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Sonos Beam Ultra im Test – die beste unter den kompakten Soundbars

Verbesserte Apps, mehr Features und vor allem echtes Dolby Atmos – wie gut die neue Sonos-Soundbar ausfällt, klären wir im Test.
Sonos Beam Ultra im Test
Anzahl Kanäle
7.1.2
Anschlüsse / Schnittstellen
HDMI-eARC, USB-C
AirPlay 2
Ja
Sprachsteuerung
Sonos Voice Control
Abmessungen (BxHxT)
750 x 65 x 105 mm
Preis
699 Euro
In Kürze
Kompakt, schlicht und richtig kraftvoll – nicht nur beim Klang, sondern auch bei den Features und den Vernetzungsmöglichkeiten. So macht Multiroom und Heimkino gleichermaßen Spaß.
Vorteile
  • Raumfüllender, kräftiger Klang
  • Elegantes Design
  • Sehr gut vernetzt – für Streaming oder Multiroom
Nachteile
  • Kein Plug and Play
  • Nur die nötigsten Anschlüsse
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Sonos meldet sich zurück. Nachdem bereits das Spitzenmodell der eigenen Soundbars vorletztes Jahr ein Facelift spendiert bekommen hat, ist jetzt die Beam dran. Die Sonos Beam Ultra hat nicht nur endlich echte Atmos-Lautsprecher, sondern auch eine ganz neue App-Erfahrung im Gepäck. Warum diese Kombination voll aufgeht, zeigt unser Test.

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Über diesen Test: Wir haben die Sonos Beam Ultra über einen Zeitraum von einer Woche getestet. Unser Testexemplar wurde uns von der Firma zur Verfügung gestellt.

Das neue Design der Sonos Beam Ultra

Wer nur einen flüchtigen Blick auf die Sonos Beam Ultra wirft, könnte meinen, alles sei beim Alten geblieben. Das stimmt jedoch schon äußerlich nicht. Das Design wurde dezent, aber sinnvoll verändert. Ein wenig breiter und auch einen Hauch tiefer ist sie geworden – dadurch zählt sie laut unserer Definition auch knapp nicht mehr zu den kleinen Soundbars.

Lautstärkeregler Oberseite
Durchs Wischen über die Leiste lässt sich die Lautstärke anpassen.

Neben den Maßen hat sich vor allem auf der Oberseite einiges verändert. Die touchsensitiven Bedienelemente sind deutlich näher zum vorderen Rand gerutscht. Der Mikrofonschalter ist jetzt ein kleiner Switch auf der Rückseite der Soundbar. Ein Knopf für Bluetooth-Verbindungen, eine der Neuerungen im Vergleich zur Sonos Beam, kam hinzu. Und dann wäre da noch eine Touchleiste, über die die Lautstärke geregelt werden kann.

Unterseite und kleine Standfüße
Selbst unter der Soundbar wird das schlichte, schöne Design fortgeführt.

Ins Auge sticht aber natürlich auch das große, feine Lochgitter auf der Oberseite – denn in der Sonos Beam Ultra stecken jetzt zwei Upfiring-Lautsprecher, die zur Decke strahlen. Der dort reflektierte Schall kommt dann am Hörplatz an, Effekte scheinen von oben zu kommen. Echtes Dolby Atmos ist so möglich – DTS:X wird leider nicht unterstützt. Uns hat der neue Aufbau aber natürlich neugierig gemacht. Wir haben direkt die Verbindung zum Fernseher aufgebaut und haben mit einem Schwergewicht gestartet: Dune: Part Two.

So klingt die Sonos Beam Ultra

Jeden noch so vorsichtigen Schritt Pauls in Dune: Part Two auf dem feinen Sand können wir genauso wahrnehmen wie das taktvolle, kraftvolle Hämmern des Klopfers, der den großen Sandwurm ruft. Gleichermaßen geht kein Keuchen, kein noch so kleines Wort in dem Film unter, egal, wie sehr im Hintergrund auch der brachiale Soundtrack wummern mag. Und die lebensfeindliche Atmosphäre des Wüstenplaneten breitet sich wunderbar in unserem Hörraum aus.

Schrägansicht Sonos Beam Ultra vor Fernseher
Trotz kompakter Maße spielt die Sonos Beam Ultra weit auf.

