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Cambridge Audio L/R X im Test: Was können Cambridges erste Aktivboxen?

Mit den Boxen der L/R-Reihe hat Cambridge Audio erstmals Aktivlautsprecher im Angebot. Gelungene Premiere oder Erstlingswerk mit Wachstumsschmerzen? Wir haben es getestet.
Cambridge Audio L/R X im Test – Titelbild
Leistung
2x 400 Watt
Eingänge
1x HDMI-eARC, 1x opt. Digital, 1x Cinch, 1x Phono (MM), 1x USB-C, 1x USB-A
HDMI ARC / eARC
Ja / Ja
Quellen kabellos
AirPlay 2, Google Cast, Bluetooth 5.1, WLAN, UPnP, Roon
Streaming
Spotify Connect, Tidal (Connect), Qobuz (Connect), Amazon Music, Deezer, Internetradio
Abmessungen (BxHxT)
200 x 330 x 260 mm
Gewicht
20,8 kg (Gesamtes System)
Paarpreis
2000 Euro
In Kürze
Cambridges erste Aktivlautsprecher haben uns im Testlabor richtig Spaß gemacht. Das lag nicht nur an ihrem aufregenden, wenn auch audiophilen Hörer:innen vielleicht etwas zu basslastigen Sound – sondern auch an der rundum gelungenen Bedienweise und Streaming-Vielfalt, die für ein sehr angenehmes Benutzererlebnis sorgen.
Vorteile
  • Zahlreiche Streaming-Optionen
  • Schöne, flüssig laufende und einfach bedienbare Steuerungs-App
  • Aufregender Klang mit ordentlichen Bassreserven
  • Sehr schöne räumliche Darstellung
  • Einfach zu bedienende Raumkorrektur
Nachteile
  • Basswiedergabe könnte knackiger sein
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Hochwertige Streaming-Geräte von Cambridge Audio sind keine Neuheit in unserem Testlabor. Basierend auf der eigens entwickelten StreamMagic-Plattform, konnten uns bereits zahlreiche Netzwerk-Player und Streaming-Verstärker der Marke begeistern. Auch die Cambridge Audio L/R X kamen uns daher wie alte Bekannte vor – dabei sind sie eine echte Premiere. Denn mit den drei Modellen der L/R-Reihe, die das X-Modell anführt, hat die britische Traditionsmarke erstmals Aktiv-Lautsprecher vorgestellt. Ob das Debüt gelungen ist, erfährst du im ausführlichen Test.

Hier kannst du die Cambridge L/R X kaufen:

Über diesen Test: Wir haben die Cambridge L/R X über einen Zeitraum von zwei Wochen getestet. Unser Testmodell wurde uns von der Firma zur Verfügung gestellt.

Cambridge Audio L/R X im Klang-Check

Wir wären gern dabei gewesen, als Cambridge Audio seine neuen Aktivlautsprecher benannt hat. „Eine steht links, eine steht rechts – links, rechts, L/R!“ So oder so ähnlich stellen wir uns das Gespräch vor. Eigentlich ganz einfach, aber uns wurde von den Modellnamen am Anfang etwas schwindelig – denn es kommt ja noch ein Buchstabe dazu. Wir haben es hier mit den L/R X zu tun, den größten der drei neuen Boxen der L/R-Reihe. Unter ihnen ordnen sich noch die Modelle L/R M und L/R S ein.

Den L/R X hat Cambridge Audio die Vollaustattung gegönnt – sowohl im Hinblick auf die Streaming- als auch die Klangarchitektur. Da wäre zunächst das Gespann aus Hoch- und Tieftöner auf der Vorderseite. Der Rest der Treiber versteckt sich: Ein zweiter Tieftöner sitzt auf der Unterseite der Boxen. Er übernimmt die besonders tiefen Frequenzen, während der frontale Tieftöner etwas höher spielt. Es handelt sich also um ein 2,5-Wege-System. Unterstützt werden die drei aktiven Treiber von zwei Passivlautsprechern, die seitlich im Gehäuse sitzen.

Cambridge Audio L/R X im Test – Klang
Die L/R X sind gut bestückt: Einige ihrer Treiber siehst du auf diesem Bild gar nicht.

Passivlautsprechern sind wir zuletzt bei der Radiant Acoustics Clarity 4.2 begegnet. Die Firma nutzte sie hier, um das unglaublich kompakte Gehäuse der Boxen zu ermöglichen. Falls dir das Prinzip noch nicht bekannt ist: Passivlautsprecher sind Treiber, die auf einen eigenen Antrieb in Form einer Schwingspule und eines Magneten verzichten. Stattdessen nutzen sie den rückwärts von den Haupttreibern ins Gehäuse abgegebenen Luftdruck, um sich in Bewegung zu setzen.

