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LGs Sound Suite im Test – nicht nur flexibel, sondern im Set auch richtig gut

Mit Dolby Atmos FlexConnect und einer guten Auswahl an Lautsprechern will LG das Wohnzimmer erobern. Ob es mit der Sound Suite gelingt, zeigt unser Test.
LG Sound Suite im Test
Anzahl Kanäle
9.1.6
Anschlüsse / Schnittstellen
HDMI-eARC, USB-A
AirPlay 2
Ja
Sprachsteuerung
Nein
Abmessungen (BxHxT)
1200 x 63 x 143 mm
Preis
999 Euro
In Kürze
Für sich allein genommen ist die LG Sound Suite H7 keine besonders herausstechende Soundbar. Aber im Set dank Dolby Atmos FlexConnect bringt sie einen dreidimensionalen Klang mit, den wir so in der Form noch nicht gehört haben. Das hat aber auch seinen Preis.
Vorteile
  • Kraftvoller, raumfüllender Sound – vor allem im Set
  • Modernes Design
  • Tolle Bedienung, gute App
  • Flexible Aufstellung dank Dolby Atmos FlexConnect
Nachteile
  • Kein Support für DTS-Tonspuren
  • Nur die nötigsten Anschlüsse
  • Recht hoher Preis
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Alles andere als normal: Die LG Sound Suite ist nicht einfach nur eine Soundbar mit passenden Lautsprechern, die du beliebig erweitern kannst. Sondern am Ende ein System, das sich dank Dolby Atmos FlexConnect ganz flexibel aufstellen lässt. Was das für dich im Alltag bedeutet, wo uns LGs Sound Suite so richtig überzeugen konnte und warum es am Ende dann doch nicht für Platz 1 in unserer Bestenliste reicht, haben wir im ausgiebigen Test für dich herausgefunden.

Hier findest du die LG Sound Suite H7 im Angebot:

Einordnung vorab

LG bündelt unter dem Namen Sound Suite alle Arten von Lautsprechern, die mittels Dolby Atmos FlexConnect miteinander verbunden werden können. In unserem Fall hatten wir die LG Sound Suite H7 Soundbar bei uns im Testlabor, zusätzlich noch den Sound Suite W7 Subwoofer sowie gleich vier der kabellosen WLAN-Lautsprecher mit der Bezeichnung Sound Suite M7. Im Handel gibt es noch kleinere Lautsprecher-Varianten namens Sound Suite M5.

Genau diese Kombination haben wir unter Soundbar-Aspekten ausführlich getestet und bewertet. Wir gehen aber natürlich im Testbericht auch auf die Vorzüge von Dolby Atmos FlexConnect ein und darauf, was das im Alltag für dich heißt.

Suchst du nach den anderen Komponenten für dein perfektes Set, findest du sie hier im Angebot:

Das bedeutet Dolby Atmos FlexConnect in der Praxis

Bevor wir direkt mit dem Soundtest fortfahren, ist jetzt auch schon der beste Zeitpunkt, um über das Feature zu sprechen, das hier besonders hervorsticht: Dolby Atmos FlexConnect. Denn bisher gab es das nur bei TCL in Form der Z100. Und da konntest du dir noch nicht so ein Set zusammenbauen, wie es bei der LG Sound Suite der Fall ist.

Soundbar vor Fernseher
Bei LGs Sound Suite kannst du Lautsprecher frei kombinieren und bist bei der Aufstellung flexibel.

Im Grunde kannst du dir bei LG ganz frei genau die Lautsprecher kaufen, die zu dir oder zu deinem Budget passen. Wer mag, startet ganz klein, nur mit der Soundbar, man kann aber natürlich auch direkt mit dem ganz großen Set starten, wie es bei uns im Hörraum steht. Und weil einige LG-Fernseher – vor allem die aktuellen OLED-Fernseher – jetzt ebenfalls Dolby Atmos FlexConnect unterstützen, kannst du sogar auf die Soundbar verzichten. Dann kannst du etwa nur zwei der M7-Lautsprecher mit dem Fernseher verbinden, um für mehr Surround-Sound zu sorgen.

