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Sony 1000X The Collexion im Test: Luxus-Upgrade mit Haken

Zum 10. Jubiläum seiner Premium-Kopfhörer bringt Sony den "1000X The Collexion" auf den Markt. Inwiefern setzt er sich vom WH-1000XM6 ab?
Sony 1000X The Collexion im Test – Titelbild
Preis
629 Euro (UVP)
Kopfhörertyp
Ohrumschließend
Akku-Laufzeit
max 24 Std. (ANC ein), max. 32 Std. (ANC aus)
Akku-Ladezeit
3,5 Std.
Schnellladefunktion
Ja
Bluetooth-Version
Bluetooth 6.0
Audio-Codecs
SBC, AAC, LDAC, LC3
Gewicht
ca. 320 g
In Kürze
Keine Frage: Der Sony 1000X The Collexion ist ein hervorragender Kopfhörer. Allerdings fällt es ihm schwer, den hohen Aufpreis gegenüber dem WH-1000XM6 zu rechtfertigen. Denn während er klanglich und optisch Verbesserungen erzielt, hinkt er in anderen Punkten leicht hinterher.
Vorteile
  • Weiter, warmer und mitreißender Klang
  • Sehr gutes Noise-Cancelling
  • Sehr gute Anrufqualität
  • Unterstützt Bluetooth-Codec LDAC
  • Hochwertiges Design mit schickem Tragecase
Nachteile
  • ANC nicht ganz so leistungsstark wie das des WH-1000XM6
  • Keine Musikwiedergabe via USB-C
  • Nicht zusammenfaltbar
  • Hoher Preis
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Seit zehn Jahren gibt es Sonys Top-Kopfhörer der Reihe 1000X. In dieser Zeit haben sie sich hoher Beliebtheit erfreut und immer wieder sehr gute Testergebnisse eingefahren (auch bei uns). Das zehnjährige Jubiläum feiert Sony jetzt mit einem neuen Modell, das den etwas ungelenken Namen „1000X The Collexion“ trägt. Optimierter Klang, neue Features, luxuriöses Design: Sony verspricht Großes. Und fordert dafür mit 630 Euro UVP einen hohen Preis ein. Wir testen, ob der neue Kopfhörer die hohen Erwartungen erfüllt.

Hier kannst du den Sony 1000X The Collexion kaufen:

Sony 1000X The Collexion oder WH-1000XM6? Das ist anders

Sehr guter Klang, noch besseres ANC: Der Sony WH-1000XM6 hat sich seine hohe Platzierung auf unserer Liste der besten Over-Ear-Kopfhörer definitiv verdient. Wir waren deshalb ganz aufgeregt, als es hieß, Sony bringt bereits ein Jahr nach dessen Einführung einen weiteren Kopfhörer auf den Markt, der sogar noch höheren Ansprüchen gerecht werden soll.

Sony 1000X The Collexion im Test – Vergleich mit Sony WH-1000XM6
Luxuriöses Pendant zum Top-Kopfhörer: Inwiefern unterscheiden sich Collexion und XM6?

Jetzt ist der Collexion da, und wir konnten uns ein Bild machen. Das fällt leider gemischter aus, als wir uns erhofft hatten. In manchen Punkten ist er eine klare Verbesserung gegenüber der Vorlage XM6: Er ist luxuriöser designt, mit vielen Extra-Features ausgestattet und kann sogar klanglich noch etwas nachbessern.

In anderen Punkten macht der Collexion dann aber tatsächlich Rückschritte. Etwa bei der Akkulaufzeit, und – überraschenderweise, ist das doch eigentlich Sonys Königsdisziplin – beim ANC. 

