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Aktivboxen auf CES 2026: Cambridge Audio fordert KEF und Technics heraus

Mit der L/R-Serie stellt Cambridge Audio auf der CES gleich drei Aktivboxen vor. Und das kleinste Paar kostet gerade einmal 500 Euro.
CES 2026 | Cambridge Audio R/L Aktivboxen-Serie vorgestellt Bild: Cambridge Audio

Streaming-fähige Aktiv-Lautsprecher sind so beliebt, wie sie nützlich sind. Schließlich reduzieren sie die sichtbare HiFi-Anlage in vielen Fällen auf ein schmuckes Boxenpaar. Auf der CES 2026 lassen sich nun auch die drei Modelle der Serie Cambridge Audio L/R bestaunen. Knallige Farben, ausgeklügelte Technik und umfängliche Anschlüsse: Das wissen wir bisher über die L/R S, L/R M und L/R X.

Cambridge Audio L/R: Antwort auf KEF und Technics?

Aktiv-Lautsprecher erleben aktuell einen starken Boom. Erst kürzlich haben wir die Technics SC-CX700 bei uns begrüßen – und gegen den Platzhirsch KEF LS50 Wireless II antreten lassen – können. Beide enthalten nicht nur potente Verstärker, sondern auch ein ausgeklügeltes Streaming-System. Jetzt legt Cambridge Audio mit gleich drei Aktivboxen nach. Beim Namen hält man es deutlich kürzer als KEF oder Technics: Für den Fall, dass irgendwer noch nicht darauf gekommen ist, dass es sich um Stereopaare handelt, hat Cambridge Audio sich für die Bezeichnung L/R entschieden.

Cambridge Audio L/R Farbpalette
Die Farbpalette der L/R-Serie kann sich sehen lassen. | Bild: Cambridge Audio

Die Modelle im Überblick

  • Cambridge Audio L/R S – 499 Euro / 549 Euro (Walnussfurnier)
  • Cambridge Audio L/R M – 1399 Euro / 1499 Euro (Walnussfurnier)
  • Cambridge Audio L/R X – 1999 Euro / 2099 Euro (Walnussfurnier)

Cambridge Audio L/R X und L/R M – StreamMagic und doppelte Basskraft

Die beiden größeren Modelle bieten dir die volle Bandbreite an Musikschnittstellen. Für externe Quellen stehen zwei Cinch-Pärchen bereit, von denen eines zum integrierten Phono-Vorverstärker führt. Wie bei den kürzlich vorgestellten KEF Coda W kannst du also deinen Plattenspieler direkt an der Box anschließen – solange er einen MM-Tonabnehmer verwendet. Daneben stehen mit TOSlink, USB und HDMI ARC die wichtigsten digitalen Eingänge bereit.

Cambridge Audio L/R X Anschlüsse
Die Cambridge Audio L/R X lassen sich mit so ziemlich jeder Art Musikquelle verbinden. | Bild: Cambridge Audio

Noch einfacher – und ohne separate Zuspieler – spielt es sich jedoch per App. Denn die beiden größeren Modelle der L/R-Serie verfügen über Cambridges StreamMagic-Plattform. Diese kennen wir schon aus diversen Netzwerk-Playern der Briten. Kürzlich erst vom Cambridge Audio EXN100. Tidal, Qobuz, Spotify Connect, Amazon Music und Deezer werden unterstützt. Dazu gesellen sich natürlich auch noch Apples AirPlay 2 und Google Cast. Untereinander kommunizieren die beiden Lautsprecherpaare L/R M und L/R X entweder kabellos oder via USB-C-Kabel. Falls du noch mehr Wumms brauchst, kannst du auch noch einen Subwoofer am entsprechenden Ausgang anschließen.

In jedem Lautsprecher der L/R M und L/R X wandeln zwei Basstreiber und ein Hochtöner deine Signale in Schall. Im Normalfall wirst du nur den Basstreiber an der Front sehen. Dieser spielt etwas höher als sein Kollege auf der Unterseite der Box, weshalb es sich um ein 2,5-Wege-System handelt. Unterstützt werden die beiden Treiber durch seitlich sitzende Passivradiatoren. Ein Aufbau, den wir zuletzt bei den Radiant Acoustics Clarity 4.2 erleben konnten und der satte Bässe verspricht – ganz ohne Bassreflexöffnung oder große Gehäuse. Der Hochtöner sitzt in einem großen Waveguide. Auf seiner Rückseite sitzt eine ringförmige Schallableitung, die den rückwärtig abgestrahlten Schall neutralisieren soll. Jeder Treiber hat seine eigene Endstufe im Class-D-Betrieb. Zusammen sorgen sie für 150 Watt pro Box (L/R M) bzw. 200 Watt (L/R X).

Cambridge Audio L/R X Innenansicht
Ein Blick ins Innere enthüllt die Treiberkonstellation der L/R X. | Bild: Cambridge Audio

Cambridge Audio L/R S: Kompakte Schreibtischlösung – ohne Streaming

Für das kleinste Boxenpaar hat Cambridge Audio auf die Streaming-Funktionen der großen Brüder verzichtet. Auch den zweiten Basstreiber und die Passivradiatoren hat man sich gespart. Ebenso den Phono- und HDMI-ARC-Anschluss. Geblieben sind USB für deinen PC, TOSlink und ein Cinch-Eingang. Auch deinen Subwoofer kannst du weiterhin anschließen. Je kleiner der Lautsprecher, desto sinnvoller ist dieses Feature schließlich.

Trotzdem verfügt das Paar insgesamt über 100 Watt Class-D-Leistung. Leider können wir den vorliegenden Daten bisher nicht entnehmen, ob auch die Cambridge Audio L/R S über USB-C miteinander verbunden werden. Es könnte also auch sein, dass man die Endstufen beider Boxen im „Master“-Lautsprecher untergebracht hat. Dann würde deine Musik durch ein Lautsprecherkabel fließen und eine kabellose Kommunikation wäre ausgeschlossen. Auf dem Schreibtisch sollte das aber weniger ins Gewicht fallen als im Wohnzimmer.

Preis und Verfügbarkeit

Wie bereits gesagt, werden die Lautsprecherpaare in der Grundausführung preislich zwischen 500 und 2000 Euro liegen. Für die Oberfläche aus echtem Walnussfurnier werden bei den L/R S 50 Euro und bei den beiden großen Paaren jeweils 100 Euro Aufpreis fällig. Während sich das kleinste Modell in ihrer Preislage und der fehlenden Streaming-Optionen mit Modellen wie den Teufel Ultima 25 Aktiv oder den Q Acoustics M20 messen muss, sind gerade die großen Modelle spannend.

Denn sie bieten ein ähnliches Konzept wie die KEF LS50 Wireless II oder die Technics SC-CX700, kosten aber, zumindest auf die UVP bezogen, deutlich weniger. Wir sind schon sehr gespannt, wie sich die Cambridge L/R in unserem Test schlagen werden. Bis dahin findest du hier alle von uns bereits getesteten Aktiv-Lautsprecher im Vergleich:

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