Ehrlich, was die Sonos Beam Ultra abzufeuern vermag, hat uns überrascht. Denn die eigene Vorgängerin war zwar gut, aber bei weitem nicht so kraftvoll – und musste sich so immer der Sennheiser Ambeo Soundbar Mini geschlagen geben. Jetzt wendet sich aber das Blatt – was auch an den zusätzlichen Lautsprechern liegen mag. Aber gehen wir das alles mal im Detail durch.

Wie gut sich die Beam Ultra im Vergleich mit anderen All-in-One-Soundbars schlägt, findest du in unserer Bestenliste heraus:

Klare Dialoge, kraftvolle Bässe

Wie schon bei der Sonos Arc Ultra, kommt bei der neuen Sonos-Soundbar erneut KI zum Einsatz, um Dialoge zu verbessern – wenn das gewünscht ist. Gleich vier Abstufungen gibt es, die das gesprochene Wort im Film deutlich prominenter machen. Dabei greift die Soundbar aber nur ein, wenn auch wirklich gesprochen wird – wodurch andere Elemente im Klang nicht beeinflusst werden. Das Ergebnis überzeugt. Selbst auf der höchsten Stufe klingt alles noch sehr ausgewogen, Dialoge sind aber hörbar lauter eingepegelt.

Trotzdem haben wir das Feature eigentlich nie gebraucht, denn selbst ohne die Einstellung haben wir immer alles mitbekommen. Auch dann, wenn der interne Tieftöner zu Hochtouren auflief. Und ja, der kann ordentlich Gas geben. Wir hatten nebenbei den passenden Subwoofer schon am Strom, ihn aber nicht eingebunden – und haben nicht nur einmal überprüft, ob er nicht doch schon heimlich mitläuft.

Detailaufnahme Sonos Logo Beam Ultra
Der Center-Speaker leistet gute Arbeit – ob mit oder ohne Sprachverstärkung.

Das allein ist schon ein großes Lob, wie weit herunter die Sonos Beam Ultra spielen kann. Der dröhnenden Ankunft des Sandwurms – um wieder beim zweiten Dune-Film zu sein – verleiht die kompakte Soundbar so die passende Wirkung. Der Bass ist dabei auch schön kontrolliert, das haben wir nebenbei beim Spielen von Halo Infinite oder beim Hören von Musik wie Elephants von Seeed bestätigen können.

Beim 3D-Sound wächst die Beam Ultra über sich hinaus

Da die Beam Ultra von Sonos zu den Dolby-Atmos-Soundbars zählt, ist der Raumklang aber natürlich ebenfalls wichtig. Die breite Bühne haben wir im Grunde schon angeteasert und genau in dem Aspekt besticht die kompakte Soundbar auch. Klänge reichen weit in den Raum hinein und liefern ein tolles Heimkinoerlebnis.

In A Quiet Place etwa können wir gut verfolgen, von wo Gefahr droht – und ob sich die Invasoren auf unserer Ebene befinden oder über uns durchs Hausstapfen. Wie als Gast im Cockpit eines Kampfjets fühlen wir uns dann in Top Gun: Maverick, während uns Funk, die Triebwerkgeräusche, Raketen und Täuschkörper nur so um uns herumschwirren.

Upfiring-Lautsprecher Detailaufnahme
Oben, aber auch seitlich sitzen Lautsprecher, die für mehr Raumklang sorgen sollen.

Atmos-Effekten von oben fehlt es zwar etwas an Präzision, dennoch ist die Breite der Bühne, die die kleine Soundbar aufbaut, mehr als beachtlich. Der typische Vogel, der in der Dolby-Atmos-Demodisk einen Kreis durch den Raum zieht, macht das erstaunlich gut für eine Soundbar ohne Rear-Speaker. Ja, der Kreis findet eher vor uns statt, aber ist dafür gut aufgelöst. Und trotzdem schaffen es auch viele Soundeffekte bis weit neben und fast schon ein Stück hinter unsere Ohren.

Mit Sub und Rears noch besser

Wer Sonos kennt, weiß aber natürlich, dass die Beam Ultra schnell erweitert ist. Wer mag, kann etwa einen Subwoofer dazukaufen, um aus einer einfachen All-in-One-Soundbar eine Soundbar mit Subwoofer zu machen. In unserem Fall stand der Sonos Sub 4 zur Stelle. Wie zu erwarten, hebt er die Bässe noch einmal deutlich an und sorgt für viel mehr Druck und zusätzliche Kontrolle, wenn es um die tiefen Frequenzen geht. Wer gerne Bässe spürt, ist hier genau richtig. In kleinen Räumen ist die Leistung der Soundbar an sich aber schon oft ausreichend genug.