Dabei spielt es dann auch kaum eine Rolle, wie du die Lautsprecher aufstellst oder sogar, wo genau du sitzt. Denn das System misst die Lautsprecher genau ein, du musst nur angeben, wie weit du von der Soundbar entfernt sitzt. Das ist durchaus ein Unterschied zu vielen anderen Soundbar-Surround-Sets, wo die Rear-Speaker schon recht klassisch rechts und links hinter dir platziert werden sollten.

So klingt die LG Sound Suite

13.1.7 – das hatten wir so auch noch nicht in unserem Testlabor stehen. Gemeint sind natürlich die Kanäle der Soundbar. Die bekommst du aber nur dann, wenn du das gesamte Set kaufst mit gleich vier der kabellosen Lautsprecher. Die Soundbar LG Sound Suite H7 an sich bringt „nur“ 5.1.3-Kanäle mit, die per Virtualisierung sogar wie 9.1.6-Kanäle wirken sollen.

Aber genug der Zahlen, wie klingt das am Ende?

Bassreflexöffnung LG Sound Suite H7
In der Soundbar selbst stecken auch Tieftöner, die allerdings nicht so kraftvoll zupacken.

Die Antwort: ziemlich gut. Die Soundbar schafft es auf Anhieb, die eigenen Abmessungen zu durchbrechen und weiter zu klingen als die 120 Zentimeter, die sie breit ist. Immer wieder schaffen es so schon Geräusche über unsere Köpfe, indem Schall an die Decke geworfen und per Reflexion dort dann zu uns geleitet wird. So fein und überzeugend wie im Set – dazu später mehr – ist das zwar nicht, aber insgesamt ist die Klangbühne schön offen.

Center-Speaker mit Licht darunter
Der Center-Speaker ist nicht immer ganz so kraftvoll, wie wir ihn uns in einer perfekten Welt wünschen würden.

Ein wenig mehr Finesse hätten wir uns jedoch bei dem zentralen Lautsprecher schlechthin gewünscht. Denn der Center-Speaker ist zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht so warm oder druckvoll, wie wir es etwa von der Samsung HW-Q995GH kennen. Ohne direkten Vergleich fällt das zwar nicht sonderlich auf und jedes gesprochene Wort bekommen wir klar mit. Aber mit einem stärkeren Center-Speaker wäre sogar noch mehr bei der Klangwertung drin gewesen.

Mit Sub

Wer gerne mit einer Soundbar auch mal Musik hört, sollte aber lieber zu anderen All-in-One-Soundbars greifen, etwa der Sennheiser Ambeo Soundbar Plus. Der wärmere Center und die etwas bessere Balance der einzelnen Kanäle sorgen da für ein ordentliches Plus beim Musikgenuss. Zumal der Bass der Sennheiser-Soundbars oder auch einer KEF Xio präsenter und druckvoller ausfällt.

LG Sound Suite Subwoofer W7 neben Lowboard
Der Subwoofer ist zwar relativ flach, aber ziemlich kraftvoll.

Wem der Druck fehlt, der kann kräftig nachhelfen – zumindest im Bassbereich. Denn im Nu ist auf Wunsch der passende Subwoofer eingebunden und einsatzbereit. Und wer sich den Luxus gönnt, bekommt ordentlich was geboten.

Der Subwoofer packt nämlich kräftig zu und lässt die Wände wackeln. Dabei geht er schön druckvoll ans Werk und untermalt jede noch so kleinste Actionszene wunderbar. Tatsächlich finden wir ihn weder zu sehr in den Vordergrund spielend noch zu unauffällig – per App lässt sich die Intensität nach Belieben verstellen. Die Kontrolle behält er selbst in hektischen Szenen.

Rückseite Subwoofer
Die Bassreflexöffnung solltest du aber natürlich nicht verdecken oder zu nah an die Wand schieben.

