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Dolby Vision kommt zur CES mit Intelligenz: Dolby Vision IQ

Wenn es um die beste HDR-Bildqualität im Heimkino geht, kommt man an Dolby Vision praktisch nicht vorbei. Auf der CES erregte nun das neue Dolby Vision IQ Aufsehen. Was hat es damit auf sich und wieviel Intelligenz steckt drin?
Dolby Vision IQ Quelle: Dolby

Bei 4K-Filmen gehören eine extra große Farbpalette und HDR zum guten Ton.  Die einfachste HDR-Technik ist HDR 10 – auf breiter Front bei Ultra-HD-Discs und Streaming zu finden. HDR 10 legt jedoch die Rahmenbedingungen fürs Bild über den ganzen Film hinweg fest. Dolby Vision dagegen lässt sich von Szene zu Szene flexibel anpassen. Mit Dolby Vision IQ legt Dolby zur CES noch eins drauf und verspricht damit das beste HDR-Bild in jeder Umgebung.

Neue Entwicklungsstufe Dolby Vision IQ

Den nächsten Schritt zum perfekten Bild hat Dolby auf der internationalen Messe CES angekündigt. Mit dem neu entwickelten Dolby Vision IQ soll nämlich die Bildwiedergabe von HDR-fähigen TVs intelligent an die Umgebungsbedingungen im Raum anpassen. Die ersten Hersteller, die Dolby Vision IQ in ihren Fernsehern einsetzen wollen, sind LG und Panasonic.

Die dynamischen HDR-Metadaten des etablierten Dolby Vision kommen aus den Produktionsstudios. Dabei spielt die Umgebung, in der später geschaut wird, allerdings keine Rolle im Produktionsstudio. Wie hell oder dunkel es im Raum ist, hat aber einen satten Effekt auf das Film- oder Sporterlebnis. Durch Dolby Vision IQ sollen künftig auch das Umgebungslicht und die Art des Bildinhaltes ein Wörtchen bei der Optimierung des TV-Bildes mitreden. Ohne dass der Nutzer an den Geräteeinstellungen selber herumschrauben muss.

Dolby Vision IQ Lichtsensor
Lichtsensor für die Messung des Umgebungslichts | Quelle: Dolby

In einem Video erklärt Dolby werbewirksam das Intelligenz-Konzept von Dolby Vision IQ. Es sieht danach aus, dass Dolby Vision IQ die Bildeinstellungen automatisch anpasst. Dazu greift das neue Dolby-HDR-System neben seinen dynamischen Metadaten auf Sensorwerte zurück. Diese Messwerte hat der Fernseher zu liefern. Hinzu kommt die Möglichkeit, eine Information zum jeweiligen Inhaltstyp (etwa Sport, Show oder Kinofilm) einzubeziehen.

Fernseher, die ihre Bildhelligkeit per Lichtsensor regeln, gibt es schon lange. Das Neue an Dolby Vision IQ ist (auch gegenüber Dolby Vision, HDR 10 und HDR 10+), dass (Meta-)Daten aus dem Film mitspielen. Wir nehmen an, dass Dolby damit auch Kontrast-und Farbwiedergabe beeinflusst.

Es liegt auf der Hand, dass Dolby Vision IQ sich dann besonders lohnt, wenn der Fernseher von vorn herein in der Lage ist, HDR in Top-Qualität zu liefern. Außerdem muss ein Umgebungslichtsensor an Bord sein. Das dürfte zweifellos auf die neuen OLED-Modelle von LG und Panasonic zutreffen, die die Hersteller auf der CES mit Dolby Vision IQ angekündigt haben.

 

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