Auf diese Weise übernehmen sie eine ähnliche Rolle wie ein Bassreflexrohr – die der Verstärkung besonders tiefer Frequenzen. Aber sie haben den Vorteil, dass sie deutlich weniger Platz einnehmen als ein Reflexrohr, das immer größer werden muss, je tiefer die zu verstärkenden Frequenzen liegen. Das wollte sich scheinbar auch Cambridge zunutze machen: Auf der Produktseite erklärt die Firma, die L/R X würden ein Tieftonfundament liefern, „wie man es von deutlich größeren Lautsprechern erwartet“.

Mit Antrieb voran

Ein ausgeklügeltes System also, das uns im Test – um es an dieser Stelle vorwegzunehmen – einiges an Freude bereitet hat.

Wir wollen den Testbericht deshalb auch mit Spaßfaktor beginnen und steigen sofort in Bad Bunnys Nuevayol ein. Er war auch der erste Song, den wir im Testlabor einschalteten. Und mit ihm konnten die L/R X direkt beweisen, dass sie eines können: richtig schieben. Für unseren Hörraum war das definitiv zu viel des Guten. Deshalb begaben wir uns zugleich in Cambridges Steuerungs-App und bedienten die Raumkorrektur. Aber zu deren Funktionsweise später mehr. An dieser Stelle soll nur wichtig sein, dass sie den Klang der Boxen hörbar verbessert hat. Weg ist das unschöne Wummern. Es bleibt ein beherzter, lebhafter Tieffrequenzbereich. Nicht ganz so trocken-präzise wie bei einer KEF LS Luxe, aber dafür mit enorm viel Enthusiasmus und einer schön lebhaften Klangfarbe.

Cambridge Audio L/R X im Test – Klang
Die Cambridge L/R X geben im Bass richtig Gas.

Im Hörtest von Nuevayol decken wir dann auch eine Eigenschaft der Cambridge L/R X auf, die uns im Test immer und immer wieder positiv auffallen wird: Sie schaffen eine sehr expansive Räumlichkeit und präzise Bühnenabbildung. Das merken wir bei Nuevayol, wo die tiefen Trap-Beats und die höherliegenden Trommelschläge in einem ausgeklügelten Tanz umeinander herzuwirbeln scheinen. Aber auch bei Liveaufnahmen. Hier bedienen wir uns eines Klassikers: Johnny Cashs Performance im kalifornischen Folsom State Prison. Die L/R X zeichnen einen plastischen Eindruck des improvisierten Konzertsaals in der Cafeteria der Haftanstalt, der nicht nur weit in die Horizontale und Vertikale, sondern auch in die dritte Dimension vordringt. Die Ortung der einzelnen Zuschauereinwürfe und Instrumente gelingt uns über die L/R X sogar noch etwas besser als über die KEF LS Luxe.

Cambridge Audio L/R X im Test – Klang
Besonders begeistert waren wir im Test von Liveaufnahmen.

Keine Liveaufnahme, aber: Auch Cécile McLorin-Salvants jazzige Neuinterpretation des Kate-Bush-Klassikers Wuthering Heights profitiert von der Weite und räumlichen Präzision der L/R X. Wir fühlen uns ab dem ersten Ton ins umliegende Moor des titelgebenden Gutshauses transportiert. Rückt die Stimme dann im Refrain des Songs in den Vordergrund, läuft uns ein Schauer über den Rücken, als würde uns Catherine Earnshaw wirklich nachts flehend ins Ohr flüstern. Im Höhenbereich spielen die Boxen hier klar, aber nie übermäßig spitz oder grell. Sie behalten stets eine gewisse Weichheit, dank derer wir der L/R X auch über mehrere Stunden gespannten Hörens nicht überdrüssig werden.

Instrumente geben die L/R X allgemein mit viel Charakter und Authentizität wieder – allerdings mit einigen Haken. Den Körper der Bassgitarre in Wuthering Heights kann die L/R X z. B. deutlich plastischer und knackiger darstellen, als etwa die KEF LS 50 Wireless II, die ihm einen eher flauschigen, weniger greifbaren Charakter verleiht. Allerdings ist das nicht immer so: Die Gitarren auf Noah Kahans neuem Folk-Album The Great Divide klingen z. B. mitunter etwas schlaff, was Songs wie Dan oder Porch Light einen leicht belegten Charakter verleiht. Die E-Gitarren in Navigating von Twenty One Pilots geben sie dann wieder mit Bravour wieder.