Falls du dich fragst, welchen der beiden Kopfhörer du wählen solltest, listen wir hier die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf:

  • Der Collexion hat den etwas besseren Klang …
  • … dafür ist das ANC des Sony WH-1000XM6 besser.
  • Der Collexion hat eine etwas kürzere Akkulaufzeit (24 statt 30 Stunden bei eingeschaltetem ANC).
  • Der Collexion ist hochwertiger designt, mit schicken Metallelementen und Kunstlederüberzug …
  • … dafür kannst du den Collexion leider nicht, wie den WH-1000XM6, klein zusammenfalten.
  • Der Collexion ist teurer.

Sony 1000X The Collexion im Klang-Check

Schon der Sony WH-1000XM6 ist ein hervorragender Kopfhörer mit sehr schönem, rundem und spaßigem Klang. Kein Wunder, dass auch der Sony 1000X The Collexion uns klanglich überzeugt. Allerdings: Der ganz große Wurf ist er unserer Meinung nach auch nicht.

Sony 1000X The Collexion im Test – Testsituation
Der Sony 1000X The Collexion kann den Klang des Vorgängers etwas verbessern. Aber es liegen keine Welten zwischen den Kopfhörern.

Wie die meisten Premium-Over-Ear-Kopfhörer, hat auch der Sony 1000X Collexion einen allgemein warmen, angenehmen Klangcharakter. Er ähnelt auf diese Weise nicht nur der eigenen Vorlage in Form des WH-1000XM6, sondern auch Apples AirPods Max 2 oder Boses QuietComfort Ultra Headphones (2. Gen.). Besonders gut gefällt er uns mit modernen, elektronischen Genres wie Techno oder Pop. In Benzas Dancefloor Oriented z. B. kann er sich basstechnisch voll austoben und drückt uns die Bassline zielsicher wie kräftig in die Ohren. Auch einen Ausflug auf die K-Pop-Playlist meistert der Collexion mit Bravour. Er legt nicht nur richtig Punch in jeden Beat des Techno-Pop-Songs Celebration von Le Sserafim, sondern räumt auch den Stimmen der Sängerinnen genug Raum ein. Die Basswiedergabe ist dabei stets von einer gewissen Weichheit geprägt. Etwas knackiger könnten die Beats für unseren Geschmack sein, aber mitreißend sind sie ohne Zweifel.

Sony 1000X The Collexion im Test – Klang
Der Collexion klingt warm und macht Spaß.

Auch Wuthering Heights von Cécile McLorin-Salvants Album Ghost Song kann der Collexion schön darstellen. Die Stimme der Sängerin hängt gespenstisch über dem imaginären Moor. Hier kommt dem Collexion seine hervorragende räumliche Darstellung zugute. Allerdings: Ein ganz so hohes Maß akribischer Präzision wie z. B. der Bowers & Wilkins Px8 S2 legt der Collexion nicht an den Tag. Auch er malt hohe Töne mit viel Detail auf, nimmt sich dann aber vergleichsweise doch eher zurück. Fans klassischer Musik oder herausfordernder Jazz-Kompositionen dürfte er damit nicht befriedigen. Andererseits hat die Abstimmung den Vorteil, dass der Collexion nie anstrengend oder scharf klingt.

Sony 1000X The Collexion im Test – Klang
Allgemein hält der Collexion eine schöne Balance, manchmal können seine satten Bässe aber auch andere Teile des Instrumentals überschatten.

Ein gutes Gegenbeispiel bildet der Marshall Monitor III ANC. Der Kopfhörer hat einen äußerst dezenten Bassbereich, stellt dafür aber Stimmen und Instrumente – vor allem Gitarren – sehr klar und authentisch dar. Mit Folk-Pop wie Noah Kahans Doors zeigt sich der Unterschied zwischen den beiden Kopfhörern deutlich. Der Monitor III ANC lässt die Gitarrensaiten nur so klirren, vernachlässigt dafür aber den Beat, der so wichtig für den temporeichen Song ist. Der Sony-Kopfhörer trifft den Beat genau, übertönt damit aber auch teils die Instrumente. Im direkten Vergleich zum Marshall-Kopfhörer klingt der Song damit etwas dumpf.

