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Spotify Merch Hub: Merchandise von deinen Lieblingsbands auf einen Blick

Die neue Ansicht bündelt das bisher zerstreut auffindbare Merch-Angebot deiner Lieblingskünstler:innen an einem Ort.
Spotify führt einen Merch Hub ein. Bild: Spotify

Bei Spotify kannst du dir nicht nur Musik und Podcasts sowie Hörbücher anhören, sondern auch Konzertkarten und Merchandise kaufen. Zuletzt standen zwar eher die Podcasts im Fokus der Aufmerksamkeit, doch jetzt widmen sich die Schwed:innen dem Merchandise. Schließlich verdienen viele Bands mittlerweile vor allem mit Konzerten und dem Verkauf von T-Shirts und Co. ihr Geld. Entsprechend führt der Musikstreaming-Anbieter jetzt sowohl in seinen Apps als auch im Web einen dedizierten Merch Hub ein.

Spotify erklärt, der Merch Hub ergänze die Hinweise auf Merchandising auf den Künstler:innen-Profilen, im Now-Playing-Bereich sowie auf den Veröffentlichungs-Seiten. So bündelt der Merch Hub Merchandise von deinen Lieblingskünstler:innen. Auf einen Blick findest du dort Accessoires, welche von dir gehörte Bands zum Verkauf feilbieten. Hier wirbt das Unternehmen damit, man wolle so Fans und Künstler:innen enger vernetzen. Im Endeffekt geht es aber natürlich darum, dass der Rubel rollen soll.

Im Merch Hub siehst du gebündelt Artikel, die deine Lieblingsbands bei Spotify verkaufen.
Im Merch Hub siehst du gebündelt Artikel, die deine Lieblingsbands bei Spotify verkaufen. | Bild: Spotify

Da der Merch Hub personalisiert ist, findest du dort auch nur Merchandise von Künstler:innen, die du bereits aktiv angehört hast. Darunter können sich Kleidung, Vinyl-LPs, Taschen und mehr befinden. Statt versprengt auf unterschiedlichen Ansichten in der App von Spotify auf das Merchandise zu stoßen, kannst du es so ganz einfach an einem zentralen Platz durchstöbern. Im Web findest du den Merch Hub hier.

Spotify Merch Hub: Aggressivere Vermarktungsstrategie

Aus Spaß an der Freude bzw. Liebe zu Fans und Künstler:innen bewirbt Spotify den Merch Hub freilich nicht. Zwar streicht der Musik-Streaminganbieter für Merchandising-Verkäufe keine Provisionen ein, doch insbesondere kleinere Bands verdienen mit dem reinen Musikstreaming kaum Geld. Vermutlich wollen die Schwed:innen also mit dem Hervorheben des Merchandise-Angebots die Wogen etwas glätten. Denn dort sind für die Künstler:innen durchaus hohe Margen möglich.

Am Ende geht es also auch darum, den Unmut der Künstler:innen um die viel kritisierte Einnahmeverteilung bei Spotify zu dämpfen. Immer wieder klagen Bands aus zum Beispiel dem Indie-Bereich darüber, dass das Gros der Einnahmen an große Plattenformen und ohnehin bereits bekannte und reiche Musiker:innen ausgeschüttet werde. Da CD- und LP-Verkäufe kaum noch eine Rolle spielen, nehmen viele Bands deswegen inzwischen hauptsächlich Geld über Touren und eben Merchandise-Verkäufe ein.

Ob Spotify mit dem neuen Merch Hub einen Volltreffer landet oder doch eher noch mehr Diskussionen anfacht, muss sich deswegen noch zeigen. Aktuell sitzt der Dienst, der mit „Supremium“ bald eine neue Abostufe über dem bisherigen Premium-Tarif einführen soll, hinter Tidal an Platz zwei unserer Bestenliste:

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