Um den Subwoofer mal mit dem Modell der Samsung-Spitzenreiterin zu vergleichen: Bei LGs Lösung bekommst du vielleicht marginal weniger Kontrolle geboten, dafür einen Bass, der komplett ohne Anpassungen einfach so spielt, wie er es soll. Ohne Verzerrungen, ohne Dröhnen, einfach purer Bassspaß. Den Spaß muss man sich aber natürlich leisten können, rund 600 Euro zahlst du dann schon oben drauf.

Mit Rears

Nicht nur Dolby Atmos FlexConnect hebt die LG Sound Suite von vielen anderen Soundbars ab. Nein, es ist auch die Möglichkeit, gleich vier zusätzliche Lautsprecher zur Soundbar anschließen zu können – plus Subwoofer, wenn der gewünscht wird. Dadurch hast du dann nicht nur hinter dir Sound, sondern auch wirklich von den Seiten.

Testsituation LG Sound Suite
Mit gleich vier Lautsprechern, die um dich herumstehen, ist der 3D-Sound noch immersiver.

Und das gibt es im Soundbar-Bereich sonst nirgendwo, üblich sind zwei Rear-Speaker. Und der Unterschied ist gewaltig. Ob nun einfache Surround-Tonspuren oder gleich das 3D-Effektfeuerwerk einiger Dolby-Atmos-Tracks: Schon in der Ebene kannst du dank der vier Lautsprecher, die um dich herumstehen, ganz genau Objekte verfolgen. Gerade beim Gaming ist das ein kleiner Gamechanger, denn Gefahren können sich so sicher nicht mehr anschleichen.

Rückseite Rear-Speaker
Die M7-Lautsprecher bringen sogar Mikrofone und mehr mit – sind also auch einzeln gut für Musik und Co.
Vielfältig einsetzbarDie LG Sound Suite M7 kannst du nicht nur als Rear-Speaker einsetzen. Sondern auch als Bluetooth-Lautsprecher oder WLAN-Speaker. Du kannst darüber also auch mal einfach so ein wenig Musik hören. Apple AirPlay 2 und Google Cast unterstützen sie auch. Die smarten Speaker sind also nicht nur im Verbund mit der Soundbar eine Investition wert.

Umwerfender 3D-Sound – mit einem großen Haken

Wirklich spannend wird es natürlich, sobald Dolby Atmos ins Spiel kommt. Und leider nur Dolby Atmos, denn andere 3D-Tonformate wie DTS:X oder auch Eclipsa Audio werden nicht unterstützt. Das mag eine Vorgabe von Dolby Atmos FlexConnect sein, und ja, im Alltag gibt es vor allem die Dolby-Tonspuren bei Streaming oder auf Discs. Dennoch ist auch DTS:X nicht unüblich, der fehlende Support einfach ärgerlich und sorgt am Ende auch für Abzüge bei unseren Ausstattungsnoten.

Oberseite LG Sound Suite M7
Jeder der M7-Lautsprecher besitzt auch Upfiring-Lautsprecher für noch mehr 3D-Klang.

Aber zurück zum Klang: Findet man einen wirklich überzeugenden Streifen mit Dolby Atmos, wie A Quiet Place, dann bekommt man hier eine Qualität geliefert, die wir so bisher bei Dolby-Atmos-Soundbars noch nicht gehört haben. Wir halten mit Emily Blunt die Luft an, als die Invasoren mit dem feinen Gehör durchs alte Haus stapfen, sich das Holz unter ihren Klauen knarzend biegt und sie langsam die Treppe zu uns herab steigen.

Die Werbung, die von den Häuserschluchten in Blade Runner 2049 schallt, haben wir in der Art ebenfalls noch nicht wahrgenommen. Hörbar über unseren Köpfen, versucht man uns noch Produkte oder Reisen fern der Erde anzudrehen. Im Idealfall soll Dolby Atmos einen in eine Art Blase versetzen, in der Klänge ganz frei um uns herum platziert werden können – und die LG Sound Suite bietet genau das. Einzig der Übergang von Lautsprecher zu Lautsprecher ist vielleicht einen Hauch weniger nahtlos als bei Samsungs Spitzenmodell. Aber das ist wirklich Kritik auf höchstem Niveau und beim eigentlichen Schauen von Filmen – abseits von speziellen Dolby-Atmos-Testsequenzen – nicht wirklich von Relevanz.

