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Technik erklärt: KEF Uni-Q

Bei seinen "Uni-Q" genannten Koax-Lautsprechern platziert KEF den Hochtöner im Zentrum des Mitteltöners. Wie funktioniert das, welche Vorteile bringt diese Konstruktion und welche technischen Herausforderungen müssen dafür gelöst werden?
KEF Uni-Q Bild: GP Acoustics

Schon seit 1988 setzt KEF seine Uni-Q genannten Koax-Treiber in Lautsprechern ein. Seit dieser Zeit haben die Engländer die Technologie mit großem Forschungsaufwand weiterentwickelt. Die weltweit patentierte Uni-Q Technik kommt mittlerweile in der 12. Generation zum Einsatz.

Das Ziel von Uni-Q ist es, Hochtöner und Mitteltöner möglichst so zu platzieren, dass sie für das Ohr als eine einzige Schallquelle wahrgenommen werden. Das sorgt für einen natürlicheren Klangeindruck als die bei anderen Lautsprechern übliche getrennte Anordnung.

Damit das funktionieren kann, braucht es eine sehr aufwendige Konstruktion und viel Erfahrung. U.a. muss etwa der Spalt zwischen Hochtöner und Mitteltöner so abgedichtet werden, dass einerseits kein unerwünschter Luftstrom den Klang stört, und sich andererseits beide Teile weiter frei bewegen können. An diesen und anderen technische Details forscht KEF seit Jahrzehnten intensiv.

So ist auch die Konus-Form der Mitteltöner-Membran mit Bedacht gewählt und unterstützt wie ein Lautsprecher-Horn eine optimale Schallausbreitung der hochfrequenten Schallanteile. Auch das charakteristisch geformte “Tangerine Waveguide” vor dem Hochtöner, die Rippen auf dem Mitteltöner-Konus und sogar Kerben in der äußeren Gummisicke wurden so gestaltet, dass sie einer optimalen Schallausbreitung dienen

 

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