Wir sind uns nach unserem Test nicht ganz sicher, woran der durchwachsene Eindruck liegt: an einem unebenen Frequenzgang im Mittenbereich? Unerwünschter Raumkompensation? Oder dem letzten Bisschen Glanz im höheren Frequenzbereich, das wir dann doch vermissen? Am Ende störten wir uns daran nicht so stark, wie wir anfangs dachten. Denn nach mehreren Stunden des Testens hatten wir uns so an die L/R X gewöhnt, dass uns die gelegentlich nicht ganz stimmige Instrumentenwiedergabe kaum mehr auffiel.

Cambridge Audio L/R X im Test – KlangDie L/R X sorgen für Spaß im Wohnzimmer.

Am Ende sind die Cambridge L/R X aufregend abgestimmte, aber auch sehr gefällige Boxen. Sie zaubern genreübergreifend spannenden, spaßigen Sound. Im direkten Vergleich hat die Konkurrenzbox KEF LS Luxe den etwas runderen, noch detaillierteren Klang. Aber: Auch mit den L/R X hatten wir sehr viel Spaß. Falls dir HiFi-Boxen oft zu flach abgestimmt sind oder du gern auch mal Musik mit fetten Beats – und insbesondere Liveaufnahmen – hörst, können wir dir die L/R X wärmstens empfehlen.

Falls dich interessiert, wie die L/R X im Vergleich mit anderen Aktiv-Lautsprechern abschneiden, findest du hier unsere Bestenliste:

Mit Raumkorrektur zum Ziel

Wir sind oben schon kurz auf die Raumkorrektur eingegangen. An dieser Stelle wollen wir uns damit noch etwas genauer beschäftigen, denn Cambridges Lösung ist definitiv interessant. Du findest sie in der zugehörigen Steuerungs-App unter dem Namen „Raumakustik“. Die Funktion unterteilt sich in zwei Einstellungen: die „Akustische Korrektur“ sowie eine optionale „Feinabstimmung für Raumoberflächen“. Tatsächlich handelt es sich hier nicht um eine automatische Raumeinmessung, wie du sie vielleicht von WLAN-Lautsprechern oder AV-Receivern kennst. Stattdessen legst du manuell Hand an: Die App fragt ab, wie groß dein Raum ist, wie hart bzw. weich die Oberflächen sind und wie nah die Lautsprecher an der Wand stehen.

Cambridge Audio L/R X im Test – Raumkorrektur
Mit Cambridges Raumkorrektur haben wir im Test gute Ergebnisse erzielt. | Screenshot: Cambridge Audio

Wir haben im Test etwas herumexperimentiert, sind aber am Ende tatsächlich bei den Angaben gelandet, die in etwa den realen Bedingungen in unserem Raum entsprechen. So gefiel uns der Klang subjektiv am besten. Inwiefern der Klang dabei genau angepasst wurde, können wir dir aber nicht sagen. Denn die App gibt leider kein Feedback in Form eines angepassten Frequenzgangs oder Ähnlichem. Cambridge geht hier quasi den genau gegensätzlichen Weg zu Genelec: Die finnische Firma stammt aus dem Studiobereich und gibt nach der Raumeinmessung sehr detaillierte Vergleichskurven aus. Das Genelec-Feature ist allerdings auch deutlich aufwendiger, wie wir im Test der Genelec 8341A feststellen konnten. Für praktische Wohnzimmerboxen wie die L/R X gefällt uns Cambridges Ansatz besser.

Auch, wenn wir uns etwas mehr Feedback zu den vorgenommenen Klanganpassungen gewünscht hätten: Die Funktion ist einfach zu bedienen und führt ohne Umwege zum Ziel. | Screenshot: Cambridge Audio

Die StreamMagic-App birgt noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten zur Klanganpassung mit. Dazu gehören ein 7-Band-EQ für Einstellungen im Bereich von 80 bis 8000 Hz sowie mehrere EQ-Voreinstellungen wie „Bassverstärkung“, „Bass-Reduzierung“ oder „Klarheit der Stimme“. Außerdem birgt die App noch eine Loudness-Funktion namens „DynamEQ“, die dafür sorgen soll, dass du auch bei niedrigen Lautstärken noch spannenden Sound erhältst. Weiterhin ermöglicht Cambridge es dir, Feinabstimmungen an externen Subwoofern vorzunehmen oder die Balance zwischen linkem und rechtem Kanal anzupassen.

