JBL Xtreme 5 vs. JBL Xtreme 4: Ein Wahnsinnssprung?
Nicht selten geben sich Hersteller bei den Nachfolgemodellen beliebter BT-Boxen mit kleinen Veränderungen und Verbesserungen im Detail zufrieden. Nicht so bei JBLs Xtreme. Der Xtreme 5 wiegt nicht nur 800 Gramm mehr, sondern legt auch an anderer Stelle ordentlich zu. Hier geht’s direkt zum Vergleich zwischen Xtreme 5 und Xtreme 4.
Hier bekommst du die beiden Boxen zum Top-Preis:
JBL Xtreme 5 vs. JBL Xtreme 4: Die wichtigsten Unterschiede im Überblick
- Der Xtreme 5 ist nach IP68 wasserfest, der Xtreme 4 nur nach IP67
- Beide Boxen spielen bis zu 24 Stunden am Stück
- Auch Auracast ist bei beiden Modellen an Bord
- Der Xtreme 5 bietet personalisierbare LED-Leisten
- Der Xtreme 4 wiegt nur 2,1 Kilogramm, beim Xtreme 5 sind es 2,8
Wir zeigen dir hier, wie sich die Unterschiede erklären lassen und welcher Speaker sich für welchen Einsatz besser eignet. So versuchen wir, das beste Modell für dich zu finden.
Xtreme 4 vs. Xtreme 5: Die Bluetooth-Modelle in der Übersicht
JBL Xtreme 5
So gut wie die Boombox?
Preis: 349,99 Euro | Gewicht: 2,9 kg | Maße: 346 x 165 x 155 mm (BxHxT) | Akkulaufzeit: bis zu 24 Std. / 28 Std. mit Playtimes Boost | Wasser- und Staubschutz: IP68 | Anschlüsse: Bluetooth 6.0, USB-C
- Beeindruckende Maximallautstärke
- Kontrollierter Bass und klare Höhen
- Party-Beleuchtung
- Starker Akku
- Netzadapter nicht im Lieferumfang enthalten
- Deutlich größer und schwerer
- Teuer
Der JBL Xtreme 5 hat uns im Test gleich doppelt überrascht. Einerseits wird er fast so laut wie die größere Boombox, andererseits hat er im Vergleich zum Xtreme 4 satte 800 Gramm zugelegt. Das würde an anderer Stelle auch als ganz andere Produktkategorie durchgehen. Ansonsten vereint der Xtreme 5 die volle Riege an aktuellen Komfort-Features aus dem JBL-Kosmos in einem wuchtigen, aber mobilen Gewand. Ob Auracast, Beleuchtung, App-Support oder Playtime Boost, hier ist alles am Start.
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JBL Xtreme 4
Immer noch topaktuell
Preis: 349,99 Euro | Gewicht: 2,1 kg | Maße: 297 x 149 x 141 mm (BxHxT) | Akkulaufzeit: bis zu 24 Std. | Wasser- und Staubschutz: IP67 | Anschlüsse: Bluetooth 5.3, USB-C
- Kraftvoller Klang mit kontrolliertem Bass
- Lange Akkulaufzeit
- Hohe Wasserschutzklasse
- Verzerrt bei hoher Lautstärke
- Teuer
Der JBL Xtreme 4 konnte sich auf unserer Bestenliste lange auf einem starken zweiten Platz halten – direkt hinter der Boombox 3. Mit dem Release von Boombox 4 und Xtreme 5 wurde der Bluetooth-Lautsprecher jetzt auf den vierten Platz heruntergereicht. Trotzdem verbirgt sich im Xtreme 4 immer noch ein extrem potenter und zeitgemäßer BT-Speaker. Mit Auracast, App-Support und einer starken Akkulaufzeit muss sich der Xtreme 4 kaum vor aktuellen Konkurrenten verstecken. Außerdem ist er dank seines Gewichts deutlich mobiler als sein eigener Nachfolger. Das i-Tüpfelchen: Mittlerweile ist der Xtreme 4 oft schon für unter 200 Euro zu haben und damit auch ein echtes Schnäppchen.
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Der JBL Xtreme ist dir doch zu groß und du willst wissen, was in anderen Preisklassen alles möglich ist? Dann wirf einen Blick auf unsere Bestenliste zum Thema:
JBL Xtreme 4 und JBL Xtreme 5 im direkten Vergleich
Wenn wir Bluetooth-Lautsprecher testen, schauen wir uns in der Regel fünf Kategorien an: Klang, Design, Bedienung, Ausstattung und Akkuleistung. Die einzelnen Zwischennoten ergeben dann eine Gesamtwertung, die die Position in der Bestenliste bestimmt. Damit du dir einen ausführlichen Eindruck von beiden BT-Boxen verschaffen kannst, gehen wir die einzelnen Kategorien hier durch und verraten dir, wer in welchem Bereich die Nase vorn hat.