Testsituation Dune Soundbar, Sub und Rears
Mit den Rear-Speakern schafft die LG Sound Suite förmlich eine Klangblase um uns herum.

Wo sich LGs Sound Suite in unserer Liste der besten Dolby-Atmos-Soundbars einreiht, findest du hier heraus:

So flexibel ist LGs Sound Suite

Was ist aber, wenn wir die Soundbar weglassen? Wie klingt es dann?

Wir haben für Testzwecke einmal die Soundbar weggeräumt und nur den LG OLED G6 mit den vier M7-Lautsprechern verbunden. Das Ergebnis kann sich tatsächlich ganz gut hören lassen, zumindest bekommt man dann schon ordentlich Surround-Sound geliefert. Was hingegen fehlt, ist in dem Setup dann der Bass, der Subwoofer wollte in unserer Konstellation keine Verbindung aufnehmen – laut LGs passender Einstellungsseite auf dem Fernseher werden aber auch nur bis zu vier Lautsprecher unterstützt. Im Sommer soll laut LG aber ein Update folgen, damit kompatible Fernseher dann fünf Lautsprecher unterstützen. Dann wäre die Kombination möglich.

Suchst du bis dahin dennoch mehr Bass, kannst du natürlich auch nur den Subwoofer und zwei Lautsprecher oder drei Lautsprecher für erweiterten Stereo- oder Surround-Sound koppeln.

LG Sound Suite M7 auf Ständer
Brauchen gar nicht die Soundbar: die LG Sound Suite M7.

Die Schwachstelle in der Gleichung bleibt aber der Fernseher. In unserem Test des LG OLED G6 konnte der Klang schon nicht bei bombastischen Kinoproduktionen überzeugen, im Set kann er es auch nicht. Dialoge sind dann eher etwas dünn. Und er übernimmt eben auch den wichtigsten Bereich des Klangs um Surround-Setup – den vorderen. Und da fehlt es dann etwas an Dynamik und Präzision.

Flexibel bis zu einem gewissen Grad

Soundbar also schnell wieder aufgestellt, damit wird das gesamte System deutlich runder. Was ist aber, wenn wir die Lautsprecher nicht so ideal aufstellen, wie in unseren eigentlichen Testszenarien? Kurzerhand stellen wir alle Lautsprecher mal nicht so ideal auf.

Lautsprecher um Thorben herum
Im Set mit Soundbar klingt es am besten, ob die Lautsprecher dann perfekt stehen, ist eher weniger von Bedeutung.

Am wirklich positiven Gesamteindruck ändert das wenig. Vielleicht sind 3D-Effekte jetzt nicht immer perfekt platziert, aber im Großen und Ganzen fühlen wir uns noch immer wie von einer Soundblase umhüllt. Und haben weiter Spaß an Filmen oder Spielen.

Die Anschlüsse der LG Sound Suite H7

Wenn man das System von LG so nutzt wie vorgesehen, braucht es im Grunde keine Anschlüsse. Denn eigentlich kannst du die Lautsprecher ja zumindest auch an viele aktuelle LG-Fernseher direkt anschließen, ganz ohne Soundbar. Und da hast du dann passende HDMI‑Eingänge. Ähnliches hat sich wohl auch LG bei der Sound Suite H7, also der Soundbar an sich, gedacht.

Anschlüsse LG Sound Suite
Das sind die gesamten Anschlüsse der LG Sound Suite H7 – plus ein Schalter, der das Mikrofon auf Wunsch abschaltet.

Denn bis auf einen HDMI-Anschluss und eine USB-Buchse, über die du immerhin Musik abspielen kannst, gibt es keine Anschlüsse. Kein optisch-digitaler Audioeingang, kein weiterer HDMI-Eingang. Gut, du möchtest ja auch verlustfrei Dolby Atmos wiedergeben, da ist eARC die einzige Lösung. Aber ein oder zwei Eingänge für andere Zuspieler wie Konsolen oder Blu-ray-Player hätten wir schon gerne gesehen, immerhin kann man LGs Sound Suite ja auch an anderen Fernsehern betreiben.