Praxis: Streaming und Anschlüsse

Die L/R X sind als musikalische Hauptzentrale konzipiert: Boxen, Verstärker und Streaming, alles in einem. Wer schon häufiger mit WLAN-Lautsprechern zu tun hatte, weiß aber, dass die Multitalente in der Praxis auch ganz schön Kopfschmerzen bereiten können. Unsere Zeit mit den Cambridge Audio L/R X verlief vor diesem Hintergrund erfreulich stotterfrei.

Hauptberührungspunkt ist die Steuerungs-App „StreamMagic“. Cambridge Audio zeichnet sich dadurch aus, die zugrundeliegende Software seiner Streaming-Produkte von Grund auf selbst entwickelt zu haben und auch zuverlässig zu betreuen. Wir finden, die Investition zahlt sich aus: Die StreamMagic-App fühlt sich in der Bedienung sehr gut an. Sie läuft flüssig, ist ansprechend sowie übersichtlich designt und führt uns zielstrebig, ohne große Verwirrung, zum Ziel.

Und auch die Boxen selbst sind äußerst unkompliziert. Du kannst frei wählen, welche links und welche rechts steht. Es gibt zwar einen dedizierten „Primary Speaker“ (du erkennst ihn an den Bedienelementen auf der Oberseite), aber wo dieser steht, ist egal. Der Primary Speaker verbindet sich außerdem kabellos mit dem Secondary Speaker, was unschönen Kabelsalat vermeidet. Die Kabelverbindung würden wir dir nur ans Herz legen, wenn du Musik in besonders hohen Auflösungen genießen möchtest. Kabellos können „nur“ 24 Bit/96 kHz übertragen werden.

Streaming – alles dabei

In puncto Streaming macht Cambridge Audio den Rundumschlag: Apple AirPlay 2 und Google Cast sind ebenso an Bord wie die Connect-Funktionen von Spotify, Tidal und Qobuz. Die L/R X sind sogar Roon Ready. Weitere Musik-Streaming-Dienste, wie Deezer oder Amazon Music, lassen sich zudem mit der StreamMagic-App verknüpfen und können so gestreamt werden. Speicherst du deine Musiksammlung auf einem lokalen Server, können die Boxen über UPnP darauf zugreifen.

Fällt das WLAN einmal aus oder möchten Freund:innen schnell Musik teilen, kannst du auf Bluetooth ausweichen. Hier stehen allerdings nur die Standard-Codecs SBC und AAC zur Verfügung.

Plattenspieler, TV, Speichermedien: Auch kabelgebunden ist einiges möglich

Zusätzlich zu ihren kabellosen Möglichkeiten bringen die L/R X auch viele Optionen für die kabelgebundene Wiedergabe mit. Als analoge Eingänge stehen zwei Cinch-Anschlüsse zur Verfügung, wobei der zweite zum integrierten Phono-Vorverstärker führt. Im Test waren wir mit diesem sehr zufrieden – auch im Vergleich zum integrierten Phono-Pre des Dual CS 529. Echte Vinyl-Fanatiker werden zwar wahrscheinlich auf ein dediziertes Setup setzen wollen, aber falls du es bequemer möchtest, sind die L/R X eine gutklingende Wahl.

Cambridge Audio L/R X im Test – Anschluesse
Die L/R X lassen dich eine Reihe analoger und digitaler Geräte verbinden.

Die digitalen Eingänge der L/R X dienen primär dazu, sie an deinen Fernseher anzuschließen: Einmal TOSLINK und einmal HDMI-eARC findest du hier vor. Damit sind die Cambridge-Boxen gut aufgestellt, aber natürlich nicht primär als TV-Lautsprecher konzipiert. Da wären als Gegenbeispiel die ähnlich teuren Klipsch The Sevens II zu nennen, die z. B. auch Dolby Atmos unterstützen.

Zu guter Letzt können die Cambridge Audio L/R X über eine USB-Schnittstelle (USB 2.0, A-Stecker) Musik von externen Speichermedien abspielen. Eine USB-C-Buchse ermöglicht dir, sie auch als übergroße PC-Lautsprecher zu nutzen.

Die Bedienung der Cambridge L/R X

Über die StreamMagic-App haben wir jetzt bereits einige Worte verloren. Da sie die Schnittstelle ist, über die du wahrscheinlich am meisten mit den Boxen interagieren musst, freuen wir uns sehr, dass sie so gut gelungen ist.