Sonos Beam Ultra mit Subwoofer
Mit Subwoofer gibt’s noch mehr Bass.

Passende Deals für den Sub gesucht? Hier findest du sie:

Noch spannender wird es natürlich, wenn sich auch noch Rear-Speaker dazugesellen. Dann steht da nämlich plötzlich ein ganzes Soundbar-Surround-Set, das für deutlich mehr Rundumklang sorgen kann – immerhin sind dann auch echte Lautsprecher hinter uns platziert.

Sonos Beam Ultra im Set mit Sub 4 und zwei Move 2.
Mit zwei Move-2-Lautsprechern wird dann schnell ein ganzes Set draus.

Wir haben uns für den Test für zwei Sonos Move 2 entschieden. Warum genau die? Dazu gleich mehr. Das Ergebnis im Zusammenspiel mit Sub und Soundbar ist ein wirklich schöner, weiter, kraftvoller Klang. Uns persönlich sind die Rears ein wenig zu laut, das lässt sich aber leicht in der App anpassen. Ganz so nahtlos wie bei einer Samsung HW-Q995GH ist der Klang zwischen den Lautsprechern zwar nicht. Und die Rears bringen auch keine zusätzlichen Atmos-Lautsprecher für noch mehr 3D-Klang mit. Trotzdem macht das Set eine Menge Spaß und bringt Kinofeeling nach Hause.

Die Move 2 findest du hier im Angebot:

Die Anschlüsse der Sonos Beam Ultra

So wie beim Klang kann die Sonos Beam Ultra bei den Anschlüssen leider nicht überzeugen. Denn im Grunde sind nur zwei Anschlüsse überhaupt verbaut.

Der HDMI-Anschluss ist natürlich für die Verbindung zum Fernseher gedacht – eARC ist selbstverständlich dabei, damit du Dolby Atmos verlustfrei übertragen kannst. Und dann ist da ein USB-C-Anschluss, über den du Audioquellen anschließen kannst. Alternativ kannst du Adapter kaufen, damit aus dem USB-C-Anschluss wahlweise ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss oder eine Ethernet-Buchse wird.

Anschlüsse Sonos Beam Ultra
Im Grunde gibt es zwei Anschlüsse – das war es auch schon.

Gerade bei einer Soundbar, die aber zusätzlich auf Streaming ausgelegt ist, hätten wir uns einen festen Ethernet-Anschluss aber gewünscht. Oder wenigstens die kostenlose Dreingabe des Adapters, denn der kostet stolze 45 Euro, kommt dann aber immerhin direkt in Kombination mit einem Klinkenanschluss. Kabellos wird auch gefunkt, Bluetooth in Version 5.3 ist dabei, noch dazu gibt es WLAN mit WiFi 6 und Support für Apple AirPlay 2.

Die neue App macht die Bedienung extrem einfach

Sonos hat bei der App ordentlich nachgebessert, seit wir die Arc Ultra getestet haben. Die Einrichtung ist wirklich simpel, die jeweiligen Komponenten schnell gekoppelt. Kurz mit dem Internet verbunden, damit wir Musik streamen können, und dann sind wir schon startklar. Steht ein Update bereit, wird das auch direkt heruntergeladen.

Idealerweise sollte man dann noch das Trueplay-Tuning durchlaufen. Das ist Sonos’ Einmesslösung. Die fordert endlich auch kein seltsames Umherlaufen im Wohnzimmer mehr, während man sein Smartphone auf und ab bewegt – einfach kurz für Ruhe sorgen, den Vorgang starten und nach ein paar Sekunden sind Raum und Soundbar aufeinander abgestimmt.

Und schon ist man fertig. Weil Sonos keine echten Klangmodi anbietet, braucht man im Alltag dann auch selten die App. Lieder können über die jeweiligen Musik-Streaming-Dienste an die Soundbar gesendet werden. Wer mag, kann aber die Dienste ebenfalls in die Sonos-App einbinden, um so dann über die Sprachsteuerung leichter darauf zuzugreifen. Apropos: Hier hat Sonos jetzt einen eigenen KI-Assistenten, der bisher nicht in Deutsch zur Verfügung steht – das soll aber noch kommen, ebenso wie der Support für eigene KI-Dienste, wenn man das gesamte System besser daheim integrieren möchte.