Der Soundvergleich: Knapp – auf hohem Niveau
Zuallererst möchten wir eins vorwegnehmen: Sowohl Xtreme 4 als auch Xtreme 5 liefern klanglich eine ausgezeichnete Leistung ab, die das Gros der Bluetooth-Lautsprecher hinter sich lässt. Eine kleine Party oder ein Treffen im Park kann so problemlos mit Musik versorgt werden. Unterschiede lassen sich zwischen Xtreme 5 und Xtreme 4 aber beim Klangbild ab Werk und bei der Gesamtlautstärke feststellen.
Der Xtreme 5 geht spürbar offensiver mit den Tiefen um, wo der Xtreme 4 etwas gezügelter auftritt. Natürlich lässt sich dieser Unterschied via Equalizer in der App minimieren, hier kannst du aber jedenfalls schon ein wenig deine Präferenzen im Blick haben, wenn du eine Kaufentscheidung triffst.
Neben der Bassstärke trumpft der Xtreme 5 aber auch mit einer höheren Maximallautstärke auf, die der Boombox 4 immer näher kommt. Wir würden dir zwar nicht raten, über knapp 75 Prozent aufzudrehen, wenn du die Musik wirklich noch genießen willst. Wenn du auf deiner WG-Party die Wände so richtig zum Beben bringen willst, kommst du mit dem Xtreme 5 aber eher ans Ziel.
Im Endeffekt sichern sich die beiden Lautsprecher beim Sound die gleiche Zwischennote, in den Nachkommastellen liegt aber der Xtreme 5 leicht vorn.
Unsere Sound-Noten:
JBL Xtreme 5: 9,2
JBL Xtreme 4: 9,2
Design: Zwillinge, aber unterschiedlich groß
Weiter geht’s mit dem Design und der Verarbeitung beider Bluetooth-Boxen. Im Großen und Ganzen bleibt sich JBL hier treu. Auf den ersten Blick sehen die beiden Xtremes fast identisch aus und können auch beide via Metall-Ösen an einen Tragegurt befestigt werden. Das fühlt sich wertig verarbeitet an und überzeugt als robuste und flexible Lösung. Uns gefällt das auch noch besser als der etwas klobige Tragegriff der Boombox 4.
Was auf Fotos der beiden Speaker nicht unbedingt direkt ins Auge fällt, sich im persönlichen Hands-on aber sofort bemerkbar macht, ist der Größenunterschied zwischen den Modellen. Der Xtreme 5 ist knapp fünf Zentimeter breiter und 800 Gramm schwerer und qualifiziert sich damit fast als eigene Produktkategorie. Zur Einordnung: Zwischen JBL Grip und JBL Flip 7 liegen nur knapp 200 Gramm.
Wenn du deinen alten Xtreme 4 also mit einem Xtreme 5 ersetzen möchtest, solltest du dir definitiv darüber im Klaren sein, dass du hier nicht mehr im selben Gewichts-Teich fischst und eventuell an anderer Stelle eine ähnlichere Alternative finden könntest. Als negativ oder positiv wollen wir diese Designentscheidung hier gar nicht bewerten. Schließlich geht mit ihr auch eine höhere Maximallautstärke einher und der Ästhetik tut sie keinen Abbruch.
Wegen der abgesonderten Bedienoberfläche auf der Oberseite und der neuen LED-Leisten wirkt der Xtreme 5 optisch in unseren Augen sogar eher etwas leichter, dynamischer und weniger klobig. Davon kann man sich aber natürlich auch nichts kaufen, wenn der Gurt sich beim Tragen der schwereren Box in die Schulter drückt. So oder so – ein verdientes Unentschieden.
Unsere Noten für Design und Verarbeitung:
JBL Xtreme 5: 9
JBL Xtreme 4: 9
Bedienung: Hier fehlt wirklich nichts
Wir haben es in unserem Vergleich zwischen Boombox 4 und Xtreme 5 schon angesprochen: Bei JBL liegt das Niveau im Bereich der Bedienung gewohnt hoch. Das gilt auch für den älteren Xtreme 4, bei dem du auf (fast) keinerlei Luxus-Features verzichten musst. Auracast kann über das Bedienfeld auf der Oberseite aktiviert werden – Xtreme 4 und 5 arbeiten hier sowohl als Auracast-Sender als auch als Empfänger.
Am Gerät selbst können ansonsten auch noch die aktuelle Wiedergabe gesteuert und die Lautstärke justiert werden. In der App stoßen wir dann auf einen sinnvollen Equalizer, den etwas weniger sinnvollen Playtime Boost, der die Akkulaufzeit auf Kosten des Basses um einige Stunden verlängert, und die Stereo-Kopplung, in der du zwei gleichwertige Modelle miteinander koppeln kannst.