Sony 1000X The Collexion im Test – Klang
Der Sound des 1000X The Collexion macht über Genregrenzen hinweg Spaß, besonders gut gefällt er uns aber mit modernen, elektronischen Genres wie Techno oder Pop.

Am Ende ist die klangliche Abstimmung Geschmackssache, und auch davon abhängig, wie du Musik hörst und welche Genres du magst. Andere Kopfhörer, wie der B&W Px8 S2 oder Px7 S3, klingen vielleicht noch etwas feiner. Aber der warme, angenehme Klang des Sony 1000X The Collexion macht ihn zum spaßigen Begleiter durch alle Genres und hervorragend fürs alltägliche Musikhören. Dabei gefällt er uns auch besser als die ebenfalls eher warm abgestimmten Konkurrenten von Apple und Bose. Auch wenn der Collexion tendenziell etwas basslastig ist, findet er eine gute Balance zwischen spaßigen Beats und Feingefühl.

Sony 1000X The Collexion im Test – Vergleich WH-1000XM6
Keine Sorge: Deinen WH-1000XM6 musst du nicht ersetzen. Die Fortschritte im Klang sind unserer Meinung nach zu subtil, um den Aufpreis zu rechtfertigen.

Bleibt die Frage: Kann der Collexion den Aufpreis von fast 200 Euro (UVP) gegenüber dem WH-1000XM6 rechtfertigen? Zumindest klanglich müssen wir sagen: leider nein. Er kann zwar noch etwas mehr Details aus der Musik herauskitzeln und klingt deshalb etwas erwachsener, aber für den Preis hätten wir uns mehr erwartet. Denn bei 630 Euro UVP konkurriert der Collexion mit Modellen wie dem Bowers & Wilkins Px8 S2 oder Focal Bathys. Und die würden wir dir definitiv eher ans Herz legen, wenn du auf der Suche nach wirklich hochwertigem Klang bist.

Dich interessiert, wie andere Kopfhörer in unseren Tests abgeschnitten haben? Hier findest du unser Ranking der besten Over-Ear-Kopfhörer:

Ist der Collexion dir doch ein wenig zu basslastig, kannst du übrigens nachhelfen. Der Kopfhörer ist mit einem Zehn-Band-Equalizer ausgestattet, den du ganz persönlich auf deine Vorlieben einstellen kannst.

360-Upmix: Sonys Antwort auf Apples Spatial Audio

Der Collexion wäre kein moderner Premium-Kopfhörer, wenn er nicht auch seinen eigenen Algorithmus für 3D-Audio mitbringen würde. Sony nennt die Technologie, die an Apples Spatial Audio erinnert, „360 Upmix“.

Bei Sony unterteilt sich die Funktion in drei unterschiedliche Modi: „Musik“, „Kino“ und „Spiel“. Deren Effekt war im Test aber leider nur schwer zu bewerten. Denn wie viele solcher Upmix-Modi erweitern auch die Sony-Modi den Klang nicht nur, sondern erhöhen auch die Lautstärke. So hören sich Songs natürlich automatisch beeindruckender an. Sobald wir das – so gut es uns möglich war– mittels Lautstärketasten ausglichen, war der Effekt eher subtil. Wie z. B. auch beim Bose QuietComfort Ultra Headphones rückt die Musik tatsächlich etwas aus dem Kopf, büßt dadurch aber auch emotionale Nähe ein.

Sony 1000X The Collexion im Test – Screenshot
Sonys verschiedene Hörmodi sind lustige Extras, aber klanglich in der Umsetzung eher durchwachsen. | Screenshot: Sony

Nutzt du bestimmte Android-Smartphones, kannst du zusätzlich Headtracking nutzen. Dabei folgt der Sound deinen Kopfbewegungen, was bei Filmen oder Videospielen ein netter Effekt ist.