Die Einrichtung und der Alltag

Weil die LG Sound Suite eben kein fertiges Paket ist, das du vorgefertigt vom Hersteller kaufst, sondern das du selbst zusammenstellen kannst, ist die Einrichtung nicht ganz so unkompliziert. Aber keine Angst, wirklich schwierig ist das Setup nicht. Im Grunde läuft alles über die LG ThinQ-App für Android oder iOS.

Über die App kannst du ganz einfach nach einzelnen Komponenten suchen. Sind die mit dem Strom verbunden, sollten sie dann einzeln dort aufploppen. Jeder einzelne Lautsprecher muss dann nur angeklickt und kurz mit dem WLAN verbunden werden. Anschließend lassen sich alle zu einem Dolby-Atmos-FlexConnect-Set zusammenstellen. Der gesamte Prozess bedarf nur etwas mehr Aufwand, funktioniert auf Anhieb aber deutlich angenehmer, als es bei unserem Test der Sonos Arc Ultra mit weiteren Lautsprechern der Fall war, die sich ähnlich verbinden und gruppieren lassen.

Bedienung in der Praxis

Nach dem Gruppieren lässt sich das dann alles kalibrieren. Damit die Lautsprecher den Klang dann auf Position und deinen Raum anpassen. Das geht super schnell und ist daher auch dann mal schnell erledigt, wenn du einen der Lautsprecher umstellst.

Die App von LG ist dabei übersichtlich aufgebaut und erlaubt von der Startseite die wichtigsten Einstellungen und Zugriffe auf Quellen. Hast du noch den passenden LG-Fernseher, kannst du über die App sogar die TV-Remote anzeigen lassen. Oder über den Fernseher dann dank WOW-Features die Klangmodi der LG Sound Suite anpassen. Da greifen die einzelnen Komponenten dann schön ineinander.

Fernseher neben Soundbar auf Lowboard
Die Fernbedienung sieht aus wie LGs Magic Remote der Fernseher.

Möchtest du nicht immer mit der App herumhantieren, liegt noch eine Fernbedienung bei. Die kommt im gleichen Format und Design wie die der aktuellen LG-TVs, was wir als großen Pluspunkt empfinden. Und hier gibt es auch eine Mute-Taste, du musst nicht wie beim Fernseher die Lautstärkewippe lange nach unten drücken. Eine Wippe für den Basspegel gibt es ebenfalls und natürlich Tasten, um direkt die KI-gestützten Upmixing-Features oder andere Klangverbesserungen einzuschalten.

Bedienelemente LG Sound Suite
Wer mag, greift auf die Bedientasten an der Soundbar zurück. Quellen oder Lautstärke lassen sich so anpassen.

Zusätzlich hat LG der Soundbar selbst noch ein paar Tasten spendiert. Darüber kannst du schnell die Quellen wechseln oder bei einer Party ohne App oder Fernbedienung die Lautstärke anpassen. Insgesamt gefällt uns die Bedienung rundum, einzig die Einrichtung kann ein paar Minuten in Anspruch nehmen, ist aber dabei gut erklärt.

Das Design der LG Sound Suite

Vor allem schlicht fällt ein Großteil der LG Sound Suite aus. Damit meinen wir Soundbar und Subwoofer. Gerade Linien und Kanten, ein wenig Stoff und hochwertige Materialien. Die Komponenten können sich sehen lassen, wirken hochwertig und modern und nicht zu verspielt. Der Subwoofer ist dabei recht flach und kommt mit abgerundeten Ecken, wodurch er sich gut in jeden Raum integrieren lassen sollte.

Seitliche Nahaufnahme der LG Sound Suite H7
Die feinen Details können sich sehen lassen, die Verarbeitung ist auf hohem Niveau.