Die KI versteht aber deutlich natürlicher, was man abspielen möchte. Du kannst etwa sagen: „Spiel das Nirvana-Album mit dem Baby auf dem Cover“, und schon wird Nevermind abgespielt. Eine Fernbedienung gibt es nicht, aber die Lautstärke lässt sich dank HDMI-Verbindung ja über die TV-Remote anpassen.

App? Braucht es eigentlich (fast) nicht mehr!

Klasse ist die neue App, dank Funktionen, die mit Sonos 27 dazugekommen sind. Wie das Feature, das der Hersteller „Sonos Fabric“ nennt. Das sorgt, vereinfacht gesagt, dafür, dass sich die verschiedenen Sonos-Lautsprecher erkennen. Und das wiederum ermöglicht eine wirklich einfache Handhabung. Brauchte man früher zwingend die App, um im Multiroom-Setup für Ordnung zu sorgen, reicht es jetzt nämlich, ein paar passende mobile Lautsprecher in die Nähe der Soundbar zu stellen. Schon spielen sie zusammen als Einheit. Die Sonos Play aber auch die Sonos Move 2 sind genau solche Lautsprecher, die das Feature unterstützten – daher auch unser Test mit den Move 2 statt etwa den Era 100, die natürlich ebenfalls kompatibel, aber nicht so flexibel sind.

Stellt man zwei der passenden Lautsprecher in die Nähe, bekommt man druckvollen Surround-Sound. Nimmt man nur einen der Bluetooth-Lautsprecher weg und stellt ihn in einen anderen Raum, um dort Musik zu hören, schaltet sich der zweite Speaker stumm, damit er nicht einseitig die Performance des Heimkinos beeinflusst. Das Feature gibt es übrigens bei der Beam Ultra auch in Verbindung mit dem Sonos Ace Ultra, falls man mal andere Personen beim Filmgenuss nicht stören möchte.

Funktioniert tadellos und sorgt im Alltag dafür, dass wir deutlich seltener das Smartphone zücken müssen, um alles unter Kontrolle zu haben – immerhin kann man mit Soundbar und den Speakern ja auch sprechen.

Unser Testurteil zur Sonos Beam Ultra

Natürlich sind rund 700 Euro erst einmal eine Ansage, wenn man sich mal die Maße der Soundbar anschaut und was man auf dem Markt sonst so für das Geld bekommen kann. Sonos hat jedoch viele Features in ein kleines Gehäuse gepackt. Und bietet zusätzlich dazu einen kinoreifen Sound, der deutlich über die eigenen Maße hinauswächst. Wer viel Sound mit kleinem Fußabdruck sucht, wird mit der Sonos Beam Ultra seine wahre Freude haben.

Mit den vielen Neuerungen zieht Sonos jetzt sogar soundtechnisch an Sennheisers vergleichbarer Klangeinheit vorbei. Das Gesamtpaket, das man bei der Sonos Beam Ultra bekommt, ist für das Format wirklich mehr als klasse. Neben dem tollen Klang und den smarten Features ist der Ausbau zu einem vollständigen Heimkino-Set jetzt leichter und besser denn je.

HIFI.DE-Testsiegel-Soundbar-Sonos-Beam-Ultra-8.2

Im Set mit dem Subwoofer ergibt es eine noch bessere Note:

Und zusammen mit den zwei Move 2 als Rears bekommt das Set von uns eine sehr gute Endnote:

Die Sonos Beam Ultra findest du hier im Angebot:

Und hier findest du Deals zu Sub und Rears:

Technische Daten
Anzahl Kanäle 7.1.2
Anschlüsse / Schnittstellen HDMI-eARC, USB-C
Unterstützte Soundformate Dolby Atmos, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD
AirPlay 2 Ja
Netzwerk Ja
Sprachsteuerung Sonos Voice Control
Farbvarianten Schwarz, Weiß
Abmessungen (BxHxT) 750 x 65 x 105 mm
Gewicht 2,9 kg
Preis 699 Euro

Möchtest du wissen, welche Soundbar bei uns Kategorie-übergreifend ganz vorn steht? Dann wirf einen Blick in unsere Bestenliste:

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