Startseite Heimkino Soundbars JBL Bar 500MK2 im Test: Soundbar-Subwoofer-Gespann für die Extraportion Bass

JBL Bar 500MK2 im Test: Soundbar-Subwoofer-Gespann für die Extraportion Bass

JBL legt die eigenen Soundbars neu auf und will mit der Bar 500MK2 als kleinste Bar-Sub-Kombi für ordentlich Tiefgang sorgen. Ob's klappt, finden wir im Test heraus.
JBL Bar 500MK2 im Test
Anzahl Kanäle
5.1
Anschlüsse / Schnittstellen
HDMI-eARC, HDMI, Optisch, Ethernet, Bluetooth, WLAN
Unterstützte Soundformate
Dolby Atmos, DTS Virtual:X, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS-HD, DTS Express, DTS 5.1ch
AirPlay 2
Ja
Netzwerk
Ja
Sprachsteuerung
Nein
Abmessungen (BxHxT)
940 x 51 x 104 mm
Abmessungen Subwoofer (BxHxT)
325 x 400 x 325 mm
Paarpreis (UVP/Straßenpreis)
649,99 / um 500 Euro
In Kürze
Mehr Power als die Vorgängerin, richtig Druck im Pegelkeller und eine solide Musik-Performance – das Gesamt-Paket stimmt, der Preis auch.
Vorteile
  • Richtig starker Bass
  • Einfache Installation mit guter Raumkalibrierung
  • Mehr Leistung als die Vorgängerin
Nachteile
  • Keine eingebaute Sprachsteuerung
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Guter TV-Sound ist heute kein Luxus mehr – viele schlanke Soundbars reichen allerdings gerade so für den Alltag, der echte Druck fehlt aber oft. Die JBL Bar 500MK2 will genau hier ansetzen – mit Soundbar-Subwoofer-Kombi, ordentlich Power und smarten Features. Ob daraus wirklich echtes Heimkino für zuhause wird, klärt unser Test.

Die JBL Bar 500MK2 passt zu dir? Hier kannst du sie ergattern:

So schneidet die JBL Bar 500MK2 im Hörtest ab

Fangen wir mit dem an, was eine Soundbar die meiste Zeit machen muss: normales TV-Programm besser klingen lassen. Und genau das bekommt die JBL Bar 500MK2 schon ziemlich gut hin. Stimmen wirken deutlich natürlicher als über typische Lautsprecher von Fernsehern, insgesamt klingt alles voller und einfach angenehmer. Nachrichten und Serien profitieren sofort davon.

JBL Bar 500MK2 Schrägansicht
Schon beim normalen Fernsehern macht die JBL-Soundbar einen hörbaren Unterschied.

Was steckt in der Soundbar? Fünf Racetrack-Treiber in Kombi mit vier Hochtönern arbeiten im Innern der Soundbar. Für die tiefen Frequenzen ist der mitgelieferte, externe 10-Zoll-Subwoofer verantwortlich. Die JBL Bar 500MK2 ist die Nachfolgerin der JBL Bar 500.

JBL hat bei der Bar 500MK2 die eigene PureVoice-2.0-Technologie überarbeitet. Ein Algorithmus erkennt gesprochene Inhalte und hebt sie gezielt aus dem restlichen Soundmix hervor. Das bedeutet für dich: Dialoge bleiben besser verständlich, ohne dass Explosionen, Musik oder Hintergrundgeräusche komplett verschwinden. Besonders praktisch ist das bei Filmen oder Serien, die ständig zwischen leisen Gesprächen und Action wechseln. Die Technik ist vielleicht nicht ganz auf dem Niveau einer Bose Smart Soundbar, aber Dialoge klingen immer klasse.