Die zusätzlichen Lautsprecher weichen ein wenig von dem Design des Rests ab und sind etwas auffälliger in der Optik. Das liegt vor allem an den etwas abgesetzten Lautsprechern, die nach oben strahlen und für noch mehr 3D-Klang sorgen. Das erinnert dann vom Design her etwas mehr an LGs andere Soundbars, wie etwa die DS95TR. Die Lautsprecher sind auch recht groß und müssen beim vollen Setup auch recht mittig im Raum stehen, unauffällig sind sie also nicht. Uns gefallen sie aber. Und weil sie nicht sonderlich schwer sind, könntest du sie auch schnell auf- und abbauen, wenn du etwa nur selten Bedarf für den vollen Heimkino-Klang hast – die Einmessung per App ist ja schnell erledigt.

Display Nahaufnahme
Das Display wirkt in der Realität schärfer und heller als auf diesem Foto.

Lobend erwähnen müssen wir auch noch einmal das Display, das wirklich hilfreich ist und dank OLED-Screen im Betrieb weder auffällt noch unscharf oder zu dunkel wirkt. Zwar ist der Part des Displays dann eben nicht mit Stoff bedeckt, wie der Rest der Soundbar, aber den Kompromiss gehen wir gerne ein. Zusätzlich gibt es an allen Lautsprechern auch LED-Leisten, die etwa über den Verbindungsstatus oder die gewählte Quelle Auskunft geben.

Unser Testurteil zur LG Sound Suite

Für sich allein genommen sticht die LG Sound Suite H7 nicht wirklich aus der Masse der Soundbars heraus. Der Klang ist zwar schön breit, bei Features und Anschlüssen ist sie aber nur Mittelmaß. Das Verkaufsargument ist und bleibt aber Dolby Atmos FlexConnect, und mit jeder Komponente, die hinzukommt, wachsen der Spaß, die Kraft und die Dreidimensionalität des Klangs.

Wer dann bereit ist, zu UVP-Preisen über 3000 Euro für ein Set aus Soundbar, Subwoofer und gleich vier zusätzlichen WLAN-Lautsprechern auszugeben, bekommt dann einen Heimkino-Klang, der 3D-Tonspuren in Dolby Atmos räumlicher und präziser wiedergeben kann, als jede andere Soundbar, die wir bisher im Testlabor begrüßen durften. Die Kritik an nicht vorhandenen Features, wie dem Fehlen von Support für DTS:X, oder an den Anschlüssen bleibt aber auch dann bestehen, weshalb es dann am Ende in der Gesamtnote nicht ganz für Platz 1 in unserer Bestenliste reicht.

HIFI.DE-Testsiegel-Soundbar-LG-Sound-Suite-H7-8.4

Im Set mit dem LG Sound Suite W7 sorgt der kräftige, kontrollierte Bass für eine noch bessere Endnote:

HIFI.DE-Testsiegel-Soundbar-LG-Sound-Suite-Cinema-Suite-7-8.5

Erweitert um zwei M7 als Rear-Speaker vergeben wir die sehr gute Endnote 8,9:

HIFI.DE-Testsiegel-Soundbar-LG-Sound-Suite-Immersive-Suite-7-Pro-8.9

Und die Kombination aus LG Sound Suite H7, W7 und vier der M7 vergeben wir die höchste Endnote:

HIFI.DE-Testsiegel-Soundbar-LG-Sound-Suite-Immersive-Quad-Suite-7-9.0

Das passende Angebot zur Soundbar findest du hier:

Und hier gibt es die zusätzlichen Lautsprecher:

Technische Daten
Anzahl Kanäle 9.1.6
Anschlüsse / Schnittstellen HDMI-eARC, USB-A
Unterstützte Soundformate Dolby Atmos, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD
AirPlay 2 Ja
Netzwerk Ja
Sprachsteuerung Nein
Farbvarianten Schwarz
Abmessungen (BxHxT) 1200 x 63 x 143 mm
Gewicht 7,7 kg
Preis 999 Euro

Falls du allgemein nach der besten Soundbar suchst, unabhängig von Hersteller oder Flexibilität, findest du hier sicher das passende Modell:

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