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Ikea Smart Home: So gelingt der Einstieg

Ikea hat neben Möbeln ein stetig wachsendes Smart-Home-Sortiment im Angebot. Ob Lampen, Lautsprecher oder Luftreiniger, die Schweden haben sich zum Ziel gesetzt, immer mehr Aspekte deines Zuhauses zu vernetzen. Umso wichtiger ist die Frage danach, wie der Einstieg in die Smart-Home-Welt von Ikea gelingt. Wir zeigen dir, was du darüber wissen musst.
Ikea Smart Home: So gelingt der Einstieg Bild: Ikea

Das Smart-Home-Sortiment von Ikea wächst stetig. Welche Möglichkeiten das Angebot der Schweden für Fans des vernetzen Zuhauses bereithält, haben wir bereits in einem separaten Ratgeber erläutert. Hier soll es vor allem um die ersten Schritte mit der Smart-Home-Lösung aus Schweden gehen.

Dirigera Hub als Dreh- und Angelpunkt

Wie die meisten Smart Home-Lösungen setzt auch Ikea auf einen zentralen Hub, der die Kommunikation der Geräte im Netzwerk koordiniert. Seit 2022 dient der Dirigera Hub als Herzstück des Ikea Smart Home Systems. Damit ist er auch die wichtigste Voraussetzung, um mit der Heimvernetzung im Ikea-Stil loszulegen. Über die Smart-Home-App von Ikea (mehr dazu weiter unten) koppelst du die Geräte kabellos mit dem Hub.

Ikea Smart Home Hub Dirigera
Der Dirigera ist der Allround-Hub für das Smart Home System von Ikea. Er regelt die Kommunikation der verschiedenen Geräte und soll in Zukunft noch mit weiteren Funktionen erweitert werden, etwa der Matter-Unterstützung.

Der Dirigera Hub muss direkt per Ethernet-Kabel an deinen Router oder einen passenden Access-Point angeschlossen werden. Achte also darauf, dass du einen passenden Anschluss freihast. WLAN-fähig ist der aktuelle Ikea-Hub nämlich nicht.

Übrigens: Der Dirigera Hub ist nicht die erste Smart-Home-Zentrale von Ikea. Bis zum Start der neuen Lösung war der Tradfri Gateway das Kernstück des Systems. Steigst du neu ein, solltest du auf jeden Fall zum aktuellen Modell greifen – auch dann, wenn du den Vorgänger günstiger bekommst.

Das IKEA Smart Home Programm ist mittlerweile enorm umfangreich. Das sind unsere Lieblingsprodukte:

Dirigera ist abwärtskompatibel zu älteren Smart-Home-Geräten von Ikea und deutlich zukunftssicherer. Viele der neuen Funktionen wie die erweiterten Szenen und die geplante Erweiterung um den Smart-Home-Standard Matter bleiben dem neuen Hub vorbehalten.

Ikea Smart Home: Dirigera Hub und erste Geräte einrichten

Wie bei den meisten Smart-Home-Systemen fungiert auch bei Ikea eine App als zentrale Steuereinheit. Ikea Home Smart steht für Android und iOS zur Verfügung und hilft dir bei den ersten Schritten im schwedischen Smart Home.

Ein Benutzerkonto benötigst du dazu erfreulicherweise nicht unbedingt, es kann dir aber weitere Möglichkeiten eröffnen. Bei der ersten Nutzung der App führt dich ein Assistent durch die Einrichtung des Dirigera Hubs. Neben der Verkabelung des Hubs musst du dazu nach der Suche in der App am Hub-Gehäuse auf eine Taste drücken, um die Kopplung zu starten.

Ikea Dirigera Hub einrichten
Die Einrichtung des Dirigera-Hubs ist über die Ikea Smart-Home-App schnell erledigt.

Damit hast du das Fundament für dein smartes Ikea-Zuhause gelegt. Jetzt kannst du mit der Einrichtung deiner ersten Geräte loslegen. Tippe dazu in der App auf das Plus-Symbol.

Für die bessere Übersicht über dein vernetztes Zuhause bietet die Ikea-App die Möglichkeit, Räume einzurichten. So kannst du später gezielt die Geräte in Wohnzimmer, Küche und Co. ansteuern und in Szenen einfügen. Solltest du noch keinen Raum erstellt haben, führt dich die App durch die dafür nötigen Schritte.

Ikea Smart-Home-Geräte einrichten
Die Kopplung von Geräten mit der Ikea-App erfordert je nach Modell ein wenig Handarbeit.

Im nächsten Schritt beginnt nun die eigentliche Kopplung. Wähle aus der Liste der Kategorien die passende aus, also beispielsweise „Leuchten“. Die App führt dich Schritt für Schritt durch die Verbindung der neuen Geräte. Je nach Typ kann es dabei sein, dass du zu einer bestimmten Aktion aufgefordert wirst. Du musst unter anderem Lampen ein- und ausschalten, Schalter in einem bestimmten Rhythmus drücken etc.

