Startseite HiFi Elektronik Streaming-Verstärker Cambridge Audio Evo 300: Neuer Streaming-Amp mit 2x 550 Watt

Cambridge Audio Evo 300: Neuer Streaming-Amp mit 2x 550 Watt

Der Cambridge Audio Evo 300 tritt als großer Bruder des Evo 150 an. Was der Streaming-Verstärker außer Leistung noch bietet, erfährst du hier.
Cambridge Audio Evo 300 vorgestellt Bild: Cambridge Audio

Schlankes Design, ordentlich Leistung und eine durchdachte Streaming-Oberfläche: Schon der Evo 150 konnte sich in unserem Test als Schmuckstück in jedem Wohnzimmer beweisen. Pünktlich zur High End 2026 geht jetzt der Cambridge Audio Evo 300 an den Start. Mit der doppelten Leistung will der Kraftprotz auch störrigste Lautsprecher kontrollieren können, ohne dein halbes Wohnzimmer einzunehmen. Und ja, natürlich sind auch wieder die magnetischen Holzblenden dabei.

Cambridge Audio Evo 300 – Größer, stärker, ansonsten alles beim Alten?

Auf den ersten Blick könntest du meinen, Cambridge Audio hätte einfach den Evo 150 – oder dessen neueren Zwilling Evo 150 SE – genommen und etwas in die Breite gezogen. Denn das Design bleibt gleich, nur das Format ändert sich. Statt typischer Vinylgröße misst der Cambridge Audio Evo 300 nun 39 Zentimeter in der Breite. Das große Display wächst ein Zoll mit und misst jetzt knapp 20 Zentimeter. Trotzdem bleibt es bei der Gehäusehöhe von nur 9 Zentimetern. Class D – auch so starkes, wie hier, bedarf nicht viel Platz.

Für den Antrieb sorgen, wie schon beim Evo 150 SE von Cambridge Audio, speziell abgestimmte NCOREx-Module von Hypex. Diese leisten 300 Watt pro Kanal und 8 Ohm Impedanz, was einerseits den Namen des Streaming-Verstärkers erklärt und andererseits die Leistung des Evo 150 verdoppelt. Mehr Leistung heißt aber nicht automatisch auch besserer Klang. Allerdings können es Leistungsreserven deinem Verstärker erleichtern, deine Boxen auf Touren zu bringen, ohne, dass sie verzerren:

Gleiche Streaming-Platform, neuerer DAC

Cambridge Audio ist einer von nur wenigen Herstellern, die ihr eigenes Streaming-Betriebssystem seit vielen Jahren selbst entwickeln und pflegen. Die Vorteile dieses Aufwands haben wir erst kürzlich wieder beim Cambridge Audio EXN100 gesehen. Natürlich profitiert auch der Cambridge Audio Evo 300 von der StreamMagic-Software, in der du dich bequem mit Tidal oder Qobuz einloggen kannst. Alternativ kannst du natürlich auch auf die Connect-Services von Spotify, Tidal und Qobuz zurückgreifen. Dazu gesellen sich die üblichen Verbindungs-Features von Bluetooth und AirPlay 2 über Google Home bis zu Roon.

Alles Digitale durchläuft den internen DAC, der auf einem ES9038Q2M-Chip von ESS Sabre basiert. Ein weiterer Sprung vom 9018, der noch im Evo 150 SE steckt. Mit ihm sind Auflösungen von bis zu 768 kHz und 32 Bit, bzw. DSD512 möglich – falls du solches Highres überhaupt auf der Festplatte besitzt. Aus dem Netz streamen kannst du diese Datenmonster nämlich nicht.

Cambridge Audio Evo 300 Rückseite mit Schnittstellen
Im Vergleich zum Evo 150 kommt ein analoger Eingang dazu und fällt ein optischer Eingang weg. | Bild: Cambridge Audio

Die Rückseite schmückt wieder ein bunter Blumenstrauß der gängigsten Anschlüsse. Auf analoger Seite sind das drei Hochpegeleingänge (2x Cinch, 1x XLR), sowie ein Phono-Eingang für deinen Plattenspieler mit MM-System. Auf digitaler Seite stehen dir HDMI eARC, USB-A und jeweils eine Koax- und TOSlink-Buchse zur Verfügung. Eine kleine Klinkenbuchse ist für die digitalen Daten des EVO-CD-Players reserviert. Wenn du deine Lautsprecher nicht die internen Endstufen nutzen möchtest, sondern lieber auf externe Endstufen setzt, gibt es auch noch einen Vorverstärker-Ausgang. Auch, wenn wir uns fragen, warum du dann Geld für besonders starke Endstufen im Evo 300 ausgibst, wenn es doch etliche Netzwerk-Player mit Vorverstärker-Ausgängen gibt – gerade auch von Cambridge. Viel sinniger ist da der regelbare Subwoofer-Ausgang, falls du deinen Verstärker entlasten möchtest.

Preis und Verfügbarkeit des Cambridge Evo 300

Der Cambridge Audio Evo 300 soll bereits Ende Juni 2026 in die Läden kommen. Mit 3999 Euro liegt er 1600 Euro über der UVP des aktuellen Evo 150 SE und gleichauf mit den bereits von uns getesteten Verstärkern Cyrus 40 Amp und AVM CS 30.3. Bis wir uns selbst ein Bild von ihm haben machen können, findest du weitere von uns getestete Streaming-Verstärker, hier, in unserer Bestenliste:

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