Heimkino mit ordentlich Wumms

So richtig spannend wird die JBL Bar 500MK2 aber natürlich erst dann, wenn du ihr richtig etwas zu tun gibst. Und spätestens beim ersten Actionfilm merkst du schnell: Der Subwoofer meint es ernst. Der kabellose 10-Zoll-Quader mit seinen 300 Watt schiebt ordentlich an und sorgt dafür, dass Explosionen, Motorensounds oder tiefe Effekte nicht nur hörbar, sondern teilweise auch spürbar werden. Das bekommt zwar auch andere Subwoofer hin, etwa der Marshall Heston 200, den Tieftöner  musst du aber dann bei der Marshall Heston 60 hinzukaufen.

Subwoofer JBL Bar 500MK2
Der Subwoofer der neuen MK2-Serie kommt jetzt noch etwas eleganter daher, bringt aber mit 300 Watt exakt die gleiche Power mit.

Bei der JBL-Soundbar entsteht durch die Power das typische „Mittendrin“-Gefühl, das man von einfachen TV-Lautsprechern eben nicht bekommt. Wir testen das zum Beispiel mit verschiedenen Sequenzen aus der postapokalyptischen Serie Fallout. Der Umgebungswechsel zwischen Bunker und zerstörter Außenwelt kommt über die JBL Bar 500MK2 richtig gut rüber – von engen, dumpfen Innenräumen bis hin zu den offenen, bassgewaltigen Action-Szenen im Ödland.

Schneller Eindruck vom Raumklang
Falls du übrigens mal einen Eindruck davon bekommen möchtest, was räumlich möglich ist, hör dir mal die JBL-eigenen Testsequenzen wie Wald oder Regen an, die du über die zugehörige App anhören kannst. Natürlich sind die aber auch perfekt auf die Soundbar abgestimmt. /infobox]

Mehr Räumlichkeit als gedacht

Für das räumliche Klangbild setzt JBL auf Dolby Atmos, DTS Virtual:X und die eigene MultiBeam-3.0-Technologie. Die Idee dahinter: Wände werden als Reflektionsflächen mit einbezogen – virtueller Raumklang, auf den viele Dolby-Atmos-Soundbars setzen. Bei der JBL Bar 500MK2 werfen seitlich abstrahlende Lautsprecher die Klänge an die Wand, wovon aus sie in einem bestimmten Winkel wieder reflektiert werden und dann den Eindruck erwecken, sie würden direkt aus dieser Richtung kommen.

Detailaufnahme rechte Seite JBL-Soundbar
Seitlich sitzen Lautsprecher, die per Schallreflexion für eine breitere Soundbühne sorgen sollen.

Der Sound soll sich also möglichst weit im Raum verteilen, obwohl du es hier nur mit virtuellem Dolby Atmos, also keinen nach oben gerichteten Lautsprechern zu tun hast. Das klappt insgesamt aber überraschend ordentlich. Geräusche lösen sich gut von der Soundbar und wandern in den Raum hinein. Teilweise reicht die Klangkulisse sogar bis ziemlich mittig ins Wohnzimmer. Ganz bis unter die Zimmerdecke schaffen es die Effekte zwar nicht – dafür fehlt dann doch die echte Atmos-Hardware –, trotzdem entsteht eine angenehm große Bühne.

Nur beim Thema Surround-Sound darfst du keine Wunder erwarten. Für eine mittelgroße Soundbar mit Subwoofer macht die JBL Bar 500MK2 ihre Sache aber echt ordentlich und erzeugt deutlich mehr Räumlichkeit, als man ihr zunächst zutraut.

Bassreflexöffnung JBL Bar 500MK2
Die integrierten Bassreflex-Öffnungen der Soundbar sorgen zusätzlich für mehr Tiefgang und ein volleres Klangbild.

Neu bei der MK2-Serie ist übrigens, dass du die Soundmodi gezielt auswählen kannst. Während früher meistens automatisch der Smart-Mode aktiv war, stehen dir jetzt Standard, Movie und Musik zur Verfügung. Vor allem der Movie-Modus dreht beim Bass noch mal komplett frei. Das ist fast etwas zu viel des Guten, du kannst den Bass aber auch manuell zügeln. Der Smart-Modus bleibt in unserem Test aber die sinnvollste Einstellung für den Alltag, weil die Soundbar hier Inhalte automatisch angenehm ausgewogen anpasst.

