Startseite HiFi Elektronik High End 2026: Die Chord Ultima 7 wird günstiger als die 6er!

High End 2026: Die Chord Ultima 7 wird günstiger als die 6er!

Chord überrascht auf der High End 2026 mit einem Nachfolger für die Ultima 6. Die Ultima 7 ist noch günstiger und kompakter! Wie das sein kann, erfährst du hier.
Chord Ultima 7

In Zeiten, in denen alles teurer wird, hat Chord auf der High End 2026 eine willkommene Überraschung für uns parat. Weil es schwierig gewesen sei, die Chord Ultima 6 weiterhin zur UVP zu produzieren und anzubieten, hat man sich schnurstracks zu einem Nachfolgemodell hinreißen lassen. Und das ist spürbar günstiger, wird dem Anspruch als Einstiegs-Endstufe also noch stärker gerecht. Wir haben uns Chords Neuheiten auf der High End angesehen, hier ist unser Eindruck.

Chord Ultima 7: Das Design kennen wir doch

Die Chord Ultima 7 hat im direkten Vergleich mit ihrer Vorgängerin, der Ultima 6, sichtbar abgenommen. Das sorgt einerseits dafür, dass sie jetzt perfekt zum prädestinierten Spielpartner Ultima Pre 3 passt, hat aber auch Implikationen für die aufgebrachte Leistung. Wo vorher 180 Watt an acht Ohm auf dem Datenblatt standen, sind es jetzt „nur“ 135 Watt. Außerdem setzt die Ultima 7 jetzt auf Class G‑Verstärkung anstelle von Class A/B beim Vorgänger.

Chord Ultima 7 auf der High End 2026
Der Chord Ultima 7 wird in Schwarz und Silber verfügbar sein. Das ikonische Bullauge in leuchtendem Blau ist so oder so am Start-

Class G entspricht grob einem Class-A/B-Amp mit dynamisch angepasster Versorgungsspannung. Der Verstärker verschiebt hier die eigentlich konstante Spannung seiner Halbleiter in Abhängigkeit von Volumen und Signal, was Verzerrungen verringern und gleichzeitig die Abwärme mindern soll. Der Aufwand besteht hier im zusätzlichen Schalt- und Steuerungsaufwand, den der Verstärker bewältigen muss. Das kann sich in der Theorie negativ auf den Klang auswirken, wenn die Umsetzung nicht passt. Wir werden den Ultima 7 so bald wie möglich im Testlabor unter die Lupe nehmen und dir verraten, ob und inwiefern sich der Unterschied zum Ultima 6 bemerkbar macht.

Preislich liegt die Chord Ultima 7 bei 8250 Euro. Minimale Abweichungen sind abhängig von der örtlichen Mehrwertsteuer noch möglich. So oder so dürfte die Endstufe bei einem deutlich geringeren Preis landen als die Ultima 6, die nach UVP bei 10.490 Euro liegt.

Weitere Neuheiten bei Chord: Phono Stage, Blade und Quartet

Mit der Ultima 7 ist der diesjährige Auftritt von Chord Electronics auf der High End noch nicht auserzählt. Chord hat auch noch die Ultima Phono Stage im Gepäck, die im letzten Jahr ihr Debüt auf der Messe feiern durfte und jetzt im September für 22.750 Euro startet. Außerdem dabei ist der Blade, ein ultradünner Verstärker, der besonders bei komplizierten Setups für feste Installationen aushelfen soll. Der Class-G-Verstärker leistet 110 Watt an acht Ohm.

Chord Ultima Setup HIgh End

Zu guter Letzt steht der 1U Pro Amplifier auf dem Plan, der als professioneller Verstärker für den Studio-Betrieb gedacht ist. Preislich liegt der 1U Pro bei 5750 Euro und soll ebenso wie der Blade noch im September starten. Für den Blade ist allerdings noch kein Preis bekannt.

Lass dich bei Chord auf der High End selbst überzeugen

Vor Ort kannst du dich bei Chord auch direkt selbst von der Qualität der Verstärker von Chord überzeugen lassen. Die Marke hat ein hochkarätiges Setup aus Quartet (Digitaler Upscaler), Ultima Phonostage, Ultima Pre 3 und Ultima 3 aufgestellt und lässt einen Rega Planar 10 trällern. Das hat unseren HiFi-Redakteur Tim in den höchsten Tönen schwärmen lassen. 

Du hast Lust, Chord auch live zu erleben? Dann schau auf Level 0 an Stand 0.32 vorbei.

Und hier findest du die besten Endstufen, die wir bisher getestet haben:

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