OLED810, der in unserem Test bereits als gelungenes Gesamtpaket überzeugt hat.

Der von uns getestete 65OLED+950 steht im Wettbewerb mit Samsungs S95F, dem Panasonic Z95B und LG G5. Abgesehen von gewissen Unterschieden in der Bildwiedergabe und unterschiedlicher Auswahl an TV-Größen liegen die wichtige Unterschiede in Ausstattung und Design:
Der Samsung S95F hat ein mattes OLED-Display, einen Twin-Triple-Tuner und unterstützt damit USB-Recording. Außerdem kommt er mit einer One-Connect-Box, sodass nur das Systemkabel an den Bildschirm angeschlossen wird. Der Samsung-TV verfügt über vier HDMI 2.1-Anschlüsse, aber keinen Kopfhörer-Anschluss.
Der Panasonic Z95B bietet neben seinem Top-Bild auch den besten Klang dank seiner umfangreichen Lautsprecher-Ausstattung. Er bietet ebenfalls USB-Recording mit Twin-Triple-Tunern. Ähnlich wie der Philips hat Panasonic je zwei HDMI 2.1, zwei HDMI 2.0 und einen Kopfhörer-Ausgang. Der Kopfhörer-Ausgang kann hier jedoch auch für einen Subwoofer genutzt werden.
Der LG OLED G5 überzeugt von allem mit seiner Bildqualität und dem schlanken Gallery-Design, mit dem er flach an der Wand hängen kann. Der G5 hat wie der Philips OLED950 nur einfache TV-Tuner an Bord, unterstützt aber damit auch USB-Recording und zeitversetztes Fernsehen. Alle vier HDMI-Anschlüsse entsprechen HDMI 2.1.
Unser Testurteil für den Philips OLED+950
Das Bild des Philips OLED+950 bzw. OLED950 ist hervorragend. Das gilt besonders bei 4K-HDR-Inhalten. Sein Ton klingt überdurchschnittlich gut und seine Ausstattung lässt nur wenige Wünsche unerfüllt, besonders für Gaming und Streaming ist der OLED sehr gut gerüstet. Wünschenswert wären allenfalls noch USB-Recording für TV-Sender und HDMI 2.1 auf allen vier Eingängen.
Pfiffig ist die Fernsteuerung mit eingebautem Akku und einer sinnvollen Tastatur, die auch lineares Fernsehen und Mediatheken ohne Umwege bedient.Das an vier Seiten leuchtende Ambilight ist zudem ein Highlight, das es nur bei Philips gibt. Zum Glück liegen die Verkaufpreise 2026 weit unter der ursprünglichen Preisempfehlung.
Den Philips OLED950 findest du unter anderem hier:
| Technische Daten | |
| Verfügbare Größen | 65", 77" |
| Getestete Größe | 65" |
| Preis (UVP/Straßenpreis) | 4.199€ / um 2400€ |
| Panel Typ | OLED |
| Bildfrequenz | 100 / 120 Hz / 144 Hz |
| HDR-Unterstützung | HDR10, HDR10+, HDR10+ Adaptive, HLG, Dolby Vision |
| Smart TV | Google TV / Android-TV 12 |
| Sprachsteuerung | Google Assistant, Alexa-kompatibel |
| AirPlay 2 | Ja |
| Digitaler Tuner | DVB-T, T2, T2-HD, C, S, S2 |
| Video-Eingänge | 2 x HDMI 2.1, 2 x HDMI 2.0 |
| Sonstige Anschlüsse | 2 x USB, CI+, opt. Digitalausgang, LAN, Kopfhörer |
| Durchschnittliche Leistungsaufnahme | 112 W (SDR) / 162 W (HDR) |
| Maße mit Sockel | 1.444 x 843 x 290 mm |
| Maße ohne Sockel | 1444 x 831 x 65 mm |
Der Philips OLED passt doch nicht zu dir? Hier findest du eine Übersicht der besten TV-Modelle, die wir getestet haben:
- OLED-Fernseher im Test: Die besten TVs mit OLED-Technik 2025
- Fernseher mit der besten Bildqualität im Test: Diese 38 TVs spielen beim Bild ganz oben mit
- Philips-Fernseher Test: Die sieben besten Ambilight-TVs 2026
- LG G5 im Test: Der Top-OLED stellt neue Rekorde auf
- Panasonic Z95B im Test: Bild und Klang auf absolutem Top-Niveau
- Samsung S95F im Test: Das OLED-Aushängeschild kann deine perfekte Wahl sein