Neben den Upmix-Modi bietet Sony auch noch den Modus „Hintergrundmusik“ an. In diesem Modus hört sich die Musik an, als würde sie dich aus weiter Entfernung erreichen. Die klangliche Qualität leidet darunter natürlich stark. Wir fanden den Effekt aber nett, wenn wir uns während des Musikhörens auf die Arbeit konzentrieren wollten.

Noise-Cancelling: 1000XM6 bleibt unangefochtener Sieger

Der Sony WH-1000XM6 ist (Stand: Frühjahr 2026) der Kopfhörer, der von uns die beste ANC-Note erhalten hat. Der Sony 1000X The Collexion schlägt in dieselbe Kerbe, aber leider müssen wir dich enttäuschen: Ganz so gut funktioniert seine aktive Geräuschunterdrückung nicht. Der WH-1000XM6 schluckt z. B. lautes Rauschen, etwa am Straßenrand, fast vollständig. Das Kunststück gelingt dem Collexion nicht. Auch er macht deine Umgebung deutlich leiser, der Effekt ist aber nicht ganz so magisch.

Sony 1000X The Collexion im Test – ANC
Das Wichtigste an einem Kopfhörer ist für dich das Noise-Cancelling? Dann bist du mit dem Sony WH-1000XM6 besser aufgehoben.

Abseits unserer Spitzenreiter WH-1000XM6 und AirPods Max 2 gehört der Collexion aber immer noch zu den besten ANC-Kopfhörern am Markt. Er sorgt für Ruhe, egal ob im vollen Büro oder auf der lauten Bahnfahrt. Auch helle Spitzen, wie die von energischem Tastaturklappern, filtert er mühelos heraus.

Du hast verschiedene Möglichkeiten, das ANC an deine persönliche Nutzung anzupassen. Da wäre zunächst die adaptive Geräuschsteuerung. Wenn du diesen Modus aktivierst, erkennt der Kopfhörer, was du gerade tust, und passt das ANC-Level entsprechend an. So lässt er z. B. mehr Geräusche durch, wenn er erkennt, dass du dich auf einem Spaziergang befindest. Du kannst das voreingestellte Level, das er verschiedenen Aktivitäten zuweist, auch ändern.

Sony 1000X The Collexion im Test – Screenshot
Im adaptiven Modus passt sich das ANC automatisch deiner Situation an. | Screenshot: Sony

Egal, ob du den adaptiven Modus nutzt oder nicht: Die Intensität des ANCs kannst du prinzipiell stufenweise einstellen. Am anderen Ende des Spektrums sitzt der Transparenzmodus: In ihm verstärkt der Kopfhörer Umgebungsgeräusche. So kannst du dich z. B. an der Supermarktkasse unterhalten, ohne den Kopfhörer abzusetzen. Sonys Transparenzmodus macht deine Umgebung in jedem Fall verständlich, er ist aber bei weitem nicht so natürlich wie die Modi von z. B. Apple oder Bowers & Wilkins. Zum einen hören sich die verstärkten Geräusche leicht künstlich an, zum anderen hat der Modus ein leichtes Grundrauschen.

1000X The Collexion in der Praxis: Bluetooth, Akkulaufzeit, Anrufe

Der Collexion nimmt Musik kabellos über den ultramodernen Bluetooth-Standard 6.0 entgegen. Neben den Basic-Codecs SBC und AAC unterstützt er außerdem Sonys höherauflösenden Codec LDAC. Auch LE Audio ist an Bord, inklusive des energieeffizienteren neuen Codecs LC3 sowie Auracast. Letzteres ist eine neue, Bluetooth-basierte Broadcast-Technologie, die das Teilen von Audio erleichtern soll.

Möchtest du gerade nicht kabellos hören, hast du leider nur eine Option: einen analogen Klinkenanschluss. Genau wie der XM6 unterstützt der Collexion nämlich kein USB-C-Audio. Schade, vor allem mit Blick auf die Preisklasse.