Du suchst nach noch mehr 3D-Klang? In unserer Bestenliste findest du alle von uns getesteten Dolby-Atmos-Soundbars:

Musik? Kann die JBL Bar 500MK2 ebenfalls ziemlich gut

Auch bei Musik macht die JBL Bar 500MK2 ordentlich Spaß. Ruhigere Songs profitieren von einer überraschend sauberen Stimmwiedergabe, Gesang löst sich schön vom restlichen Klangbild. Und sobald Drums oder elektronische Beats einsetzen, zeigt die Soundbar schnell, warum JBL seit Jahren auch für seine starken Partyboxen bekannt ist.

Linke Seite Detail JBL Bar 500MK2
Musik kann JBL einfach – die Bar 500MK2 macht einfach Spaß.

Denn vor allem laut kann die Bar problemlos. Wenn du also gern mal Musik aufdrehst oder die nächste Wohnzimmerparty ansteht, bist du hier definitiv richtig. Klar, bei maximaler Lautstärke gehen ein paar Details verloren und neutral ist das Ganze nicht mehr – wirklich schlimm ist das aber nicht. Die JBL will in erster Linie Spaß machen. Und genau das klappt ziemlich gut.

Design und Anschlüsse der JBL Bar 500MK2

Die JBL Bar 500MK2 will dir Heimkino so einfach wie möglich machen – und genau das klappt schon beim Auspacken ziemlich gut. Im Karton findest du alles, was du für den Start brauchst: HDMI-Kabel, Stromkabel, Wandhalterungen samt Schablone und natürlich eine Schnellstartanleitung. Bedeutet für dich: Anschließen, verbinden und im Grunde direkt loslegen.

Design und Verarbeitung

Optisch hat JBL die neue MK2-Serie nur leicht überarbeitet. Wenn du die JBL Bar 500 kennst, fallen dir die fließenderen Übergänge an der Oberseite und das insgesamt etwas elegantere Design schnell auf. Die 94 Zentimeter lange Soundbar wirkt dadurch moderner, ohne sich optisch zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Das gilt auch für den zugehörigen Subwoofer, der insgesamt viel runder daherkommt. Farblich bleibt JBL allerdings konservativ – du bekommst die Bar weiterhin nur in Schwarz. Schade eigentlich, denn gerade in helleren Wohnzimmern wäre eine Alternative spannend gewesen.

Bedienelemente Oberseite Detailansicht
An der Oberseite steht ein Touch-Panel mit drei Elementen zur manuellen Bedienung zur Verfügung.

Das gesamte Setup macht einen wertigen Eindruck. Die Soundbar selbst ist übrigens identisch zur kleineren JBL Bar 300MK2 – sowohl optisch als auch technisch. Der einzige Unterschied steckt also im zusätzlichen kabellosen Subwoofer, der wie zuvor beschrieben für deutlich mehr Tiefgang sorgt.

HDMI-eARC sorgt für unkomplizierten Start

Am schnellsten startest du mit der JBL Bar 500MK2 über das beiliegende HDMI-Kabel. Die Verbindung zum Fernseher klappt unkompliziert, dank HDMI-eARC-Unterstützung werden auch hochwertige Audioformate sauber übertragen. Gerade bei Filmen und Serien von Streaming-Diensten wie Netflix oder Disney+ lohnt sich das, weil Formate wie Dolby Atmos so bestmöglich bei der Soundbar ankommen.

Eingänge JBL Bar 500MK2
Neben dem optischen Eingang steht auch ein HDMI-Eingang bereit, um etwa einen Blu-ray-Player direkt anschließen zu können.

