Dein Smart Home wird schlauer: Samsung SmartThings verzahnt sich mit Ikea
Bild: SamsungSamsung betreibt mit SmartThings ein eigenes Ökosystem für das Smart Home. Über SmartThings kannst du beispielsweise auch deine Soundbar einbinden und fernsteuern. Schon 2024 kündigte der südkoreanische Hersteller an, dank des offenen Standards Matter enger mit Ikea zusammenzurücken. Getan hat sich seitdem aber relativ wenig. Das ist schon fast ein „Klassiker“, wenn es um das Thema Matter geht. So verspricht der Standard Offenheit und vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten unterschiedlichster Hersteller bzw. ihrer Produkte. Die Praxis sieht aber weiterhin etwas anders aus. Können Samsung SmartThings und Ikea daran mit ihrer neuen Ankündigung etwas ändern?
Du kennst es vielleicht: Zwar kannst du durchaus viele Produkte aus deinem Smart-Home dank Matter inzwischen zentral über eine einheitliche App wie z. B. Apple Home oder Google Home steuern, doch meistens fehlen dann allerlei Funktionen. Für diese benötigst du dann doch wieder die einzelnen Hersteller-Apps von z. B. Philips Hue und Co. Samsung und Ikea sind von Anfang an Verfechter von Matter gewesen. Beispielsweise kann Dirigera von Ikea als Matter-Hub dienen. In einer gemeinsamen Mitteilung weisen die beiden Hersteller aktuell auf eine noch engere Verzahnung hin.

Laut Samsung habe man via Matter über Thread bereits 25 Smart-Home-Produkte von Ikea nahtlos in SmartThings integriert. Dazu zählen unter anderem smarte Steckdosen, verschiedene Sensoren und smarte Beleuchtung. Es gibt dabei eine wesentliche Vereinfachung: Früher hast du sowohl einen Smart-Home-Hub des schwedischen Möbelhauses als auch ein Pendant für SmartThings benötigt. Inzwischen kannst du aber die direkte Verbindung der Ikea-Geräte zu SmartThings herstellen. Es besteht dann auch die Vernetzungschance mit z. B. Smart-TVs, Haushaltsgeräten und weiteren Gadgets von Samsung.
Nutzen Ikea und Samsung das Potenzial von Matter endlich aus?
Samsung und Ikea sprechen auch von intelligenten Vernetzungsmöglichkeiten und Routinen. Etwa kannst du via SmartThings die Daten von Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren von Ikea auslesen. SmartThings kann deren Daten dann auswerten, um über smarte Thermostate und Luftreiniger beispielsweise deine Schlafumgebung zu verbessern. Auch sind dank der direkten Verknüpfung verbesserte Automatisierungen bzw. Routinen möglich. Die Geräte können also sozusagen aufeinander reagieren oder gemeinsam agieren.
Beispielsweise könnten Bewegungssensoren erkennen, wenn du abends das Wohnzimmer betrittst. Die smarte Beleuchtung von Ikea kann als Reaktion das Licht dimmen, während sich dein Smart-TV von Samsung automatisch anschaltet und die Soundbar für akustische Atmosphäre sorgt. Ziel ist es hier natürlich, aktuell noch bestehende Barrieren zwischen den Marken via Matter zu überwinden.
Zu beachten: Derzeit kannst du über die Vernetzung von Samsung SmartThings und Ikea noch nicht alles komplett fernsteuern. Beispielsweise funktioniert das schon mit den smarten Leuchtmitteln der Schwed:innen, aber bisher nicht mit den Jalousien. Im weiteren Jahresverlauf will man da nachbessern.
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