Sony 1000X The Collexion im Test – Lieferumfang
Neben dem Hartschalencase liegt dem Sony 1000X The Collexion nur ein Audiokabel bei.

Einen weiteren Nachteil gegenüber dem WH-1000XM6 finden wir bei der Akkulaufzeit. Der Collexion spielt nämlich bei eingeschaltetem ANC nur ca. 24 Stunden Musik mit einer Akkuladung. Der Sony WH-1000XM6 schafft 30 Stunden. Beide Kopfhörer liegen dabei am unteren Ende der Spanne. Der Apple AirPods Max 2 hat zwar eine noch kürzere Akkulaufzeit, die meisten modernen Konkurrenten überbieten diese Zeiten aber deutlich. So schafft z. B. der Marshall Monitor III ANC 70 Stunden, der Sennheiser HDB 630 60 Stunden.

Für einen Bluetooth-Kopfhörer hat der Collexion eine vergleichsweise gute Audioqualität. Deine Stimme hört sich zwar immer noch leicht robotisch an, der Effekt ist aber bei vielen Konkurrenten deutlich schlimmer. Der Kopfhörer filtert auch laute Umgebungsgeräusche gut heraus. Allerdings musst du wie immer in lauten Umgebungen auch lauter sprechen, damit die Algorithmen deine Stimme nicht ins Unkenntliche verzerren.

Die Bedienung des 1000X The Collexion

Die wichtigsten Befehle kannst du dem Collexion direkt am Kopfhörer erteilen. An der linken Ohrmuschel sitzen drei Knöpfe: Einer schaltet den Kopfhörer ein, einer wechselt den ANC- und einer den Klangmodus. Die Musikwiedergabe steuerst du indes über ein Touchfeld in der rechten Ohrmuschel. Wischst du mit dem Finger nach oben oder unten, verändert das die Lautstärke. Wischbewegungen nach links oder rechts überspringen Songs. Zweimal schnell tippen pausiert die Musik.

Sony 1000X The Collexion im Test – Bedienung
Sony hält auch bei seinem neusten Over-Ear-Kopfhörer am Touchfeld fest. Ergänzt wird es durch drei physische Knöpfe.

Wir fanden die Bedienung im Test sehr bequem. Einziges Haar in der Suppe: Die physischen Knöpfe geben bei Druck kaum haptisches Feedback. Daran haben wir uns aber recht schnell gewöhnt. Vor allem die Wischgesten machen die Steuerung des Collexion außerdem sehr intuitiv. Er nimmt alle Befehle ohne Verständnisprobleme entgegen und reagiert schnell und zuverlässig.

Ob du Touchfelder magst oder prinzipiell physische Bedienelemente bevorzugst, ist natürlich eine andere Frage. Viele Hersteller haben hier mittlerweile interessante Lösungen gefunden, wie Marshall mit seinem kleinen Joystick.

Die Sony-App

Sony bietet dir innerhalb seiner Steuerungs-App Zugriff auf zahlreiche Zusatzfunktionen. So kannst du hier einen Zehn-Band-Equalizer bedienen, zusätzliche Sound-Modi wie „Hintergrundmusik“ auswählen oder räumlichen Klang und Headtracking personalisieren.

Die „Sound Connect“-App gibt es für iOS und Android. Sie ist sehr umfangreich, aber gleichzeitig relativ übersichtlich aufgebaut. Allerdings hatten wir im Test öfter das Problem, dass sie die Verbindung zum Kopfhörer nicht ohne manuelles Anstoßen oder erst nach längerer Ladezeit aufrechterstellen wollte.

Design: Hochwertiger – und schwerer

Dem Sony 1000X The Collexion sieht man den Premium-Anspruch sofort an. Dabei bleibt er aber, seinen Vorgängern folgend, recht schlicht – vor allem in der monochrom-schwarzen Farbausführung. Auch der Collexion ist definitiv kein protziger Kopfhörer, aber mit seinen aufwendig von Hand polierten Metallelementen sowie dem leicht strukturierten Kunstleder über den Ohrmuscheln vermittelt er einfach ein angenehm luxuriöses Gefühl.