Zusätzlich stehen dir weitere Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung. Neben einem HDMI-Eingang, der 4K-Inhalte problemlos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde weiterleitet, gibt es noch einen optisch-digitalen Audioeingang. Wenn du externe Zuspieler anschließen möchtest, bist du also relativ flexibel aufgestellt – vor allem für die Preisklasse.

Bedienung Praxis im Alltag

Du kannst die JBL Bar 500MK2 zwar auch ohne App starten, wirklich empfehlen würden wir das aber nicht. Die JBL One App, kostenfrei für Android oder iOS erhältlich, macht dir die Einrichtung nämlich deutlich angenehmer. Sie führt dich Schritt für Schritt durch die Installation, verbindet die Soundbar mit deinem Heimnetzwerk und installiert bei Bedarf direkt verfügbare Software-Updates.

Besonders praktisch ist die integrierte Raumeinmessung. Damit passt die Soundbar den Klang automatisch an dein Wohnzimmer an – und du musst dafür praktisch nichts tun. Einmal starten, Testtöne kurz abwarten, fertig.

Auch sonst macht die App einen richtig guten Eindruck. Du findest dich sofort zurecht. Die Änderungen zum Vorgänger fallen eher klein aus, das gesamte Handling wirkt weiterhin modern, übersichtlich und angenehm schnell.

Im Alltag kann die App die Fernbedienung komplett ersetzen. Außerdem wechselst du bequem zwischen verschiedenen Soundmodi, passt den Equalizer an oder korrigierst die Bild-Ton-Verzögerung per Audio-Sync.

Auf eine integrierte Sprachassistenz musst du bei der JBL Bar 500MK2 zwar verzichten, aber über einen externen Alexa-Speaker – oder Lautsprecher mit Google Assistant Lautsprecher lässt sich die Soundbar trotzdem bequem per Sprache steuern.

Fernbedienung JBL Bar 500MK2
ALternativ greifst du zur Fernbedienung – die aber relativ unspektakulär und bietet nur Zugriff auf die wichtigsten Funktionen.

Unser Testurteil zur JBL Bar 500 MK2

Die JBL Bar 500MK2 ist genau richtig, wenn du nicht nur normal fernsehen willst, sondern bei Action-Filmen auch gern mal das Wohnzimmer wackeln lassen möchtest – und es dir egal ist, ob die Nachbar:innen das mitbekommen.

Im Vergleich zur Vorgängerin gibt’s etwas mehr Power und ein paar kleine Updates, am Grundkonzept ändert sich aber wenig. Musik ist ebenfalls absolut okay, ohne HiFi-Anspruch, aber mit Spaßfaktor. Unterm Strich bleibt vor allem eins hängen: viel Druck fürs Geld und ein richtig solides Preis-Leistungs-Paket. Wer mehr sucht, sollte sich mal die JBL Bar 800MK2 anschauen. Für knapp 300 Euro mehr holst du dir dann eine richtig coole Lösung mit abnehmbaren Rücklautsprechern nach Hause.

HIFI.DE-Testsiegel-Soundbar-JBL-Bar-500MK2-8.3

Hier geht’s zum aktuellen Angebot der JBL Bar 500MK2:

Technische Daten
Anzahl Kanäle 5.1
Anschlüsse / Schnittstellen HDMI-eARC, HDMI, Optisch, Ethernet, Bluetooth, WLAN
Unterstützte Soundformate Dolby Atmos, DTS Virtual:X, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS-HD, DTS Express, DTS 5.1ch
AirPlay 2 Ja
Netzwerk Ja
Sprachsteuerung Nein
Farbvarianten Schwarz
Abmessungen (BxHxT) 940 x 51 x 104 mm
Abmessungen Subwoofer (BxHxT) 325 x 400 x 325 mm
Gewicht 2,9 kg (Soundbar) / 8,1 kg (Subwoofer)
Paarpreis (UVP/Straßenpreis) 649,99 / um 500 Euro

Alternativen zur JBL Bar 500MK2 gesucht? Die findest du in unserer Liste aller von uns getesteten Soundbars:

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