Aber: Möchtest du lieber so wenig wie möglich das Handy in die Hand nehmen, macht Cambridge Audio auch das möglich. Die L/R X werden standardmäßig mit einer Fernbedienung ausgeliefert. Diese wird per App verbunden, funktioniert danach aber unabhängig von ihr. Mit ihr kannst du die Wiedergabe steuern – also pausieren, Tracks skippen oder die Lautstärke verändern –, die Quelle wechseln und sogar drei Equalizermodi auswählen.

Cambridge Audio L/R X im Test – Fernbedienung
Möchtest du das Smartphone nicht zur Hand nehmen, steht mit der Fernbedienung eine Alternative parat.

Drei Voreinstellungstasten lassen dich individuelle Favoriten speichern, z. B. Tidal. Unten findest du mehrere Knöpfe, um die Quelle zu wechseln und etwa vom Streaming zum Plattenspieler zu springen. Zu guter Letzt findest du auf dem Primary Speaker noch ein kleines, rudimentäres Bedienfeld. Hier kannst du die Boxen ausschalten, die Musik pausieren oder die Lautstärke verändern.

Cambridge Audio L/R X im Test – Bedienfeld
Kurz auf Pause drücken oder die Lautstärke verändern kannst du auch direkt an der Box.

Design – Darf es etwas bunter sein?

Unser Testmodell kam in einem auffälligen Orangeton an. Wir freuen uns immer, wenn Hersteller viele Farboptionen bieten, aber das aggressive Orange muss natürlich gefallen. Als Alternative gibt es noch zwei dunkle Grün- und Blautöne sowie das klassische Schwarz und Weiß. Als letzte Option erhältst du die L/R X noch mit Walnussfurnier. So sind die Boxen allerdings 100 Euro teurer.

Cambridge Audio L/R X im Test – Design
In Knallorange machen die Cambridge Audio richtig was her. Wer es klassischer mag, kann aber auch auf schlichtere Farben zurückgreifen.

Abseits der erfreulich breiten Farbpalette sind die L/R X eher klassisch designte Boxen. Was nicht heißen soll, dass sie langweilig aussehen: Schwarze Kühlrippen auf der Rückseite sowie eine schwebende Basis setzen elegante Akzente. Weniger elegant ist da die LED-Beleuchtung der besagten Basis. Sie kann wahlweise in einem eher kalten oder eher warmen Weißton erscheinen und nach Wunsch auch komplett ausgeschaltet werden.

Unser Fazit zu den Cambridge Audio L/R X

Cambridge Audios erste Aktiv-Lautsprecher sind ein Volltreffer. Die L/R X lassen nichts vermissen: Sie liefern etliche Streaming-Optionen und physische Anschlüsse, eine unkomplizierte Aufstellung sowie ein bequemes Bedienkonzept, das sich über Cambridges ansprechende App, Bedienelemente an den Boxen sowie eine Fernbedienung erstreckt. Und auch klanglich liefern sie ab, mit einer aufregenden, teils etwas übermütigen Abstimmung, die aber mithilfe der sehr benutzerfreundlichen klanglichen Raumkorrektur problemlos in die richtigen Wege geleitet werden kann. Auch wenn andere Lautsprecher noch etwas runder klingen, hatten wir mit den L/R X viel Spaß.

HIFI.DE-Testsiegel-Aktivlautsprecher-Cambridge-Audio-L-R-X-9.2

Aktuelle Angebote

Technische Daten
Bauart 2,5-Wege
Leistung 2x 400 Watt
Eingänge 1x HDMI-eARC, 1x opt. Digital, 1x Cinch, 1x Phono (MM), 1x USB-C, 1x USB-A
HDMI ARC / eARC Ja / Ja
Quellen kabellos AirPlay 2, Google Cast, Bluetooth 5.1, WLAN, UPnP, Roon
Ausgänge 1x Sub Out
Streaming Spotify Connect, Tidal (Connect), Qobuz (Connect), Amazon Music, Deezer, Internetradio
Sprachassistenten
Bedienung App, Fernbedienung
Verbindung Primary/Secondary Funk / USB-C
Abmessungen (BxHxT) 200 x 330 x 260 mm
Gewicht 20,8 kg (Gesamtes System)
Verfügbare Farben Schwarz, Weiß, Blau, Grün, Orange, Walnuss
Paarpreis 2000 Euro

Falls es nicht unbedingt Aktiv-Lautsprecher sein müssen, kannst du dir auch unsere Regallautsprecher-Bestenliste anschauen. Hier findest du die besten, passiven Regalboxen, die wir getestet haben:

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