Sony 1000X The Collexion im Test – Design
Luxuriöse Materialien, hochwertige Verarbeitung: Der Collexion wird höheren Ansprüchen gerecht.

Im Vergleich zum WH-1000XM6 ist der Collexion etwas schwerer: Er wiegt 320 statt 250 Gramm. Seine Arme klammern sich etwas stärker um den Kopf als die des günstigeren Bruders. Nach einer Stunde Musikhören fanden wir den Collexion meist schon etwas anstrengend, je nach Kopfform kann es aber auch sein, dass du damit gar kein Problem hast. Wie immer bei Over-Ear-Kopfhörern empfehlen wir ein kurzes Probetragen.

Sony 1000X The Collexion im Test – Design
Schade: Der Collexion lässt sich nicht, wie der 1000XM6, zusammenfalten.

Unter Umständen findest du den Collexion nämlich sogar bequemer als die Vorlage. Denn Sony hat den Raum unter den Ohrmuscheln vergrößert, sodass auch große Ohren nicht unangenehm an ihre Innenwände stoßen. Wir freuen uns außerdem, dass der Collexion insgesamt etwas zierlicher ist. Seine Ohrmuscheln sind schmaler und stehen nicht ganz so weit vom Kopf ab.

Schade: Der Sony 1000X The Collexion lässt sich nicht zusammenfalten, nimmt also prinzipiell mehr Platz in der Tasche ein. Aufgrund des hohen Preises möchtest du ihn aber wahrscheinlich ohnehin nicht einfach ungeschützt im Handgepäck herumfliegen lassen. Für den Transport legt Sony ihm ein Hartschalencase bei, das durch eine Einsparung einer kleinen Handtasche ähnelt.

Unser Fazit zum Sony 1000X The Collexion

Wie seine Vorlage ist auch der Sony 1000X The Collexion ein hervorragender Kopfhörer. Allerdings fällt es ihm schwer, den gehörigen Aufpreis gegenüber dem WH-1000XM6 zu rechtfertigen. Er macht klanglich nicht den großen Wurf, sondern nimmt eher Detailverbesserungen vor. Er sieht luxuriöser aus und liegt auch wertiger in der Hand, macht aber z. B. in puncto Akkulaufzeit und Noise-Cancelling leichte Rückschritte. Und neue Features wie die 3D-Upmix-Modi haben wir im Test eher als nette Extras statt als eindeutiges Kaufargument empfunden.

Am besten hältst du vor dem Kauf die Angebotslage im Blick. Findest du den Collexion zu einem ähnlichen Preis wie den WH-1000XM6, kann sich der Griff lohnen. Ansonsten kannst du in den allermeisten Fällen zum günstigeren XM6 greifen und beruhigt in dem Wissen sein, nur wenig zu verpassen.

HIFI.DE-Testsiegel-Over-Ear-Kopfhoerer-Sony-1000X-The-Collexion-9.1

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Technische Daten
Preis 629 Euro (UVP)
Kopfhörertyp Ohrumschließend
Akku-Laufzeit max 24 Std. (ANC ein), max. 32 Std. (ANC aus)
Akku-Ladezeit 3,5 Std.
Schnellladefunktion Ja
Bluetooth-Version Bluetooth 6.0
Audio-Codecs SBC, AAC, LDAC, LC3
Gleichzeitige Verbindungen Ja
Steuerungs-App Ja
Wandler 30 mm
Faltbar Nein
NFC Ja
Mitgeliefertes Zubehör Hartschalencase, 3,5-mm-Klinkenkabel
Gewicht ca. 320 g

Du suchst nach einem ANC-Kopfhörer, aber es muss nicht unbedingt ein Over-Ear sein? Hier findest du mehr Kopfhörer mit Noise-Cancelling aus unseren Tests:

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