Dadurch erkennt die Ikea-App die Geräte in deinem Zuhause und kann die Kopplung durchführen. Sobald das erledigt ist, kannst du deine Ikea-Smart-Home-Hardware in der App steuern.

Weitere Ikea-Geräte hinzufügen und Automatisierungen einrichten

Richtig interessant wird das smarte Zuhause vorwiegend dann, wenn du weitere Bereiche vernetzt und diese zusammenarbeiten lässt. So kannst du zum Beispiel in einem Rutsch die Beleuchtung anpassen, die Rollos runterlassen und deine Entspannungs-Playliste starten, wenn du nach der Arbeit ein wenig runterkommen willst.

Ikea Smart
Mit Szenen aktivierst du mehrere Smart-Home-Funktionen in einem Rutsch.

Das funktioniert bei Ikea über die Einrichtung von Szenen und Automatisierungen. In der App kannst du über einen Assistenten eine neue Szene einrichten. Vergebe einen passenden Namen und lege im nächsten Schritt fest, was welche Geräte in deinem smarten Zuhause machen sollen. Je nach Modell kannst du beispielsweise einen bestimmten Ein- oder Aus-Zustand definieren oder bei Lautstärke oder Helligkeit die passende Stufe festlegen.

Bist du mit den Optionen zufrieden, kannst du die Szene abspeichern und jederzeit über die Startseite der App starten. Je nach vorhandener Hardware ist es auch möglich, die entsprechenden Szenen per Tastendruck zu aktivieren, etwa mit dem Ikea-Schalter Styrbar. So kannst du dir schrittweise die ideale Smart-Home-Umgebung samt passender Bedienung einrichten.

Ikea-Geräte per Alexa und Co. steuern

Smart Home ist was Tolles, aber jedes Mal zu einer App zu greifen, um das Licht ein- und auszuschalten oder andere Änderungen vorzunehmen, ist auf Dauer nicht die beste Lösung. Ikea erlaubt daher die Kopplung des Smart-Home-Systems an die Sprachsteuerungen von Apple, Amazon und Google. Einmal eingerichtet, kannst du deine Smart-Home-Geräte aus Schweden unter anderem mit Alexa oder dem Google Assistant per Sprachbefehl steuern.

Ikea Smart Home Alexa HomeKt Google Assistant
In Verbindung mit Sprachassistenten wird die Smart-Home-Nutzung mit Ikea nochmals komfortabler.

Der Weg dahin führt über die Einstellungen der Ikea Smart-Home-App. Navigiere hier in den Bereich “Hub-Einstellungen”, wo du den Punkt “Integrationen” findest. Hier kannst du die Ikea-Hardware mit einem Smart-Home-System deiner Wahl koppeln. Tippe einfach auf den entsprechenden Eintrag und folge den Anweisungen, um die Kopplung durchzuführen. Je nach System wirst du dabei aufgefordert, die zugehörige App zu öffnen, also beispielsweise Apple Home oder die Amazon-Alexa-App.

Noch ein Hinweis: Anders, als für die Grundeinrichtung, ist für die Kopplung mit anderen Systemen die Einrichtung eines Benutzerkontos notwendig. Dazu musst du dich in der Ikea-App mit deiner E-Mail-Adresse registrieren. Anschließend kannst du das System mit anderen Smart-Home-Lösungen verknüpfen.

Ikea Smart Home für Einsteiger: Fazit

Das schwedische Smart-Home-System hatte vor allem durch den etwas holprigen Wechsel vom Tradfri- auf den Dirigera-Hub einige Anlaufschwierigkeiten. In der Zwischenzeit hat sich das System aber durchaus gemausert und überzeugt mit einer vergleichswesie einfachen Einrichtung und Verwaltung der Smart-Home-Komponenten.

Dazu kommt Ikeas nachgewiesener Weise hohe Erfahrung im Hinblick auf Möbeln, die sich natürlich im Smart-Home-Portfolio des Herstellers widerspiegelt. Seit seinem Einstieg in den Smart-Home-Welt hat Ikea sukzessive immer weitere Wohnbereiche erschlossen, die du einfach vernetzen kannst.

Noch interessanter dürfte das System zudem werden, wenn die Schweden die schon länger angekündigte Umsetzung des Smart-Home-Standards Matter umsetzen. Der Dirigera-Hub soll via Update fit für die universelle Smart-Home-Steuerung werden. Damit dürfe das System noch flexibler werden. Bereits jetzt ist vor allem der Einstieg in die Smart-Home-Möglichkeiten von Ikea bereits sehr einfach machbar.

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