Startseite HiFi Elektronik Verstärker High End 2024: Dan D’Agostino kündigt Vorstufe Momentum C4 an

High End 2024: Dan D’Agostino kündigt Vorstufe Momentum C4 an

Der Momentum C4 lässt sich optional mit einem Streaming-Modul erweitern – natürlich gegen Aufpreis.
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Auf der High End 2024 gibt’s wieder neues von Dan D’Agostino. Die Premium-Marke stellt neben dem Pendulum – einem vergleichsweise günstigen Vollverstärker – auch einen neuen Vorverstärker vor. Der Momentum C4 will den Momentum Preamplifier nochmal aufgewertet haben.

Dan D’Agostino Momentum C4: Vorverstärker in zwei Teilen

Der Momentum C4 Vorverstärker verdient sich seinen Namen dadurch, dass er D’Agostinos “Complementary Four Circuit”-Topologie für Klarheit und ein reines Signal einsetzt. Wie beim Momentum HD Vorverstärker und dem neuen Pendulum-Vollverstärker kommen auch hier JFET-Transistoren zum Einsatz.

Besonders interessant ist, dass der Momentum C4 in zwei Gehäuse aufgeteilt ist. Denn die Stromversorgung hat D’Agostino für maximale Isolation in ein separates Chassis ausgelagert. Hierin arbeiten Ringkerntransformatoren für analoge und digitale Schaltkreise mit internen Schaltkreisen zur Beseitigung von HF-Rauschen und Unregelmäßigkeiten im Stromnetz.

Optional erweiterbar: Digital Streaming Module

Versteckt im Hauptgehäuse findet sich ein Kopfhörerausgang, der von einer unabhängigen Verstärkerschaltung versorgt wird. Auf der Rückseite sitzt zudem eine Reihe analoger Anschlüsse: dreimal symmetrisches XLR, einmal unsymmetrisches RCA. Digitale Eingänge kannst du nur nutzen, wenn du ein spezielles “Digital Streaming Module” dazubestellst. Dann gesellen sich einmal SPDIF (koaxial), ein optischer Eingang, USB-A, RJ45 und WiFi hinzu.

Eine iOS-App lässt dich Streaming-Dienste wie Tidal, Qobuz und Spotify einbinden. Der Momentum C4 kann auch MQA dekodieren. Eine Roon-ready-Zertifizierung liegt aktuell nicht vor, soll aber nachgereicht werden.

Das digitale Modul kann PCM-Signale mit bis zu 32 Bit/384 kHz sowie DSD256 verarbeiten.

Preis und Verfügbarkeit

Der Momentum C4 trägt auf der Vorderseite wieder das mittlerweile bekannte, einer Schweizer Uhr nachempfundene, D’Agostino-Display. Er wird außerdem mit einer Fernbedienung geliefert, die ebenfalls ein Display aufweist. Erhältlich ist er wie für D’Agostino typisch in Schwarz und Silber.

Einen Preis finden wir auf D’Agostinos Website bisher nicht. Die Kolleg:innen von ecoustics.com konnten aber bereits Dollar-Preise in Erfahrung bringen. Demnach wird der Momentum C4 Vorverstärker 50.000 US-Dollar kosten. Das optionale Streaming-Modul kostet zusätzlich satte 10.000 US-Dollar.

Der Vorverstärker soll ab Juli ausgeliefert werden. Falls du so lange nicht warten kannst, findest du hier alle HiFi-Verstärker, die wir getestet haben:

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