Eine Funktion fehlt in der App natürlich, fällt aber erst in der Disziplin „Ausstattung“ auch notentechnisch ins Gewicht: Eine Lichtshow kannst du in der App mit dem Xtreme 4 nicht steuern, es gibt schließlich keine. So liefern sich Xtreme 4 und Xtreme 5 hier ein weiteres Unentschieden.
Unsere Noten für die Bedienung
JBL Xtreme 5: 8,3
JBL Xtreme 4: 8,3
Akkulaufzeit identisch: Xtreme 5 vs. Xtreme 4
Bei der Akkulaufzeit müssen wir es nicht spannender machen, als es ist. Beide Boxen spielen 24 Stunden am Stück durch. Mit dem oben erwähnten Playtime Boost lassen sich beim Xtreme 5 noch vier weitere Stunden herauskitzeln, beim Xtreme 4 sogar sechs. Wie oben schon erwähnt, würden wir von der Benutzung dieses Features aber eher abraten, da die Musikwiedergabe dann schnell flach und undynamisch klingt. Für Hörbücher oder Podcasts ist der Playtime Boost aber sicherlich eine Option.
Unsere Akkuleistungs-Noten:
JBL Xtreme 5: 9,5
JBL Xtreme 4: 9,5
Top-Ausstattung in allen Belangen
Unentschieden nach Unentschieden: Fällt das Upgrade also doch nicht so groß aus? Während die Veränderungen bei Sound und Co. eher subjektiv sind und die höhere Lautstärke die entsprechende Zwischennote nicht sichtbar nach oben verlagern kann, sieht das bei der Ausstattung schon ganz anders aus.
Hier heimst der Xtreme 5 nämlich mit der ansprechenden Lichtshow schon einen Extrapunkt ein. Falls du also zwischen Partybox und Bluetooth-Lautsprecher schwankst, bekommst du mit dem Xtreme 5 einen exzellenten Kompromiss, der auch klanglich – bei deutlich besserer Mobilität – relativ nah an kleinere Partyboxen herankommt.
Einen weiteren Pluspunkt bietet der Xtreme 5 bei den Anschlüssen. Beide Boxen verfügen zwar nur über einen USB-C-Port, der Anschluss des Xtreme 5 kann aber schlichtweg mehr. Neben der Stromzu- und ‑abfuhr (als Powerbank) kannst du dem Xtreme 5 nämlich auch kabelgebunden Musik zuspielen. Das dürfte Audiophilen besonders gefallen, die sich gar nicht erst in den Dschungel aus Bluetooth-Codecs begeben möchten, sondern lieber auf die verlustfreie Übertragung via Kabel vertrauen. Weil zudem auch noch der Wasserschutz minimal verbessert wurde, von IP67 auf IP68, geht dieser Rundensieg klar an den Xtreme 5.
Unsere Ausstattungs-Noten:
JBL Xtreme 5: 9,6
JBL Xtreme 4: 9,2
Fazit: Lohnt sich das aktuelle Modell?
Auch wenn sich der Unterschied in der Endnote der beiden Bluetooth-Lautsprecher nur minimal widerspiegelt, ist eines nach diesem Vergleich klar: JBL hat beim Nachfolger des Xtreme 4 nicht mit Veränderungen und Alleinstellungsmerkmalen gegeizt. Er wird lauter, beleuchtet deine Party, nimmt Musik auch kabelgebunden entgegen und kann sich dabei auf das mehr als solide Fundament des Vorgängers verlassen, wenn es um Bedienung und Co. geht.
Vor dem Kauf solltest du dir aber die Frage stellen, ob du diese Upgrades überhaupt brauchst. Wenn eine Lichtshow für dich zwingend zum Pseudo-Party-Speaker dazugehört, du auf maximale Maximallautstärke gehen und dein eigenes DJ-Set verlustfrei per Kabel abfeuern willst, kann sich der Aufpreis für den Xtreme 5 lohnen.
Wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis allerdings im Zentrum steht, würden wir dir aktuell eher zum Xtreme 4 raten. Er ist häufig bis zu 150 Euro günstiger, dank Auracast auch für die Zukunft gewappnet und besteht in einigen Kategorien den direkten Vergleich zum teureren Xtreme 5. Falls dir die Vorteile des Xtreme 4 ohnehin zusagen, sprich geringeres Gewicht und schmalere Bauweise, musst du den Xtreme 5 gar nicht erst in Erwägung ziehen.
Die JBL Xtreme 4 gibt’s hier:
Und hier aktuelle Angebote für den JBL Xtreme 5:















